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Hundeforum Der Hund
jenny12345

Extreme Trennungsängste!!!

Empfohlene Beiträge

Hab da ein Riesen Problem mit meinem Hund. Er kann absolut(!!!) nicht alleine bleiben.

Aber mal von vorne. Habe ihn mit ca. 1,5 Jahren übernommen(Herrchen verstorben).Inzwischen ist er bald vier.

Er wurde mir abgegeben mit der Aussage er könne bis zu 5 Stunden allein gelassen werden. Alles schön und gut. Habe ihn zu mir geholt und nach ca. 1-2 Wochen Eingewöhnung für ca. 30 min. allein gelassen. Dies habe ich schrittweise gesteigert. Da ich die Wohnung jedesmal so vorgefunden habe wie ich sie verlassen habe, hab ich mir keine weiteren Gedanken zu diesem Thema gemacht.

Bis mich eines Tages ein Nachbar ansprach, dass mein Hund immer "heulen" würde, wenn ich nicht da bin.

Ich also zur Hundeschule und mit Hilfe eines Trainingsplans schrittweise trainiert. Irgendwann hatten wir die 2 Stunden Marke erreicht.

So dann bin ich umgezogen(inzwischen bald 2 Jahre her), da fing das Spielchen von vorne an, diesmal aber eine Ecke extremer. Alle Trainingsmaßnahmen schlagen seitdem Fehl. Er heult(wie ein Wolf, Kopf in den Nacken etc.).

Habe natürlich versucht alle Einzelheiten(Schlüssel, Schuhe etc.) gegenzukonditionieren, dadurch wird alles nur noch schlimmer. Besonders wenn ich versuche die Tür zu trainieren, mehr als 10 sek.(!!!) schaffen wir nicht. :(

Mittlerweile heult er schon, wenn ich nur mal den Raum verlasse(er folgt einem fast nie, sondern bleibt in dem Raum und heult). Bei mir in der Wohnung selten, bei meiner Mutter sehr häufig.

Seither versuche ich den kompletten Alltag so zu organisieren, dass er nie alleine ist(was sich als sehr schwierig gestaltet, da ich ja auch arbeiten muß. In der Zeit ist er bei einer Hundesitterin).

Habe vor einigen Wochen nochmals meine Trainerin zu dem Thema befragt und sie noch mal schauen lassen ob es wirklich Trennungsangst ist oder vielleicht ein Kontrollkomplex, ist aber definitiv Trennungsangst.

Auch wenn man das natürlich auf keinen Fall machen sollte(dachte mir ,kann eh nichts mehr schlimmer machen)bin ich letztens zu ihm hin, als er heulte. Ich war etwas von seiner Reaktion verwirrt:er hat noch nicht mal mitbekommen, dass ich ihn angefasst habe, nicht mal als ich seinen Kopf mit meinen Händen umschloss->heulte weiter, mit kreisrunden Augen, Ohrern nach hinten, vollkommen in seiner Welt gefangen, wie ein Aussetzer im Gehirn.

Hilfsmittelchen wie D.A.P. Stecker und Bachblüten etc. zeigen natürlich auch keine Wirkung.

Ach bevor ich es vergesse, er ist Dauerschmerzpatient, was die Sache mit dem Alleinsein natürlich beeinflussen kann.

So, ganz schön viel geschrieben, aber vielleicht hat ja noch jemand einen Tip für mich.

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Hat keiner irgendeinen Ansatz, den ich noch verfolgen könnte???

:(

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Hallo!

Du schreibst ja dass Dein Hund Schmerzmedikamente bekommt. Hast Du Deinen Tierarzt schon mal drauf angesprochen bzw. vllt. hat er wirklich Schmerzen und benötigt andere Tabletten? Könnt ja sein, hab da keine Ahnung von...

Du beschreibst ja das Du ohne ihn noch nicht mal das Zimmer verlassen kannst. Das ist natürlich sehr stressig für den Hund (für Dich ja mit Sicherheit auch). Daraus kann man schließen dass der Hund insgesamt überaus angespannt sein muss, den ganzen Tag über.

Mag er seinen Platz/Körbchen?

