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Hundeforum Der Hund
Mark

Der Umgang mit Themen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Leute, Leute, Leute .....

Meldet sich ein Hundehalter hier in diesem Forum an und versucht er sodann ggf. aus Unwissenheit oder welchen Absichten auch immer hundespezifische Fragen aufzuwerfen um sie dann selbst fachgerecht zu beantworten, dann weise man ihn darauf hin, dass in Anbetracht des doch einigermaßen fachkundigen Publikums hier, diese Art von Themen unnötig ist. Dann melde man einem Moderator dieses Thema und betreffender User in amtlicher Funktion schließt sodann das Thema.

Andere Situation:

Fragt ein Hundeneuling z.B. danach warum sein Hund mit dem Schwanz wedelt oder was das Wedeln für eine Bedeutung haben mag, dann helfe man ihm mit einer sachkundigen Auskunft weiter.

Rückzugsbeiträge:

Alles schon mal da gewesen - sind unnötig und werden gelöscht. Wer gehen möchte muss das nicht seitenweise diskutieren, sondern setzt sich mit einem Moderator in Verbindung. Dann kommt man entweder zu einer gemeinsamen Lösung oder löscht den account wunschgemäß.

Regelverstöße:

Auch Regelverstöße werden nicht öffentlich diskutiert, sondern einem Moderator per "Beitrag melden" Button zu Gesicht gebracht. Dabei gilt es zu bedenken, dass die Arbeit so erledigt wird wie die Freizeit es erlaubt. Niemand hat einen Anspruch darauf, dass man in Sekundenschnelle derartige Verstöße abarbeitet oder gar von selbst entdeckt (das sollte aber einem schon der gesunde Menschenverstand sagen).

Sinn des Forums:

Ganz "oben" steht gegenseitige Hilfe und ganz "unten" die Lust persönliche Animositäten auszutragen, die allerdings vielfach zu Frust führt.

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Das Löschen von unliebsamen Beiträgen ist aber auch nur ein unter-den-Tisch-Kehren.

Wenn jemand öffentlich beleidigt wird dann sollte sich für diese Beleidigung auch öffentlich beim Beleidigten entschuldigt werden - so lief das zumindest in früheren Zeiten nach guter alter Sitte ab. Setzt nämlich voraus, dass die/derjenige überhaupt mal die Unhöflichkeit seines Tuns oder seiner Sprache begreift...Und ohne dieses Begreifen sind weitere regelverstöße sowieso vorprogrammiert.

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(bearbeitet)

Wenn jemand öffentlich beleidigt, dann wird er dafür abgemahnt, im Folgefall unter Umständen gesperrt oder entfernt. Das öffentliche Ausdiskutieren solcher Dinge bringt rein gar nichts, weil sich explizit solche Leute in die Themen "reinklemmen", deren vorrangiges Forums-Dasein eben nicht Hilfestellung, sondern das Säen von Zweitracht ist. Ebene jene User haben dann einen riesengroßen Spaß.

Bloß sind wir hier keine Spaßbühne für Egomanen, sondern ein Forum, das mal wieder etwas mehr Führung benötigt.

Das sollte dir klar sein Romana. Und das Thema hier steht auch keinesfalls zur Diskussion.

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Gast
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      Die Affektheuristik hat im Falle des Positivtrainings übrigens eine herausragende Rolle. Denn es kommt hinzu, dass man sich dabei gleich auch noch als ein besserer Mensch Tieren gegenüber vorkommt. Besser als die anderen, die nicht so rücksichtsvoll und stets freundlich mit ihren Hunden umgehen. Moralisch empfindet man sich um ein Treppchen höher stehend.   Bei den natürlich agierenden ist es nicht viel anders. Man vertritt ohnehin die Einstellung, dass zu jedem gesunden Umgang mit einem Lebewesen sowohl positive als auch negative Rückmeldungen gehören. Alles andere ist doch realitätsfern. Und negative Rückmeldungen, Verbote, Warnungen und direkte Grenzen sind noch lange keine Gewalt. Und genauso greifen auch hier die Affektheuristik, das bessere Gefühl beim Handeln, das logisch folgende Confirmation Bias in den Medien und schließlich auch der Mere-Exposure-Effekt.   Und nun? Heißt das, es gibt keine wirklich sachlich, ganz trocken, rein rational getroffenen Entscheidungen? In der Tat gibt es diese wohl nur in sehr abstrakten Dingen, wo pure Logik anwendbar ist. In allen anderen Situationen spielt mehr oder weniger das Bauchgefühl eine Rolle und bei einer so emotionalen und persönlichen Angelegenheit wie dem Umgang mit unseren Hunden auch die grundsätzliche Lebensphilosophie. Und natürlich die kognitiven Verzerrungen.   Und was ist mit objektiven Studien? Beruft man sich da nicht immer wieder auf wissenschaftliche modernste Erkenntnisse, die eine Vorgehensweise als richtig belegen? Nein. Die Richtigkeit von Vorgehensweisen im Sinne von natürlich oder positiv werden durch Studien ohnehin nicht nachgewiesen. Erkenntnisse gewinnt man durch Studien und Untersuchungen über partielle Bereiche: Lernen beim Stress, Abläufe im Gehirn, kausale Zusammenhänge unter bestimmten Laborbedingungen. Was man daraus so alles ableitet ist nicht nur fraglich, sondern hat ebenfalls mit kognitiven Verzerrungen zu tun. Wenn der seriöse Wissenschaftler keine fragwürdigen Folgerungen anstellt, dann doch spätestens der bereits festgelegte Leser, der seine Interpretation dann kundtut und teilt. Und schon sind wir bei dem Mere-Exposure-Effekt: nicht die nachgewiesene Wahrheit entfaltet Wirkung sondern die wiederholte fragwürdige Meinung anderer. Zum Beispiel meinen noch heute viele Hundehalter und -trainer, Hunde würden bei Stress nicht lernen können, womit eine Korrektur ja automatisch verbunden und daher fürs Lernen ungeeignet wäre. Abgesehen davon, dass es bei Korrekturen nicht immer darum geht, dass ein Hund etwas daraus lernt, sondern sich situativ gerade in diesem Augenblick anders verhält, basiert die bekannte Gegenkonditionierung auf durch den Hund bewältigbarem Stress, indem er einen Stressor bereits so weit wahrnimmt, dass er nicht mehr völlig entspannt ist (sonst gäbe es gar keinen Lernfortschritt), aber noch ansprechbar und leicht beeinflussbar ist.   Glaubst Du, dass Du Deine Wahl, wie Du mit Deinem Hund umgehst, absolut rational aufgrund von konkreten Informationen zum Besten Deines Hundes getroffen hast und Dich nicht von Deiner grundsätzlichen Lebenseinstellung und der Umwelt hast beeinflussen lassen? Falls ja, wäre das keineswegs überraschend. Denn es gibt noch eine weitere Verzerrung, eine besonders gemeine: den Bias Blind Spot. Und die besagt: Wir Menschen neigen zu der Überzeugung, dass wir uns von außen nicht haben unsachlich beeinflussen lassen.   Viel Spaß beim Reflektieren, wie Du tatsächlich zu Deiner Haltung gekommen bist. Und schönen Gruß an Deinen Bias Blind Spot!   ------------------------ Ein Dankeschön sei an dieser Stelle ausgesprochen an die Diplompsychologin Ines Neuhof, die einen sehr interessanten Blog über die Psychologie für Hundehalter führt und dem ich viele der obigen Informationen verdanke.

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