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Hundeforum Der Hund
Limps

Krankheit nach Einschläferung unbekannt

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich habe mir hier angemeldet um eine Frage zu klären die mich seit einiger Zeit nicht los lässt.

Mein Jack Russelmädel Tiffi musste im Alter von 10 Jahren eingeschläfert werden und kein Tierarzt konnte mir erklären warum. Drei Tage vorher war sie noch gesund und fit. Vielleicht kann ja hier jemand eine Einschätzung dazu abgeben. Vor ca. 5 Jahren hatte Tiffi schon einmal extrem schlechte Leberwerte, alles wies auf eine Vergiftung hin, die erfolgreich behandelt wurde.

Der Krankheitsverlauf:

1. Tag: Ihr Urin sah rötlich aus, weil der Untergrund auf dem sie ihr Geschäft erledigt hatte jedoch bräunlich war, dachte ich es käme daher.

2. Tag: Morgens war sie sehr schlapp, bei der ersten Gassirunde war der Urin rot, es war Sonntag, deswegen bin ich sofort mit ihr zur Notfalltierärztin gefahren. Die Tierärztin stellte die Diagnose Balsenentzündung und spritzte ihr ein Antibiotikum, Elektrtolyte (der Salzhaushalt war aus dem Gleichgewicht) und ein Schmerzmittel. Nach ca. 15 Minuten ging es dem Hund wesentlich besser, dem Weg bis zum Auto ist sie selbst gelaufen.

In der Nacht habe ich kein Auge zugetan, es schien ihr nicht mehr so gut zu gehen. Zweimal habe ich sie runtergetragen, der Urin war dickflüssig und dunkelrot.

3. Tag: Früh Morgens bin ich mit ihr in die Tierklinik gefahren, es ging ihr sehr schlecht. Oft hockte sie sich zum pinkeln hin, was rauskam sah aus wie unverdünntes Blut. Gehen konnte sie nicht mehr, ich habe sie nur noch getragen. Der Tierarzt hat ein Blutbild gemacht, die Leberwerte waren stark erhöht und die Zahl der roten Blutkörperchen extrem niedrig. Sie bekam eine erneute Elektrolyteninfusion, ein Ultraschall wurde gemacht. Weder Milz noch Leber sahen stark vergrößert oder auffällig aus. Der Tierarzt wollte sie den Mittag über noch beobachten. In dieser Zeit baute sie rapide ab, als ich sie das letzte Mal lebendig sah, konnte sie den Kopf nicht mehr heben und ihre Schleimhäute und Fußballen waren gelblich. Wir mussten sie einschläfern lassen.

Es war eine schreckliche Erfahrung und ich würde gerne Gewissheit haben.

Vielen Dank für eure Antworten!

Liebe Grüße

Lilli

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Oh, das tut mir leid.

Das hört sich sehr stark nach einer Vergiftung oder aber nach einer akuten Babesiose an. Die Symptome der Babesiose sind denen einer Vergiftung sehr ähnlich.

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Hallo Lilli

Das tut mir unendlich leid, sowas ist ja furchtbar

Aber wenn die Ballen gelb sind, denke ich nicht unbedingt an Babesiose.

Vergiftung schon, vielleicht Schneckenkorn, das geht sehr schnell, wenn sie das fressen.

Habe schon mal irgendwo was gelesen von gelben Schleimhäuten, aber bin selbst grad viel zu durcheinander.

Soll der Bluttest denn weiter fortgeführt werden?Alos wird nach der Ursache geforscht?

Drück Dich, 10 JAhre sind eine sehr lange Zeit, kann sehr gut verstehen, wie du dich jetzt fühlst!!!

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Hallo Lilli!

Es tut mir sehr, sehr leid, was mit Tiffy passiert ist!

Hatte sie denn noch andere Symptome ausser dem Blutpinkeln, der starken Schwäche und den veränderten Blutwerten? Erbrechen? Fieber?

Was hatte sie denn für Impfungen? Und war sie schon mal im Ausland?

Ganz liebe Grüße

Tanja

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Hallo,

vielen Dank für eure lieben Worte, ich kann sie sehr gut gebrauchen.

Es ist einfach so unlogisch,dass Leber und Milz nicht vergrößert/ marmoriert waren. Das passt zu keinem Krankheitsbild. Obwohl man natürlich auch nie weiß, wie gut das Ultraschallgerät wirklich ist.

Eine Vergitung klingt logisch, eine Babesiose könnte es auch gewesen sein, hier wird ja oft eine Gelbsucht erwähnt. Allerdings hatte sie kein Fieber, sondern Untertemperatur. Erbrochen hat sie in der Nacht vor der Einschläferung dreimal, da sie nichts gegessen hatte nur ganz klaren, stark riechenden Schleim.

