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Hundeforum Der Hund
Gast

Noch jemand mit Migräne hier? Wie geht ihr damit um?

Empfohlene Beiträge

Noch vor 2 Jahren hätte ich auch laut "hier" geschrien. Vor zwei Jahren hat sich aber scheinbar irgendetwas verändert, fragt mich nicht was ;) Ich habe ab und an mal Kopfschmerzen, aber weit entfernt von Migräne. Anfang des Jahres gab es noch mal 2 Tage an denen ich eine winzig kleine Migräne hatte, aber nicht der Rede wert.

Was eine Lebensqualität ohne :)

Ich bekam mit Anfang 20 Migräne und habe die ersten Jahre heftigst darunter gelitten. Von meinem Hausarzt bekam ich damals Tramal........ wie abartig. Das Zeug legt sich ja lediglich wie ein Wattebausch über die Schmerzen und nichts aber auch gar nichts blieb im Magen.

Vor 13 Jahren geriet ich dann an einen Arzt der selber unter Migräne litt und der verschrieb mir dann mein erstes wirkliches Migränemittel. Boah was eine Wohltat, keine 3 Tage ausser Gefecht mehr und kein Wunsch mehr mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen.

Ich habe diese Medis genommen sobald ich auch nur ansatzweise eine Migräne erahnte.

Heute bekomme ich nur noch Migräne, wenn ich etwas falsches oder zu viel (hüstel, kommt natürlich nie vor ;) ) getrunken habe. *dreimalaufholzklopf*

Eine Freundin versuchte mit Atemtechnik der Migräne entgegenzuwirken . Drei Tage oder mehr brauchte sie bis so ein Anfall wirklich vorbei war. Ich habe da lieber auf Naramig gebaut, sie später dann allerdings auch ;)

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Sooo viele Leidensgenossen (leider)

Ich hatte meinen ersten Anfall mit ca. 8 Jahren. Zum Glück (oder auch leider) ist auch meine Mama Migränepatientin, somit konnte sie die Symptome eindeutig zuordnen, und mir Linderung verschaffen.

Ich habe sehr häufig eine "Vorwarnung" in Form von plötzlicher, bleierner Müdigkeit. Da könnte ich quasi im Stehen einschlafen, von jetzt auf sofort. Ausserdem können Wahrnehmungsstörungen auftreten, die alle Sinne betreffen. Also hören, sehen, tasten, schmecken, riechen. Wenn ich unaufmerksam bin, oder viel Streß habe, nehme ich diese Symptome nicht wahr, und ca. eine Stunde später setzen dann rasende Kopfschmerzen ein, die sich "kapuzenartig" von rechts hinten über den Kopf stülpen.

Dann ist es auch zu spät für jedwedes Medikament.

Dazu kommen häufig Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und die Unfähigkeit zu denken. Das ist wie eine Mauer im Kopf.

Wenn ich rechtzeitig beim Einsetzen der "Vorwarnung" zwei IBU 800er einwerfe hab ich später "nur" noch die Denkblockade.

Auslöser sind bei mir zu wenig trinken, und Aspartam.

Mittlerweile sind die Anfälle deutlich weniger geworden, seit ich mir regelmäßig Blutegel ansetze. Vorher hatte ich im Monat zwischen 4 und 7 Anfällen und mittlerweile bin ich auf 5 bis 6 Anfälle im Jahr.

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Früher hatte ich jede Woche Migräne, meine Mutter hatte es auch so schlimm und mußte auch dabei immer brechen was mir erspart bleibt.

Bei mir ist abhänig vom Wetter, Stress, unregelmäßiger Schlaf, und wenn ich zuwenig trinke.Das sind die Faktoren die mir bekannt sind

Früher hab ich in drei Schichten gearbeitet und da war es ganz extrem.

Wenn es plötzlich kommt zeigt sie sich durch flimmern vor den Augen und der Kopfschmerz fängt über den Augen oder im Nacken an.

Hab mit Akupunktur gut Erfahrungen gemacht, ansonsten kann ich nur schnell reagieren und Tabletten nehmen damit ich es aushalten kann

Lg Birgit

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Originalbeitrag

...

Mittlerweile sind die Anfälle deutlich weniger geworden, seit ich mir regelmäßig Blutegel ansetze. Vorher hatte ich im Monat zwischen 4 und 7 Anfällen und mittlerweile bin ich auf 5 bis 6 Anfälle im Jahr.

Ist ja interessant... :o !!!

Möchtest du darüber etwas mehr schreiben, ggf. PN, wenn du nicht alles hier offen schreiben möchtest? Bitte, bitte :)

Wo kaufst du die?

Wie genau machst du das?

Hast du eine Ausbildung in ...? oder braucht man das nicht?

Wo setzt du die Egel an?

Wie kriegt man die Dinger wieder ab :D

Fragen über Fragen... aber da mich Migräne immer noch plagt (manchmal mehrmals in der Woche :Oo ), bin ich SEHR interessiert!!!

:)

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Ich reihe mich mal ein.

