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Hundeforum Der Hund
Fee35

Lisa ist so ängstlich

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So,ich habe auch mal eine frage die mir keine ruhe läßt:

Wir haben unser Schäferund-Husky Mädel nun seid 18 Wochen in der Familie.Sie ist gute 2 Jahre alt und super lieb,aber leider fällt mir auf das sie sehr ängstlich gegenüber manchen Sachen ist.

Wenn ihr Spielzeug in die dunkle Kochküche *fliegt* traut sie sich nicht es holen zu gehen,

im Sommer als wir Mücken klatschen wollten und sie nur schon die Klatsche gesehen hatte,hat sie die Ohren angelegt und sich geduckt,vor leeren Plastikflaschen hat sie Angst,sie macht einen riesigen Bogen wenn eine auf dem Boden steht,

letztens wollte mein Mann die Pantoffeln ausziehen und hatte mit der Hand die Pantoffeln wegstellen wollen,auch hier wieder diese Reaktion mit Ohren anlegen und sich ducken,

gestern wollte sie einen Fusel auflecken,ich sagte nur *bah Lisa Nein* und sie wollte sich auf den Rücken legen,

manchmal wenn ich abends mit ihr rausgehen möchte und es ist dunkel draußen,stellt sie sich hinter mich...

Sorry für den langen Text,aber ich mußte das mal los werden,vielleicht könnt ihr mir helfen,

sie ist sooooooo lieb wir haben sie alle sehr ins Herz geschlossen :) aber ich wüßte gerne was mit ihr los ist!!!

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Kuckucks,

ich habe einen DSH / Malamute Mix aus Ungarn, der anfänglich gar nichts kannte, da er dort im TH nun mal keine Eindrücke der Aussenwelt erleben durfte.

Frag mich bitte nicht, wie oft ich abends im Halbdunkeln oder generell Traktoren, Baumstämme, große Steine, unheimliche Pflanzen und anderes gestreichelt habe, da er sie ( mehr aus Angst denn wütend ) verbellt hat.

Auch habe ich daran gearbeitet, sein Selbstbewußtsein zu stärken, in dem ich ihn Erfolgserlebnisse haben liess. Egal ob beim Leckerchen suchen, spielen, zergeln oder anderes Dingen.

Ängste vor bestimmten Bewegungen oder Orten werden sich mit der Zeit geben, wenn Eure Hündin merkt, daß ihr bei Euch nichts passiert. Das dauert eben.

Hüte Dich, Deinen Hund für seine Vergangenheit zu bemitleiden. Egal, was sie erlebt hat, JETZT geht es ihr gut und sie hat ein gutes Leben. Mitleid ist ein schlechter Ratgeber !! Streiche alle Sätze, die mit * das macht sie, weil...* aus Deinem Kopf. Sie hat keinen Grund mehr dazu.

Ich drücke Euch die Daumen.

Grüsslis

Martina mit dem Trio Infernale

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Geduld Geduld. ich hatte einen Panikhund und habe mich in Situationen die für den Hund gruslig waren und sie Angst und Panik hatte ganz normal verhalten. Also nicht trösten oder gut zureden einfach machen als ob alles normal ist wie immer, dann klappts auf alle Fälle.

Und wie schon gesagt wurde, die Vergangenheit gibt es nicht mehr, Dein Hund lebt in der Gegenwart/ Zukunft, daran ist zu arbeiten dass er damit klar kommt und das wird das Tier mit der Zeit, meine Kimba war nach gut 8 Monaten fast normal, die Angst kam zwischendrin immer mal wieder durch aber wir haben damit gelebt und das immer gut hinbekommen. Das Vertrauen muss da sein und Dein Hund muss wissen dass Du ihn beschützt . Und KEIN Mitleid haben, sicher war in der Vergangenheit irgendwas nicht in Ordnung, aber Dein Hund kanns nicht sagen , also weg damit, zeig ihm dass nichts passiert.

