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Hundeforum Der Hund
Kerstin1004

Endlich, der Knoten ist geplatzt :-)))

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr,

mein Bolle ist nun 18 Monate alt. Was habe ich in der Zeit wo ich den kleinen Scheißer habe (seit seiner 8en Lebenswoche), an Hundeschulen, Hundetrainer ausprobiert. Habe diverse Bücher über Hundeerziehung gelesen, mir Martin Rüdder auf Vox angesehen und, und, und.

Mein Hund war gegen jede Erziehung resistent :motz:

Irgendwann haben mein Mann und ich beschlossen uns nicht mehr verrückt machen zu lassen und uns einfach auf unser Bauchgefühl in Punkto Erziehung zu verlassen.

Früher gab es schließlich auch keine Hundeschulen-,Trainer und solche Dinge und die Hunde haben auch gehört).

Es war nie daran zu denken Bolle mal von der Leine zu lassen weil es Glückssache war ob er wieder zu uns kommt.

In der Wohnung war er der tollste Hund, er hört aufs Wort und ist total lieb.

Sobald wir aber nach draußen gehen haben wir plötzlich einen ganz anderen Hund.

Er reißt an der Leine (habe schon Affenarme) und ist unlenkbar wenn ein anderer Hund kommt oder er andere Dinge interessant findet.

So, wir haben also beschlossen das ganze relexter anzugehen und siehe da unser Bolle wurde auch viel ruhiger und händelbarer draußen =)

Er läuft neben mir und die Leine bleibt locker und ich habe endlich dieses entspannte Spazieren gehen nach einem stressigen Arbeitstag wie ich es mir gewünscht habe :)

Das einzige und vielleicht habt ihr da einen Tipp wie ich das auch noch hinbekomme, ist, dass er jeden Hund der auf der anderen Straßenseite läuft und für Bolle unerreichbar ist hysterisch anbellt.

Wird sich das auch irgendwann legen oder werde ich damit leben müssen :???

Er liebt ja seine Artgenossen und will mit jedem Hund spielen nur ist es umgekehrt nicht immer so und das kann Bolle nicht verstehen.

Ach so, das mit dem frei laufen funktioniert mittlerweile auch super aber nur wenn mein Mann mit dabei ist und in Gebieten wo keine Straße ist, aber immerhin können wir ihn so auch mal austobenlassen =)

Man das war jetzt ein langer Text, aber das musste ich jetzt mal schreiben :kaffee:

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Da sieht man mal wieder, wenn man sich selbst und den Hund nicht so unter Druck setzt, funktioniert es meistens.

Ich könnte mir aber auch vorstellen, das es am alter liegt und euer Hund nun die Pflgelphase hinter sich hat und nun langsam vernünftig wird.

Egal wie, es ist schön, das es nun klappt und die letzte Baustelle kriegt ihr auch noch hin.

Weiter so. :klatsch::klatsch:

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Liebe Kerstin,

sag ich doch! Ich hatte nie Hunde, die so brav gehorchten, aber immer Individualisten, die total zu Menschen freundlich waren und die nur in den ersten beiden Jahren erzieherisch gelenkt werden mussten.

Aus meiner Sicht ist es das Wichtigste ertragen zu lernen, dass ein Tier keine Maschine ist, die auf Knopfdruck funktioniert, dass ich dem Tier 100% vertraue, aber es doch nicht aus den Augen lasse,

und die eigene Gewissheit, dass der Hund zur Familie gehört, egal ob er jetzt sich mal wieder daneben benommen hat oder frech war.

Für mich sind Tiere Mitgeschöpfe, mit denen man lebt, aber auch ihrem Bedürfnis nach Richtung geben nachkommt.

Und das, was ihr erlebt, deckt sich mit meinen Erfahrungen. Es ist, so glaube ich, weniger das gesprochene Wort, das Leckerli, das den Hund veranlasst sich euch anzuschließen, es ist vielmehr die innere Kommunikation, die ich nicht so genau erklären kann, die die Verbindung und Gemeinschaft lenkt.

Viel Freude!

Gruß Regina

:party: :party:

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Klasseeeeee ........

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Liebe Regina

Jo, genau so sehe ich das auch :)

Ich habe mich halt von meiner Umwelt verrückt machen lassen und besonders von meinen Mann, der einen perfekt erzogenen Hund wollte, der auf uns (meine Tochter und mich) aufpasst, wenn mein Mann auf Dienstreise ist.

Aber auch er musste einsehen, dass Hunde keine Maschinen sind, die man auf irgendetwas programmiert, sondern ganz individuelle Lebenswesen sind.

