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Hundeforum Der Hund
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Prüfungen

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Hallo,

generell ist das Thema Prüfungen sicher sehr polarisierend. Ich frage mich an jedem Prüfungstag, warum in aller Welt ich mir das freiwillig immer wieder in der Freizeit antue, da ich dann nervlich immer deutlich neben mir stehe... Trotzdem ist es in der heutigen hundefeindlichen Gesellschaft eine lockere Sache, wenn man zur Not auch mal einen Begleithundeausweis hat. Bei einem Versicherungsschaden wird z.B. auch nach dem Ausbildungsstand des Hundes gefragt. Immer mehr Gemeinden und Bundesländer werden dem Beispiel Hamburgs folgen und Gesetze rausbringen, die uns nicht gefallen werden. Befreiung davon nur durch bestandene Begleithundeprüfung. Es ist blöd, daß wir in Deutschland wirklich für alles ein Papier brauchen. Noch blöder sind aber diejenigen Hundehalter, die uns durch ihre unerzogenen, beißenden, unkontrolliert jagenden, auf Gehwege sch... Vierbeiner dazu gebracht haben, daß alle über einen Kamm geschoren werden und man fast überall unerwünscht ist. Bei uns in Cuxhaven darf man nicht an den Deich, weil der Schäfer den Daumen drauf hat. Ihm sind schon etliche Schafe in die Elbe gehetzt worden. Man darf nur noch mit angeleintem Hund auf den ehemaligen Truppenübungsplatz, weil dort Tiere sein könnten. Dort finanziert man sogar einen Landespfleger, der die Hundehalter auf die Leinenpflicht hinweist. Man darf hier gar nicht an den Sandstrand außer in einem Bereich von 40 Metern. Nur angeleint, selbstverständlich. Viele andere Wege sind von den jeweiligen Jagdpächtern mit Schildern versehen, auf denen eine generelle Anleinpflicht steht. Ja geht es denn noch? Unsereins reißt sich den A... auf, um mit sich und anderen daran zu arbeiten, daß Hunde eben nicht jagen, pöbeln, beißen etc. Man macht Prüfungen, man geht auf Fortbildungen und wird trotzdem behandelt wie viele, die eben nichts dazu tun, an der Erziehung zu arbeiten? Da sollte schon unterschieden werden, finde ich. Daß es viele Prüfungen gibt, in denen Dinge gefordert werden, die sich einem für den Alltag nur wenig erschließen, möchte ich nicht abstreiten. Dennoch gibt es in jeder Region auch Vereine, in denen man für wenig Geld mit etwas Engagement eine Prüfung ablegen kann. Gruß

Anja und Bärenkind

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Bärenkind, du sprichst mir aus dem Herzen!

Es kann nicht angehen, dass wir Hundehalter wegen einigen wenigen sogenannten "schwarzen Schafen" als böse Menschen mit motierenden Monstern über einen Kamm geschoren werden!

Es ist zwar schade, wie du schon angesprochen hast, dass in Deutschland die Bürokratie Überhand nimmt und man für den kleinsten Sch..... ein Papierchen zur Berechtigung braucht.

Aber ich denke, im Falle eines Falles gibt einem dies Sicherheit und auch den Beweis, dass der Hund nicht mal eben "nebenher" läuft, sondern dass man sich als Hundehalter seiner Verantwortung gegenüber seinen Mitmenschen und seinem Hund bewusst ist. Und dies bedarf leider nun einmal einer Prüfung mit den dazugehörenden Papieren bzw. Urkunden!

Renate mit Shelly und Boomer

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=) Klasse!

Also wenn ich mir überlegen würde, mein Nico würde nicht arbeiten wollen, würde ich das eben so hinnehmen und so viel mit ihm arbeiten, wie er kann / will! Doch man merkt doch ganz genau, wenn es einem Hund Spaß macht oder nicht und zu mir hat noch NIE jemand gesagt Nico oder auch Sancho würde die Arbeit mit mir keinen Spaß machen.

