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Hundeforum Der Hund
Gast

Eine frustrierende Abendrunde!

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Ich kämpfe auch fast täglich mit uneinsichtigen Hundehaltern, die einfach nicht verstehen wollen, weshalb klein Leonie keinen Kontakt zu freilaufenden oder auch angeleinten Hunden haben soll.

Es ist immer total schwer die Grenze einzuhalten, zumal ich meist noch Emma dabei habe.

Einer unserer Spaziergänge führt an einem nahegelegenen Spielplatz vorbei.

Wir gehen friedlich unseres Weges, Leonie sucht ein Plätzchen um sich zu lösen, als plötzlich von hinten ein noch viel kleinerer Yorki wild kläffend angerast kommt.

Todesmutig stürzt er sich auf Leonie und sie flippt natürlich völlig aus. Was hatte ich eine Mühe diesen Wahnsinnigen von Leonie wegzuhalten. Nach, für mich, endlos langen Minuten, trollte sich Madame Frauchen zu uns und meint, ihr Hund würde nicht beissen und ich solle mich nicht so anstellen. Man war ich sauer :[

Ich sagte, dass ihr Hund sehr gefährlich lebe weil meine Hündin schon beissen würde ;) , und er auf einem Spielplatz sowieso besser angeleint wäre.

Solche Geschichten könnte ich locker 4 mal die Woche erzählen und ich rege mich immer wieder darüber auf !

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Hallo Shari,

Zitat :

FALSCH GEDACHT! Als wir auf selber Höhe waren, der Weg ist nur ca. 4 Meter breit, schoß der Berner auf einmal los direkt auf Shari zu, ich hatte nicht die Möglichkeit

irgendwie zu reagieren! Das hat mich wieder so geärgert da Shari wirklich klasse lief und dann so etwas passiert ist. :[:[:[

Ich kann dich da so gut verstehen...

Mich ärgert so etwas auch immer maßlos.

Ich wünsche Dir ganz viel Geduld und starke Nerven ....:knuddel

herzliche Grüße

Flipchen

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Hallo zusammen,

Dieses Thema gab es schon in X-Varianten hier im Forum und ich hatte auch meine Erfahrungen beschrieben, deshalb vielleicht eine Anmerkung.

Mein Anjin hat sich, wenn andere Hunde aufgetaucht sind immer hingelegt (Platz) das war für die anderen wie ein Magnet und sie wollten unbedingt zu ihm. Ich konnte den anderen Hundehaltern sagen was ich wollte sie haben da hineininterpretiert, ach der hat aber Angst und ließen ihre Hunde erst recht laufen. Er hatte keine Angst im Gegenteil er war sehr Souverän. Da kannst du deinen Hund so gut im Griff haben, wie du willst, wenn die Anderen nicht mitmachen, hast du keine Chance.

Lg Hans Georg

Verstehen stellt besondere Anforderungen, Mißverstehen hingegen nicht.(G. Roth)

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Elke, du schreibst mir aus der Seele!!

Als ob du mit meinen beiden unterwegs bei uns gewesen wärst.

Ich sehe dieses knurrige Nachhüpfen und den anderen verscheuchen, wie es deine Shari macht, aber nicht mehr als Mobben oder Angriff, sondern einfach als sich selbst verteidigen meines Hundes in Situationen, wo Ich ihn nicht ausreichend geschützt habe. Manche wollen halt kein schnelles Eindringen in ihren Individualdistanzbereich, und wenn die anderen Hunde trotzdem so nahe kommen, bleibt dem Hund gar nichts anderes übrig.

Ich gestehe es Snoopy inzwischen zu und denke nicht mehr, er verhält sich falsch und ich muß ihm das aberziehen, oder es verhindern, wenn ich es nicht schaffe, ihm die Hunde vom Leib zu halten. Es ist sein gutes Recht und die anderen Hunde verstehen es auch. Nach diesen Hinhüpfern, wenn die anderen Hunde dementsprechend respektvoll reagieren und sich dann langsamer nähern, dann ist die Anspannung meist raus und es gibt ruhige, souveräne Kommunikation.

Du hast geschrieben, sie läßt sich nach ein paar Hüpfern abrufen. Ist doch Klasse!

Ich sag zu Snoopy dann "es reicht, komm mit" und er kommt dann auch ruhig mit, selbst wenn die anderen nochmal ranwollen, denn dann hab ich die Sache wieder im Griff und kann ihm die anderen vom Leib halten.

