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polar-chat.de  Der Hund
Flashmay84

"Normales" Brustgeschirr oder Norwegergeschirr?

Empfohlene Beiträge

Meine Minis haben bei der morgendlichen Runde auch Flexis. Aber die gehören für mich ganz klar ans Geschirr. Niemals an ein Halsband :)

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Flexis sind gut für die Muskulatur!  :)  (Denn wie jeder, der in Physik aufgepasst hat, unterliegen Schleppleinen keinerlei Reibungskräften und gleiten mühelos über den Boden, während die Feder einer Flexi vom Hund äußerste Anstrengungen abnötigt!)

 

Tuuli: "Das macht stark! expander_girl.gif"

 

Ans Halsband gehört meineserachtens weder Leine, Flexi noch Schleppi. Da sind Adressmarken und Co ganz ok dran, aber mehr nicht...

 

so weit

Maico

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Nein, ich finde Flexis eigentlich schrecklich...

 

 

...aber ganz ehrlich, manchmal denke ich, zum Glück gibt`s die Dinger, sonst hätte mancher Hund, der nie von der Leine kommt (und von denen gibt es leider viele, wie`s mir scheint), gar keinen Bewegungsspielraum.

 

Besonders Kleinhunde werden an "normalen"  Leinen oft mehr in kleinstem Radius rumgezogen oder gezerrt als wirklich geführt, das finde ich dann noch schrecklicher als Flexis.

 

Und Schleppleinen haben sich dann doch noch nicht ausreichend durchgesetzt, zumindest sehe ich sie fast nie an Kleinhunden ...und im Stadtbereich schon gar nicht.

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Und Schleppleinen haben sich dann doch noch nicht ausreichend durchgesetzt,

 

Die finde ich schrecklich, weil ich sie mühseliger, bei mehreren Hunden behindernder und einfach drecksammelnd finde...

 

so weit

Maico

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Im Stadtbereich finde ich Flexis allerdings fehl am Platz. Wenn Omma Schulte mit ihrem Yorkie an der Flexi unmittelbar neben der Straße her marschiert, während auf der anderen Seite auch ein Hund ist, bremse ich vorsichtshalber mal ab. Und nicht selten völlig berechtigt.

Flexis gibt's bei mir auf der morgendlichen Runde, weil meine Hunde Wild im Dunkeln deutlich früher wahr nehmen als ich :D

Benny hat sogar nen Ruckdämpfer an seiner Flexi. :)

Die Leute, die ihre Kleinhunde an 2m Leinen führen, würde eine Flexi auch nicht weiter helfen. Also dem Hund nicht.

Was ich an den Dingern so ätzend finde ist, wie sie genutzt werden.

Ich habe beide Flexis in einer Hand, der Stoppknopf wird nie gebraucht.

In der freien Wildbahn sieht man aber zu 99% Nutzer, die ständig und dauernd und immer wieder völlig unvermittelt genau diesen Knopf betätigen. Schrecklich...

Ich benutze den an Straßen. Hunde ran rufen, Leine fest stellen, Straße überqueren, Leine wieder ungestoppt :)

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Benny hat sogar nen Ruckdämpfer an seiner Flexi.

 

Ruckdämpfer sind eh Pflicht. Ich hab keine einzige Leine oder Flexi ohne.  :)  Den Stopp-Knopf nutz ich allerdings schon. Jedoch nicht um Tuuli oder die Sibse aus dem Lauf zu bremsen, sondern um die Viecher an der Straße kurz zuhalten. Insbesondere, weil Tuuli durchaus schreckhaft ist und gern wegspringt.

 

Minyok hatte übrigens von Brunopet damals ein Geschirr mit integriertem Griff + Kurzleine. Idee ist witzig, Geschirr selbst war zu klein und von merkwürdiger Qualität. 

 

so weit

Maico

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Es kommt immer drauf an, wie man die Flexi benutzt. Ich benutze sie auch, sogar bei drei Hunden, auch und gerade im Wohnbereich, auf Flur und Feld laufen meine Hunde meistens frei oder ich leg eine 1m Biothaneleine als Schlepp an, weil es zum Anleinen im Akutfall sonst zu lange dauert. Allerdings hab ich ausschließlich Gurtflexis und ich hab an jeder Flexi am Handgriff ein Halsband mit Klickverschluss dran, dass ich um das Handgelenk gelegt habe, damit sie mir nicht versehentlich aus der Hand fallen. Außerdem kann ich so zwei Flexis am Handgelenk durch eine Handgelenksdrehbewegung problemlos entwirren, die dritte hab ich in der anderen Hand.

