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Hundeforum Der Hund
martin130481

5 Monate alter Hund macht einen auf Schnappi!

Empfohlene Beiträge

Hi zusammen,

ich habe heute gedacht ich werd nicht mehr. Seid 4 Wochen haben wir unseren kleinen (knapp 5 Monate alt) und bis jetzt lief auch alles super. Aber heute Abend (wir waren vorher noch spazieren), habe ich gedacht ich streichel ihn noch etwas. Tjaaa und da passierte es, ich setzte mich in den Sessel wo auch er drauf darf und er kam angerannt und sprang auf die Seite und schnappte mir kräftig in meine Seite. Ich schubste ihn darauf hin weg und meinte Pfui. Er hörte dann auch kurz auf und als ich dann wieder auf ihn zu ging, fing er erst an zu knurren und dann an zu bellen. Ehrlich gesagt, hatte ich fast etwas angst, denn so kannte ich ihn gar nicht. Ich habe ihn darauf hin in seinen Laufstall gepackt. Nach kurzer Zeit ging es dann auch wieder und jetzt schläft er friedlich neben mir. Aber wo durch kommt sowas und wie entschärfe ich am besten so eine Situation, ohne gleich seinen Respekt zu verlieren.

Wäre für eure Tips dankbar.

Lieben Gruß Martin

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Hallo Martin und willkommen im Forum :winken:

Was für eine Rasse/Mix ist er denn?

Und wo war er vorher, bevor er zu Dir kam?

Das Schnappigebiss haben alle Welpen/Junghunde, bis sie gelernt habe, daß das nicht erlaubt ist.

Wichtig, sobald er schnappt, sofort, ganz laut "Aua" rufen, auch wenn es schwer fällt für einen Mann mit einer ganz hohen Stimme, so daß er überrascht ist und vielleicht sogar aufhört. Nicht wegschubsen, sondern vom Sessel runter mit ihm. Danach in den Laufstall, das war total klasse =) Ein Laufstall ist ne super Sache, weil er dort runterkommen kann. Er merkt, daß was schief gelaufen ist und wenn er wieder entspannt ist, kann er auch schlafen etc.

Oft haben Hunde diese Schnappattacken, wenn sie Stress abbauen wollen.

Was war denn vorher so bei Euch los, bevor Du Dich auf den Sessel gesetzt hast??

Gruß

Bianca

PS: Und nie ein Spiel draus machen, von wegen, wegschubsen, er schnappt nach, Du schubbst weg, dann wird es immer schlimmer, weil es dann für ihn wie ein Spiel ist.

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(bearbeitet)

Huhu...

ich Denke er will einfach nur seine Dominaz durchsetzten wollen und Du musst jetzt stark bleiben immer zeigen das Du der Chef bist...

wenn Du vor Ihm stehst und der Dich anknurren sollte pack Ihn dreh in auf den Rücken und halte beide Hände flach auf den Brustkorb bei Ihn und zeige Ihn das Du der Rüdelführer bist...

mit dem schnappen ich Denke auch das er dadurch spielen will aber meiner Meinung nach ein Verkehrtes spielen.. gebe Ihn eine beschäftigung in der Wohnung und solange er schnappt würde ich Ihn generell nicht aufs Sofa oder auf die Couch lassen den dort scheint er wie ein König...

wirklich viel kann ich Dir nicht Helfen aber versuch Dein Glück...

auch wenn viele der Meinung sind das es der Falsche weg ist bitte...

aber das ist jeden selbst überlassen wie er etwas handhabt.....

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Silke, hier gehts um einen 5 Monate alten Jungspund, der jetzt einfach mal austestet...

Dafür muss man ihn nicht gleich auf den Rücken schmeißen um ihm mal ordentlich zu zeigen, wer hier die Pantoffeln anhat :Oo

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also ich habe nicht davon geredet das Sie Ihn schmeißen soll...

aber wenn er jetzt schon so ein verhalten zeigt dann wird es sicherlich noch ein wenig schlimmer in naher Zukunft..

und 5 mon sind 5 mon ....immerhin erwartet man von einem 5 mon alten Hund das er hört-sitz und Platzt macht...

aber wenn es für Dich zu grobmotorisch Klingt dann schlage was besseres vor....