Früher sah ich es als aggressives Verhalten, das es zu unterbinden galt, aber inzwischen seh ich, umso weniger ich mich deshalb aufrege, umso öfters er dieses Verhalten nicht anzuwenden braucht, weil ich ihn schützen kann, umso seltener tritt das Verhalten auf.

Vorgestern wurde er von einem entgegenkommenden Spitzmischling an Flexi mit Frauchen, das am Kinderwagen beschäftigt war, stocksteif fixiert(gegenüberliegende Strassenseite).

Ich bin einfach weitergegangen, snoopy an lockerer Leine außen neben mir. Er guckte den auch an, ich merkte, dass er sich auch anspannte, hatte aber selber das Gefühl, ich hab das nun im Griff, der kommt nicht ran. Beim weitergehen fing Snoopy neben mir an, den Kopf von ihm abzuwenden, zu schnüffeln. Da hab ich Snoopy ruhig gelobt. Als wir auf gleicher Höhe waren, scho der Flexiwuff über die Strasse und ich bin spontan in dem seine Richtung gehüpft, der ist zurück und sein Frauchen hat ihn wieder unter KOntrolle gebracht.

Snoopy hat nichtmal den Versuch gemacht, mit zu hüpfen oder selber abzuwehren.

Ich gab kein Kommando, es lief wie selbstverständlich ab. Ich denke, er hat meine Sicherheit, die ich gefühlt hab, gespürt. Er hat sich nicht mal mehr nach dem Hund umgedreht.

Ich weiß nicht, ob ich es je schaffen werde, dass Snoopy dieses Verhalten als Erstreaktion beim Bedrängt werden nicht mehr zeigen braucht. Ich sehe es aber nicht mehr als Problem. Es entstanden daraus auch noch nie Raufereien, sondern das Ergebniss waren immer ruhige Kontaktaufnahmen, nachdem er sich im ersten Moment "freigeknurrt" hatte.

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Elke, ich glaube, dass Shari schon alleine wegen Deiner Stimmungsübertragung los gerannt ist.

Stell Dir doch mal ihre Situation vor. Du stehst da in höchster Anspannung, weil Du Dich über die Leute ärgerst und genau weißt, dass gleich wieder eine blöde Situation auf Dich zukommt, die zu regeln nicht einfach sein wird. Schlimmstenfalls noch blödes Gegosche von den Leuten in Richtung der tut doch aber nix oder die müssen doch mal spielen.

Da reagiert sie natürlich auf einen kleinen Fingerzeig von Dir mit latent aggressivem Verhalten, weil sie der Meinung ist, wenn Frauchen sich so ärgert, dann ist es wohl besser, ich regel das für sie.

Je mehr Situationen sie so "löst", desto schwieriger wird es.

Lustigerweise hab ich mir heute morgen überlegt, ob wir mal in der Hundeschule eine Stunde pro Gruppe nur damit zubringen, dass Hundehalter mit ihren Hunden das Verscheuchen von Unerwünschtem zu üben. Ich glaube nämlich, dass man das mit Trockenübungen und gestellten Situationen auf dem Platz erst mal ein paar Mal gemacht haben sollte, bevor man im wirklichen Leben unsicher, ob das nun wirklich klappt und richtig ist, halbherzig da steht und "bitte geh doch vielleicht lieber weiter" sendet. Denn das kann man sich dann sparen...

LG Anja

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is ja echt der Hammer wie oft solche blöden Situationen vorkommen. Gerade erst hab ich wieder einen BEitrag reingestellt wo es mir genauso erging.

@ANja: Ich find das eine klasse Idee, sowas sollte man wirklich in die Hundeschule mit aufnehmen. Erst auf dem Platz, dann ggf auch mal Ausflüge machen und gucken ob man blöde Hundebesitzer trifft. Aber ich weiß halt net ob man sowas verantworten kann, net dass dann mal irgendwas passiert.

Dennoch find ich es eine witzige Idee.

Aber wie man sich im Ernstfall verhalten wird, das merkt man meist sowieso erst in der Praxis und dann heißt es ganz oder gar nicht.

Ach ja was ich in meinem Bericht noch vergessen hab: mich hat es danach als der Schäfermix wegging auf den Popo gehauen, weil Willy hinterher wollte. Aber ICH weiß ja dass ich meinen Willy noch net soweit unter Kontrolle habe, dass er einfach bei mir bleibt, wenn andere super interessante Hund da sind und daher is er eben AN DER LEINE!!! und ich versuch vorausschauend spazieren zu gehen. Wieso machen das andere Leute nur nicht??

