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Hundeforum Der Hund
cirrus

Beruf und Hund

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Hallo!!! :winken:

Ich bin seit heute Mitglied und bin über dieses Forum gestolpert, als ich auf der

Suche nach einer Lösung für mein Problem - Wie bekomme ich Hund und Beruf

unter einen Hut? - war.

Auch ich konnte mir bislang meinen Kindheitstraum von einem eigenen Hund

nicht erfüllen. Erst hieß es von meinen Eltern nur:....wenn du eine eigenen Wohnung

hast gern.... und jetzt habe ich eine und bin am arbeiten......

Ich bin auch Vollzeit beschäftigt und jeden Tag von 7.30 - 17.00 Uhr unterwegs. Kurz

nach Hause in der Pause klappt auch nicht.

Ich bin inzwischen echt schon am verzweifeln. Habe sämtliche Möglichkeiten einer

evtl. Hundebetreuung ausgelotet (Verwandtschaft, Freunde,....) aber leider

keinen Erfolg gehabt. Es scheint auch keine Hundebetreuung in der Nähe zu geben.

Mit ins Büro geht leider auch nicht. Mein Chef hatte zwar mal etwas in der Richtung

angedeutet, aber auch ich hatte das Pech, das sich die Meinung änderte als es konkret

wurde. Jetzt ist die Aussage: nur gelegentlich wenn es keine andere Möglichkeit gibt,

aber nicht dauerhaft..... Super!!!

Gibt es zuverlässige Tips wie ich meinen Chef überzeugen könnte? Immerhin hat unser

Büro sogar einen kleinen Garten, wäre also nicht das schlechteste....

Viele Grüße,

Alina

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Hallo Alina,

also ich denke wenn Dein Chef es als Gelegenheitsangebot gemeint hat, solltest Du es auch dabei belassen.

Überzeugen würde ich persönlich nicht versuchen, außer ihr habt echt ein super Verhältnis. Außerdem müssen ja auch die anderen Kollegen einverstanden sein...

Ich selbst bin auch berufstätig. Mein Freund auch. Beide vollzeit. WIr haben aber die Möglichkeit uns tageweise Mittags abzuwechseln. Früh und abends gehe eigentlich immer ich, weil ICH den Hund unbedingt wollte.

Wir haben allerdings auch noch meine Eltern, die sich super freuen den kleinen manchmal betüddeln zu können (wie gerade, weil wir beide daheim mit Fieber total Gassi-unfähig sind).

Ganz ehrlich: ich denke, Du solltest es Dir wirklich nochmal genauer überlegen und eben wenns nicht anders geht noch etwas warten, auch wenns schwer ist.

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vielleicht ist in der nähe deiner arbeit ein bekannte oder ein tierheim oder pension .

dort könntest du ihn abgeben un din den pausen mit ihm gassi gehen

lg kat

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@ Sammy 163 :winken:

Möchtest Du denn gern einen Welpen oder vielleicht schon einen älteren Hund?

Ein Welpe, der Dich ja gerade am Anfang ziemlich in Anspruch nimmt,

könnte im Büro ziemliche Unruhe stiften oder zumindest für "Ablenkung" der Mitarbeiter sorgen,

von daher kann ich Deinen Chef schon verstehen.

Oft liegen beim Tierarzt, in Tierheimen o.ä. Betreuungsangebote von Privatpersonen aus, oft lernt man solche auch erst bei "Hundekontakt" kennen, vorher drauf verlassen würde ich mich allerdings nicht.

Schau mal hier, vielleicht findest Du da auch noch ein paar Ideen:

http://www.polar-chat.de/topic_25713.html

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Also bislang steht nur fest, dass es auf jedenfall ein Hund aus dem Tierheim bzw. Tierschutz werden würde. Es muss aber nicht zwingend ein Welpe sein, auch wenn ich bereits feststellen

musste, dass es bei den älteren Hunden bislang fast immer einen Punkt gab, der nicht passte.

Habe im Internet jetzt einen richtig schönen Mischling in einem Tierheim gefunden (Labbi-Dogge-Mix) der wegen seiner Fellfarbe (schwarz) und Größe (ca. 70 cm) schwer vermittelbar scheint. Der wird jetzt ein Jahr alt...

@ Angela2807

Das mit den Kollegen wäre kein Problem. Das Verhältnis zu meinen Chef ist auch nicht das schlechteste, außerdem bringt er seinen Hund auch ab und zu mal mit ins Büro..... (als Angestellter muss man bei uns also Hundefreund sein ;) )

Genau überlegen tue ich ja im Moment, ich überlege quasi schon seit letztem Jahr wie ich mein Problem löse. Und länger warten?? Abgesehen davon das ich schon seit ca. 10 Jahren darauf warte, stellt sich mir da doch die Frage wie sich meine Situation zukünftig ändern wird. Die Idealvorstellung eines Hundeheimes werde ich wohl nicht erreichen, denn wenn man ehrlich ist kann man sich das heutzutage doch gar nicht leisten..... es sei denn man gewinnt im Lotto, aber das hat das letzte Mal leider auch nicht funktioniert.

