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Hundeforum Der Hund
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Eine frustrierende Abendrunde!

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Meine letzte kleine Runde mit Shari war heute abend nicht so toll. Meistens gehen wir erst ein kleines Stück bis sie ihre Bedürfnisse erledigt hat und anschließend spielen oder *arbeiten* wir noch ein paar Minuten auf der Wiese mit ihrem Ball oder Futterbeutel. :)

Von weitem sah ich ein Päärchen mit einem schwarzen Wuschelhund, ein Shapendoes (richtig geschrieben?) auf mich zukommen. Auch dieser Hund war ohne Leine.

Bin dann auf die Wiese gegangen und habe Shari absitzen lassen. Da sie eh nicht viel mit anderen Hunden am Hut hat bleibt sie auch immer sicher sitzen, da brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Nun kam dieser kleine Wuschel auf uns zu, die Besitzer riefen zwar, aber er hörte nicht. Er hat sich auch wirklich langsam und *nett* genähert, aber ich mag es nicht wenn ich Shari ins Kommando getan habe, daß ein anderer Hund auf sie zugeht oder läuft.

Als *Wuschel* dann kurz vor ihr stand habe ich eine Armbewegung zu ihm hin gemacht damit er zurückgeht, Shari sah dies aber als Aufforderung von mir loszulaufen. (War eindeutig mein Fehler, ist ja auch sonst das Zeichen für "Lauf"). :Oo

Da Shari sehr gerne mobbt, vor allem wenn sie merkt der andere Hund hat Angst vor ihr, ist sie ein paar Mal kurz hinterher und hat ihn etwas vor sich her gescheucht und im langen Fell gezupft. Sie hörte dann sofort auf als ich sie rief, aber diese Erfahrung macht sie schon wieder *größer*.

Die beiden Hunde haben anschließend noch ein paar Minuten nebeneinander gestanden, ist dann überhaupt kein Problem mehr. Hab´mich auch noch mit den Besitzern unterhalten, sie haben sich noch gefreut, vielleicht würde ihr Hund dadurch mal etwas vorsichtiger. ?!? Sie konnten nicht verstehen daß ich irgendwie sauer war und dann noch auf meinen eigenen Hund und nicht auf ihren? :???

Wenn ich beim Spaziergang jemanden mit Hund treffe, die Hunde sind fest (angeleint oder im Kommando) und man geht ein paar Meter zusammen oder unterhält sich kurz, ist das überhaupt kein Thema mehr für Shari, sie kümmert sich überhaupt nicht um andere Hunde. Es können manchmal stundenlang andere Hunde um sie rum sein (z.B. beim Spaziergang oder Hundeplatz), sie interressieren sie nicht. Sie nimmt in keiner Weise Kontakt zu den anderen Hunden auf, sie sind einfach Luft für Shari, es sei denn sie hat Langeweile, dann wird auch schonmal gespielt. :P

Letzte Zeit ist es aber schon häufiger vorgekommen daß ich sie frei bei Fuß oder abgelegt habe und die anderen Hundebesitzer lassen ihre Hunde trotzdem auf sie zu rennen. Das ärgert mich immer so gewaltig, jedesmal steht sie im Kommando und andere Hunde rennen auf sie zu, das macht mir sehr viel kaputt. Hebe ich das Kommando kurz vor Eintreffen der Hunde auf startet sie zunächst erst immer so eine Attacke wie heute Abend. Und das ist das Problem. :(

Ist es unter Hundehaltern nicht möglich sich mal eben abzusprechen ob man die Hunde zusammen läßt? Ist für uns ja auch kein Problem aber erst wenn Shari nicht mehr im Kommando steht und ein kurzes ruhiges Aufeinandertreffen stattgefunden hat. :Oo

Was macht ihr in so einer Situation? Wahrscheinlich löst ihr auch das Kommando eurer Hunde auf, ist ja auch richtig so, aber Shari schreitet dann halt im ersten Moment immer zur Attacke. Was würdet ihr da machen? :???

Tschuldigung für meinen laaaaangen Bericht, aber das mußte noch raus.

_________________

Liebe Grüße

Elke ;)

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Hi Elke,

wenn mein Hund bei mir ist (3m Umkreis) lege ich ihn ab ( oder nehme meinen Hund hinter mich) und verscheuche den anderen Hund. Es ist meine Aufgabe, fuer seine Sicherheit zu sorgen und ich treffe die Entscheidung, nicht mein Hund. Wenn deinem Hund in deiner direkten Umgebung etwas passiert, ist das ein sehr grosser Vertrauensbruch.

Wenn ich das nicht machen wuerde, wuerde Socke den anderen Hund mit Sicherheit auch einnorden....

Liebe Gruesse,

Karen & Socke

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Hmmm... Blöde Sache.

