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Hundeforum Der Hund
Mickiwicki

Wie sehen eure Tierheime aus?

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Hallo

Ich arbeite jetzt seit knapp 1,5 Wochen in einem Tierheim als freuwillige helferin. Ich bin bei den Katzen eingeteitl und muss sagen ich bin ein wenig überrascht. Die Tiere bekommen zwar genügend zu fressen und zu trinken, ihre behausungen werden alle Tage (auser Sonntags) geputzt. Doch Soziale Kontakte mit Menschen und gute erfahrungen, zuneigung oder besondere Pflege fehlt ihnen. Auch die Hunde erhalten wenig Soziale Kontakte. Ein beispiel: eine Hündin hatt junge bekommen, sie sind abseits der anderen Tiere (finde ich gut) doch sehen Menschen höchstens einmal pro Tag, ich denke mir nur das die Sozialisierung da nicht gerade gut ist. Es sind auch viele Freiwillige helfer dort, die sich um die Tiere kümmern könnten, doch es wird nicht gewünscht.

Ich wollte nur fragen ob das generell so ist. Ich habe nämlich im Tv einen Bericht über ein Deutsches Tierheim gesehen wo die Welpen beispielweise von anfang an Sozialisiert werden.

Würde mich freuen über eure Erfahrung zu lesen

Bezüglich Tierheim, Betreuung der Jungtiere und auch jede Tiere die Probleme haben (noch ein beispiel währen 2 Jung - Katzen die ich betreue, auftrund des Platzmangels sind sie in einem Dunklen Raum untergepracht, mit nur einem kleinen Fenster, sie sind komplett schreckhaft, und haben keinen bezug zu Menschen, ich frage mich wie sie diese vermitteln wollen in diesem zustand??)

Viele Grüße

Katharina

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Hallo,

also unser Tierheim hier in Mülheim an der Ruhr ist im Gegensatz zum Duisburger oder Essener Tierheim klein. Dennoch wird sich auch nicht wirklich mit den Tieren beschäftigt soweit ich das beurteilen kann.

Die Zwinger Anlagen sind super alt und klein nicht anders als bei Katzen oder den Kleintieren.

Welches Tierheim ich super Klasse finde ist das Essener Tierheim. Die Katzen haben richtig Platz Freigänger haben eine Außenanlage zur Verfügung und es gibt sehr viele Katzenliebhaber die die Katzen bespaßen.

Aber am Besten da ich ja doch eher ein Hundemensch bin und mich auch mehr Interesse an Hunden habe als an Katzen finde ich es super das kein Besucher ohne weiteres zu den Hunden kann also man bekommt einen Ordner wo die Hunde beschrieben sind mit Bildern natürlich und wenn man sich für einen entschieden hat wird man zu dem Hund begleitet um den Hunden den Stress zu ersparen durch den Publikumsverkehr und es kommen nur Leute in die Anlage die ein wirkliches Interesse haben sonst kommt man nicht zu den Hunden.

Und das finde ich sehr lobenswert!!!!!!!

Lieben Gruß Jacquelinemit Tabby

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Ich kenne nur das Tierheim in Koblenz genauer und dort ist alles , soweit es machbar ist, top! Platzprobleme...ja, die gibt es, deshalb wird jetzt ein größeres Tierheim gebaut. Aber das "Personal" dort ist klasse!!! Die Tiere werden beschäftigt und gut versorgt!

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Hmm ich bin nicht sicher. Haben hier mehrere Tierheime. In Reujtlingen, wo ich Emma geholt habe, find ichs eigentlich recht nett, also es gibt 2 Freigehege, wo die Hundis springen können. Und zu Besuchszeiten, sidn auch des Öfteren Leute im Katzenhaus.. Aber inwieweit sie wirklich soziale Kontakte haben ist fraglich..

hmm.. schwierig. ich weiß halt vor allem, dass einige "problematischeren" Hunde ziemlich unter Verschluss gehalten werden. zB einer der Kangals wird eigentlich als total lieb beschrieben usw, aber man darf ihn nicht mal kennenlernen, es sei denn man hat ernsthaftes interesse ihn zu holen, bzw man könnte jeden tag mit ihm gassi gehen..

Bei nem anderen Schäferhundmischling wars ähnlich.. Ich weiß, dass Kangals oder auch Schäfis nicht unbedingt immer einfach sind. Aber ich finds schade, dass immer die gleichen Auslauf bekommen.. ich hab zB nen kleinen münsterländer (/ wachtelhund) ständig aufs auge gedrückt bekommen, mit dem ich nicht soo viel anfangen konnte, und emma auch absolut nicht. ?! ist ja auch egal..

aber einige der pfleger sind echt cool.

und das Tierheim an sich find ich auch nett. Hab aber nie wirklich für die gearbeitet, dann wüsst ich eher, wie das alles genau abläuft

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Tja, man kann meine Eindrücke als durchwachsen bezeichnen. Wir wohnen in Hannover und in der näheren Umgebung gibt es einige Tierheime.

