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Hilfe!!! Zweithund - Welpe, hier ist Holland in Not!

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Hallo, ich kann Dir kurz berichten wie es bei uns war. Mia ( Malteser-Yorki-Mix ) war unsere erste Hündin. Lino ist ungefähr gleich alt wie Mia und kam 5 Monate später als Mia zu uns. Die ersten 3 Tage waren sehr nervig. Mia wollte Lino klar machen, wer zuerst hier war. Es ging bei uns sehr wild zu. Ich habe auch gezweifelt, ob das jemals gut gehen wird. Dann ging Mia auch ca. 2 Tage auf Tauchkurs, d.h. sie verkroch sich unterm Sofa. Ich kann sehr gut nachvollziehen was Dir alles durch den Kopf geht. Aber weisst Du was ? Es geht bestimmt bergauf :-) Bei uns war es nach einer Woche schlagartig vorbei. Heute mögen sich die zwei sehr, sehr gut. Sie liegen zusammen in einem Körbchen, teilen sich auch das Futter, spielen zusammen. Ich liebe beide sehr und kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen.

Gib deinen Hundis noch ein paar Tage Zeit. Deine erste Hündin muss sich auch erst darauf einstellen, dass der Hunde-Kumpel nun bei euch bleibt.

Würde mich freuen, wenn Du mal wieder schreibst wie es euch geht. Aber Kopf hoch, das wird schon !

liebe Grüsse

Dagi mit Mia und Lino

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Hallo,

gestern hast du den Welpen geholt!

Zwei Hunde müssen Zeit haben zusammen zu wachsen!

Lass sie in Ruhe, misch dich so wenig ein wie möglich, und soviel wie nötig.

Das wird sie brauchenn nur Zeit.

Ruhe, Geduld und Zeit das ist hier der Punkt um den es geht!

:)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=43928&goto=834604

Dem kann ich mich nur anschließen.

1 Tag ist viel zu kurz.

Nicht jeder Hund aktzeptiert sofort einen neuen Mitbewohner.

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Hallo,

lass der älteren Hündin Zeit. Das kann auch leicht ein oder zwei Wochen so gehen.

Irgendwann wird sie ihn schon aktzeptieren. Das sie den Welpen anknurrt, wenn der

nervt, ist ihr gutes Recht. Wahre die Rechte der älteren Hündin. Der Knirps hat sich

danach zu richten. Das Mädel hat Hausrecht und das solltest auch Du unterstützen.

Noch 'n Tipp: Manche Welpen riechen extrem nach "Zwinger, Pipi und ähnlichem".

Meine Dobermannhündin mochte den Borderterrierwelpen im wahrsten Sinnes des Wortes

nicht riechen (ich übrigens auch nicht). Nach einer Woche hab ich die Kleene kurz geduscht

und siehe da, schlagartig mochte die Alte sie auch riechen und von Stund an ging es zusehnds besser.

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Ich schließe mich meine Vorschreibern an. Geduld, Geduld, Geduld.

Ein Tipp noch: Du solltest der Hündin einen Platz verschaffen, der allein ihr gehört. Wo sie ungestört vom nervigen Welpi ;) ist.

Und bitte - ich weiß, manchem fällt es wirklich schwer - vermenschliche das nicht so.

Deine Hündin zeigt dem Welpen klar seine Grenzen. Hunde machen sowas eben nicht mit eitutei, sondern klar und deutlich. Deshalb ist sie noch lang nicht bösartig.

Wünsche Dir viel Erfolg. ;)

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Hallo…,

noch mal vielen lieben Dank an Euch für die schnellen Antworten. Eigentlich weiss ich das alles, Zeit und Geduld… die ich bisher immer hatte. Ich glaube, ich bin deshalb nur panisch, weil ich einfach Angst habe, dass es mal blutig endet bzw. das ernstere Verletzungen passieren könnten.

Kurzer Zwischenbericht:

Wir spielten wieder Bällchen, beide rannten los. Puppi natürlich als erstes am Ziel. Sobald sie zum stehen kam plumpste Murphy nieder und machte sich breit wie ne Flunder, Schwänzchen in die höh und wedelnd… einfach zum lachen, wenn man das so sieht. Wir nehmen alles mit der Cam auf.

Einmal hatte sie ihn kurz gezwickt, ziemlich am Anfang. Dann kein einziges fletschen mehr. Nach einer Weile ging Puppi auf ihn zu und sie schnuffelten sich Nase an Nase…. Einfach himmlisch das zu sehen.

Dann ist mir was aufgefallen… wenn sie ihm hinterher rannte war alles okay, wenn sie aber an ihn vorbei musste ging ihre Rute nach unten und als wenn sie sich an ihn vorbei schleichen müsste. Mein erster Gedanke war, sie hat Angst vor dem kleinen Kerl… mal war alles okay auch wenn er sich näherte. Dann aber wieder, als wenn sie Angst hat. Deshalb auch das Verhalten… denk ich mal.

