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Hundeforum Der Hund
Susebär

Auf die Frage, ob es irgendwann erträglich wird, kann ich einfach ganz deutlich mit NEIN antworten ...

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Immer wieder finde ich hier die Frage ob es irgenwann erträglich wird wenn man sein Hund verloren hat oder ob der Schmerz nachlässt....Mitte Juni musste ich meinen Hund über die Regenbogenbrücke gehen lasse und hab mir diese Frage auch immer und immer wieder gestellt.....

Aber ich sitze heute hier und habe die Erkenntnis das es einfach nicht besser wird....der Schmerz verändert sich zwar irgendwie aber auf keinen Fall ist es jetzt erträglicher....nein es ist für mich immer noch genauso schlimm!

Mit jedenm Tag wo ich sie nicht sehe wird mir bewusster das diese Zeit vorbei ist und nie wieder kommen wird und das macht es eher noch unerträglicher.

Sollte sich doch mal ein halbwegs guter und freudiger Tag einschleichen, so ist der darauf folgende meist dafür auch wieder doppelt so schlimm.

Langsam denke ich das ändert sich nicht mehr...für mich ist meine beste Freundin - meine Seelenfreundin - meine wichtigste Bezugsperson gestorben.

Niemand konnte oder kann mir diesen halt geben den mir meine kleine gegeben hat.

Vieles was mir früher wichtig war, ist mir jetzt egal. Alle Ziele die ich hatte, sind jetzt unwichtig.

Ich versuche einfach nur jeden Tag irgendwie rum zu bekommen.

Gute Laune gib es nicht mehr, ein kurzes verzwungenes Lächel schaff ich noch aber das war es dann auch.....

Und so sehr ich mich versuch zusammen zu reissen oder mich abzulenken, desto schlimmer ist es danach wenn ich wieder zur Ruhe komme.

Wenn ich einen, nur einen Wunsch frei hätte, ich wünschte mir, ich könnte wieder mit ihr zusammen sein.

Für mich war es die aller schönste Zeit bisher....ich bin froh das ich sie hatte....sie hat mir mehr gegeben wie alle Menschen zusammen denen ich bisher begegnet bin und wahrscheinlich ist genau deshalb das Loch das sie hinterlässt so mega gross!!!

Für mich ist die Erkenntnis das diese Zeit vorbei sein soll und ich nun ganz alleien bin einfach unerträglich......

Geht es nur mir so? Wie fühlt ihr euch nach so einem Verlust? Bin ich einfach nur ein sentimentales Weichei???

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Du bist absolut kein Weichei, ich kann dir doch sooooooo nach empfinden, ich hatte mein Charly 18 Jahre an meiner Seite.

Es tut so schrecklich weh, aber ich glaube daran das ich ihn eines Tages wiedersehe und das ist mein Trost.

Traurigen Gruß Heike

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Damit habe ich mich anfangs versucht zu trösten, auch mit dem Gedanken das es meiner kleine gut geht da oben und das sie freudig über Wiesen rennt und nie alleine ist, das alles wünsche ich ihr von ganzem Herzen weil sie nur das Beste verdient hat aber es nimmt mir nicht wirklich den Verlust und es hilft mir auch nicht wenn es mir hier jetzt schlecht geht und sie mir einfach nur fehlt.

Ich hoffe ganz fest das ich sie wieder sehe....aber was mache ich bis dahin?

Das ist noch so lange hin......

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Ich weiss wie du dich fühlst glaube mir, mein Charly ist gerade am Dienstag gestorben, ich kann auch nur weinen,

ich bin froh das ich unsere Nica noch habe, sie hilft mir dabei den Schmerz zu verarbeiten.

LG Heike

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Hallo,

es ist noch frisch und es wird auch noch eine ganze Weile weh tun.

Aber....es wird erträglich...irgendwann....manchmal dauert es länger, manchmal nicht....aber irgendwann geht der schlimme Schmerz vorbei und man kann damit umgehen.

Ich habe es schon zweimal durchmachen müssen und von meinem ersten Hund konnte ich fast 10 Jahre lang keine Bilder ansehen...ich habe alles weggeräumt, ganz tief in die Schublade.

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Oh das tut mir ganz arg leid für dich.......das ist gar nicht schön!

Wenigstens bist du aber nicht ganz alleine...wobei das wahrscheinlich im Moment auch kein so grosser Trost für dich ist.

Ich habe jetzt niemand mehr, niemand der mich wirklich vertseht, für alle ist ein Hund nur ein Haustier.....für mich ist ein Hund ein vollständiges Familienmitglied...wenn nicht sogar viel mehr.

Niemand spricht mehr darüber und niemand will mehr was davon wissen....das Leben geht für alle weiter wie sonst auch...nur meine Welt ist stehen geblieben!

Ich habe keinen Hund mehr und ich habe auch nicht die Möglichkeit in absehbarer Zeit wieder einen zu bekommen......

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Als vor gut einem Jahr unser Hansi starb, dachte ich, es zerreist mich. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass es irgendwann ein bisserl besser wird. Doch, das tut es. Natürlich denke ich täglich an ihn und wir reden auch oft von ihm. Aber ich kann mich wieder lächelnd an ihn erinnern, ich kann Bilder gucken und das Glück spüren, was er uns gab. Bei meiner alten Hündin, die mich 14 Jahre begleitete, dauerte der Prozess allerdings einiges länger, fast drei Jahre.

Susebär, gib Dir Zeit. 2 Monate ist gar nichts, da hat man den Verlust ja gerade mal begriffen. Ich rutschte nach 2-3 Monaten so in die Phase der absoluten Wut, dann wieder tiefe Trauer, wo ich von nix auf gleich in Tränen ausbrach.

Gib Dir Zeit und trauere. Es muss so weh tun, denn unsere Hunde waren etwas ganz besonderes für uns. Alles Gute für Dich.

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Mir Persönlich waren Tiere bzw. Hunde schon immer lieber als Menschen...und mit jeden Tag ohne meinen Hund stelle ich fest das die meisten Menschen noch blöder sind als ich je dachte!

Mein Hund hat die Welt für mich erträglich und schön gemacht!!!!

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Meine Sunny ist nun über 2 Jahre tot und es tut immer noch genauso weh, auch wenn ich die Ablenkung durch meine Hunde habe.

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Danke, eure Wort sind wirklich ganz arg lieb. Wenigstens weiss ich jetzt das ich nicht alleine so fühle.....

Ich denke eben immer ich muss was machen, mich ablenken oder so... habs mit allem möglichen schon probiert...aber es wird meist nur schlimmer.

Eigentlich müsste mein Körper völlig ausgetrocknet sein, ich weiss langsam echt nicht mehr wo das Wasser für meine Tränen noch herkommt.....

Eiegntlich will ich mich nur in ein Eck setzten und heulen und das so lange bis ich vor Erschöpfung irgendwann einschlafen....

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