Versuche ihm eine "Oase der Ruhe zu schaffen". Ein Platz an dem er sich sicher fühlen kann. (Bei Timmi war das vorzugsweise seine Auto-fahr-Kiste)

Fütter ihn auf diesem Platz, kuschelt dort, macht positive Dinge. Versuch erstmal gemeinsam das Ziel "kurz allein in einem Zimmer bleiben" ohne Tür zu, zu erarbeiten. Arbeitet euch wirklich langsam voran.

Ich weiß selbst wie stressig es ist immer jemanden zu finden der "mal eben" den ganzen Tag aufs Hundchen aufpasst. :Oo

Wenn ihr später soweit seit dass Du beginnst kurz die Wohnung zu verlassen, schick ihn auf diesen Lieblingsplatz und gib ihm nicht zu viel Raum (sprich: lass nicht alle Türen offen damit er durch die Bude ströpen kann).

Ich wünsch euch wirklich alles, alles Gute! Bitte berichte wies vorangeht!

Liebste Grüße

*Anne

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Hallo Anne. Danke für deine Antwort :)

Hab meinen Tierarzt bereits darauf angesprochen, ob es noch andere Schmerzmittel gibt, haben auch zwischenzeitlich mal gewechselt, ohne große Unterschied(versuchen zur Zeit durch Physio etc. Gegenzugwirken).

Stressig ist es auf jeden Fall für den Hund, wenn er die ganze Zeit aufpassen muß, dass ich nicht gehe.

So ähnlich wie du beschrieben hast, haben wir es auch schon versucht, aber vielleicht hast du mir noch mal den richtigen Motivationschub gegeben, es noch mal zu versuchen.

Danke, einen erneuten Versuch ist es auf jeden Fall wert :) .

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Ich denk auch! Timmi hat gute 1,5 Jahre gebraucht um mal 2 bis 3 Stunden allein zu sein. Kurz darauf sind wir auch umgezogen und bumms.... haben wir nochmal von vorn angefangen. :Oo

Wie gesagt... ich denke nicht dass die Trennungsangst (wenn Sie denn wirklich eine ist, hab euch ja nie zusammen erlebt ;) ) das größte Problem ist, sondern die ganze Angespanntheit und Unruhe.

Tschakka! Du schaffst es! :yes:

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Dann kennst du das Problem ja auch mit all seinen Schwierigkeiten.

Wie lange, hat es bei euch so ungefähr gedauert, bis ihr zu dem Punkt gekommen seid, an dem du bemerkt hast, dass ihr im Prinzip nur noch die Zeit schrittweise erhöhen müsst?

Habt ihr den Hund in der 1,5 Jahren nie länger alleine gelassen, als er bereits gelernt hat oder gab es auch mal die ein oder andere Stunde, in der ihr niemanden hattet, der auf den Hund achten könnte.

Das ist nämlich das größte Problem, ich glaube meine Hundesitterin lässt ihn des öfteren allein(bin einmal früher von der Arbeit zurück gewesen und sie nicht da, habe den Hund aber heulen gehört :( ).

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Hallo,

ich kenne ähnliche Reaktionen von Schmerzpatienten.

Hunde sind verdrängen den Schmerz gerne so gut sie können, obwohl wir Menschen mit solchen Schmerzen wirklich leiden würden.

Wenn so ein Hund sich aufregt, wird durch das Aufregen gerne auch der Schmerz stärker (Adrenalin > beschleunigter Kreislauf)

Wird er aktiv, lenkt ihn dies ab und regt er sich dabei noch mehr auf, wird der Schmerz durch Endorphine betäubt.

Ich würde deshalb folgende Vermutung äussern.

Entweder hatte er mehr Schmerzen aus einem Grund und hat deshalb dieses Verhalten angefangen oder

seine Schmerzen sind dauerhaft um einiges stärker als die Medikamente

Aus diesem Grund würde ich den Besuch einer Klinik vorschlagen und nicht mehr einen einzelnen Tierarzt.

Die haben ganz einfach mehr Möglichkeiten insgesamt.

Tut mir Leid solch hässliche Vermutungen äussern zu müssen.

Liebe Grüsse

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Das ist natürlich total daneben und macht die Sache nicht einfacher.

Ich habe Timmi in der Zeit zu meiner lieben, lieben Omi gegeben und nach der Arbeit mit ihm geübt.

