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Hundeforum Der Hund
cranium

Ich habe grosse Angst vor Hunden

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nachdem ich mich anständig vorgestellt habe :winken: , kann ich nun endlich mein eigentliches anliegen vorbringen.

es ist für mich sehr ernst und ich bitte euch darum nicht mit flapsigkeit oder herablassung zu reagieren - das würde mich sehr treffen.

nun zu meinem problem: ich habe so lange ich denken kann grosse angst vor hunden,was dem zugrunde liegt weiss ich nicht (mehr).

andererseits finde ich hunde auch ganz grossartig,ich war immer fasziniert von der engen bindung die der mensch zu diesem tier haben kann.

nun haben wir ja stella zuhause und wie ich schon schrieb,ist sie eine ganz liebe.

auch unseren kindern (zwillinge sind 10 jahre alt und der kleine ist 14 monate) gegenüber bisher keine verfehlung - im gegenteil.

trotzdem habe ich total schiss das sie mir,meinen kindern etwas tun könnte! das ist einfach das was ich an negativem erwarte,es geht dabei gar nicht um sie speziell.

ich hätte nicht geglaubt das mir das bei einer eigenen und sehr lieben hündin so gehen könnte,noch dazu hat sie ja keine schlechten vorerfahrungen gemacht.

ich habe angst sie könnte beissen oder knurren,schon eine schnelle bewegung von ihr erschreckt mich und ich könnte heulen wenn ich es hier so lese....................

wir haben uns gut informiert wie man einen hund erziehen sollte und wir halten uns daran,stella ist gelehrig und sie soll sich erst mal einleben.

nun ist mir klar dass sie meine angst und mein mangelndes vertrauen in sie spürt, und das sicher nicht förderlich für uns ist. aber wie soll ich denn damit umgehen??? der verstand funktioniert bei mir ausgezeichnet,ist allerdings von keinem grossen nutzen da es um angst geht und die ist echt real!

wenn sie nur ein bisschen bellt korrigiere ich sie in meiner anspannung sofort,aber sie ist doch ein hund - die kommunizieren so.

auch die begegnung mir anderen hunden macht mir angst,vor allem die panik sie oder der fremde hund könnten sich losreissen - horror!!

so kann stella mir aber nicht vertrauen,sicher biete ich ihr nicht den nötigen schutz und dann übernimmt sie vielleicht,was dann genau zur folge hätte dass sie verteidigt.

ihr seht schon,es ist sehr schlimm.

wir werden auch mit ihr zu Hundeschule gehen,aber ich habe bedenken ob das an meiner angst etwas ändert.

bevor ich noch verworren schreibe,ende ich hier einfach mal und hoffe mein anliegen kommt an.

übrigens habe ich stella trotzdem schon ganz arg ins herz geschlossen,bin aber morgen das erste mal mit ihr und dem kleinen alleine - hoffe ich werde allem gerecht.

danke für euren langen atem!

:yes:

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Also ich kann Dir leider nicht viele Tipps geben, außer, dass Du an Deiner Angst arbeiten solltest,

denn sonst könnte es wirklich in die Hose gehen. Hunde haben ein richtig gutes Gespürr und wenn

Dein Hund merkt Du hast Angst, dann wird er sich auch nicht sicher fühlen und ggf. die Führung

übernehmen um das Rudel zu schützen. Dein Hund braucht ja Hundekontakte, die Du anscheinend

eher nicht brauchst oder?

Gibts es nicht so eine Therapie oder so?

Hast Du gehofft, dass es weg ist, wenn ihr einen eigenen Hund habt?

Wie ist es mit deinen Kindern? Überträgst du die Panik?

So viele Fragen, aber kaum Antworten - sorry.

