Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

🐶  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
pieb

Unser Ersthund macht Probleme

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich stelle euch mal meine Hunde vor und beschreibe dann mal mein Problem.

Henry ist ein 2-jähriger kastrierter Podimix und lebt seit seinem 7. lebens Monat bei uns. er war von Anfang an auf mich bezogen. er hat seine Hundeausbildung mit Bravur abgeschlossen.

Chipsy ist ein 10 monate nicht kastrierter kleiner Münsterländer mit Feuer im as... er lebt jetzt seit 5 Monaten bei uns.

Beide Hunde vertragen sie bis heute super.

Jetzt kommt mein Problem.

Henry hört nicht mehr er rennt einfach mit lauten Gebell auf Leute zu. es sieht schon gefährlich aus. besonders wenn mein mann ihn ruft ignoriert er es völlig. wenn ich ihn rufe brauche ich nicht mehr freundlich rufen es geht nur noch mit böser stimme.

Das einzige was ihn noch lockt ist Futter ansonsten hört er fast nicht mehr.

Er bellt mitlerweile bei jedem Geräusch besonders wenn Personen sichtbar sind. wie eine furiere rennt er auf die Person und ich kann rufen wie ich will, nichts.

besonders schlimm ist das agresieve in seiner mimik.

Beim training hört er wie eine eins. nur außerhalb ist nichts zu machen.

Was könnte ich machen ?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erst mal herzlich Willkommen !

Oh, oh ! Das ist eine ganz schwierige Sache ! Erst muss man mal die Ursachen rausfinden. Hat er da immer so gemacht ? Da müssen Dir die Hundetrainer hier weiterhelfen.

Hatte bei meiner Amy ein ähnliches Problem, hat sich sehr sehr stark verbessert, ist aber nicht aus der Welt. Ich werde Dir keine Tipps dazu geben, weil ich Deinen Hund nicht kenne und befürchte, dass Du wie ich die falschen Instruktionen bekommst und alles nur noch schlimmer wird.

Bist Du in einer Hundeschule ???

Viel Erfolg, mit den richtigen Leuten, bekommst Du das hin.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

einen sturen kopf hatte er immer schon aber er hatte immer gehört.

In der Hundeschule kann man es nicht glauben weil er da wie gesagt 1a hört.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hallo Pieb!

Zunächst mal klingt das, also hättest Du Dir, ohne das Du das wolltest einen (nicht böse auffassen) "Platzidioten" herangezogen.

Das kommt meist daher, das man zwischen normalem Leben mit dem Hund und "Üben mit dem Hund" unterscheidet. Als Grundlage für Eure Konfliktlösung muss zunächst der Grundgehorsam in allen Lebenslagen gefestigt sein.

Das sollte nicht allzu schwer sein, denn Du musst nur das, was Du auch schon auf dem Hundeplatz hinbekommen hast, auch in den Alltag übertragen.

Wichtig: Das solltest Du alleine arbeiten, nicht wenn der andere Hund dabei ist.

Selbstverständlich gehört der Hund solange an die Leine, denn Nichthundehalter bekommen bei einem solchen Verhalten Angst und das muss nicht sein. Gleichzeitig verhindert die Leine, dass Dein Hund weiterhin lernt dieses Verhalten sei richtig.

Zu dem Verhalten: Die Ursachen sind sehr vielfältig und aus der Ferne nicht zu analysieren. Sicher ist: Der Hund glaubt dieses Verhalten zeigen zu müssen. Entweder weil er sich selbst, das Rudel oder Dich bedroht sieht. Er greift zu einem aggressiven Verhaltensmuster, weil er einen Konflikt hat.

Wie Du Dich in einer Konfrontationssituation verhalten sollst, kann Dir nur ein Profitrainer nach einer Verhaltensanalyse sagen.

Du machst zunächst mal nichts falsch, wenn Du von Deinem Hund das ruhige Sitzen verlangst und das auch durchsetzt. Hier nicht mit Futter arbeiten, auch nicht mit Geschrei, sondern mit Ruhe und Klarheit. Um zu Bellen müssen die meisten Hunde aufstehen, im Sitzen bellt es sich schlecht. Wenn er gut "Platz" macht, kannst Du es auch mit "Platz" arbeiten.

Mehr ist aus der Ferne schwer zu sagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Anita,

wie verstehe ich das mit dem Platzidioten?

Henry kann gehorsam sein , wenn er will und das ist das Problem.

gerade heute ist er wieder jemanden hinterhergelaufen der bei uns auf dem Grundstück war. ( es war ein bekannter) Hauch wen ich ihm sage das das ok ist fläscht er und rennt auf den gast zu. man könnte meinen er würde beißen.

was meinst du mit anleinen . auf dem Grundstück?

das könnte böses blut mit den Nachbarn geben die es verstehen nicht von Hunden und wissen alles besser. zbm. so ein kleines leckerchen ist doch nicht schlimm.

ich arbeite viel mit henry alleine wir gehen auch alleine mal spazieren aber sorry ich habe 2 Hunde und finde auch dann sollte es klappen. der 2. kann es ja auch und das nach nur drei Monaten.

