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Hundeforum Der Hund
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10 Monate alter Cocker bellt große Hunde wütend an!

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Hallo, Ihr Lieben,

ich habe ein kleines (schon nicht mehr soooooooo kleines) Problem mit meinem zehn Monate alten Cocker Max.

Er bellt, egal ob er frei im Wald läuft, oder ich ihn auf der Strasse an der Leine führe, grössere Hunde wütend an, dies mit gesträubtem Nackenfell.

Ich glaube, er bellt aus Angst oder Aufregung. Bei kleineren Hunden oder Hunden seiner Grösse passiert das nicht.

Ich habe Angst, dass grössere Hunde dann mal richtig die Wut kriegen könnten (ist mir bei einem angeleinten Labrador, eine Seele von Hund) mal passiert, aber läuft Max im Wald frei und andere Hunde auch frei herum, dann könnte es gefährlich werden.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich ihn beruhigen soll (streicheln, stark am Rücken kraulen) oder in ordentlich zur Ordnung rufen muss!!!???????

Mit zur Ordnung rufen (wenn er angeleint ist) hat es bis jetzt nicht geklappt, er bellt wütend weiter.

Danke für Eure Hilfe.

Herzliche Grüsse aus Spanien,

Rodolfo mit Max

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Beruhigend streicheln bringt gar nichts, weil dein Hund das wohl eher als Lob registriert ;)

Zur Ordnung rufen ist ein sehr dehnbarer Begriff :D Was hast du denn gemacht ? Weil schimpfen bringt genauso wenig, das nimmt er eher als unterstützendes Mitbellen wahr und macht natürlich fleissig weiter ;)

Wenn du ihn zur Ordnung rufst,dann so das er wirklich versteht er soll still sein. Wäre dann der Versuch ihm per Schnauzengriff den Kopf vom gegenüber weg zu drehen und zwar so oft bis er wirklich still ist. Möglich auch sobald er sich anspannt Richtung wechseln, was vorraussetzt das du ihn angeleint hast ;)

Am Besten wird es sein,wenn du deinen Hund hinter dich bringst und darauf achtest das er dich nicht überholt, wer vorne läuft passt auf ;)

Gruß Iris

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Guten Morgen, liebe Iris,

ja, ich habe mit ihm geschimpft, ihn stark angeschnauzt "Calla" (calla = halt die Schnauze!), dabei aber auch "Fuss" (was er faaaaaast macht, nicht immer, da üben wir noch). Er kläffte aber wütend weiter.

Ich glaube er macht das bei grossen Hunde aus Angst oder Unsicherheit, denn es kann vorkommen, dass er es auch bei Menschen macht, die zum Beispiel so einen Einkaufswagen hinter sich herziehen, oder gebückt an einem Stock gehen.

Siehst Du, und an das "ihn hinter mich bringen" habe ich nicht gedacht, obwohl er nie VOR MIR aus der Haustür geht, immer HINTER MIR.

Dank für den Rat, ich werde es mit Schnauzengriff und ihn HINTER MICH bringen. Mal sehen, ob das dann klappt.

Herzliche Grüsse, es ist 7.30 Uhr und wir gehen in ca. 15 Minuten Gassi.

Rodolfo mit Max

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Moin,

mein Rat wäre suche Dir proffessionelle Hilfe zwecks Hundeschule/Hundtrainer

statt einfach irgendwelche GRIFFE anzuwenden die auch ins Auge gehen könnnen!

Von einem Schnauzengriff halte ich persönlich gar nix und ich denke auch Du

weißt gar nicht wie man ihn richtig anwendet. Woher auch?

Also nicht einfach selber rumdoktorn sondern die Situation mal von jemanden

einschätzen lassen der es live sieht und erlebt.

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ihn stark angeschnauzt "Calla" (calla = halt die Schnauze!), dabei aber auch "Fuss" (was er faaaaaast macht, nicht immer, da üben wir noch). Er kläffte aber wütend weiter.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=42822&goto=810422

Das dachte ich mir fast. Das ist eben menschlich ;) Das dein Hund noch wütender wird ist kein wunder, denn er versteht deine Worte nicht, er hört dich nur auch schimpfen und wird noch lauter ;)

Ja er macht das weil er unsicher ist, das ist immer erst mal der Grund /Anfang. Er kann Begegnungen mit anderen nicht regeln, er hat angst und deswegen verhält er sich so. Du kannst ihm einfach die Aufgabe Hunde Begegnungen regeln zu müssen nehmen indem du ihn einfach hinter dich bringst.

Wie ich schon schrieb, wer vorne läuft schützt und wer vorne läuft regelt auch Begegnungen. Dann mußt du aber auch dafür sorgen das andere Hunde nicht einfach so zu deinem hin laufen, denn sonst hast du wieder das selbe Problem. Stell dich halt dazwischen.

Gibt es in in deinen Ort sowas wie eine Hundeschule? Wenn nicht schreib doch mal Susa an , die kommt zumindest auch aus Spanien, vllt weiß sie eine gute, oder einen Trainer?

