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Hundeforum Der Hund
engelpu

Ziele stecken: Neues Ziel Begleithundeprüfung

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Hallo Leute,

ich habe meine Mia jetzt seit 6 Monaten und wir haben schon viel gemeinsam gelernt.

Sie kann Sitz, Platz, Bleib, Hier, Gib Fünf sehr gut, bei Fuß ist noch nicht ganz so zuverlässig, aber da arbeiten wir dran. Sie ist sehr aufmerksam, ihr einziges Problem ist, dass sie anderen Hunden gerne zeigt, was ihr passt und was nicht.

Meine Eltern besitzen einen Doggen-Boxer-RR-Mix, mit dem sie recht viele Problemchen haben, am Donnerstag war dann eine Frau da, die sich Ramses einmal genau anschauen wollte. Natürlich ließ es sich nicht vermeiden, dass sie auch Mia gesehen hat. Sie war total begeistert von Mia und fragte mich, ob ich sie nicht zum Therapiehund ausbilden möchte. Mia wäre prima dafür geeignet. Außerdem hat sie noch gesagt, dass Mia ein super Sozialverhalten hat und wenn sie einen Hund anmacht, ankeift hätte es immer einen triftigen Grund. Ich war erstmal total baff, weil ich das immer eher als schlechte Eigenschaft von Mia angesehen habe, woran ich dringend arbeiten muss.

Nun habe ich mich dafür entschieden, mit Mia die Begleithundeprüfung zu machen, die Grundlage für alles weitere, was evtl folgen mag.. Dazu wollte ich gerne in einen Verein antreten, da wenige Hundeschulen die Prüfung anbieten und natürlich auch, um den Hund explizit darauf vorzubereiten.. Nun habe ich ein paar Fragen an euch, gesondert an die, die selber die Begleithundeprüfung absolviert haben:

- Ist es mit einem Hund, den man erwachsen bekommen hat, genauso einfach wie mit einem den man als Welpen bekommen hat?

- Ist es genaue Millimeter Arbeit? Beispielsweise Bei Fuß?!

- Wie habt ihr euren Hund darauf vorbereitet?

- Was wird genau gefordert? Kann man das irgendwo im Netz nachlesen?

- Gibt es gute Bücher zu diesem Thema, die ihr mir empfehlen könnt?

- Was habt ihr insgesamt für Erfahrungen damit gemacht?!

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Lg

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Huhu,

dazu gibt es ja schon einige Themen, ich glaube hier unter der Rubrik "Vielseitigkeitssport und Gebrauchshundeprüfung" oder sowas (unter Sport).

Ich persönlich kann sagen, es hängt davon ab...

- mit einem erwachsenen Hund kann es einfacher sein, aber auch schwerer... Frag mal die ganzen Pubertätsgeplagten. Dein Hund sollte als Erwachsener seine Konzentrationsspannen schneller ausdehnen können (also sich schneller länger konzentrieren können), aber sicherlich musst du erst herausfinden, wie, mit welcher Moti etc du gut mit ihm arbeiten kannst.

- Millimeter-Arbeit - kommt auf den Richter drauf an. Ich habe mir immer gesagt, wenn man in der Vorbereitung schon schlampt und in der Prüfung dann aus Nervosität sowieso Kleinigkeiten verhaut, wird's knapp. Also sowieso genau arbeiten.

- Vorbereitung: Übung im Verein (nur zu zweit auf dem Platz, halte "Gruppenübungen" für sinnlos) und auf einer ruhigen Wiese beim Gassi. HUNGRIG, natürlich der Hund. Getrennt wegen besonderem Augenmerk Übungen zur Identitätskontrolle (von Fremden von oben anfassen lassen).

- Bücher kenn ich keine.

- Insgesamt kann ich sagen, meine Erfahrungen sind positiv. Ich mag es, konzentriert mit meinem Hund zu arbeiten, und ich fand es schön, dass er immer besser mitgemacht hat. Mich hat überrascht, wie genau er arbeiten kann. Mit einer negativen Einstellung, finde ich, braucht man gar nicht anfangen, denn dann sind Motivationsprobleme BEIM HUND vorprogrammiert ;)

Grüßle

Silvia

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