Danke für eure Antworten!

Liebe Grüße

Lilli

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Hallo Lilli,

dass deine Maus kein Fieber hatte, passt auch nicht wirklich zu so einem hochakuten Krankheitsverlauf. Infektionen wie Leptospirose die auch so aussehen können (und da besteht ja meist kein vollständiger Impfschutz!) sind meist, zumindest anfangs mit Fieber einhergehend!Vergiftung ist da wieder umso wahrscheinlicher...

Ich kann sehr gut nachempfinden, wie schlimm es ist nicht zu wissen, was die Ursache war!Aber Du hast alles getan, dass weiß Tiffy!

Liebe Grüße

Tanja

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Hallo Lilli,

dass deine Maus kein Fieber hatte, passt auch nicht wirklich zu so einem hochakuten Krankheitsverlauf. Infektionen wie Leptospirose die auch so aussehen können (und da besteht ja meist kein vollständiger Impfschutz!) sind meist, zumindest anfangs mit Fieber einhergehend!Vergiftung ist da wieder umso wahrscheinlicher...

Ich kann sehr gut nachempfinden, wie schlimm es ist nicht zu wissen, was die Ursache war!Aber Du hast alles getan, dass weiß Tiffy!

Liebe Grüße

Tanja

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Hallo Lilli,

ich habe gerade deinen Bericht gelesen und habe ein Dejavue-Erlebnis. Genauso war es bei unserem Hund. Es stellte sich hinterher raus, dass sie die agressivste Art von Leukämie hatte, die es gibt. Innerhalb von 3 Tagen ist sie gestorben bzw. wir haben sie einschläfern lassen, weil es für sie besser war.

Sie war abends so schlapp, dass sie nach Aufforderung kurz aufstand und fast umkippte. Darauf hin sind wir zum Tierarzt gefahren (unser war nicht zu erreichen, dann hat ein Bekannter uns seinen empfohlen) auf der Fahrt dahin hat sie gebrochen, was wir auch der Tierärztin gezeigt haben, diese hat sie sich nur kurz anschaute (Gelbfärbung der Augen, geschwollener Bauch), Kurzdiagnose evtl. Vergiftung und sofort ins Kranhaus (dafür nahm sie nachträglich 45,-- €). Waren 1/4 Stunde da mit Anruf von dort in die Tierklinik.

Dort machte man sofort Blutbildung, Ultraschall usw. Ganz schlechte Blutwerte, aber nichts geschwollen oder so, kein Tumor, kein Krebs. Aber Blut im Urin.

Am nächsten Morgen angerufen, würde wohl etwas besser gehen, hätte sich gelöst. Auf meine Anfrage ob Blut im Urin gewesen wäre die lapidare Antwort: können wir nicht sagen, haben nichts gesehen!!!!

Abends wieder angerufen w/evtl. Abholung: Aber mann sollte sie noch da lassen, da noch Blutwerte ausstehen würden. Aber was sie hätte, keine Ahnung!

Am nächsten Morgen wieder angerufen: Zustand dramatisch verschlechtert, Bluttransfusionen. Aber die roten Blutkörperchen haben sich sofort aufgelöst und reagierten auf keinerlei Medikamente. Letztendlich stellte sich heraus: agressivste Art von Leukämie. Keine Heilung.

Also! Sie hat sich einfach so vom Acker gemacht. Ohne uns zuletzt erkannt zu haben. (ach muss gerade wieder weinen, kommt alles hoch). Wir haben sie dann an einem schönen sonnigen Platz im Wald begraben mit ihrer Lieblingsdecke und Lieblingsspielzeug und hinterher schön bepflanzt.

Ich kann dir das alles so nachfühlen.

Du musst nur daran denken, dass es ihr jetzt besser geht. Nur dein Hund war ja noch so jung und hatte noch ein so schönes Hundeleben vor sich, und unsere war ja schon älter. Trotzdem.

Wir denken an dich.

Martina

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(bearbeitet)

Hallo,

jetzt sitze ich hier und weine wieder, dabei ist es "schon" über drei Monate her.

Vielen Dank für euer Verständnis, in einer hundelosen Verwandtschaft versteht keiner, was

der Verlust des tierischen Lebenspartners bedeutet.

Martina es tut mir sehr leid, dass du deine Kleine auf die gleiche Weise gehen lassen musstest.

Es klingt wirklich sehr ähnlich, meine alte Haustierärztin hatte etwas ähnliches Vermutet. Allerdings sprach sie auch von einem möglichen Hirntumor.

Eine weitere Untersuchung des Blutes nach Tiffis Tod habe ich leider nicht angeordnet, ich war nicht bei mir.

Liebe Grüße

Lilli

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