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Hundeforum Der Hund
Cupper

Hundefreilauffläche, was für Regeln gelten dort?

Empfohlene Beiträge

Guten Abend,

wir haben in Büdelsdorf eine Hundefreilauffläche. Was für Regeln gelten dort?

Beispiel: uns kam auf der Hundeauslauffläche ein Reiter entgegen.

Wie sollen Hunde auf den ausgewiesenen Freilaufflächen kontrolliert werden, bzw wie weit dürfen sie vom Hundeführer entfernt laufen.....

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Hi,

generell hat ein Hund nur so weit Freilauf, wie er vom HH noch zu kontrollieren ist. Klappt der Rückruf nicht, gehört der Hund an die Leine.

Auch wenn ich jetzt Schläge von einigen bekomme: unverträgliche Hunde (egal ob gegenüber Mensch oder Tier) haben auf einer Freilauffläche auch nix zu suchen - so ein Hund gehört an die Leine. Ja auch diese brauchen Freilauf, aber bitte nicht da wo er andere gefährden kann!

Du musst damit rechnen, dass es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Hunden kommt und du ggf. auf deinen Kosten sitzen bleibst.

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Da kann ich mich Tanja nur anschliessen, sehe ich ganz genauso.

Egal wo, DU hast die Verantwortung für Deinen Hund @ Cupper und da ist es ganz egal wo das ist eine Hundeauslauffläche bietet keinen Freifahrtschein.

Klappt der Rückruf nicht gehört der Hund an die Leine!

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Hi,

wir hier in Berlin müssen uns unsere Auslaufflächen in der Regel mit Reitern, Joggern, Spaziergängern, Mountain-Bikern u.v.a. teilen. Für die HH heißt das immer: Rücksicht nehmen, denn die Freiflächen sind nur zur Verfügung gestellt und als HH hat man da keine Rechte :(

Werden freilaufende Hunde zur Gefahr, z.B. wenn sie ein Pferd erschrecken und der Reiter wird abgeworfen, dann ist immer der HH dran!

Eigentlich erwartet man ja gegenseitige Rücksichtnahme, aber letztlich ist sowieso immer der Hund samt Halter Schuld, deshalb gebe ich die Empfehlung, den Hund lieber zurückrufen, als es auf eine unliebsame Begegnung ankommen zu lassen.

LG

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Hallo,

ich sehe das genau so. Danke für die Antworten.

Es ist selbstverständlich das der Hund kontrolierbar ist und jeder auf den Anderen Rücksicht nimmt.

Aber, gibt es irgendwo festgeschriebene Regeln für Hundefreilaufflächen?

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Hi,

generell hat ein Hund nur so weit Freilauf, wie er vom HH noch zu kontrollieren ist. Klappt der Rückruf nicht, gehört der Hund an die Leine.

Auch wenn ich jetzt Schläge von einigen bekomme: unverträgliche Hunde (egal ob gegenüber Mensch oder Tier) haben auf einer Freilauffläche auch nix zu suchen - so ein Hund gehört an die Leine. Ja auch diese brauchen Freilauf, aber bitte nicht da wo er andere gefährden kann!

Du musst damit rechnen, dass es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Hunden kommt und du ggf. auf deinen Kosten sitzen bleibst.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=43315&goto=822021

Stimmt. Wobei, was ist mit Hunden, die mit einzelnen Hunden nicht kompatibel sind?

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(bearbeitet)

Dann muss ich als Halter die Gegend im Auge behalten, ob der Feind naht und dann ggf. meinen zu mir rufen. Funktioniert das nicht, Leine und üben bis es funktioniert.

@Cupper

Soviel ich weiß gibt es ansonsten keine festgeschriebenen Richtlinien - zumindest keine, die Allgemeingültigkeit für alle Flächen zählen. Wenn du dir bei "deiner" Fläche unsicher bist, frag einfach beim Ordnungsamt nach. Die haben normaler Weise so etwas im Blick.