Aber leider kann ich dir auch keine Tipps geben. Stehe ständig selber vor diesem Problem. (fremder Hund rast auf Shelly zu)

Eigentlich will ICH ja die Sache regeln, aber da stell ich mich einfach zu dumm an. Und hab auch irgendwie nicht den Mut, den Besitzer das klipp und klar zu sagen, wenn sie denn in "Reichweite" sind.

Am Strand habe ich es auch oft, dass die Menschen zig Meter entfernt liegen und nicht einmal nach ihrem Hund schauen. Denen ist das völlig egal. Die denken, die sind am Hundestrand, ihr Hund macht ja nix und gut ist. Und ich stehe blöd da und der Hund belästigt Shelly. :[

Wenn ich den Hund wegscheuche, bekomme ich blöde Kommentare oder Blicke. Die Leute sehen das einfach nicht ein und ich habe keine Lust, denen einen ellenlangen Vortrag zu halten, wieso, weshalb, warum. Die hören auch gar nicht zu.

Mir fehlt da auch einfach der "Biss". :(

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Ich denke im Grunde genommen war es gar nicht so schlecht, dass dein hund die Armbewegung als Aufforderung zum loslaufen gesehen hat.

Ich hätte wahrscheinlich auch das Kommando aufgelöst, bevor der andere hund sie so bedrängt, dass sie es einfach vorweg nimmt.

Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. :Oo

Leider weiß ich für das Problem des "Mobbens" auch keine Lösung.

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ich habe es aufgegeben von Anderen etwas zu erwarten. Klappt meist eh nicht.

Würde ich Barry "freigeben" geht er auch wie eine Rakete auf andere Hunde zu. Kleinere würde er auch schon mal jagen.

Sind andere Hunde in der Nähe konzentriere ich mich auch auf diese. Dann muss Barry lediglich neben mir bleiben. Sehe ich das die anderen Besitzer ihren Hund im Griff haben könnte ich mit Barry dann arbeiten. Ansonsten warte ich was der andere Hund macht. Ist es ein kleiner halte ich Barry fest, da er sehr trampelig sein kann. Ist es ein größerer gehe ich weg. Barry kann sich in dem Fall entscheiden. Meist gibt es nur einen kurzen Kontakt und er folgt mir. Das ist unsere Variante.

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Erst mal danke für eure Antworten, ist wirklich nicht so einfach. :???

Hi Elke, wenn mein Hund bei mir ist (3m Umkreis) lege ich ihn ab ( oder nehme meinen Hund hinter mich) und verscheuche den anderen Hund. Es ist meine Aufgabe, fuer seine Sicherheit zu sorgen und ich treffe die Entscheidung, nicht mein Hund. Wenn deinem Hund in deiner direkten Umgebung etwas passiert, ist das ein sehr grosser Vertrauensbruch. Wenn ich das nicht machen wuerde, wuerde Socke den anderen Hund mit Sicherheit auch einnorden....Liebe Gruesse,

Karen & Socke

Wenn ich Shari ablege und versuche den anderen Hund wegzuscheuchen, sieht sie das halt auch von meiner Seite immer als Attacke an und macht mit. Ich denke dann ist das Kommado Platz noch nicht fest genug, oder? :???

Kommt ein anderer Hund im Affenzahn angerannt, so wie es mir die letzten Wochen ein paar mal passiert ist, rennt um mich herum direkt zur Shari, wie soll ich den noch abwehren oder verscheuchen. Shari an der Leine hinter mir halten, Kommando geben ist in diesem Fall denke ich auch nicht richtig und von Sharis Seite aus nicht

durchzuführen da der andere Hund schon auf sie zu stürzt. :(

Die Sache wie du sie beschreibst leuchtet mir absolut ein, aber bei der Umsetzung habe ich doch so meine Probleme. Wenn ich mitten auf einer Wiese stehe und es kommt ein Hund auf uns zugerannt, wie soll ich meinen Hund dann hinter mir schützen? Daß ich das sollte und muß ist mir absolut klar, aber wie? :???

_____________________

Liebe und fragende Grüße

Elke ;)

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Hallo Shari,

Leider kenne ich dieses Problem nur zu gut. Auch hier gibt es jede Menge Leute die Ihre Hunde frei laufen lassen obwohl sie sehen das wir unsere an der Leine führen.

Am lustigsten finde ich noch die Aussagen : Rüde oder Hündin?

oder : meiner macht nix !

Super das iss mir wurscht bei einem gemischten Rudel :[

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es von Mal zu Mal besser wurde.

Am Anfang hat meine Hündin auch immer versucht mitzumachen.

Aber nach einer Zeit hat sie gemerkt das sie diese Situationen nicht mehr regeln muss, und hat somit mir die Sache überlassen.

Ich Stimme da Socke 100 % zu. Es ist DEINE Aufgabe diese Situationen zu klären. Andernfalls klärt sie dein Hund, und die Art und Weise wie er es tut, Missfällt Dir ja auch.

Die Praktische Umsetzung :???