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erst mal danke für überhaupt eine reaktion!

mein auftreten ist nicht hysterisch oder völlig verhuscht - im gegenteil,ich bin ihr gegenüber trotzdem klar und bestimmt.

was meine kinder betrifft: nein,ich denke nicht das ich es auf sie übertrage,im schlimmsten falle unterbewusst,ich denke aber nicht.

therapie ist natürlich der beste ansatz,aber kein schneller!! und ich will es jetzt richtig machen mit der süssen.

vielleicht kann mit mir jemand erfahrungen teilen bezüglich hunden und ihren menschen. wie tickt ein hund in der regel,kann es passieren das er plötzlich auf seine eigenen menschen losgeht,ohne grund? wie ist die struktur eines hundes in bezug auf den der ihn versorgt.

ich fühle mich wirklich ganz schön blöd,ich habe ja schon geschrieben,dass ich nicht mit einer solchen angst gerechnet habe wenn eine eigener hund da ist.

und überall liest man immer wieder,man soll den hund NIEMALS mit kindern alleine lassen.

käme mir auch gar nicht in den sinn,der alltag stellt mich da aber vor schwierigkeiten: wie soll ich denn hund und sohn am freien bewegen hindern??? ?!?

wenn ich in der küche koche und mein kleiner läuft ins wohnzimmer wo stella liegt,sind die zwei doch alleine,wenn auch nur kurz. ich kann doch nicht dauernd hinter ihnen her sein.

ich hoffe ihr habt verständnis für meine anfänger-fragen.

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Hallo,

ich kann Dich da gut verstehen. Bevor vor 5 Jahren Maya einzog hatte ich auch Angst vor Hunden. Meine Angst hat meine Mutter auf mich übertragen, also arbeite Deinen Kindern und Deinem Hund zuliebe daran.

Als Kind war es zeitweise so schlimm, daß ich wenn ein Hund im Raum war total steif wurde und mir die schlimmsten Dinge ausgemalt habe. Ich konnte die Angst über Gewöhnung loslassen.

Die Familie meines ersten Freundes hatte einen Yorkie und ich hab mir vor dem Pups fast in die Hosen gemacht. Schmusen war ok, aber bellen und knurren war nur "oh mein Gott". Aber im Laufe der Zeit ging es mich um sie zu kümmern und nicht gleich bei jedem Knurrer in Panik zu verfallen. Dann hatte ich einen Freund mit Schäfi, da war ich schon wesentlich entspannter und hatte garnicht gemerkt wie mich der kleine Yorkie über die Jahre therapiert hat. Dann gab es eine zeitlang keine Hunde in meinem Leben bis ich eine liebe Freundin mit Hund kennenlernte und da merkte ich erst wie sehr ich Hunde vermisst hatte. Mit dem Hund konnt ich schmusen und sogar spielen. Dann hatte ich das vergnügen mit einem Border der mindestens soviel Angst vor mir hatte wie ich von ihm. Auch ein Erlebnis. :Oo

Als ich dann das erste Mal Maya besuchen fuhr waren die erwachsenen Hunde noch ein Problem, aber innerhalb der 6 Wochen Wartezeit in denen wir mind. 2 Mal die Woche da waren war das auf einmal kein Probelm mehr.

Du bräuchtest das Ganze also nun komprimiert. Ich kann Dir nur raten lerne Hunde verstehen, dann geht Deine Angst. Geh in eine Hundeschule wo man auf Dich eingeht und Deine Ängste kennt und Dir das Verhalten Deines Hundes erklärt, lies Bücher über Hundeverhalten, sieh Dir Filme wie "Fremdsprache Hündisch" an. Je mehr Wissen Du hast desto weniger wird Deine Angst und Du kannst Deinen Hund realitisch einschätzen.

Wenn Du es nicht schaffst Herr über Deine Ängste zu werden, dann wird sich das früher oder später bei Deinem Hund bemerkbar machen. Hunde merken sowas, egal wie klar und bestimmt Du Deine Reaktion selbst einschätzt.