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Hallo Sammy,

dann würde ich Dir einfach raten einen Hund aus dem Tierheim zu holen, der alleine bleiben kann. So haben wir das vor 3 Monaten auch gemacht mit unserem Nigel. Wir hatten dann 3 Wochen Urlaub, dass er sich eingewöhnen kann. Wir hatten Glück und er bleibt gut alleine und macht keine Faxen. Leider wäre ich aber bei den Infos von TH immer etwas vorsichtig. Die kennen die Hunde ja auch nicht wirklich und die bleiben dann doch nicht alleine, obwohl es angenommen wurde. Besser ist dann vielleicht ein Hund aus einer Pflegestelle, da kennt man den Wau besser.

Ja und wenn Du einen gefunden hast, müsstest Du Dich eben um einen Gassi Service kümmern - je nach Hund mehr oder weniger schwer ;-)

Ich wünsche Dir viel Glück, dass Du den richtigen Hund findest...lass einfach Dein Gefühl entscheiden.

Und dann viel Spaß!

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Ersteinmal herzlich Willkommen, auch wenn ich selbst grade erst hier bin.. :winken:

Ich finde es auch super, dass du dir vorher Gedanken machst.

Da ich ja zuhause Gasthunde betreue, stellt sich für mich das Problem der Betreuung meiner Hunde nicht. Natürlich müßte ich jetzt sagen: hol dir einen Hund und dann ist die beste Lösung eine Hundebetreuung.. ;-)

Aber ich persönlich bin der Meinung, dass man es sich wirklich gut überlegen sollte, ob man es einem Hund "antun" muß, jeden Tag mind. 8 Stunden auf seinen Besitzer warten zu müssen.

Ich stimme hier allen zu, dass es sicher auf den Charakter eines Hundes ankommt, dass es Hunde gibt, denen es egal ist, wenn sie entweder unter dem Schreibtisch auf der Arbeit oder im Körbchen zuhause warten, bis Herrchen Zeit hat.

Und natürlich sind Hunde in einer guten Tagesbetreuung auch glücklich (unsere Gasthunde kommen morgen schwanzwedelnd, finden es super den ganzen Tag mit Artgenossen spielen zu können und fallen abends zuhause ins Körbchen bis sie am nächsten Morgen wieder gebracht werden). Ich denke, diese Hunde sehen es als zwei Rudel, denen sie angehören.

Aber jetzt mal ehrlich, wofür hat man den Hund?

Für vielleicht 2-4 Stunden abends, eine schnelle Runde morgens und für die Wochenenden???

Ich weiß, jetzt werden sicherlich einige schimpfen, aber ist es nicht so?

Es ist mir klar, dass viele da eine andere Meinung haben, aber ich persönlich würde mir, wenn ich jeden Tag 9 Stunden aus dem Haus wäre keinen Hund zulegen. Dann würde ich eher zum nächsten Tierheim fahren und dort ausgiebig mit den Hunden gehen, spielen, arbeiten.. Damit würde ich dann sogar noch eine gute Tat verbringen..

Aber gut, wenn ich mich für einen Hund entschieden habe, dann würde ich persönlich eine Tagesbetreuung für meinen Hund suchen, wo er mit Artgenossen spielen kann und ich weiß, dass er gut untergebracht und versorgt ist.

Ich persönlich hatte schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich unsere Hündin 3 Stunden alleine gelassen habe, deshalb kam ja dann auch Sunny, dass Gypsy nicht mehr alleine sein mußte.. und wenns nur ne Stunde ist.

Deshalb wäre es für mich undenkbar einen Hund 8 oder mehr Stunden alleine zu Hause zu lassen, auch wenn dann jemand mittags für eine Stunde mit ihm spazieren geht..

Aber gut, da scheiden sich die Geister und es gibt sicherlich wirklich auch alte Hunde oder ruhige Einzelgänger, die lieber mehrere Stunden ungestört zuhause auf der Couch liegen, als sich in einem anfangs fremden Rudel zurecht finden zu müssen...

Achja, und was für mich auch ein Aspekt ist, was ich von mehreren Besitzern unserer Tageshunde gehört habe, dass sie abends meistens kaputt sind und deshalb meist nur am WE mit dem Hund arbeiten.. bei einem Welpen kann das schon unerwünschte Folgen haben..

Aber ich denke über den letzten Aspekt bist du dir sicherlich schon im Klaren..

Ich wünsche dir, dass du die für dich richtige Entscheidung findest und triffst...

