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Hundeforum Der Hund
rasputin1406389626

Ist mein Hund ständig auf Konfrontationskurs?

Empfohlene Beiträge

Schönen guten Tag liebe Leute,

Ich habe einen Golden Retriever den ich schon als Welpen hatte.Auffällig war das er als Welpe keine Angst vor größeren Hunde hatte und sie wie alle anderen Hunde, Welpen usw.lebhaft angegangen ist.

Ich hatte noch nie einen Hund und hatte oder habe daher gar keine Ahnung vom normalen Verhalten.

Der Hundetrainerin war nur aufgefallen das ich kaum mit ihm gesprochen hatten, was ich aber danach gleich abstellte.

Er ist heute 1 Jahr und sechs Monate alt hört nur wenn er will und bleibt bei jedem Hund stehen den er beim Gassi gehen sieht und will nach je nach Laune wenn ich das richtig interpretiere spielen oder andere dominieren.

Das kann,da jetzt der Welpenschutz weg ist bei Kampfhunden oder wilden Hunden ( ich lebe den größten Teil des Jahres beruflich bedingt in Russland) für ihn lebensgefährlich werden.

Er hat nach meiner Einschätzung eine unbändige Lebenslust, ist gutartig, extrem verspielt und lässt keine Vorsicht walten die ihm zum Verhängnis werden kann.

Am Anfang wollte ich ihn noch zum Gehorsam erziehen aber heute sehe ich das als nicht seinem Wesen entsprechend Deformation seines lebenslustigen Charakters an.

Aber das er andere Hunde ignoriert die ihn mit Leichtigkeit in der Luft zerreißen könnten wenn sie wollten, würde ich gerne bei ihm durchsetzten.

Ich habe es mit seinen Lieblings Belohnungshappen probiert die ich ihm vor die Nase beim Laufen gehalten habe aber der Treib sich mit den anderen anzulegen oder zu spielen war zu stark.

dann mit weiter ziehen habe schon ein K7 Geschirr zugelegt weil ich durch das starke Lleine ziehen gedacht da es wäre auf Dauer nicht gut für seinen Hals.

Was kann ich da machen, weiß einer Rat von Euch

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Ich glaub nicht, dass das "Konfrontationskurs" ist... eher "unkoordinierte Dauerfröhlichkeit" ;)

Du musst ihm einfach klar machen, dass es auch ernste Seiten des Lebens gibt, wo man sich nicht hemmungslos freuen, sondern auch mal seinen Verstand benutzen sollte :D

Ich denke, das Hauptproblem ist deine wenige Erfahrung, weil du vermutlich nicht weißt, wie man das anstellt.

Ich würde dir zu einem regelmäßigen Besuch in einer Hundeschule raten, wo du dich mit Trainer und anderen Hundehaltern ernsthaft austauschen und gaaaaanz viel dazu lernen kannst.

Inwieweit das in Russland möglich ist... Ist da wohl eher schwierig, oder?

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Hallo,

viel sag ich nicht sonst streiten hier wieder alle! Is auch net bös gmeint!;-)

Nur soviel: ich denke Dein Hund ist nicht auf Konfrontationskurs sondern auf gar keinem Kurs!LOL! Man könnte auch sagen "führerlos", da seh ich Euer (besser: Dein) "Problem". Ich hoffe Du kriegst es bald in den Griff!

Noch nen ruhigen Vormittag!

Joachim

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Ich sehe es auch wie Joachim.

Führe deinen Hund und setzte Regeln durch. Und vor allem, lasse keinen Kontakt an der Leine zu und ohne Leine nur Kontakt, wenn du das kontrollieren kannst und ihn freigibst.

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Hallo rasputin,

wenn Du denkst, Du tust Deinem Goldi mit Deiner lässigen Einstellung einen Gefallen, hast Du Dich geirrt.