Ich weiss, die ist oft schwierig. Ich regel es so das ich meinen Hund ablege. und auf den anderen Hund zugehe. Je nach Hund, freundlich (.h. ich fange ihn ein und bringe ihn zu den Besitzern) oder ich schicke ihn massiv zurück.Wenn dies nicht Möglich ist, stelle ich mich mit Blick zu meinem Hund und umkreise ihn, so das der andere nicht dran kommt.

Ich hoffe war so verständlich geschrieben. ?!?

Ich denke, wenn Dein Hund ersteinmal verstanden hat das er es nicht mehr regeln muss, wird die Umsetzung auch leichter ;)

Liebe Grüße

Flipchen

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im Platz habe ich meinen Hund gar nicht gern, wenn ein anderer Hund unkontrolliert angedüst kommt.

Ein bischen Kommunikation stehen ich meinem Hund zu. Daß heißt, daß er wenn er abliegt ein ungünstiges Ziel für andere Hunde ist.

Als Barry noch seine tolle Phase hatte (ich verprügel alles was mir vor die Nase kommt) habe ich Barry bei solchen Begegnungen dicht neben mir gehalten (am Halsband) und habe die anderen Hunde nur angebrüllt. Mit zwei "Gegnern" wollten es die meisten nicht aufnehmen und ansonsten habe ich Barry immer so gehalten, daß kein Hund von hinten rankam.

Geübt das ich die Entscheidungen treffe habe ich nur außerhalb solcher Situationen: an anderen Hunden vorbeigehen ohne das er Kontakt haben darf, zu bekannten Hunden erst laufen wenn ich es erlaube.

Mir wäre es zu Riskant ihn abzulegen in solchen Situationen: wenn ich es nicht schaffe den anderen Hund zu verscheuchen wird er vielleicht im Platz angegriffen und muss diesen von sich aus auflösen um nicht ganz dumm dazustehen. Und selbst wenn der andere Hund harmlos ist, heißt es noch lange nicht das er sich von mir so einfach entfernen lässt.

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Ich leine Kyra dann auch an und halte sie hinter mir weil es mir zu riskant ist wenn sie sich doch auf einmal bedrängt fühlt.

Ich versuche dann auch den anderen Hund zu verscheuchen und wenn das nicht hinhaut seh ich zu das ich mich mit Kyra aus der Situation zurückziehe.

Lg Birgit

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Besten Dank nochmals an euch alle für eure Tipps. :klatsch:

Werde den besten Weg für mich und Shari daraus wählen, im Grunde genommen führen eure Antworten ja alle auf eins, und wie ich auch weiß auf das Richtige hinaus. :)

Ich Stimme da Socke 100 % zu. Es ist DEINE Aufgabe diese Situationen zu klären. Andernfalls klärt sie dein Hund, und die Art und Weise wie er es tut, Missfällt Dir ja auch.

Genauso sehe ich das auch, auch ich stimme Socke da 100% zu, nur die Umsetzung ist wirklich manchmal sehr schwierig. :Oo

Letzte Woche hatte ich noch so einen Fall, gehe mit Shari spazieren und sehe von weitem einen Mann mit einem Berner-Sennenhund in meine Richtung kommen. Der Hund war unangeleint und ging sehr gut *Bei Fuß* neben seinem Herrchen her. Auch Shari lief ohne Leine *Fuß*.

Meine Gedanken waren noch: "Endlich mal ein Hund der auch ohne Leine schön bei Fuß geht obwohl ein anderer Hund in Sicht ist. :)

FALSCH GEDACHT! Als wir auf selber Höhe waren, der Weg ist nur ca. 4 Meter breit, schoß der Berner auf einmal los direkt auf Shari zu, ich hatte nicht die Möglichkeit

irgendwie zu reagieren! Das hat mich wieder so geärgert da Shari wirklich klasse lief und dann so etwas passiert ist.

Der Mann grinste sich nur einen und ging ohne Kommentar weiter. ?!?

Einen Tag später stand ich auf ´ner Wiese und spielte mit Shari. Auf einmal kam von hinten ein fremder Hund angeschossen, den habe ich vorher nicht gesehen.

Er ist auf sie zugerannt, ich hatte keine Chance mehr sie zu schützen. :[

Und wie ich schon erwähnt habe, sie wird dann auch im ersten Moment recht garstig, hat zwar noch nie einen anderen verletzt, aber mal eben den *Dicken* machen, vor allem wenn der andere dann ängstlich reagiert. :(

Das sind so Momente in denen die Umsetzung: "Ich gebe meinem Hund Schutz" nicht so funktionieren kann wie sie sollte.

An den vorhersehbaren Situationen kann man (und werde ich auch) arbeiten, leider machen einem aber die Situationen in denen man nicht mehr eingreifen

kann wie in diesen genannten Fällen sehr viel wieder kaputt. :heul:

Danke nochmals :prost:

______________

Liebe Grüße

Elke ;)

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