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Lustigerweise hab ich mir heute morgen überlegt, ob wir mal in der Hundeschule eine Stunde pro Gruppe nur damit zubringen, dass Hundehalter mit ihren Hunden das Verscheuchen von Unerwünschtem zu üben. Ich glaube nämlich, dass man das mit Trockenübungen und gestellten Situationen auf dem Platz erst mal ein paar Mal gemacht haben sollte, bevor man im wirklichen Leben unsicher, ob das nun wirklich klappt und richtig ist, halbherzig da steht und "bitte geh doch vielleicht lieber weiter" sendet. Denn das kann man sich dann sparen...

Jaaa...

Das ist echt ne suuuuper Idee!!! :klatsch:

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Zuerst einmal: Allerbesten Dank für die zahlreichen, wirklich guten Antworten :klatsch::klatsch::klatsch:

Wußte doch daß ihr euch Gedanken macht und versucht zu helfen, klasse! :respekt:

Lustigerweise hab ich mir heute morgen überlegt' ob wir mal in der Hundeschule eine Stunde pro Gruppe nur damit zubringen, dass Hundehalter mit ihren Hunden das Verscheuchen von Unerwünschtem zu üben. [b']Ich glaube nämlich, dass man das mit Trockenübungen und gestellten Situationen auf dem Platz erst mal ein paar Mal gemacht haben sollte[/b], bevor man im wirklichen Leben unsicher, ob das nun wirklich klappt und richtig ist, halbherzig da steht und "bitte geh doch vielleicht lieber weiter" sendet. Denn das kann man sich dann sparen...

Jaaa...

Das ist echt ne suuuuper Idee!!! :klatsch:

Anja, ob du´s glaubst oder nicht, diese Sache geht mir ja nicht wirklich aus dem Kopf, vor allem die Umsetzung des Ganzen.

Heute beim Spaziergang, ich habe erst herum geschaut ob auch niemand in der Nähe war :Oo , bin ich auf eine Wiese und habe genau diese *Trockenübung* gemacht. :P

Was soll ich sagen, ist echt ziemlich kompliziert. Werde Shari auf jeden Fall in so einer Situation vorher an die Leine nehmen, da sie ohne noch nicht hinter oder neben mir bleibt.

Da reagiert sie natürlich auf einen kleinen Fingerzeig von Dir mit latent aggressivem Verhalten, weil sie der Meinung ist, wenn Frauchen sich so ärgert, dann ist es wohl besser, ich regel das für sie.

Je mehr Situationen sie so "löst", desto schwieriger wird es. LG Anja

Gerade deshalb denke ich ist es zuerst wichtig daß ich an mir arbeite, halt gelassener und ruhiger werde in solchen Situationen und solange Shari bei solchen Begegnungen erst mal an die Leine nehme (wenn es die Zeit und Situation überhaupt erlaubt).

Manche wollen halt kein schnelles Eindringen in ihren Individualdistanzbereich

Das sehe ich bei Shari auch so, sie hat einen gewissen Abstand den sie braucht (Individualdistanz), selbst wenn ein Hund langsam auf sie zugeht mag sie das nicht, schon gar nicht wenn sie irgendwo ruhig liegt oder mit mir am *arbeiten* ist.

Werde diese Sache jetzt voll in Angriff nehmen und euch auf dem Laufenden halten, sowie über negative als auch positive Situationen die mir in nächster Zeit diesbezüglich passieren werden (hoffentlich mehr positive!) :Oo

Danke nochmals an euch alle. =)

________________

Liebe Grüße

Elke ;)

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Hach Elke...

ich verstehe dich so gut. Hatte ja mal so einen ähnlichen Thread eröffnet.

Ich weiß das auch alles theoretisch. Dem Hund darf in meinem Umkreis nichts passieren, ich muss ihn schützen und und und...

Aber praktisch... PUH.

Na mal sehen. In 2 Wochen bin ich mal wieder bei der HTS zu Besuch. Vielleicht können wir das dort ja nochmal besprechen und/oder ne Trockenübung machen, wenn Zeit ist außerhalb des Seminars. Ich stell mich dabei immer einfach nur dusselig an. :redface

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