Dein Hund ist auf Dich angewiesen, Du bist sein Oberhaupt, weil Du Essen, Unterkunft etc. besorgst und ihm Geborgenheit geben sollst. Er hat aber nicht das Gefühl, daß Du das richtig machst. Er entscheidet, wo es lang geht. Er fühlt sich warscheinlich überfordert durch Dich.

Mit Deiner antiautoritären Aussage hinsichtlich seiner Lebenslust, die angeblich deformiert werden würde machst Du zumindest den Eindruck. Darum hört er auch nur, wenn er will.

Du kannst ihm damit richtig schaden, weil er glaubt, er muß sich um Deinen Scheiß auch noch kümmern. Du bist der Chef und Du musst sagen, was Sache ist (konsequent).

Du wirst sehen, er liebt Dich dafür abgöttig.

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...

Am Anfang wollte ich ihn noch zum Gehorsam erziehen aber heute sehe ich das als nicht seinem Wesen entsprechend Deformation seines lebenslustigen Charakters an.

So leid es mir tut, aber durch diese Einstellung machst Du es Deinem Hund kein Stück leichter.

Mir fiel im Übrigen grad ganz spontan dieses Thema ein: Antiautoritäre Erziehung beim Hund

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Oh mann, ich habe mich wohl etwas unverständlich ausgedrückt. Mein Hund hat keine antiautoritäre Erziehung! Er bekommt immer wieder seine Grenzen gezeigt und in ernsthaften Situationen hat er mich nie im Stich gelassen! Die Situation ist einfach so, dass wenn wir einem Hund begegnen, er sich hinsetzt, manchmal sich sogar hinlegt und sein Gegenüber anvisiert. Er bleibt liegen und macht keine Anstalten weiter zu laufen. Wenn der andere Hund dann vorbei ist, dann macht er einen Satz von hinten und will spielen oder er knurrt und bellt, wenn ihm die andere "Hundeschnauze" nicht passt. Und da erschrecken sich verständlicherweise die Hundebesitzer. Meine Frage war, wie kann ich meinem Hund beibringen, normal an einem anderen Hund vorbeizulaufen, ohne dass er sich jedesmal hinzusetzt, zu fiepen anfängt, weil er spielen will usw.

Ich habe hier auf dem Hundeplatz eine Beobachtung gemacht, dass ein Herrchen sein Hund (auch Retriever) auf den ersten Eindruck echt gut erzogen hat. Der Hund sitzt bei Fuss, gehorcht wenn er zurückgepfiffen wird usw. Aber der Hund strahlt keine Lebensfreude aus. Er wedelt wenig mit dem Schwanz, sitzt nur und gehorcht und schaut sein Herrchen unterwürfig an. Für mich wirkt er wie dressiert. Also, für mich muss ein Hund ausgelassen sein, rumspringen können, sich mal im Dreck wälzen können.

Ausserdem habe ich gelesen, dass bei den Hunden wie bei den Menschen verschiedene Charaktere gibt. Das muss man hinnehmen. Der eine Hund ist ruhig und zieht sich in die Ecke zurück, ein anderer ängstlich, der nächste eben übermütig und der andere wiederum aggressiv. Mit Erziehung erreicht man vieles, aber den Charakter darf man auch nicht vergessen! Ausserdem habe ich festgestellt, dass er nur bei Schäferhund-Rüden oder bei kleinen Rassen knurrt/ bellt.

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...dass ein Herrchen sein Hund (auch Retriever) auf den ersten Eindruck echt gut erzogen hat. Der Hund sitzt bei Fuss, gehorcht wenn er zurückgepfiffen wird usw. Aber der Hund strahlt keine Lebensfreude aus. Für mich wirkt er wie dressiert. Er wedelt wenig mit dem Schwanz, sitzt nur und gehorcht und schaut sein Herrchen unterwürfig an.

Dann will ich lieber nicht wissen, wie der seinen Hund erzogen hat :Oo

Ich würde ein Ablegen meines Hundes nicht zulassen, wenn der dann dem anderen (zu welchem Zweck auch immer ) in den Rücken fällt.

Wenn das mal n Hund missversteht... AUA ;)

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