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Von einem 5 Monate alten Hund kann man gefestigte Hörzeichen erwarten? Was erwartest Du von 4-jährigen Kindern?

Auf den Rücken legen empfinde ich auch als falschen Weg.

Wenns schnappt, quietsche einmal laut und tu das Hundekind weg. Wenns grob wird, ist der Spaß vorbei. So einfach ist das. :yes:

Du hast es ja nach der Schnappiattacke auch in den Laufstall getan und dort hats sich ja, wie von Dir beschrieben, beruhigt. Das ist der Weg! ;)

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wenn wir das Thema Kindererziehung nun hier mit reinziehen wollen können wir das gerne machen...

dort gehen die Meinungen auch auseinander....

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Ja, das ist ja auch richtig. Ich bin nur der Meinung dass viel zu viele Menschen von so jungen Hunden einfach zu viel verlangen. Deshalb der Vergleich. :kuss:

Im Übrigen wollte ich noch anmerken dass ich schon 5 solcher kleinen Schnappis durch diese "fiese Phase" gebracht habe und das immer das Mittel der Wahl war. Hat einfach super geklappt und ist meiner Meinung nach weiterzuempfehlen. :yes:

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Prinzipiel ist das "Hund nehmen und weg packen" durchaus möglich, aber sicher nicht, wenn man , wie der Halter hier selber schreibt "angst/respekt" vor den Attacken des Zwerges" hat. Einmal die Fingers zurück gezogen und du hast dem Hund etwas gezeigt, das er nicht vergessen wird ;) und der wird nicht zärtlicher mit der Zeit.

Mach es doch ganz einfach, Decke auf seine Sessel und wenn er schnappt oder brummelt, nimm die Decke und zieh den Hund mit runter ;) Dann kann er dich nicht schnappen und hat auch seinen Kopf nicht durchgesetzt ;)

Gruß Iris

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Huhu, ich finde schon, dass man mal einen Hund auf dem Boden fixieren kann. Gerade, wenn er der Ansicht ist, mal austesten zu müssen, ob man vielleicht auch Geräusche und Zähne einsetzen muss.

Mich irritiert nur der Satz:

Ehrlich gesagt, hatte ich fast etwas angst

denn wenn jemand SO ETWAS schreibt, dann werde ich ihm ganz sicher nicht aus der Ferne raten, mal eben schnell körperlich zu werden. Dafür bedarf es einer klaren Einschätzung von Hund und Herrchen, alles andere wäre grob fahrlässig.

Hunde neigen in diesem Alter nun mal dazu, sich auszutesten, und auch ihre Drohgebärden mal einzsetzen, die ihnen die Natur mitgegeben hat.

Die Reaktion mit dem Laufstall war PERFEKT. Ich bringe Raum zwischen mich und den Hund, warte, bis sich die Wogen geglättet haben, danach gibt es wieder die Möglichkeit, am sozialen Miteinander teilzunehmen.

Hatte heute denselben Fall mit einem Jungen von 13 Jahren, der auch ängstlich und emoitional reagierte, AUS AUS AUS brüllte, weil der 12 Wochen alte Welpe, den er gerade einen Moment am Geschirr festhalten sollte, nach seinen Handgelenken schnappte.

Ich bin ihm zur Hilfe geeilt, da schnappte der Pöks auch nach mir und schaute sich darauf hin einen Moment die Wolken an. ICH überlege da nicht lange, denn nach MIR wird nicht gebissen. Mein Rüde geht mit respektlosen Hunden genau so um, aber auch er weiß, dass seine Autorität wirkt.

Sozialer Ausschluss wirkt auch, ist nicht so konfliktträchtig und inzwischen eben auch deutlich politisch korrekter ;) . Hängt sehr vom Hund ab, ob er nach "mehr" schreit. Ich bin für klare Grenzen von Welpenbeinen an, aber die setzen sich aus hunderten kleinen Alltagsdingen zusammen, die man oft als Mensch gar nicht bemerkt.

Die meisten Hunde sehen in ihren Besitzern sich völlig unlogisch und wenig souverän verhaltende Zweibeiner und verhalten sich dem entsprechend respektlos.

Wünsche Euch, dass Ihr den richtigen Weg für Euch findet.

LG Anja

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