Anschreien tue ich ihn auch nicht aber die stimme ist fast nur noch angehoben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Pieb!

Ein "Platzidiot" ist ein Hund der auf dem Hundeplatz glänzt und dies im Alltag nicht tut.

Er hat Gehorsam mit einem bestimmten Ort oder einer bestimmten Umgebung verknüpft (Hundeplatz, Wiese), dort gehorscht er, weil er seinen Hundeführer dort als konsequent im Bezug auf die Folgen seines Verhaltens kennengelernt hat (erwünschtes/unerwünschtes Verhalten). Der Fehler liegt natürlich beim Menschen, der Hund handelt logisch.

Pieb, ein Hund der gehorscht, wenn er das will hat objektiv gesehen keinen ausreichenden Gehorsam. Entscheidend für Gehorsam ist eben inwiefern ich als Halter diesen unter allen Bedingungen abrufen kann.

Pieb, Fakt ist das Du in diesen Situationen (auch auf dem Grundstück) keine Kontrolle über den Hund hast. Ein Hund er knurrt und fletscht wird irgendwann, wenn er keine andere Möglichkeit mehr hat auch beissen.

Es liegt in Deiner Verantwortung dies zu verhindern. Die Nachbarn spielen dabei überhaupt keine Rolle, es ist Dein Hund.

Wenn er auf dem Grundstück jemanden meldet ist das ok, aber nach ein, zwei Bellern solltest Du ihn zurückrufen (und da er da nicht kommt braucht es eben eine Leine) und ihn dann auf einen, ihm zugewiesenen Platz, ablegen.

Ansonsten überlässt Du ihm die Verantwortung und er löst das Problem auf seine Weise.

Es bringt nichts, die Hunde zu vergleichen. Jeder Hund lernt unterschiedlich schnell und hat einen anderen Charakter. Zwei Hunde zu handeln, wenn einer davon ein Verhalten wie von Dir beschrieben zeigt, ist nicht einfach. Funktioneren wird es erst wenn bei beiden Hunden einzeln der Gehorsam abgesichert ist.

Eine konkrete Beurteilung und Hilfestellung bei aggressivem Verhalten ist über das Forum nicht möglich.

Was aber geht und wichtig ist, dass Du die passende Einstellung zu der Situation findest. Dazu gehört zu verstehen, dass Du zunächst mal wieder Einfluss auf den Hund bekommen musst. Dies ist nur an der Leine möglich. Und: Abgesehen davon, dass man Leute in Angst und Schrecken versetzt, lernt Dein Hund jedes mal etwas. Denn die meisten Leute erschrecken sich und weichen zurück. Aus Sicht Deines Hundes ein Erfolgserlebnis. Bis Du weisst (hole dir einen guten Trainer ins Haus) wie Du die Situation lösen kannst, verhindere erst mal das er täglich aufs Neue lernt, das das gezeigte Verhalten Erfolg bringt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ok, ab heute wird er wieder angeleint. dann sind wir wieder da wo wir waren als er zu uns kam.

Auf Nachbarn gebe ich auch nicht viel aber wie sieht das aus. Wird das als Tierquälerei bezeichnet wenn ich den Hund auf dem Grundstück zu seiner sicherheit an ein dickes seil leine? Ca.10m

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auf Nachbarn gebe ich auch nicht viel aber wie sieht das aus. Wird das als Tierquälerei bezeichnet wenn ich den Hund auf dem Grundstück zu seiner sicherheit an ein dickes seil leine? Ca.10m

...warum sollte das als Tierquälerei bezeichnet werde? ?!?

Danu geht auch nur mit Leine in den Garten, ist nie unbeaufsichtig im Garten...

Ihr Verhalten gegenüber fremden Menschen ist halt nun mal so gewesen, das diese nicht "hurra" geschrien haben wenn sie ihr Verhalten an den Tag gelegt hat...

Und ich glaube, unser Nachbar war echt froh zu sehen das wir A) am Problem arbeiten und B) er gesehen hat das ihm nichts passieren kann, da Danu gesichert war - obwohl ein Zaun an dieser Stelle ist, aber ich glaube, Leute die nix mit Hunden am Hut haben sind durch solch ein Verhalten trotzdem erschrocken...

Und da unsere Garten eine Mauer hat, die von ihr locker übersprungen werden könnte, ist sie halt gesichert im Garten bis wir diesen selbst gesichert haben...

Wobei ich auch dann immer dabei wäre, denn Nachbars Kinder kommen halt gerne mal über den Zaun gekrabbelt um den Ball zu holen...

Das wäre mir sonst zu heikel..

