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Hundeforum Der Hund
Steffi & Danu

Wiederholung einer Übung ...

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Hallo zusammen,

es geht darum, dass ich irgendwo mal gelesen habe, das ein Hund eine Übung so und so oft wiederholt haben muss, bis er es gelernt hat...

(bitte um Korrektur...falls es nicht stimmt)...

Nun aber meine Frage...

Wenn dem so ist, warum gibt es dann "Aufgaben", die ich nur einmal mache und die Danu trotzdem beim 2. Versuch schon kann bzw. noch "weiß" was gestern war?! :???

Dazu zwei Beispiele...

Danu darf immer meinen Joghurtbecher auslecken...

Ich dachte, sie könnte ihn ja auch mal selbst zum Mülleimer in die Küche schleppen, so muss ich ihn nicht wegräumen...

Am Sonntag also, nachdem sie fertig war mit ausputzen, sagte ich ihr sie solle den Becher aufnehmen und ging dann zusammen mit ihr (Becher im Maul) in die Küche - wo ich ihr vor dem Müll das "Aus" Kommando gab...dann bekam sie ein Leckerle :D

Am Montag hatte ich aber schon wieder vergessen dass das Danu lernen sollte, räumte den Tisch ab während Danu im Wohnzimmer ihren Becher ausleckt...und wer steht plötzlich hinter mir - Danu - mit Becher im Maul...

Ich natürlich riesig gelobt...

Gut - Zufall denke ich und habe es gestern getestet...

Ich räume also wieder Tisch ab, während Danu im Wohnzimmer Becher ausleckt...und wieder steht sie kaum 2 Minuten danach mit Becher hinter mir...

Bis zu dem Tag, andem ich mich entschloß ihr das zu lernen, hat sie die Becher nur kleingemacht, aber ganz sicher nie durch die Gegend geschleppt...

Beispiel zwei...

Ich gehe mit Danu raus, wollen nur den Feldweg hoch und wieder runter weil es so warm ist...

Danu macht ihr Geschäft und geht ganz normal weiter...ich sage "Danu - nach Hause gehen" und gehe in die andere Richtung zurück...

Am nächsten Tag das gleiche Spiel...sie läuft nach ihrem Geschäft machen einfach weiter, ich sage "Danu - nach Hause gehn" und sie dreht auf dem Absatz rum und läuft nach Hause :o

Ich frage mich - warum kann das mit anderen Übungen nicht auch so klappen? :(

Versteht einer mal die Hunde.... :D

LG Steffi

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Kann es evtl. daran liegen, mit wieviel Motivation WIR an die Übung rangehen, je freudiger wir sind, umso besser versteht der Hund es und braucht keine oder weniger Wiederholungen?

Ich denke mal, bei Gehorsamsübungen sind wir nicht so wahnsinnig freudig motiviert und von innen heraus überzeugend, als wenn es *nur* um die Beseitigung eines leeren Joghurtbechers geht, was ja mehr oder weniger als *Spiel* gedacht ist!

War nur so eine Überlegung von mir! ;):P

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Das was Renate schreibt finde ich auch sehr einleuchtend, die Motivation ist sooo wichtig :D

In unserer Gruppe ist ein Viszla - Mix - Rüde, in der vorherigen Gruppe in der er war (Hundeführerlehrgang) hatte er schon die ein oder andere *Lernschwäche* und sein Frauchen hatte es manchmal nicht leicht mit ihm.

Bei manchen Übungen hatte er echte Schwierigkeiten, es wurden Unterordnungsübungen gemacht und auf die bevorstehende Prüfung hingearbeitet, die er dann im April auch bestanden hat :klatsch:

Seit dem er in unserer Gruppe ist, eine reine *Fun-Gruppe* mit etwas von allem (Unterordnung, Longiertraining, Agility, Apportierspielchen und alles was Spaß macht) hat er sich total geändert.

Er lernt und "begreift" viel schneller was Frauchen von ihm will und er macht es mit so einem Spaß, weil Frauchen auch Spaß daran hat und den Druck der bevorstehenden Prüfung abwerfen konnte. :)

Wenn man motiviert und *spaßig* an die Dinge herangeht, dies dann auf den Hund überträgt, dann lernt er auch viel schneller. Ich denke das ist der springende Punkt, die eigene Einstellung zur Sache :Oo

__________

Liebe Grüße

Elke ;)

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...ich habe eigentlich immer versucht dem Hund alles mit Spaß zu lernen - zumindest habe ich das bisher immer gedacht :Oo

Aber irgendwie scheint doch die - wie soll ich sagen - innere Einstellung zu den Übungen mehr nach außen zu dringen wie ich es immer gedacht habe.

So lernt Danu "einfach" Spaßübungen sehr viel schneller...ganz einfach vielleicht deswegen weil ich mir dabei immer denke "Ey, ist doch nur Spaß - wenn`s nicht klappt ist es ja nicht schlimm"... ;)

...komischweise klappen die meist besser als erwartet :klatsch:

Bei den "muß" Übungen scheine ich doch unbewußt sehr viel mehr Druck auszuüben...mir fällt gerade im Moment auf wie schwer es ist die Platzübung so zu machen, wie Michael es mir gesagt hat...dass das Platz immer im selben Tonfall kommen soll, leider ertappe ich mich immer wieder dabei wie meine Stimme dann doch lauter wird...eben mehr Druck ausübt... :o

Oh Mensch ist das alles schwer, aber sonst wäre es ja auch langweilig auf die Dauer ;););)

LG Steffi

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Es ist einfach nicht wichtig, ob ein Hund einen Joghurtbecher hinterher bringt, oder nicht. Sein oder unser Leben hängt nicht davon ab.

Gehorsam oder Unterordnung wollen wir aber unbedingt haben und verkrampfen uns dabei derartig, daß die Hunde mit unserer Körpersprache und unserem Geruch in dem Moment nicht so gut umgehen können und Stress bekommen. Unter Stress lernen geht eben nicht gut bis gar nicht.

Ich muss das selbst auch immer wieder lernen...

LG Anja

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Hallo Ihr

ich denke es ist ja nicht nur die Stimmlage auf was unser Hund reagiert sondern noch viel mehr unsere Körperhaltung und die Umgebung. Ich merke immer wieder ich kann mich auf dem Hundeplatz beim Training noch so anstrengen freundliche Kommandos zu geben und versuche es auch spaßig rüber zu bringen, die Umgebung und auch der Druck unter dem Frauchen steht merkt mein Hund einfach und so reagiert sie dann auch oft :Oo

Gruß

Sky

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hallo steffi

ich denke, dass Danu schon vorher wusste, was zu Hause bedeutet. Mein Hund versteht viele Sätze und Worte die ich immer mit der gleichen Tätigkeit gesagt habe (unbewusst) und er dabei war.

wenn ich z.B sage " gömer no ufd röti" dann weiss er welcher Spatziergang das ist - und läuft in die richtige Richtung... wenn ich ihm sage "gömer hei" läuft er frisch fröhlich nach Hause.

Süss finde ich es, wenn ich ihm beiläufig erzähle welchen Hund wir auf dem Auslauf treffen werden - er weiss welcher Name zu welchem Hund gehört...

und das alles durch beiläufiges Sagen.

greezli chris

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