Meist hab ich Timmi von Oma abgeholt, dann haben wir 1 Stunde Action gemacht, hab ihn gefüttert und auf seinen Platz geschickt. Und dann bin ich einfach mal losgegangen und hab die Post geholt oder den Müll runtergebracht. Ohne Trara, als wärs was total selbstverständliches.

Ich hab ihn auch nie großartig gelobt oder so. Das alleinsein soll ja etwas normales werden und keine Attraktion (aber da erzähl ich Dir sicher nüscht neues ;) )

Beim ersten Mal hats so ca. 3/4 Monate gedauert. Da hat er dann ca. 5 Minuten geschafft und ich konnte beginnen die Zeit zu erhöhen. Nach dem Umzug warens dann nur nochmal 2/3 Wochen. Jetzt bleibt Timmi super "allein" (er hat ja jetzt seine Frau auch noch :) ) zu Hause.

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Hallo,ich kenne ähnliche Reaktionen von Schmerzpatienten. Hunde sind verdrängen den Schmerz gerne so gut sie können, obwohl wir Menschen mit solchen Schmerzen wirklich leiden würden.Wenn so ein Hund sich aufregt, wird durch das Aufregen gerne auch der Schmerz stärker (Adrenalin > beschleunigter Kreislauf)Wird er aktiv, lenkt ihn dies ab und regt er sich dabei noch mehr auf, wird der Schmerz durch Endorphine betäubt.Ich würde deshalb folgende Vermutung äussern.Entweder hatte er mehr Schmerzen aus einem Grund und hat deshalb dieses Verhalten angefangen oderseine Schmerzen sind dauerhaft um einiges stärker als die MedikamenteAus diesem Grund würde ich den Besuch einer Klinik vorschlagen und nicht mehr einen einzelnen Tierarzt.Die haben ganz einfach mehr Möglichkeiten insgesamt.Tut mir Leid solch hässliche Vermutungen äussern zu müssen.Liebe Grüsse

Die Schmerzen sind an manchen Tagen wirklich stärker als die Medikamente :( . Besonders wenn es draußen kälter/und/oder naß ist.

Was könnte es noch für Möglichkeiten geben. Mein Tierarzt und die Physiotherapeuten und Hundetrainer, sagen, dass bei ihm nichts mehr zu Therapieren sei(haben super viele Behandlungsmöglichkeiten schon hinter uns, u.a. Gold- und Platin Akupunktur etc.) . Problem ist einfach, dass egal wo ich hingehe, viel Geld reinstecke aber nichts dabei herauskommt, was natürlich super frustrierend ist.

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Das ist natürlich total daneben und macht die Sache nicht einfacher.Ich habe Timmi in der Zeit zu meiner lieben, lieben Omi gegeben und nach der Arbeit mit ihm geübt.Meist hab ich Timmi von Oma abgeholt, dann haben wir 1 Stunde Action gemacht, hab ihn gefüttert und auf seinen Platz geschickt. Und dann bin ich einfach mal losgegangen und hab die Post geholt oder den Müll runtergebracht. Ohne Trara, als wärs was total selbstverständliches. Ich hab ihn auch nie großartig gelobt oder so. Das alleinsein soll ja etwas normales werden und keine Attraktion (aber da erzähl ich Dir sicher nüscht neues )Beim ersten Mal hats so ca. 3/4 Monate gedauert. Da hat er dann ca. 5 Minuten geschafft und ich konnte beginnen die Zeit zu erhöhen. Nach dem Umzug warens dann nur nochmal 2/3 Wochen. Jetzt bleibt Timmi super "allein" (er hat ja jetzt seine Frau auch noch ) zu Hause.

Deine Angaben machen mir ein wenig Hoffnung(wobei jeder Hund natürlich unterschiedlich schnell ist).

Das mit der Hundesitterin ist natürlich echt ein Riesen Problem, mal schauen vielleicht muss ich erst mal das lösen, bevor ich trainiere, weil während des Trainings ist es natürlich mehr als Kontraproduktiv, den Hund alleine zu lassen.

Aber es ist immer schön zu hören, dass es Fälle gibt, wo es geklappt hat :)

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