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Hundeforum Der Hund
Carli

Angstbeißer beim Tierarzt :-(

Empfohlene Beiträge

Hallo,

bin nicht selber die Hundebesitzerin, schreibe für meine Schwester. Sie hat einen ca. 3 jährigen Pinscher-Terriermischling vom Tierschutz. Vermittelt wurde er als "etwas unsicher, mag keine Rüden". Mit viel Geduld und Spucke hat meine absolut hundeunerfahrene Schwester (gleiches gilt für mich da Katzenbesitzerin) es inzwischen geschafft nun stressfrei mit dem Kerlchen spazieren zu gehen- nach anfänglicher Verschlechterung- und sogar Beißvorfall auf dem Hundeauslauf. Inzwischen ist Klein-Rocky davon überzeugt, das Frauchen auf ihn und sich aufpassen kann. Bis auf eine extreme Ausnahme: Der Hund flippt beim Tierarzt völlig aus, macht keinen Unterschied zwischen Gut und Böse und ist dann eine ernsthafte Gefahr. Beim ersten Versuch war ich noch dabei. Im Warteraum: alles o.k. Rein ins Behandlungszimmer: Ging auch noch. Tierarzt will ihn auf den Behandlungstisch heben: Hund beißt laut kläffend um sich, selbst aus dem dann angelegten Maulkorb hat er sich noch raus gewunden. Neuer Versuch mit Beruhigungstabletten vorher: Ein klein wenig besser aber immer noch praktisch nicht zu händeln.

Freitag stand nun die Impfung an. Diesmal haben auch die Beruhigungstabletten nichts mehr geholfen und der Hund bekam schon im Warteraum die Panik- er ist unbehandelbar.

Meine Schwester hat die Adresse einer Hundepsychologin bekommen aber die (sicher berechtigten) Kosten von 50 Euro pro Hausbesuch kann sie sich schlicht und einfach nicht leisten.

Sie will jetzt erst mal der Tierarzthelferin eine Packung Leckerlies zukommen lassen und als erste Maßnahme regelmäßig hingehen so dass er sich vielleicht langsam an die Umgebung gewöhnt... Der Versuch mit einer Tierärztin (Rocky war zunächst auch ängstlich bei meinem Schwager, das hat sich aber gelegt) hat leider auch nichts Positives gebracht. Der Tierarzt ist super (ist auch mein eigener) aber mit seinem Latein auch am Ende.

Irgendwelche Ideen? Zeit ist ja wenn alles gut geht bis nächstes Jahr vorhanden, auch die Bereitschaft meiner Schwester intensiv mit dem Hund zu arbeiten. Hundeschule war eher kontraproduktiv- Sitz, Platz und Bleib kann der Kleine. Allerdings auch nicht alleine bleiben.

Irgendwelche Ideen? Oder die Adresse eines Hundepsychologen der damit nicht seinen Lebensunterhalt finanzieren will (muss)? Raum nördliches Hamburg.

Vielen Dank,

Carli

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(bearbeitet)

Warum wäre Hundeschule kontraproduktiv? Wir haben da auch geübt Hund auf Tisch zu heben und untersuchen zu lassen. Das klappt auch bei meiner Hündin die Angst vor Menschen hat.

Die Idee öfter mal einfach so vorbei zu schauen finde ich schon mal sehr gut. Zuhause könnte Deine Schwester die Sache mit dem Tisch üben. Ich mache es auch so, daß der Tierarzt meine Hunde nicht auf den Tisch hebt oder festhält, das mache ich. Dann würde ich ein gezieltes Maulkorbtraining machen, daß der Hund sich damit gut fühlt nicht und ihn nicht nur mit dem Tierarzt in Verbindung bringt.

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Hallo Carli,

Du schreibst "Tierarzt will ihn auf den Behandlungstisch heben". Stop! Warum der Tierarzt? Wenn Rocky zu seinem Frauchen Vertrauen hat wird er sich von ihr auch auf den Tisch heben lassen - überall!

Wieviel habt ihr Zuhause geübt? Also Maul aufhalten und die Zähne kontrollieren, im Ohr vorsichtig(!) rumfingern, die Geschlechtsteile anfassen? So Sachen halt. Wenn Rocky sich das nichtmal Zuhause gefallen lässt dann erst recht nicht beim Tierarzt. Nur so ne Idee....

Noch nen ruhigen Nachmittag!

Joachim

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Danke für eure hilfreichen Antworten! Werde ich weitergeben.

LG,

Carli

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Es soll auch Maulkörbe geben aus denen sich ein Hund nicht befreien kann!

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Vielleicht ist es ja möglich, den Hund unten am Boden zu untersuchen. Das Hochheben und das Setzen auf den glatten Tisch und zusätzlich die Höhe ist für den Hund vielleicht zu viel.

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:winken:

ich würde die Tierarztsituation auch erst zuhause üben: Hochheben auf den Tisch, ins Maul und Ohren gucken, abtasten, Pfoten anschauen. Immer nur so viel, dass der Hund keinen Stress dabei hat. Und am Ende gibts ein tolles Leckerlie, das er sonst nicht bekommt (Fleischwurst o.ä.). Erst macht deine Schwester das, dann jemand, den der Hund auch gut kennt, dann irgendwann ein nicht so gut Bekannter usw. Wenn der Hund so große Angst hat, muss man das langsam aufbauen.

Meine Hündin hatte am Anfang Panik beim Krallenschneiden (meine Schuld, bin beim ersten Schnitt abgerutscht...), es ging nur eine Kralle unter starkem Zittern von ihr, dann zuckte sie dermaßen rum, dass gar nichts mehr ging. Also immer nur eine Kralle auf einmal, dann ein Stück Wurst, zwei Tage später die nächste Kralle :kaffee:

Jetzt geht eine Pfote auf einmal, wobei sie fast völlig still hält. Wir werden uns noch weiter steigern ...

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