LG Steffi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Steffi ,

wir haben ca.100qm GrundStück bis zu 3/4 eingezäunt nur der Eingangsbereich ist offen und den können wir nicht schließen. unsere Hunde sind auch nie alleine drausen. Es ist ebend so das wir drausen sind und einer betritt das Grundstück und Henry ist weg meist gelingt es ja ihn zu rufen aber er ist auch sehr stur und dann ist er weg und sind wir doch mal ehrlich ab und zu bin ich auch mal rein was trinken usw.

Bin dem anleinen auf dem grundstück bin ich mir nicht sicher ob er erlaubt ist esgibt ja viele die meinen. Der arme Hund

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kettenhundehaltung ist verboten...aber den Hund im Garten so zu sichern, das andere nicht gefährdet werden ist ganz sicher nicht verboten.

Und wenn einer was sagt, dann erkläre ihm die Situation...ich bin sicher er wird es verstehen.

Ganz im Gegenteil...sollte jemand dein Grundstück betreten und es passiert was - weil Hundi eben dann nicht gehört hat...dann ist das viel viel schlimmer...

Es ist ja auch ganz sicher nicht so, das Dein Hund jetzt sein Leben lang angebunden (oder besser gesagt gesichert) bleiben muss...eben aber so lange, bis Du dieses Problem gelöst hast und das bedeutet für Dich halt im Moment - Hund keine weitere Chancen geben bis der Gehorsam sitzt...

Unser Garten ist ungefähr genauso groß, zum Nachbarn haben wir einen 1,50 Zaun, den würde Danu zwar nie und nimmer überspringen, aber ich findes es auch sehr unangenehm wenn sie laut polternd an diesen rennt und meint den Nachbarn mal Fersengeld zu geben.

Und die andere Hälfte ist halt nur eine kleine Mauer und dafür suchen wir eine Lösung :???

Und bis dahin denke ich nicht, das ich Danu was nehme wenn sie mit der langen Leine neben mir durch den Garten geht...und der Nachbar ist sicher froh, das sie ihn nicht mehr erschrecken kann :D

Wenn ich reingehe, dann nehme ich Danu mit - hat den Vorteil, das man dann auch gleich das "Hier" üben kann ;)

Kannst Du den Eingangsbereich nicht so absichern das keiner mehr so einfach rein kann?

Ich habe mir schon überlegt, einfach eine Art billigen Zaun zu ziehen..vielleicht wäre das auch was für Euch.

Ganz sicher ist auf jeden Fall, das Du im Moment eher Gefahr läufst das doch mal was passieren könnte, und das wirkt sich ganz sicher schlimmer auf die Zunkunft Deines Hundes aus, als ihn jetzt mal für eine Weile abgesichert zu halten...

Wie Anita schon sagte, er muss lernen das er dieses Verhalten nicht mehr zeigen muß...und glaube mir - ich weiß sehr gut was das bedeutet...wir sind nämlich auch gerade daran dies zu üben...

Aber ich verspreche Dir, wenn Du dieses Problem wirklich und aus tiefstem Herzen lösen willst, dann schaffst Du das auch ;)

Vielleicht nicht ohne Hilfe, aber man schafft es :D

Ich hatte früher auch so einen "Platzidioten" - der hörte auf dem Hundeplatz ganz toll und hat mir draußen den Stinkefinger gezeigt :heul:

Aber das Leben findet nun mal nicht auf dem Platz statt, sondern draußen - und ich denke daran muss Du arbeiten (ich übrigends auch...nicht das Du denkst bei uns klappt alles :D )

Ich habe inzwischen erfahren, dass das mit dem "bißchen" Gehorsam oder "meist hört er" sich im Grunde verhält wie mit "ein bißchen Schwanger geht nicht"...

Geben wir es doch offen zu, wenn den Hund sonst nichts anderes interessiert, dann sind ihm unsere Aufforderungen nach Gehorsam doch gerade recht...nur leider gibt es eine Menge Dinge, die der Hund interessanter findet als Frauchens Lob...meist sind es dann die Situationen wo er wirklich hören sollte, denn entweder passiert dann das Unglück und der Hund beißt wirklich zu, oder aber es ist seine letzte Möglichkeit ungehorsam gewesen zu sein, weil er vielleicht unterm Auto liegt :o

Ich dachte auch immer Danu hört gut...bis mir Michael und Anita mal gezeigt haben wie gut sie wirklich hört, nämlich in den Situationen in denes es drauf ankommt meist nicht :heul:

Ich wünsche Dir echt das Du dieses Problem lösen wirst, glaub mir, die ARbeit lohnt sich weil Du auch dann ein ganz anderes Verhältniß zu Deinem Hund bekommst.

Nichts ist schlimmer als seinem Hund nicht trauen zu können, das Vertrauen kommt aber wieder...mit der Arbeit... :D

Bei mir war und ist es so, das mit diesem Vertrauen auch die Sicherheit kam und die brauchte ich wiederum um Danu die Sicheheit zu geben in diesen Situationen die bei uns Probleme bereiten... =)

So, lange Text... :D

Also, packs an...dann klappt`s auch wieder mit dem Nachbarn ;)

LG Steffi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.