Meinen ersten Anfall hatte ich mit 11. Angefangen hat es immer mit Sehstörungen. So eine Art Flimmern im Gesichtsfeld. Und dann kamen die Lähmungserscheinungen. Angefangen von der Hand über den Arm, Oberkörper und Bein. Auch das Gesicht war betroffen. Nach einer halben Stunde gingen diese Erscheinungen zurück und die Kopfschmerzen kamen. Als ich älter war, bin ich immer zum Arzt und hab Infusionen bekommen, wenn ich einen Anfall hatte.

Ich konnte damit umgehen, nur meine Mitmenschen nicht. Ich bin sogar mal in der Kinderklinik gelandet, weil ich in der Berufsschule einen Anfall hatte. Ich wollte noch aus dem Klassenzimmer gehen, aber das ging nicht mehr, bin vor der Lehrerin hingefallen. Und da ich dann auch nicht mehr richtig reden konnte, um zu sagen was los ist, haben sie mich gleich mit Verdacht auf Schlaganfall ins Klinikum verfrachtet...

Es wurden damals fleißig neue Tabletten an mit getestet... Hat leider alles nichts gebracht... Es wurde besser als ich meine Tochter bekam. Seither hab ich seltenst noch Anfälle. Die laufen aber zum Glück alle ohne die Lähmungen ab :-)

Meine Oma war Migränepatientin und meine Mutter auch. Und leider fängt es bei meiner Tochter (8) auch schon an. Erst vor zwei Tagen hatte sie Probleme. War plötzlich müde, hat sich hingelegt und als sie nach einer Stunde wiederkam war sie blass und hatte dolle Kopfschmerzen. Ich hab ihr dann Schmerztropfen gegeben.

Grüße Pogo

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Ich reihe mich mal ein.

Migräne habe ich ungefähr seit der Pupertät. Ich reagiere auf hormonelle Schwankungen, Wetterwechsel, diverse Lebensmittel. Ein Anfall dauert zwischen 1 und 3 Tagen.

Ich kann mich gut darauf einstellen, da ich 12-24 Stunden vorher bleiernde Müdigkeit verspüre, gegen die kein Kaffee der Welt hilft. Dazu, ab und an dann auch ohne folgende Schmerzen, Aura, verlust der Feinmotorik und der klaren Aussprache.

Ich komme aber gut damit zurecht. Ausser, ich habe keine Schmerzmittel. Das ist dann regelrecht unerträglich. Bei mir wirken ausschliesslich Triptane, mit Ibu geht garnichts. Hab im Anflug von Verzweifelung mal 3 800er genommen, man hätte mir die Arme amputieren können, der Schädel schmerzte immer noch.

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Ich hab auch Migräne mit Aura (Wahrnehmungsstörungen, Erbrechen, Kopfschmerzen, usw.) Hatte das auch schon als Kind. Meine Attacken kommen selten (so ca. 1-3 Mal im Jahr) aber dafür umso heftiger. Kann sein, dass ich 1-3 Tage krankgeschrieben werden muss.

Ich habe schon festgestellt, dass es bei mir oft einen "Auslöser" hat, meistens dann, wenn ich etwas Wichtiges bewältigt habe (z.B. Abitur, Ausbildung, Prüfung, usw.) oder wenn ich mich ganz arg auf etwas freue (neues Auto, Urlaub usw.)

Ich hab mir die vier Seiten hier im Thread noch nicht durchlesen können, aber ich bin gespannt drauf, was ihr zu berichten habt.

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was ich noch vergessen hatte zu schreiben....bei mir geht das auch nur mit dem Thomapyrin intensiv wenn ich gleichzeitig das Vomex nehme. Als NEbenwirkung ist das beim mir wie ein Schlafmittel, ich kann gar nicht mehr wach bleiben. Dh ich verschlafe einen Teil des Anfalls einfach :)

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Interessantes Thema.

Mit 18. bekaqm ich meinen ersten Migräneanfall mit allem was dazu gehört. Ich war 6 Monate Krank. Habe sehr starke Medis bekommen und zusätzlich noch Autogenes Training in Einzelsitzungen gemacht.

Das zog sich dann durch bis ich fast 40 war.

Mit chinsesischer Heilakupunktur hab ich es so gut wie ausgemerzt.

Hab dann selber in der Migräneklinik in Königstein gearbeitet und dort die ganze Bandbreite mitbekommen.

Heute hab ich nix mehr damit am Hut.

Gott sei Dank!

Ich kann nur jedem empfehlen sich hier kompetente Hilfe zu holen. Die Lebensmittel die nicht gut sind wirklich konsequent weg lassen und Vorsihct bei den Medis.

In der klinik wurden zuerst alle Patienten auf Medientzug gesetzt, was zur folge hatte, das die meisten erst mal einige Tage im Bett verbrachten, weil es ihnen wirklich schlecht ging. Das ist wie ein Entzug bei Drogenabhängigen. Danach wurde die Ernährung der Patienten umgestellt. Die Patienten sind in der Klinik unter ständiger ärztlicher Betreuung und ich habe gesehen, wie viele da überglücklich nach Hause sind, weil sie keine Migräne mehr hatten.

