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Hundeforum Der Hund
Heidilein

Zahnprobleme im Alter

Empfohlene Beiträge

Ich habe eine 14 Jahre alte Hündin. Sie hatte im Juni und Juli diesen Jahres jeweils eine dicke Gesichtshälfte, was sich als vereiternder Zahn herausstellte. Beide Zähne (M4) wurden jeweils mit einer Vollnarkose gezogen. Sie überstand es jeweils sehr gut, da sie erstaunlich fit und gesund für ihr Alter ist. Jetzt bemerke ich wieder eine dicke "Backe". Sie frißt sehr gut und ist vollkommen o.k.

Die Frage nun: mit vollnarkose ziehen oder Antbiotikastoß geben????

Ich wäre für sinnvolle Antworten hoch erfreut.

Heidilein

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Hallo!

Da kenn ich mich leider nicht aus. Was sagt denn dein Tierarzt?

Es meldet sich aber vielleicht noch jemand der sich da besser auskennt als ich.

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Auch die Frage, was sagt der TA? Denn wenn dies jetzt schon wieder beim nächsten Zahn so ist, sollte man an eine gründliche Zahnsanierung denken, von heute auf morgen kommt doch so kein Problem. Wie sehen die restlichen Zähne aus? Zahnstein, Paradontose? Bei einem alten Hund nicht unüblich, leider.

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Ich würde auch bevor es ständig neue Probleme gibt und der Hund fit genug ist mit dem Tierarzt reden und die Zähne richtig "sanieren" lassen

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Oder vielleicht mal die Meinung eines zweiten Tierarztes einholen?

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(bearbeitet)

Hallo,

ich hab schon mehrfach Molare ziehen lassen müssen. Kimba hat schon fünf weg, Ayla drei.

Bei Kimba haben wir es auch mit AB versucht. Nach ein paar Wochen war die Backe wieder dick.

Lediglich bei meiner alten RR Hündin hat AB wohl geholfen.

Sie hatte auch 'ne dicke Backe. AB bekommen, Backe wurde besser.

Dann wurde sie wieder dick, aber noch bevor ich mit ihr zum Tierarzt konnte,

bekam sie eine Magendrehung. Danach wurde sie dermaßen mit AB zugedröhnt,

dass der Zahn sich in den 3,5 Jahren, die sie danach noch lebte, nicht mehr gemuckt hat.

Wenn es mein Hund wäre und der Hund fit genug für eine OP ist, würde ich das Gebiss

gründlich überarbeiten lassen und alles ziehen lassen, was irendwie nicht mehr okay ist.

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Meine verstorbene Hündin hat in ihren letzten Lebensjahren schlimme Zahnprobleme, ständig waren die Zähne vereitert und sie mussten natürlich in Narkose gezogen werden. Zahnstein war die Ursache, den haben wir jährlich unter Vollnarkose entfernen lassen. Fressen konnte mein Hund immer noch, ich habe das Futter eingeweicht oder selbst gekocht und püriert.

Ich habe auch versucht, das ganze mit Antibiotika in Schach zu halten, aber das hat leider wenig geholfen. Ich habe damals gemerkt, dass wirlich ihre Zeit bald kommen wird, andere Organe haben dann auch Probleme bereitet.

Wenn deine Hündin narkosefähig ist, würde ich das Gebiss reinigen und überarbeiten lassen.

LG

Evchen

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Habe mit diesem Problem gerade zu kämpfen. Wurzelentzündung an M2 (also der große Backenzahn oben links) bei meiner 11 1/2 Jahre alten RR-Hündin. Wir haben sechs Wochen lang mit Antibiotika behandelt, bis Schwellung zurückgegangen ist. Weitere sechs Wochen später ist die Schwellung noch einmal aufgetreten, wenn auch nicht so massiv wie bei ersten Mal. Nach einer weiteren Woche mit Antibiotika ist zur Zeit.

Einziger Grund, den Zahn nicht zu ziehen: Die Hündin hat einen Herzfehler und im Frühjahr diesen Jahres eine Magendrehungs-OP nur mit viel Glück gerade so überlebt. Die Magendrehung war das eine Problem, aber richtig schwierig wurde der Eingriff wegen der dabei auftretenden Herzkomplikationen. Überstanden hat die Hündin die OP nur, weil die Uniklinik kurzerhand Herzspezialisten/entsprechend ausgebildeten Anästhesisten hinzuziehen konnte.

Vor diesem Hintergrund erfolgte daher Verwendung von Antibiotika unter Verzicht auf die Extraktion des Zahns. Allerdings bin ich entschlossen, bei neuerlichem Auftreten einer Entzündung an diesem Zahn das Risiko einzugehen und ihn ziehen zu lassen.

Allen mitlesenden kann ich nur empfehlen, beim Hund an und an mal Zahnstein entfernen zu lassen. Ein typischer Weg für Erreger (wenn nicht z.B. eien Fraktur des Zahns vorliegt) eröffnet sich wegen der Zahnsteinbildung: Die Erreger wandern zwischen Zahnstein und Zahnfleisch bis hinunter zur Zahnwurzel. Diese entzündet sich und es kommt zu den Schwellungen, wie hier zu sehen:

zahn_3.jpg

zahn_2.jpg

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