PS: DIES IST NUR MEINE MEINUNG; ES MÖGE SICH NIEMAND ANGEGRIFFEN FÜHLEN, DER SEINEN HUND ANDERS HÄLT ODER VERSORGEN LÄSST

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Hallo Askaya,

klar kann ich deine Bedenken verstehen. Einen Hund 8-9 Stunden allein zu lassen ist

mit Sicherheit nicht die beste Lösung und zumindest eine Betreuung für den Hund sollte

gegeben sein. Aber genau da liegt ja mein Problem. Ich bin schon seit Monaten auf der

Suche nach einer Lösung für mein Problem Hundebetreuung. Leider scheint es in meiner

Umgebung keine entsprechenden Angebote zu geben, zumindest habe weder im Internet

noch bei Aushängen welche gefunden. Mir wurde auch schon geraten einfach mal eine Annonce

aufzugeben und nach einer Hundebetreuung zu suchen..... Aber ehrlich gesagt klingt das für

mich etwas merkwürdig: Suche Betreuung für einen Hund den es noch nicht gibt?? Rasse und Größe stehen noch nicht fest??

Bevor ich das Thema: Wo ist mein Hund gut untergebracht während ich arbeite? nicht geklärt ist,

schaffe ich mir selbstverständlich auch keinen an.

Das die meisten Menschen nach der Arbeit kaputt sind und dann keine große Lust mehr auf

ausgiebige Bewegung haben, kann ich verstehen - mir geht es im Grunde genauso -. Aber grad

das ist bei mir u.a. ein Grund dafür wieso ich einen Hund haben möchte. Eben weil ich nach der Arbeit nicht auf dem Sofa gammeln, sonder raus an die Luft und Bewegung bekommen will. Ich sehe quasi das, was von Außenstehenden meist als "Last" angesehen wird als Vorzug an einem

Hund.

Und um nochmal auf das Thema Hund den ganzen Tag alleine auf Herrchens Rückkehr warten lassen zurück zu kommen...

Wenn ich auf den vielen Seiten der Tierschutzorganisationen immer bei den zu vermittelnden Hunden lese: Er gehört zu den vielen übersehenen Hunden.... es sind so viele Tiere, dass man sich nicht um alle ausgiebig kümmern kann.... es gibt zu wenig Platz.... nicht genügend Liebe...sie müssen aus Platzmangel teilweise in Transportboxen sitzen (Welpen)....

Dann frage ich mich doch, ob ein Leben in einem festen zuhause, einem sie liebenden Herrchen das ihnen so viel Aufmerksamkeit wie möglich schenkt, genügend Futter und Spielen, trotz längeren Wartezeiten nicht doch akzeptabel ist.....

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Hallo Sammy!

Da ich ja selbst im spanischen Tierschutz aktiv war, weiß ich sehr wohl, dass fast jeder feste Platz, wo sich liebevoll um den Hund gekümmert wird, besser ist, als ein Tierheimzwinger. Nur stelle ich persönlich, den Anspruch an mich selbst als Hundebesitzer, meinem Hund eine möglichst artgerechte Haltung zu bieten, d.h. so viel Sozialkontakt wie möglich, zu mir, als Rudelführer und zu Artgenossen.

Wenn du nach einer Betreuung suchst, versuch es doch mal unter www.gassi-gassi.de oder www.betreut.de. Die erste Adresse ist speziell für Hundebetreuung und Gassigehen und die 2. hat eine spezielle Unterrubrik "Tierbetreuung". Vielleicht findest du dort ja eine Betreuungsstelle, die dich anspricht.

Und du kannst dir sicher sein, Tierfreunde werden es sicherlich nicht komisch finden, wenn du erst eine Betreuung und dann erst den Hund suchst. Das spricht doch nur für dein Verantwortungsbewußtsein. Ich wünschte, mancher Besitzer der Hunde, die hierher kommen, könnte sich eine Scheibe davon abschneiden..

Bei uns ist es so, dass uns unerheblich ist, was für ein Hund kommt. Solche Stellen wird es bei euch sicher auch geben.. Ich wünsche dir viel Erfolg!

LG Lisa

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Diesen Anspruch stelle ich an mich natürlich auch. Das sollte jetzt auf keinen Fall so rüber kommen, als wäre mir das egal. Das ich meinem Hund soviel soziale Kontakte wie möglich

ermöglichen würde ist für mich selbstverständlich. Wenn ich könnte würde ich den Hund überall

mit hinnehmen, aber leider geht das ja wegen meines Chefs nicht :wall:

Auf der Seite www.betreut.de habe ich schonmal unter den Angeboten geschaut. Hatte auch ein recht ansprechendes Angebot gefunden (Ganztagsbetreuung mit Gassi gehen möglich) aber leider liegt der Ort in die entgegengesetzte Richtung zu meiner Arbeit und das in einer Entfernung die ich vorher unmöglich zeitlich schaffen kann.

Werde die andere Site auch mal durchforsten. Hoffe es gibt ein passendes Angebot. Wäre schön.

Bei welchem Tierschutzverein warst du denn mal aktiv?

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