Gruß Iris

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Iris, Rodolfo wohnt leider 600 km nördlich von mir, sonst hätte ich ihn

schon unter meine Fittiche genommen ;):D

Aber was Iris schreibt ist genau richtig, allerdings wird das bei einem quirligem Cocker

auch nicht so einfach umzusetzen sein. Bring so einen Wusel mal hinter Dich :Oo

Wichtig ist auch, das Du ihn schon hinter Dich bringst, bevor er überhaupt aufdreht, also den

Hund ganz genau beobachten, wenn er sich erst in Rage bellt, hilft nur noch ganz zügiges

Vorbeigehen. Dann ist er nicht mehr ansprechbar.

Viel Erfolg :winken:

Saludos

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Erdkunde schwach ausreichend sorry. :D

Immerhin schon mal das selbe Land :)

Gruß Iris

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Liebe Jasminx, liebe Iris und liebe Susanne,

herzlichen Dank Euch allen für Eure Ratschläge.

Neeee, Schnauzengriff, hmmmm, keine Ahnung, müsste ich erst mal "goggeln".

Eine Hundeschule habe ich hier nicht. Die nächste liegt ca. 35 km weit weg, ich habe sie mir mal angeschaut, und die beiden "Hundetrainer" gefielen mir GAR NICHT!!! Einer kriegte fast den Mund nicht auf, guckte mich nur an wie einen Marschenschen, der zweite redete mir den Kopf voll, dass ich zum Beispiel auch Hundefutter (Trockenfutter) billiger bekomme, wenn ich Mitglied werde (ist dort ein MUSS, und die "Matrícula" kostet nicht weniger als 300 Euro, plus monatliche Gebühren von 60 Euro ... fiel fast um).

Die liebe Susanne lebt leider 600 km weiter südlich (so ein Mist!!!), habe fast schon mal dran gedacht nach Benissa zu ziehen ......

Nun gut, ich werde meinen Max also hinter mich bringen, sobald ich merke, dass er losbellen möchte.

Er ist nämlich gar nicht so ein quirliger Cocker, sondern für einen Cocker ein ruhiger Vertreter, natürlich noch sehr verspielt und - typisch Cocki - seeeeehr schmusebedürftig. Daheim benimmt er sich bestens!!!! Er hat bis zum heutigen Tage, und das hatte ich bei keinem meiner Hunde bzw. Welpen oder Junghunde, NICHTS, ABER REIN GAR NICHTS zerbissen oder angeknabbert.

Also, ich übe weiter mit "ihn mich bringen", wir werden das Kind (den Hund) schon schaukeln.

Herzliche Grüsse an Euch alle aus dem heute leider verregneten und nebligen Katalonien, brrrrrrrrrr.

Euer Rodolfo mit Max

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Hallo,

ich würde von vorn herein an der starken Aufregung arbeiten.

Einen tösenden Hund bekomme ich nicht zur Ruhe gezwungen, in dem ich ihm die Schnauze zu halte. Da wird sich noch mehr Frust aufstauen.

Er tut Dir ja kund, dass er ein Problem mit den großen Artgenossen hat.

Hast Du einen Bekannten mit einem großen Hund?

So dass Du eine Begegnungs-Situation herbei führen kannst?

Dem würde ich mich samt Hund nähern, aber nur soweit wie Deiner noch ruhig sein kann.

Ruhiges hin schauen zum anderen Hund loben und nur wieder weg gehen, wenn Hund ruhig ist.

Verringerst Du die Distanz während er brüllt ist er bestätigt. Dann lernt er: Ich brülle und wir gehen weg.

Lernziel soll aber sein: Die Großen sind nicht gefährlich. Du kannst Dich entspannen.

Und er soll gute Erfahrungen mit denen machen.

Es gibt z.B. ein tolles Leckerchen wenn er große Hunde ruhig anschaut oder ein tolles Spiel.

Parallel würde ich noch ein Entspannungssignal aufbauen, so kannst Du Deinen Hund in einer brenzligen Situation zusätzlich noch aktiv entspannen.

Kommt eine Begegnung überraschend und er brüllt, hock Dich hin, halt ihn fest und beruhige ihn.

Durch Zuwendung bestärkst Du sein Verhalten nicht, man kann negative Emotionen nicht durch Berührung oder Trost verstärken.

Das berühren schüttet einen chemischen Stoff aus (Oxytocin) der beruhigt und entspannt.

Verstärken wirst Du das Gebrülle nur wenn Du mit brüllst, ihn deckelst oder wie gesagt die Distanz vergrößerst.

Gruß Kiwanis

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Liebe Iris,

keine Sorge mit Erdkunde. Ich wusste bis heute auch nicht, wo Velbert liegt, musste (bin halt neugierig) erst mal "googel-earthen". :-)

Die liebe Susanne lebt in Benissa (Provinz Alicante), nicht weit von Calpe (seeeeehr schön).

Ich lebe in Sant Hilari Sacalm (Provinz Girona/Gerona), einem kleinen Ort in den Bergen (Vorpyrenäen), 90km nach Barcelona, 45 km nach Girona/Gerona, 50 km zur Küste (Costa Brava).

Susanne und ich, wir leben also weit auseinander, obwohl ich sie sicher mal besuchen werde .... natürlich mit Voranmeldung (keine Sorge, liebe Susanne, ich werde NICHT einfach mal so auf der Matte stehen, hahahaha).

Herzliche Grüsse,

Rodolfo mit Max

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