Seit wir diesen Druck von uns und unseren Hund genommen haben, ist er auch uns gegenüber viel offener und selbstbewusster geworden.

Es gab Zeiten, da hat er uns immer einen fragenden Blick zugeworfen der uns fragen wollte, war jetzt alles richtig oder kommt wieder schimpfe.

Das konnte ich irgendwann nicht mehr ertragen, es tat mir einfach nur weh so einen unsicheren Hund zu sehen, der seinen Menschen eigentlich nur gefallen will.

Wir hätten uns von Anfang an auf unser Bauchgefühl verlassen sollen und es wäre uns und besonders Bolle viel Stress erspart geblieben, aber er ist unser erster Hund und auch wir mussten erst lernen.

Bolle gehört nun wir ein Kind zu unserer Familie, ich sage immer er ist mein Baby.

Viele werden jetzt vielleicht die Hände über den Kopf zusammen schlagen, aber ich glaube wir tun ihn auch ein bisschen wie ein kleines Kind behandeln.

Ich denke aber solange sich der Hund wohl fühlt und die Mensch-Hund Beziehung in Ordnung ist , ist es auch gut so :party:

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    • EMMA - endlich von der Kette befreit

      Rasse: Mischling
      Geschlecht: Hündin
      Alter: ca. 2 Jahre
      Größe: 35 - 40 cm
      Kastriert: nein
      Angsthund: scheu, etwas ängstlich, kennt noch nichts von der Welt

      Krankheiten: keine bekannt
      MMK: Leishmaniose und Ehrlichiose zum Glück negativ (Stand 13.04.2017); seither mit Scalibor-Halsband gechützt
      Rüden: ja
      Hündinnen: ja
      Katzen: unbekannt, kann getestet werden   Emma, die kleine Braune mit den scheuen Rehaugen, und Marie, ein knuffliger Wuschel, wurden beide aus grauamer Kettenhaltung gerettet: Diese beiden Hundeschnäuzchen verbrachten ihr Dasein lange Zeit in einem Schrebergarten, an einer kurzen Kette befestigt; jedem Wetter ausgesetzt, ohne Dach über dem Kopf! Auch die Fütterung war nicht regelmäßig, sodass Hunger ein Dauerzustand war!
        Seit ihrer Befreiung im Februar 2017 lebten Emma und Marie in einer Pension auf Sizilien. Marie fand ein tolles Zuhause und Emma blieb allein zurück. Sie lebt nun mit Greta im Zwinger, macht große Fortschritte. Dennoch braucht sie verantwortungsvolle Menschen, die Geduld mit ihr haben und tunlichst auch in einer ruhigen Umgebung leben.

      Emma sucht eine Pflegestelle oder ein Zuhause.

      Vermittlungsseite: https://www.cani-italiani.de/zuhause-gesucht/huendinnen/emma/

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      Kastriert: ja
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      Verträglich mit Katzen: unbekannt
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      Patricia und ihr Mitstreiter jedoch wollten und konnten sich mit dieser Zwangs-Umsetzung nicht abfinden und haben sich auf die Suche nach Pierro gemacht. Und nach einiger Zeit wurden sie auch fündig. Welch ein Glück.

      Die Gemeinde ist netterweise auch gesprächsbereit, so darf Pierro in Kürze seinen neuen Aufenthaltsort verlassen und wird in Freiheit kommen.

      So schön das auch ist … wir haben keinen Platz, wo wir Pierro unterbringen könnten. Keine Familie, keine Pension in Italien. Niemanden.  

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      Was Pierro lieben wird, ist ein warmer Platz, denn der Rüde friert sehr schnell und hat es daher gerne kuschelig. Das muss nun nicht unbedingt ein Kachelofen sein, aber eine weiche Decke in einem gut beheizten Zuhause wäre ein Traum für Pierro. Und im Winter vielleicht gar ein Mäntelchen beim Spaziergang. Sie sehen, Pierro braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Können SIE sich vorstellen, Ihr Leben künftig mit Pierro zu teilen? Dann setzen Sie sich bitte mit Patricia in Verbindung.     Pierro wird nur an eine Endstelle vermittelt. Die Vermittlung erfolgt nach positiver Vorkontrolle mit Schutzvertrag.

      Wir suchen noch Paten und Spenden für den Mittelmeertest bei Pierro, für ein Scaliborhalsband und für ein Sicherheitsgeschirr. Ansprechpartner für Pierro ist
      Patricia Calcabrini (Deutsche, in Italien lebend), per Mail über patriciahelma@gmail.com erreichbar.
      
      Stand der Angaben: 26. Juli 2015  

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