Dir andere Ratschläge über Internet zu geben find ich super schwer, da ich weder Deinen Hund kenne, noch weiß was bei Dir schon als Angriff, aggressives Verhalten etc. gilt. Ein gesunder Hund sollte natürlich nicht auf jemanden losgehen ohne Grund. Die Frage ist nur erkennst Du einen Grund wenn es einen gibt?

Zu Hund und Kind: Du könntest zum Beispiel die Küche mit nem Kindergitter abtrennen und Hund rein nehmen wenn Du kochst, dann kann Kind draußen rumkrabbeln und spielen. Wenn Kind älter wird kannst Du im z.B. erklären daß Hund im Korb seine Ruhe will und er nur zum Hund darf wenn Hund nicht im Korb ist. Aber auch da kennst Du Deinen Hund am besten was ihm zuviel ist und was nicht. Zeig beiden was sie zusammen dürfen und was absolut tabu ist.

Setz Dich doch einfach mal hin und beobachte Deinen Hund.

Wie alt ist Stella denn, was für ne Rasse, woher,.... erzähl doch mal ein bißchen von ihr.

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Ein Hund in dem Alter kennt noch keine Aggressionen (so lange ihm noch nichts furchtbares passiert ist). Setze dich doch einfach auf den Boden und vertrau ihm. Er wird auf dir rum krabbeln, dich beschnuppert und anschlabbern. Lass das alles mal über dich "ergehen" und entspann dich dabei. Ich weiß ist schwer.

Spiel mit ihm, tobe mit ihm und beobachte. Wann bellt er, Hunde knurren auch beim spielen und das ist nicht böse gemeint sondern ganz normale Kommunikation.

Bei unserer Hundeschule war ein Vortrag über Hundeverhalten. Dort konnte man viele Bilder zu verschiedenen Situationen sehen und hat viele Infos über Hunde und ihre Kommunikationstechniken bekommen. Vielleicht bietet eine Hundeschule bei euch das auch an.

Wenn ihr in eine Hundeschule geht, dann sag dort bescheid das du angst hast. Die werden sicherlich drauf eingehen.

Dann würde ich sagen das du mit ihm lernst, das festigt die Beziehung. Am füttern alleine liegts nicht.

Wenn die Kinder wissen wie sie sich dem Hund gegenüber verhalten müssen, dann würde ich es nicht so eng sehen. Weit weg bin ich auch nicht. Wenn Kind und Hund spielen habe ich sie im Auge! Aber wenn Hund schläft und Kind fernseh guckt gehe ich schon in die Küche.

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hallo,

danke für die lange antwort,vieles setzen wir schon um,z.b. bücher lesen und uns über die sprache des hundes informieren.

ich habe mich bei den neuen vorgestellt,dort steht auch etwas mehr über stella.

ich schreibe es aber gerne nochmal,sie ist knapp sechs monate alt,hatte vorher einen sehr lieben halter und der hat die welpenschule mit ihr besucht. sie ist eine schäferhund-labrador-mischung und eine ganz liebe.

Hundeschule ist ja in arbeit,aber es sind noch ein paar tage bis dahin.

nun,ich will mich ja auch nicht reinsteigern,bisher gab es keinen grund für die angst.

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Hm also ich würde auf jedem Fall dem Kind klar machen, dass es den Hund in Ruhe lässt, wenn

er auf seinem Platz ist und dem Hund, dass er das Kind nicht bedrängt, wenn es z.b. etwas isst oder so.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich keine Angst habe, obwohl ich 1,10 m groß bin, Glasknochen habe und im elektrischen Rollstuhl sitze. Ich habe selber 2 Hunde und bin 4 mal die Woche auf dem Hundeplatz, auch mit in anderen Gruppen um die Hunde an den Rollstuhl zu gewöhnen. Ich habe sogar schon beim Wesenstest Hunde mit Rollstuhl bedrängt und es ist immer friedlich abgelaufen.