Und ich denke, wenn der Hund nur bei anderen Leuten hört, bringt einem seine supertolle Prüfung absolut nichts. Ich bin einer der wenigen bei uns in der Gegend, die mit 15 schon den 3. Hund ausbildet und alle zwei davon schon Prüfungen haben und der 3. arbeitet gerade darauf hin. Würde ich nur einen schon ausgebildeten Hund führen, wäre das auch nicht so der Hit!

Diese Ausbildung der Hunde bringt einem viel viel weiter in seinem geschulten Auge. Man befasst sich mehr mit Dingen, die einen vorher nicht interssierten.

Auch und wenn die Hunde, die noch keine Prüfungen abgelegt haben, so gut erzogen sind, sollte es doch auch kein Problem sein, eine Begleithundeprüfung zu bestehen!

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Wir habe zwar auch einen Hundeführerschein, aber ich bin mir nicht sicher ob ich es nochmals machen würde, wenn es nicht sein muß. Was bringt mir dieses Stück Papier? Ich persönlich habe ein Lebewesen an der Leine. Ich weiß wie meine beiden bis heute auf Dinge reagiert haben, allerdings habe ich keinen blassen schimmer was morgen pasiert. Würde ich behaupten mein Hund hört 100 % hätte ich sicher kein Lebewesen mit eigenem Charakter. Ich mache keinen Hundesport, weil ich keine Lust habe mich in ein Schema, eine Richtung festzulegen. Mit meinem Aussie mache ich viele Dinge, nichts regelmäßig. Dafür kann ich auch mit Ball in der Hand noch locker spazierengehen. Habe keinen vor aufregung zitterden Hund, nur weil er den Platz erkennt auf dem er regelmäßig Agility macht. Auch wir haben einen riesen Spaß miteinander. Wenn ich mich dann noch im Schlittenhundesport umschaue, kommt mir viel zu oft das grausen. Nicht alle lieben ihre Hunde, weil sie Hunde sind, nein es sind nur noch Sportgeräte, die funktioreien müssen. Oft bekommen ausgediente nicht mal ein Gnadenbrot, nein eine Kugel ist dann der Danke für ihre Treue.

Sollen die die Hundesport betreiben und für die es wichtig ist Prüfungen zu machen es tun. Aber bedenkt bitte auch das es genügent Hundeteams gibt die ohne diese Sachen prima zurecht kommen und nicht auffällig werden.

Ute

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Yukico, gegen deine Art der Beschäftigung ist ja auch nichts einzuwenden!

Aber zusammen mit anderen macht es viel mehr Spass, als alleine durch die Gegend zu rennen.

Also meine beiden haben mit Sicherheit Spass auf dem Hupla, und ich scheuche sie auch nicht durch einen Pacours.

Wenn sie genug haben, zeigen die beiden mir ganz deutlich, und dann ist Schluss und wir hören auf.

Wie ich schon sagte, es kommt immer auf den einzelnen Hund an!

Ich gehe regelmässig auf den Hupla und habe in keinster Weise den Eindruck, dass man mich in ein bestimmtes Schema drücken will oder ich mich selbst dahin befördere. Wir machen es, weil ich U N D meine Hunde Spass dran haben. Würde ich merken, dass die beiden wiederwillig dorthin gehen, würde ich sofort damit aufhören!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Hey Renate,

bin doch Deiner Meinung. Finde es nur nicht so super wenn jemand meint nur Prüfungen und Hundeplatz wäre das richtige.

Ich treffe mich auch mit anderen Hundebesitzern, wir mach viel zusammen.

Ich hab auch nichts gegen die die zum Hundeplatz gehen. Mir machts halt keinen Spaß. Und meine beiden sind auch super drauf, mal mehr mal weniger;)

Ute

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Na, da bin ich aber froh!

Ich dachte, du hättest was gegen die Leute, die dort hin gehen!