Ich habe dem Hund auch gegen die Angst Bachblüten gegeben. Eine Mischung aus Star of Bethlehm und Rock Rose, in der schwersten Zeit hat mir der Tierarzt Amineurin 25 verschrieben, danach ging es aber ohne Medizin, ab und an noch Rescue Tropfen, aber sonst war alles prima

Drück die Daumen dass ihr Geduld habt und viel Erfolg

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Ja das mit dem Selbstbewusstsein stärken ist mir auch schon in den Sinn gekommen,nur wusste ich noch nicht so recht wie ich das tun kann,deswegen danke für den Tipp mit den Erfolgserlebnissen.

Die Geduld werde ich aufbringen,keine Frage denn wir möchten ihr ein schönes Sicheres zu Hause geben.

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@ sanne: schön den unterschied bei deinem Schnuffel zu sehen,zwischen den Bildern sieht man riesige Unterschiede:

Ich hoffe und wünsche mir sehr das auch Lisa irgendwann ihre Ängste ablegen kann!

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Das kenn ich von meinem Kleinen auch, und da helfen nur Geduld und Spucke. Das mit Baumstämmen streicheln nur weil sie mitten auf der Wiese liegen kenn ich auch :kaffee: ich glaub so mancher Spaziergänger der uns beobachtet hat, hat gedacht ich spinne. Aber im Allgemeinen hilft da nur souverän an die Dinge ran gehen und deiner Süssen durch ganz entspanntes Auftreten vermitteln das alles völlig in Ordnung ist, mittlerweile ist Danko fast drei Jahre bei uns und mittlerweile völlig entspannt bei Dingen die Ihm früher durchaus Panik bereitet hätten. Also hab Geduld und du wirst sehen die Süsse wird dir vertrauen und Ihre Ängste nach und nach verlieren.

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ja ich glaube ich habe auch mehr Baumstämme und Steine gestreichelt und mich mit denen unterhalten. Ich hab z.B. auch immer Leckerlies auf diese Dinge gelegt und bin dann in die Hocke und habe ganz begeistert gesagt , wow was ich da tolles gefunden habe und war völlig begeistert bis Kimba dann neugierig gekommen ist und das Leckerlie gefunden hat und sich darüber gefreut hat wie ein Weltmeister, hat schon Spass gemacht zu sehen wie sie immer cooler wird, nur schade dass ich sie schon nach drei wunderschönen Jahren gehen lassen musste.

Das kriegst Du auf alle Fälle geregelt, da seh ich gar kein Problem

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*kicher* süß mit der Mütze,

Also Lisa läßt sich auch alles gefallen und wenn sie genug hat dann steht sie auf und legt sich auf ihr Kissen,da meine Tochter weiß das dann nun Schluss ist und Lisa nicht mehr mag,wird das respektiert und Lisa wird in Ruhe gelassen.

Ja es sind halt so Kleinigkeiten und auch unverhofft wo dann was ist und sie dann diese Angst zeigt,manchmal sogar auch beim Spielen... wir streicheln und loben sie viel und versuchen sie dann aufzumuntern,ja wer weiß was sie erlebt hat in der Zeit vorher,sie kann es uns leider nicht sagen.

Wenn man sich vorstellt das so ein großer Hund ein kleiner Schisser ist,schon schade,aber ich möchte ihr wieder ihr Selbstbewusstsein geben,ich danke euch schon mal für Antworten :kuss:

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Wir haben unseren Charly auch mit zwei Jahren zu uns genommen. Er ist ein Angsthase durch und durch. Hauptsächlich gegenüber Menschen. Mittlerweile ist er neun, die Angst hat sich verringert. Aber es gibt Tage, wo sie wieder ausbricht.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Liebe durch Herrchen und/oder Frauchen die beste Medizin ist. Bestrafungen sollten konsequent sein, aber nie zu laut und gar nicht derb.

Durch die Bestätigung der eigenen Menschen wird der Vierbeiner selbstbewusst und die Angst verringert sich enorm.

Hab`Geduld!

LG

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