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Hundeforum Der Hund
Lurchi85

Kopfschmerzen beim Hirn-Tumor?

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Mein Hund hat einen Gehirntumor und ich frage mich schon länger ob sie dann vielleicht Kopfschmerzen hat. Das wäre ja sehr naheliegend. Aber wie stellt man sowas fest? Oder sollte man ihr einfach mal vorsichtshalber regelmässig Schmerztabletten geben? Sie bekommt momentan Primidon und Diazepam gegen epileptische Anfälle. Gibt es da auch pflanzliche Sachen?

Und hat/hatte jemand schonmal einen Hund mit Hirntumor? Ist das zumutbar einen Hund am Kopf operieren zu lassen?

Liebe Grüsse Sandra

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Hallo,

ich selbst habe keinen Hund mit Hirntumor, aber eine Externe hundeschülerin bei uns hat einen Landseerrüden, der dadurch sehr stark verhaltensauffällig wurde.sie hat ihn (Tumor) mit Hilfe einer THP besiegt .

Kopfschmerzen kann ich mir sehr gut vorstellen.

http://www.naturheilpraxis-kleintiere.de/ da ist ihre Homepage.Sie hatauch meinem jack Russel sehr geholfen....aber ist vermutlich zu weit entfernt von dir.

Alles gute für dich und deinen Hund

lg Isy

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Hallo!

Was ist denn THP?

Grüsse Sandra

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Tierheilpraktiker = THP arbeiten rein homeopathisch

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Und wie soll das möglich sein, dass ein Tierheilpraktiker einen Gehirntumor beseitigt? Das ist nach heutigen medizinischen Möglichkeiten schlicht und ergreifend unmöglich.

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Ein lieber Mensch in meinem engeren Umkreis ist an einem Gehirntumor gestorben. Da ich nahezu bis zum letzten Tag mit dem Menschen zusammen war, kann ich sagen, Kopfschmerzen waren nie das Problem. Aber auch das wird bei jedem Mensch oder Tier anders sein.

Warum vermutest Du Kopfschmerzen? Schüttelt Dein Hund oft den Kopf, verhält er sich auffällig? Ist er unruhig? Hechelt er vermehrt?

Ich kann Dich gut verstehen. Ich würde mir auch schreckliche Gedanken machen und es ist so schlimm, dass uns die Tiere nicht sagen können, wenn ihnen was weh tut.

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Hallo!

Naja Kopfschmerzen sind bei einem Hirntumor ja naheliegend. Sagt mein Neurologe auch immer, wenn ich Kopfschmerzen habe. Den Kopf schüttelt sie nicht. Über auffälliges Verhalten lässt sich streiten, natürlich ist sie anders als früher. Unruhig ist sie nicht und vermehrt hächeln tut sie auch nicht.

Grüsse Sandra

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Hallo Sandra,

ich hatte vor unserem Chico eine Rottihündin die an einem Tumor auf der Halsschlagader gestorben ist. Aber ich habe in der Zeit eines lernen müssen, der jenige der wirklich leidet ist nicht der Patient. Ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten aber Du wirst jetzt wo Du die Diagnose hast, mehr sehen als da ist und Dir mehr Sorgen machen als notwendig.

Ich habe meine Maus auch noch operieren lassen obwohl es hieß das keine Chance besteht. Wenn man es nicht versucht wird man nie wissen ob es nicht doch gelungen wäre!!

Ich hoffe für Euch das alles Gut wird !!!!

Olly

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Hallo Sandra,

es tut mir erst mal total leid. Wie lange steht denn die Diagnose schon? Ist der Tumor schon sehr groß? Hat er schon gestreut? Wie hast du es festgestellt?

Mein erster Hund (es war ein Schäfer-Mix) hatte damals auch einen Gehirntumor. Leider waren sie damals in der Tiermedizin noch nicht so weit, daß eine OP überhaupt nicht möglich war. Außerdem lag er so ungünstig, daß er, wenn es überhaupt möglich gewesen wäre, schwere Schäden bis zu einer starken geistigen Behinderung zu erwarten gehabt hätte. Bevor du dich zu einer OP entscheidest, würde ich deinen Tierarzt danach fragen.

Als die Diagnose feststand, war Tekilla 2 1/2 Jahre alt und hat zur Vorsicht auf homöopathische Weise Schmerzmittel bekommen.