Klar gibt`s auch welche, die wie beim Millitär mit ihrem Hund auf dem Platz rumrennen und ihn auch so behandeln.

Das ist mir auch zuwieder!

Ich hab Familienhunde, und keine Gegenstände oder Roboter, die nur zu parrieren haben!

Wie gesagt, bei uns auf dem Hupla haben ALLE Spass, Menschen und Hunde. Auch wenn einige auf eine Prüfung hin arbeiten. Bei uns passiert das ohne Drill und Strenge!

Unser Ausbilder ist da Klasse, und Gewalt am Hund gibts bei uns nicht, da würden wir eher vom Ausbilder was auf die Ohren bekommen!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Hallo!

Also ich denke, dass der Spaß an dem Hund auch das A und O ist. Doch wenn es eine Plicht wäre, eine Begleithundeprüfung abzulegen, wäre es doch für keinen wirklich schlimm! Denn so wie Ute sagt, dass sie mit ihrem Hund auch so etwas macht, also ohne Verein und ohne Hundeplatz, dürfte es ja auch absolut kein Problem sein, diese abzulegen. Wenn ich mir denke ich brauch 42 von 60 möglichen Punkten, ist das doch lächerlich. Du kannst deinem Hund die volle Hilfestellung bei Sitz und Platzübung geben, es müsste einigermaßen aufmerksam laufen und 10 minuten abliegen, und schon hast du locker deine 42 Punkte! Bei der Begleithundprüfung gibt es nur BESTANDEN oder NICHT BESTANDEN. Der Richter sagt dir ab diesem Jahr auch keine Punkte mehr.

Beim Stadtteil ist es noch viel einfacher, da dein Hund nur Begegnungen mit Auto, Fahrrad, Joggern und Fußgängern nachweisen muss! Das sollte absolut KEIN Problem sein, für JEDEN Hund, denn wenn der Hund ( auch einer der nicht Hundesport betreibt ) Jogger anfällt, sollte er meiner Meinung nach Leinen zwang oder ähnliches bekommen!!!

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Was ich noch sagen wollte, ich habe ansolut NICHTS gegen Leute, die nicht mit ihrem Hunden im Hundesport tätig sind, doch ich habe etwas dagegen, wenn diese dann unerzogen sind und alles anfallen was nicht bei 3 auf den Bäumen sitzt!! ;)

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Ich denke, die jenigen, die auf einen Hundeplatz gehen, gehen auch verantwortungsbewusst mit ihrem Tier um. Hätten sie kein Interesse daran, würden sie mit Sicherheit nicht die Zeit dazu investieren.

Ich bin auch der Meinung, dass bei der sog. Begleithundprüfung ja eigentlich im Vordergrund stehen sollte, dass Hund und Mench ein Team bilden und sich gegenseitig aufeinander verlassen können.

Was macht es schon, wenn der Hund nicht ganz am Knie sondern 5 cm daneben oder auch 5 cm vor dem Knie läuft?

Und wenn der Hund nicht korrekt Sitz macht? Na und, hauptsache er sitzt und bleibt auch sitzen.

Genauso beim Abrufen: Warum muss der Hund erst vor mir sitzen und dann akkurat hinter mir wechseln, um dann wieder auf der linken Seite zu sitzen?

Ich mache zwar auch im März die BH, sehe das ganze aber nicht so tierisch ernst! Wenn wir Punkte abgezogen bekommen oder gar durchfallen, wegen nicht erreichen der Punktzahl, na und? Mein Hund hat aber allen gezeigt, dass er überhaupt was gelernt hat!

Oder habt ihr schon mal ein Hundeführer-Hund Gespann in der Stadt gesehen, wo der Hund akkurat am Knie läuft und ständig sein Herrchen anhimmelt?

Also ich muss sagen: Ich nicht!

Wie gesagt, ich mache zwar auch die Prüfung, kann aber über das Punktesystem eigentlich nur lächeln!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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