 

Den Stoppknopf betätige ich durch aus sehr bewusst, aber nach Möglichkeit nicht unvermittelt! Ich hasse es, wenn man Hunde  ausschließlich über die Leine dirigiert, statt ihnen vorab zu signalisieren, was man von Ihnen will, egal ob an Leine oder Flexi. D.h. ich führe die Hunde angeleint, so als hätten sie keine Leine dran, wenn ich sie wegen Fahrrad etc. bei mir haben will, signalisiere ich das zuerst und betätige den Stoppknopf, wenn sie auf der entsprechenden Entfernung angelangt sind, um ein plötzliches wegspringen zu verhinden, falls sie sich wegen irgendwas erschrecken, z.B. Steine, die das Fahrrad wegsprengt auf meine Hund drauf. Es sind ja Chis, die da mehr drunter leiden.

 

Ich lass sie auch  nicht bis ans äußere Ende der Flexi ziehen, sondern signalisiere vorher schon, dass sie langsam gehen sollen oder zu mir kommen sollen. Von daher brauch ich auch keinen Zugstopp.

 

Wenn ich weiß, dass viel Außenreize sind, stell ich die Flexie von Haus aus auf Stopp in einem 2 m Bereich.

 

Bevor man eine Flexi benutzt, sollte der Hund leinenführig sein! d.h. an lockerer Leine nach meinem Tempo laufen und nicht ständig hin und her vor meinen Füssen wechseln!

 

Zum Geschirr: Ich benutze ausschließlich Geschirre. Hab da auch schon alle Varianten durch und lande immer wieder beim klassischen H-Geschirr, dass an allen Seiten einstellbar ist und am Hals auch einen Verschluss hat. 

 

Bei Zwerghunden ist in der Tat das Problem, dass mit Halsband die Hunde ständig in die Leine tappen. Als Dalida in der Vorderachsel vom Husky gebissen wurde, musste sie 2 Wochen auch Halsband tragen, das war sowas von nervig. 

Zudem sind Zwerghunde am Hals wesentlich empfindlicher und da sie meistens auch schreckhafter sind, springen sie auch öfter mal in die Leine. Das Geschirr hat zudem den Vorteil, dass man sie sehr schnell aus der Gefahrenzone bringen kann im Notfall, ohne dass sie dabei stranguliert werden. Die Norweger sind für den Fall fast selbstmörderisch, weil die Hunde dabei aus dem Geschirr schlüpfen würden. Auch die Step-InGeschirre sind nicht sehr ausbruchsicher! Und verlaufen, wie die Norweger über dem Schulterblatt, was ja letzlich der Hauptdrehpunkt bei der Bewegung ist und eigentlich völlig frei und uneingeschränkt bleiben sollte. 

 

Es ist aber logisch, dass ein Geschirr immer gut sitzen muss, sonst kann es seinen Zweck nicht erfüllen.

 

Die Optik sollte dabei nachrangig sein. Leider wird aber sehr oft erstrangig nach Optik ausgewählt!

 

Was manche veranlasst Aufnäher an K9 zu machen, wie Zicke, oder ähnliches, hat sich mir bis heute nicht erschlossen.

 

Ein gut verarbeitetes Geschirr, das gut sitzt, muss nicht gepolstert sein, wenn der Hund gelernt hat, nicht an der Leine zu ziehen!  

 

Meine Markengeschirre halten alle länger als ein Hundeleben, von Wolters hab ich eins, das ist schon 20 Jahre, hab auch schon Billigimporte aus Polen oder Selbstgenähte gekauft, die sind innerhalb weniger Wochen/Monate schon kaputt, meist sind die Klickverschlüsse das letzte Klump oder die Nähte gehen auf. Die Selbstnäher haben meistens nicht die hochwertigen Klickverschlüsse, meist sind die nicht mal gebogen und scheuern dann natürlich. 

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[...] springen sie auch öfter mal in die Leine. Das Geschirr hat zudem den Vorteil, dass man sie sehr schnell aus der Gefahrenzone bringen kann im Notfall, ohne dass sie dabei stranguliert werden.

[...]

 

Ein gut verarbeitetes Geschirr, das gut sitzt, muss nicht gepolstert sein, wenn der Hund gelernt hat, nicht an der Leine zu ziehen!

 

 

Das widerspricht sich etwas, oder? Genau aus den Gründen, die du oben beschreibst, sollte m.E. jedes Geschirr gut gepolstert sein, egal wie gut es sitzt!

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Bei Jule ist es wurscht, ob sie zieht oder nicht. Die Kanten von den Gurtgeschirren sind einfach viel zu hart/scharf und scheuern sie erst blank und dann wund. Genau da, wo sie es bräuchte - nämlich unter dem Brustkorb, also quasi in Achselhöhlennähe, sind die fast nie gepolstert, eben weil sie da verstellt werden können.

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Das werde ich wohl auch nie verstehen, wieso viele Geschirre ausgerechnet an diesen empfindlichen Stellen Schnallen haben müssen. Ich kann nur raten, dass das mit der Optik zu tun hat. Sandors Geschirr ist an allen Stellen, wo Druck draufkommen könnte, gepolstert, mit der Folge, dass die Verstellschnallen oben sitzen wie kleine Flügel. Sieht erst mal ungewohnt aus, ist aber für den Hund super angenehm.

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