Alle sind sehr ambitioniert und alle haben eines gemeinsam: Geldmangel. Das Tierheim direkt in Hannover ist recht groß, leider ist da auch die Beratungssituation entsprechend. Soll heißen: Gestresst und nicht sehr zuverlässig. Die Tiere werden aber sehr gut gehalten (am Tierheimstandard gemessen) und haben eine große Schar an regelmäßigen, ehrenamtlichen Helfern und Gassigehern, so kommen auch die schwierigeren Kandidaten zu einem Spaziergang.

Das Tierheim ist sauber, die Tiere gepflegt.

Die kleineren Tierheime in der Region haben es da schon um Längen schwerer. In dem Tierheim, aus dem unser Tom stammt, gibt es die Leitung, zwei Pfleger, eine Praktikantin und ein "Faktotum", soll heißen, eine ehrenamtliche Frau, die täglich dort ist und sich um die Katzen kümmert.

Diese personelle Besetzung ist für ca. 20 Hunde, ca. 10-15 Katzen und eine mir unbekannte Zahl Kleintiere definitiv zu gering bemessen. Da ist kaum Luft für Putzen, Spaziergänge, Tierarztbesuche, Besucherbetreuung, Hundetraining...es gibt wohl eine kleine, feine Gruppe von Gassigehern, die kommen aber nur unregelmäßig dorthin.

Als wir Tom kennengelernt haben, hing an ihm noch das Fell von - mindestens - dem letzten Winter und als wir ih zuhause hatten, kamen ca. 10 Zecken zutage. Ich mache den Tierheimmitarbeitern aber nur mäßige Vorwürfe, sie kümmern sich im Rahmen der Möglichkeiten liebevoll und individuell um die Tiere und vermitteln seriös, sehr, sehr ambitioniert, persönlich, nett, zuverlässig und mit viel Hunde- und Menschenverstand.

Diese Umsicht habe ich im großen "Luxus"-Tierheim Hannover definitiv vermisst.

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Kommt drauf an welches TH, hier in Mannheim ist es nicht mehr so gut, in Lampertheim befriedigend, am Besten fand ich bisher das Tierheim im Odenwald wo Mira her ist, da kümmert man sich sehr gut und die Hunde sind nicht in " Einzelhaft"

www.tiere-in-not.odenwald.de

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Danke für eure Antworten, ja auch unseres ist mittelmäßig aber ein Problem ist auch, von mir aus gesehen die Qualifikation des Personals, beispielweise wurde ein Rottweiler der aus schlechter Haltung kommt einem Hundeunerfahrenen gegeben, wie erwartet kam er schnell zurück...

Gassigeher gibt es bei uns hier keine, so viel ich wies ist das auch nicht erwünscht, leider ist Italien im Bezug Haustiere noch sehr zurückgeblieben und sieht die tiere als reine Nutztiere und nicht als Partner gesehen, aber ich hoffe das es sich auch bei uns in Zukunft ändern wird

viele Grüße

katharina

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halloechen :winken:

bei uns in Crailsheim sind immer ein paar Leute da die mal mit nem Hund rausgehen wollen die duerfen auch mit den Katzen spielen ...oder Hasen etc. Die Hunde finde ich haben einen zu kleinen Zwinger zwar mit kleinem Auslauf aber es ist auch ziemlich dunkel drinnen !!

Viele Gruesse Chanti =)

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Hallo Katharina,

du arbeitest in Italien im Tierheim? Ist ja interessant, darf ich fragen, wo? Sicher eher im Norden, oder?

Habe zwei Italienerinnen hier, eine aus Mailand, eine aus der Nähe von Rom. :winken:

Zu den Zuständen dort muss ich wohl nicht viel sagen, vor allem nicht zu den römischen. :(

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Hallo

Ja ich arbeite in einem Tierheim in Südtirol . Die Zustände sind hier sicher besser als in Rom.

Ich arbeite immer vormittags dort, auch heute wieder musste ich mich teilweise über die Zustände wundern, ich denke mir aber das ein Problem das wir hier haben ist die unqualifikation der Pfleger, die meisten kennen sich meines erachtens nicht wirklich gut mit Tieren aus, denn einen Hund mit 8 Jahren als unkurierbar einzustufen und somit dem Besitzer jegliche Hoffnung zu nehmen (Hund leidet unter Angstzustünde) ist auch nicht so das Wahre.

Mitlerweile bin ich richtig froh die zwei Wochen hinter mir zu haben. Den ich hasse es wenn ich mitansehen muss, wie wenig die Hunde und Katzen Menschlichen Kontakt haben und das Vertrauen lernen werde ich fast verrückt.

Eine frage Frickateer, wie bist du zu den beiden Hunden gekommen, Reise nach Italien bewusst oder über eine Vermittlung ???

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