Was mir auch gut tut ist Bullrichs Vitalis, das hilft den Körper zu entsäuern. Dies begünstigt nicht nur das allgemeine Wohlbefinden. Gab es in der Klinik auch, daher hab ich es ausprobiert und es hat geholfen.

Bin seit über 10 Jahren Migränefrei und das wird auch so bleiben.

Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und Stress auslösende Faktoren sollten unbedingt beobachtet werden und zwar sehr lange.

Keine Milchprodukte oder nur ganz wenig, kein Alkohol und auch keinen Rotwein (obwohl ich heute hin und wider schon mal ein Glas trinke) viel Wasser und wenig Kaffee.

Aber den größten Erfolg habe ich dadurch erzielt, das ich meine Lebensumstände mal genauer unter die Lupe genommen habe und die dann entsprechend geändert habe. Zu viel Stress ist absolut schlecht bei Migräne.

Manchmal hilft schon ein Jobwechsel oder eben eine andere Orientierung.

Zudem hilft dabei auch eine entsprechende Therapie bei einem Psychologen. Das kann helfen, das man auch den Mut bekommt einen neuen und anderen Weg im Leben einzuschlagen.

Man sollte sich Fragen, ob man das was man hat wirklich braucht um glücklich zu sein.

Ich habe mich das gefragt und festgestellt, das ich das was ich früher für wichtig und erstrebenswert gehalten habe, überhaupt nicht wichtig war für mein Wohlgefühl.

Heute bin ich schlauer und meide ALLES und JEDEN der mir nicht guttut. Und wenn ich doch mal solchen Leuten in die Quere komme, dann lass ich das was diese Menschen von sich geben, nicht an mich ran.

Nach dem Motto: Was juckt es eine deutsche Eiche, wenn sich ein Schwein an ihm kratzt.

Es ist nicht leicht, aber ich sag euch. ES LOHNT SICH WIRKLICH!

In diesem Sinne: Viel, viel Erfolg!

Wer möchte kann mich ja via PN kontaktieren. Ich helfe euch gerne weiter!

LG Freya

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Unfug2011:Orginalbeitrag

...

Mittlerweile sind die Anfälle deutlich weniger geworden, seit ich mir regelmäßig Blutegel ansetze. Vorher hatte ich im Monat zwischen 4 und 7 Anfällen und mittlerweile bin ich auf 5 bis 6 Anfälle im Jahr.

Ist ja interessant... !!!

Möchtest du darüber etwas mehr schreiben, ggf. PN, wenn du nicht alles hier offen schreiben möchtest? Bitte, bitte

Wo kaufst du die? - In der Apotheke (einige Apos geben die nicht an Privatpersonen ab, da musst Du mal schauen)

Wie genau machst du das? Egel kommen bei mir an (per Post), dann gönn ich ihnen ein bis zwei Tage Ruhe in sauberem Wasser (gestresste Egel beißen nicht gut), danach nehm ich die Kleinen, setze sie mir auf die Schultern (oder lasse setzen, z.B. im Genick, direkt unterm Haaransatz). Wenn die Kleinen die Ruhe vorher hatten und du selber entspannt bist beißen sie in der Regel auch sofort zu. Tun sie das nicht, kann man mit einem Stückchen (winzigwinzigwinzigklein) nachhelfen, oder aber, für Hartgesottene, die Stelle mit einer sterilen Nadel punktieren, so dass ein Blutstropfen austritt.

Hast du eine Ausbildung in ...? oder braucht man das nicht? Ich hab keine Ausbildung, ein guter Freund ist Heilpraktiker, der hat mir die ersten Male geholfen, danach hab ich das selbst gemacht.

Wo setzt du die Egel an? Siehe oben. Aber eigentlich überall. Genick, Unterarme, Rücken, Beine...

Wie kriegt man die Dinger wieder ab die fallen allein ab, wenn sie satt sind. :) das dauert ca. eine halbe bis eine Stunde... Der Biss selber ist in etwa so, wie ein Brennesselpieks, danach merkt mans quasi nicht mehr, da die Egel die Stelle betäuben.

Fragen über Fragen... aber da mich Migräne immer noch plagt (manchmal mehrmals in der Woche ), bin ich SEHR interessiert!!!

Danach kann man sich entscheiden, ob man die Egel töten möchte (einfrieren oder in Alkohol einlegen), das bring ich aber nicht übers Herz, und so leben nun 5 Blutegel bei mir, und ich muss die nicht mehr nachkaufen... :)

Ein großes Glas mit Wasser, Steine, und einem AUSBRUCHSICHEREN - die Biester drücken Fliegengitter auf, und zwängen sich da durch, aber luftdurchlässigem Verschluß reicht in der Regel aus, und die Egels sind glücklich. Ich spare allerdings grad auf ein großes Aquarium mit einem dicht schließenden Deckel. ^^

Bissig werden sie dann so einmal im Jahr... :)

LG

SVetlana

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