Ich habe damals festgestellt, daß er sich auf einmal ganz komisch benahm, regelrechte "Anfälle" bekam. Das erste Mal stand er vor einer Truhe bei mir im Flur, seine Augen wurden ganz schwarz (waren sonst von einem mittlerern braun) und knurrte diese Truhe mit gesträubtem Nackenfell an. Dabei war er absolut nicht ansprechbar, reagierte auf gar nichts. Es war, als wenn er in einer völlig anderen Welt war. Dieser erste Anfall dauerte damals nur ein paar Sekunden. Ich war darüber aber mehr als erschrocken. Auch Tekilla war danach völlig durcheinander. Er kam total geduckt, mit angelegten Ohren und eingezogener Rute zu mir, daß "P" in den Augen und wußte nicht, was los war.

Mit der Zeit häuften sich diese Anfälle und wurden auch immer länger. Zunächst beschränkten sie sich auf tote Gegenstände, dann auf fremde Menschen, bis zum Schluß auch Familienmitglieder in dem Anfall angeknurrt wurden. Und jedesmal war er nach dem Anfall völlig verunsichert.

3 Tage vor seinem 7. Geburtstag mußte ich ihn dann leider gehen lassen. Er hat sich immer mehr gequält und für uns wurde es zum Schluß richtig gefährlich, da er in den Anfällen jetzt auch aggressiv wurde. Ich konnte ihn nur noch mit Maulkorb lassen (sogar in der Wohnung), da er diese Anfälle zum Schluß schon alle 5-6 Stunden bekam und dann auch gegen mich gingen. Zum füttern habe ich ihn in die Küche gesperrt, Maulkorb ab, Tür zu. Als ich ihn dann nicht mehr hab fressen hören, habe ich vorsichtig in die Küche gespäht. Hatte er dann gerade wieder einen Anfall, bin ich natürlich bei ihm geblieben, stand aber so in der Tür, daß ich mich jederzeit in Sicherheit bringen konnte. Ansonsten gleich den Maulkorb wieder drum. Schlafen bin ich nur noch mit Angst gegangen. Aber ich wollte ihn da nicht auch noch wegsperren müssen.

Das Ganze habe ich 4 Tage so mitgemacht. Tekilla war nur noch ein Häufchen Elend zum Schluß und ich konnte es nicht mehr ertragen. Also habe ich ihn schweren Herzens über die Regenbrücke gehen lassen. Aber ich wußte, daß er zwischen den Anfällen sein Leben genossen hat und ich denke, daß ich ihm auch ein schönes Leben gegeben habe.

Ich will dir damit jetzt keine Angst machen. Es kommt mit Sicherheit auch darauf an, wo der Tumor sitzt, wie der Krankheitsverlauf ist. Aber ich denke, es ist dir gegenüber einfach nur fair, daß du weißt, was auf dich zukommen KANN.

Ich frage mich bis heute, ob ich den richtigen Zeitpunkt getroffen habe. Oder ob ich zu lange gewartet habe oder noch länger hätte warten sollen. Ich wünsche dir und deinem Kleinen, daß du den richtigen Zeitpunkt für deinen Schatz und dich findest. Und auch ganz, ganz viel Kraft. Genieß die Zeit mit ihm.

Laß dich von mit drücken. :knuddel

Liebe Grüße.

Steffi :winken:

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(bearbeitet)
Ein lieber Mensch in meinem engeren Umkreis ist an einem Gehirntumor gestorben. Da ich nahezu bis zum letzten Tag mit dem Menschen zusammen war, kann ich sagen, Kopfschmerzen waren nie das Problem. Aber auch das wird bei jedem Mensch oder Tier anders sein.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=43360&goto=823159

Leider kann ich das bestätigen.

Eine sehr gute Freundin verstarb von einigen Tagen, ganz plötzlich an einem Gehirntumor, der im Kopf "geplatzt" ist.

Sie hatte keinerlei Schmerzen ... bis sie ins KHS eingeliefert wurde ... da war es schon viel zu spät. Sie fiel ins Koma und verstarb innerhalb 2 Wochen.

Alles Gute für dich und deinen Schnuff :kuss:

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      Ich bin, während des Schmerzes, sehr empfindlich was laute oder monotone Geräusche betrifft.
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