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Hundeforum Der Hund
cirrus

Beruf und Hund

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Hallo,

ich arbeite in Vollzeit und bin von 7 Uhr bis 17 Uhr aus dem Haus. Aber mein Mann ist zu Hause.

Als mein Mann mal im Krankenhaus war, sind meine Eltern spätvormittags gekommen bis ich von der Arbeit zu Hause war. Meine Mutter ist dann mit ihre spazieren gegangen.

Einmal haben wir Tessa einen Tag bei Bekannten abgegeben, die auch einen Hund haben und voll berufstätig sind. Die haben für ihren Hund eine Schülerinnen in der Nachbarschaft, die den Hund mittags aus der Wohnung holen.

Morgen und übermorgen will ich Tessa zum ersten Mal mit zur Arbeit nehmen, da mein Mann 2 Tage unterwegs ist. - Ich bin im Büro - Softwareentwicklung - tätig.

Mein Chef erlaubt das und hier in den Räumen wo wir mit drin sind, liegt zur Zeit ein BernerSennen von einer Aushilfskraft mit rum.

Ich nehme sie morgen und übermorgen mit, weil der Arbeitsweg mit ca. 1 Std. Arbeitsweg (Fahrrad zum Bahnhof, Bahnfahrt, Fußweg) für Mittags mal eben nach Hause zu weit ist. Zum Glück ist hier gegenüber eine große Wiese, um Mittags etwas mit ihr spielen zu können.

Ansonsten haben sich auch schon genügend andere Hundebesitzer an unserem Wohnort angeboten Tessa mal tagsüber in Pflege zu nehmen.

Ich würde meine Tessa aber nie den ganzen Tag alleine lassen. 4 bis 5 Std. maximal - das ist für mich die Grenze was ich ihr zumuten möchte.

Gruß

Jutta

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Hallo,

mir ist gestern noch eine Idee gekommen.

Man liest ja immer wieder von der therapeutischen Wirkung von Haustieren in Altersheimen oder Schulen.

Da jetzt auch die offene Ganztagsschule angeboten wird könnte man ggf. einen Deal mit einer solchen öffentlichen Einrichtung machen, daß ein Hund tagsüber dort "arbeitet" und die sonstige Betreuung und auch die finanziellen Aspekte durch mich abgedeckt werden. Was glaubt ihr? Wäre das sowohl für den Hund als auch für die Beteiligten ein brauchbarer Ansatz? Hat jemand erfahrung in diesem Umfeld und kann eine Abschätzung abgeben, ob sich die Verantwortlichen solcher Einrichtungen da überhaupt darauf einlassen würden?

Für mich steht immer im Vordergrund das man einem Hund aus dem Tierheim ein anderes, ungleich besseres Leben ermöglicht.

Voraussetzung wäre natürlich die uneingeschränkte Einsatzfähigkeit eines entsprechenden Hundes. Aber bei der riesigen Anzahl an Hunden in den Tierheim, wäre das wahrscheinlich noch das geringste Problem.

LG Axel

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Dein Ideenreichtum in Ehren, aber gerade im Umgang mit Kindern, Behinderten und Senioren ist doch besondere Sorgfalt geboten, da sich alle 3 Gruppen vom normalen Bewegungsschema und Verhaltensschema eines gesunden Menschen abheben. Durch diese Besonderheiten können Hunde manchmal ängstlich und/oder aggressiv reagieren, daher nimmt man in der Regel ausgesprochen ruhige Tiere, die auch ggf. eine Eignung nachweisen müssen zu solchen Zwecken und dann selbstverständlich mit dem ihnen vertrauen Halter.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich eine verantwortungsbewußte Einrichtung, gleich welcher Art, darauf einlassen würde.

Fazit: nächster Vorschlag;)

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und, wo isser??

Den nächsten Vorschlag meine ich!:Oo

hatte eigentlich gehofft hier Ideen zu erhalten und nicht nur Kopfschütteln. Ist jetzt nicht bös gemeint.

Aber irgendwann gehen einem selbst halt die Ideen aus.

Gruß

Axel

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Hi, habe noch eine Alternative:

Frag doch mal bei einem Hundeplatz in deiner Nähe. Dort sind viele Hundehalter mit ihren Hunden. Vielleicht ist jemand dabei, der deinen Hund beim Gassi gehen mitnehmen würde. Voraussetzung ist natürlich, dass die beiden "miteinander können"

Bei uns auf dem Platz haben sich auch einige zusammengetan, die im Wechsel den Hund eines anderen mitnehmen.

Ausserdem lernst du so gleich neue Leute kennen und man kann sich bei Problemen austauschen!

Falls mir noch was einfällt, melde ich mich.

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Original von Renate:

Hi, habe noch eine Alternative:

Frag doch mal bei einem Hundeplatz in deiner Nähe. Dort sind viele Hundehalter mit ihren Hunden. Vielleicht ist jemand dabei, der deinen Hund beim Gassi gehen mitnehmen würde. Voraussetzung ist natürlich, dass die beiden "miteinander können"

...

LG Renate mit Shelly und Boomer

Hi,

an sich ist der Vorschlag auf nem Hundeplatz Rat zu holen, ähnlich wie hier im Forum, in jedem Fall schon mal gut.:danke

Allerdings Unterstützung "nur" beim Gassi gehen würde wahrscheinlich heissen, der Hund wäre trotzdem statt 10, vielleicht 8 Stunden allein, wenngleich mit einer Unterbrechung. Wäre das für den Hund eine echte Alternative? :???