Die Hunde müssten mich nur unwirsch anspringen und ich könnte mir etwas brechen.

Also hab Mut und Kopf hoch!

Was habt ihr denn für einen Hund?

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Hallo und herzlich Willkommen im Forum! (Hab Dich ja noch gar nicht begrüßt ;) )

Ich finde es erst einmal lobenswert dass Du Dich hier zu Deiner Angst äußerst und zugibst, dass ihr Probleme habt. :respekt:

Der Schritt in eine Hundeschule zu gehen finde ich richtig. Hast Du dort auch schon geäußert dass Du eigentlich Angst vor Hunden hast? Nicht dass Du zum Gruppenunterricht kommst und Dich vor "Panik" nicht bewegen kannst.

Vielleicht wäre es sinnvoll wenn Du die Trainerin der Hundeschule fragst, ob ihr nicht erstmal einen gemeinsamen Spaziergangen machen könnt. Dort könntest Du dann Deine Ängste schildern und die Trainerin sicher gezielter drauf eingehen.

Vielleicht hilft es auch wenn Du mal mit mehreren verschiedenen Hunden arbeitest (wenn Du Dir das zutraust) oder einfach nur beobachtest damit Du lernst die verschiedenen körpersprachlichen Signale besser zu deuten. :yes:

Und nein, Hunde greifen Ihre Menschen nicht "einfach so" an. Aggression haben beim Hund (anders als beim Menschen) immer einen Grund! Und wenn Du einen "halbwegs normalen" Hund (ich denke Deiner gehört mit Sicherheit dazu ;) ) hast, wird er Dir schon früh genug zeigen wann ihm etwas nicht passt.

Berichte bitte weiterhin über Dein Vorgehen und bleib so mutig!

Liebste Grüße

Anne

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(bearbeitet)

:knuddel ich erlaube mir das einfach mal!!

wie nett ihr seid und mir mut macht - danke.

ich hatte sowieso vor in der Hundeschule bescheid zu geben und mir helfen zu lassen.

vielleicht ist meine unsicherheit gar nicht so ungewöhnlich,dass es aber eine solche angst ist erscheint mir selbst als hinderlich.

ich möchte mit stella ausgelassen sein können,darauf vertrauen das sie mich akzeptiert und ihr ihre ganz eigene hundesprache lassen - sie kann ja nichts dafür.

was die kinder angeht handhaben wir es so: stella darf nicht ins gesicht und muss langsam machen.

die kinder dürfen beim fressen und schlafen nicht anfassen,müssen ihre grenzen akzeptieren.

trotz aller schwere,ich hoffe auf verbesserung und will daran arbeiten!

:)

@ diva: ich habe ehrlich gemeinten respekt vor dir!

stella ist eine schäferhund-labrador-mischung, sie ist fast schwarz und wunderschön.

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was die kinder angeht handhaben wir es so: stella darf nicht ins gesicht und muss langsam machen.

die kinder dürfen beim fressen und schlafen nicht anfassen,müssen ihre grenzen akzeptieren.

Das ist doch super! Besser kann mans doch gar nicht machen! :yes:

Hab grad erst gelesen dass Stella erst 6 Monate alt ist. Da habt ihr ja noch ne Menge Spass vor euch! ;)

Das der Vorbesitzer in der Welpenschule war, ist auch eine super Vorarbeit. Natürlich ist es wichtig dass Sie auch jetzt noch Kontakt zu anderen Hunden, aber auch da ist der Weg zur Hundeschule der Beste.

Was hast du denn schon für Bücher gelesen?

Kennst Du "Das andere Ende der Leine" von Patricia B. McConnell?

Meiner Meinung nach ist das ein wirklich super Buch. Nachdem ichs durch hatte, hab ich meine Hunde wirklich mit anderen Augen gesehen und auch ein Stück weit besser verstanden. Da sind auch gute Erläuterungen zur Körpersprache drin.

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