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Einen zarten, noch völlig unbedarften Welpen mit der Wucht eines ausgewachsenen Körpers plattzuwalzen, ihn unten zu halten und zu bedrohen, finde ich einfach nicht angemessen. Ein Jungspund, schon im vollen Besitz seiner körperlichen Kräfte, der völlig dreist die Signale seines Gegenübers missachtet und von diesem deshalb die volle Packung erhält, verkraftet das schon ... und hat diese Packung auch verdient   Grenze war für mich immer: Beschädigung, sowohl mit den Zähnen als auch durch überlegende Körperkraft. Kommt nicht gut, wenn ein 60-Kilo-Hund einen 10-Kilo-Hund plattwalzt.   Solche Kontakte, und damit auch Erfahrungen, habe ich gemieden.   Jetzt ist das so eine Sache mit den Regeln, denn diese müssen ERLERNT werden. Dafür bedarf es CHANCEN, die eingeräumt werden, um etwas beim nächsten Mal besser zu machen.   Zum Verdeutlichen mal ein Beispiel aus dem menschlichen Bereich:   Ich habe jahrelang Kindertanz in Grundschulklassen "unterrichtet". Ein beliebtes Spiel war der Stopptanz. Regel: Wenn die Musik stoppt, frieren die Tänzer in der Bewegung ein. Wer dies nicht schafft, hat verloren und muss auf der Bank Platz nehmen. Nicht rechtzeitig gestoppt zu haben ist die Regelverletzung und Grenzüberschreitung. Die Konsequenz ist der Ausschluss vom Spiel.   Ich HASSE solche Spiele, die den Kindern nur eine EINMALIGE Chance einräumt. Sie verhelfen nicht dazu, Regeln zu erlernen und diese als sinnvoll zu erfahren, sondern fördern in erster Linie Konkurrenz, Ehrgeiz, Neid, Gehässigkeit und das Gefühl, Verlierer oder Gewinner zu sein. Dabei ist die Erfahrung der Sinnhaftigkeit von Regeln überaus wichtig, um eine soziales Miteinander überhaupt erst zu ermöglichen UND seinen eigenen Platz in diesem sozialen Miteinander zu finden - und zwar OHNE das Gefühl zu haben, zu den ewigen Gewinnern oder Verlierern zu gehören.   Deshalb gab es bei mir immer   1. eine Proberunde: Sie diente dazu, den Kindern die Regeln in Erinnerung zu rufen, denn nur, wenn diese präsent sind, besteht die Möglichkeit, sie auch einzuhalten. Klar hatte ich auch Kinder dabei, die um diese Chance wussten und sie recht verhaltensoriginell ausnutzten - sie haben sich bewusst beim Stoppen der Musik weiter bewegt, mich dann angegrinst und gesagt: "Proberunde!!!". Konnte ich drüber lachen, weil ich MEIN Ziel erreicht habe: Die REGEL war in den Köpfen der Kinder, und mehr wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht. 2. Der Raum war in 2 Hälften unterteilt. Wer beim nächsten Stopp das nicht sofort hinbekam, kam in die 2. Hälfte und hatte noch eine Chance, um das rechtzeitige Stoppen zu Üben. Für manche "Spezialisten" hatte ich auch noch eine 3. Chance - eine kleine Freifläche in meiner unmittelbaren Nähe, deutlich weg von den anderen Kindern, so dass sie sich nicht gegenseitig stören können. Meine unmittelbare Nähe hatte eine unglaublich beruhigende Wirkung auf solche "Spezialisten"   Ich hatte so gut wie nie Kinder auf der Strafbank sitzen (mit dem Vorteil, dass dieser vorprogrammierte Unruheherd gar nicht erst existierte ). Wir Alle haben die Regeln spielerisch erlernt, mit viel Spaß und Motivation.   Genau dieses Mehr-Chancen-Prinzip wende ich auch bei meinen Hunden an   Merke ich, dass das Verhalten meines Hundes einen anderen Hund zunehmend nervt, dann spreche ich meinen Hund an und weise ihn darauf hin, dass er NERVT. Das geschieht RUHIG, zunächst nicht ermahnend. Das mache ich einmal, zweimal, dreimal - beim 3. Mal schon mit deutlicher Ermahnung. 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Dann darf sich ein körperlich schon gut entwickelter Jungspund auch gerne mal eine "Packung" für sein Verhalten einfahren ).   Nur wenn ich merke, dass mein Hund so gar nicht mehr runterkommt, und damit nicht mehr aufnahmefähig ist für irgendwelche Lernlektionen - dann entferne ich mich ganz aus der Situation.   Neuer Tag, neues Glück   So etabliere ich REGELN.   Grenzen muss ich nur ganz selten, in Ausnahmesituationen, durchsetzen.   Grenzen sind ein starres, ideelles oder materielles Konstrukt, deren Überschreiten - unabhängig von den individuellen Eigenschaften - eine Konsequenz erfordern.   Regeln beschreiben einen Spielraum des Zulässigen und berücksichtigen damit die individuellen Eigenschaften der Beteiligten.   Damit ist auch ein Spielraum für aggressive Verhaltensweisen gegeben - die Grenzen bestimmen dabei wir Menschen.   Just my two  cents ...

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      in Hundeerziehung & Probleme


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