LG

Axel

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Original von cirrus:

Allerdings Unterstützung "nur" beim Gassi gehen würde wahrscheinlich heissen, der Hund wäre trotzdem statt 10, vielleicht 8 Stunden allein, wenngleich mit einer Unterbrechung. Wäre das für den Hund eine echte Alternative? :???

LG

Axel

Nein, ich denke nicht. :(

Meine Freundin ist professionelle Tierbetreuerin und nimmt Hunde auch mehrere Stunden, allerdings wohnt sie in Hamburg.

Aber ich denke es gibt in Deiner Nähe auch sowas.

Dann hätte der Hund Beschäftigung und sicher viel Kontakt zu anderen Hunden. Ich würde aber auf alle Fälle drauf achten, dass die Person die Deinen Hund betreut, seriös ist und viel Erfahrung mit Hunden hat.

Also das Erstgespräch sollte sehr ausführlich ausfallen und Du solltest den/die Tierbetreuer/in mit Fragen bombadieren.

Zum Thema Ganmztagsschulen oder Alterheim, etc. hat Sabine ja schon richtig geantwortet. Dein Hund braucht gerade in solchen Situationen und Begegnungen eine "führende, vertraute Hand". Also DICH! Dein Hund muss auch sehr gehorsam und gutmütig sein und vertraut im Umgang mit Kindern, alten Menschen oder Menschen mit Behinderung sein. Er muss in jeder Situation 100 % verlässlich sein und dafür braucht der Hund auch das Herrchen/Frauchen oder Ausbilder/Trainer.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Sachen Hund! :)

Liebe Grüsse, Bine!

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Hi,

also der Meinung von Bine schliesse ich mich mal an. Meine Frage im vorigen Beitrag war auch eher rethorischer Natur. 3 bis max. 4 Stunden sind je nach Hund gerade so akzeptabel. Bei manchen Hunden ist ja schon eine halbe Stunde eine Katastrophe.

Aber dann sollte der Hund schon beschäftigt werden.

Professionelle Hundebetreuer kenne ich bei uns in der Gegend nur einen, die Entfernung dorthin ist aber doch relativ groß, ausserdem machen i.d.R. Urlaubs- oder Krankenzeitbetrueung, aber keine permanente Betreuung. Letzteres wäre für meine Situation notwendig, zumindest für die Tage an denen ich arbeite und das sind nunmal ca. 220 Tage im Jahr (Gott sei Dank habe ich noch Arbeit, kann ja auch nicht jeder von sich behaupten, allerdings ohne Arbeit hätte ich widerum jede Menge Zeit für einen Hund;) )

Gruß

Axel

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Hallo cirrus,

der Vorschlag mit dem Hundeplatz war eigentlich auch so gemeint, dass der Hund nicht nur zum Gassi-Gehen genommen wird, sondern sich der jenige auch noch länger um deinen Hund kümmert und ihn mit seinem Hund zusammen mit nach Hause nimmt. Voraussetzung ist natürlich, wie schon angesprochen, dass sich die beiden Hunde verstehen und du Vertrauen in den Hundebesitzer hast. Ich kam halt auf die Idee mit dem Hundeplatz, weil dort eigentlich nur Leute hin gehen, die sich mit Hunden auskennen bzw. bereit sind, etwas mit ihrem Hund zu machen und ihn nicht nur als "Knuddeltier" ansehen, also verantwortungsbewusst handeln und denken. So ist es zumindest bei uns auf dem Platz. Wir sind bei uns so eine tolle Truppe, ich würde meine beiden, wenn es drauf ankäme, fast jedem mitgeben! Gut, ein paar Ausnahmen gibt es schon, dafür bleiben aber genügend Leute übrig, denen ich vertrauen würde!

Übrigens, die Idee mit dem Altenheim finde ich gar nicht soooo abwegig! Vielleicht gibt es ja dort jemanden, der noch rüstig genug ist, ein paar Runden mit einem Hund zu drehen und den Rest des Tages könnte der Hund dort bleiben. Wir haben hier im Ort auch ein Altenheim, wo ich immer dran vorbei gehe. Bei schönem Wetter sitzen die Herrschaften oft draussen. Ich muss dann immer mit meinen beiden stehen bleiben, jeder will mal einen Hund streicheln! Die freuen sich zum Teil wie kleine Kinder und einige erzählen, dass sie früher auch Hunde hatten! Meine beiden sind richtig enttäuscht, wenn mal niemand draussen sitzt!

Also ich denke, wenn wir hier im Forum lange genug nachdenken, finden wir schon irgendwann eine Lösung, damit du doch noch zu deinem Hund kommst, trotz Beruf!!!

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Hallo Renate,

es ist toll, dass ihr solch ein gutes Team seid! Einige habe ich ja persönlich kennengelernt, sie sind wirklich nett und bestimmt zuverlässig!

Ich habe das Problem an einem Vormittag in der Woche, an dem meine Hundis viele Stunden alleine bleiben müssen. Die beiden schaffen das eigentlich schon, aber ich habe einen sehr liebenswürdigen Nachbarn, der nur darauf wartet, dass meine Hunde dauerhaft bellen, was er auch gerne selber provoziert.

Da ist mir natürlich recht unwohl, wenn ich das Haus verlasse! So suche ich auch jemanden, der mein "crazy-duo" betreuen könnte. Das ist allerdings nicht so leicht, besonders wegen meiner kleinen"Hexe" Trixi, die recht unverträglich mit fremden Hunden ist. An dem Problem arbeiten wir noch! ;)

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