Und jetzt fällt mir auch noch was ein. Wir haben eine sehr alte Hündin im Haus. Sehr ruhig und zurückhaltend, da klebt Puppi ihr regelrecht am Hintern. Auch bei den ganzen anderen Hunden die uns jeden Tag begegnen, die die zurückhaltend sind, geht sie ran, aber bei denen die etwas lebhafter sind geht sie in Duckstellung und zieht, im wahrsten Sinne des Wortes, den Schwanz ein. Ich denke, die abrupten Bewegungen kann Puppi nicht einschätzen und daher geht sie in Angriff um sich zu schützen.

Jetzt schlafen beide friedlich. Puppi hat unser Sofa in beschlag, sie weiß dass Murphy nicht hoch kommt und es bleibt ihr Reich oder auch das Schlafzimmer. Und Murphy schlummert auf dem Teppich ;-))

Echt beruhigend, dass es anderen auch so erging wie mir bzw. uns und wahnsinnig ermutigend wenn man die Erfolgsberichte liest. Danke!!

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend.

Liebe Grüße

Andrea

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Hallo Euch allen,

heute an Tag 5…

eigentlich hat sich nix verändert. Puppi ist entweder im Schlafzimmer oder unterm Sofa.

Immer noch distanziert.

Sie verhält sie sich nach wie vor, fletschend und sobald Murphy in ihre Nähe kommt, schnappt sie zu.

Heute war ich bei einer Bekannten, sie hat einen Hundsalon und hat selber mehrere Hunde.

Ich sprach sie gleich mal auf unsere Situation an.

Kurz und knapp meinte sie:

- Klar Puppi braucht Zeit, ist verunsichert und zeigt dem kleinen was er darf und was nicht.

Aber sie sollte den kleinen nicht anfletschen oder sogar beißen. Da er noch zu klein ist und sich nicht wehren kann, soll ich als Rudelführer eingreifen. Und zwar soll ich, jedes Mal wenn sie ihn anfletscht oder zuschnappt, sie auf den Rücken legen und mit der Hand am Hals halten (nicht schmeißen und nicht fest drücken!) und mit bestimmenden Ton AUS oder NEIN sagen und sie anknurren.

Damit unterwerfe ich sie und zeige, dass ich das sagen habe und Harmonie im Rudel möchte.

Was meint Ihr dazu?

Sie selber hat 5 Hunde und mit jedem neuen der dazu kam, gab es auch Stress und sie hatte es nur 3-5 Mal machen brauchen, dann gab es Ruhe. Später, wenn der kleine älter ist und sich wehren kann, dann machen die das unter sich aus. Da sollte ich mich raushalten.

Bin gespannt was ihr dazu meint ;-)

Liebe Grüße

Drea

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O___O mach das bloss nicht. Wenn deine Hündin ruhe möchte, dann hilf IHR in dem du den kleinen von ihr fern hälst. Wenn sie kontakt möchte okay aber wenn sie Beschwichtigt und er nicht reagiert muss sie eben deutlicher werden und das zeigt sie eben durch fletschen und schnappen.

Klar soll sie das nicht, aber es kommt erst soweit , weil du ihr in der Situation nicht hilfst. Als "Rudelführer" solltest du auf deine Hunde achtgeben....nicht "Alphawürfe" anwenden. Das bringt nichts. Ich würde die beiden nicht ohne aufsicht lassen und rechtzeitig dazwischen gehen, wenn Puppi anfängt CS zu zeigen (dann hat sie einen Konflikt). Dann lass sie in Ruhe und lenk das Welpi ab. Aber lass ihr Zeit - die braucht sie auch.

lg Isy

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Hallo,

lass der älteren Hündin Zeit. Das kann auch leicht ein oder zwei Wochen so gehen.

Irgendwann wird sie ihn schon aktzeptieren. Das sie den Welpen anknurrt, wenn der

nervt, ist ihr gutes Recht. Wahre die Rechte der älteren Hündin. Der Knirps hat sich

danach zu richten. Das Mädel hat Hausrecht und das solltest auch Du unterstützen.

Ich hab's weiter oben schon geschrieben.

Die alte Hündiin hat auch die älteren Rechte. Es ist ihr gutes Recht den Knirps in

die Schranken zu weisen. Strafst Du sie dafür, wird sie das Vertrauen in Dich verlieren,

weil eine solche Handlungsweise für sie nicht nachvollziehbar ist. Außerdem könnte es

sein, dass sie noch unsicherer wird und die Distanz zum Welpen (und zu Dir) noch vergrößert.

Sie ist ein Hund und besteht auf dem Recht des Ranghöheren, denn das ist sie nun mal.

Du kannst keinem Hund erklären, dass er auf den Jungspund Rücksicht nehmen muss.

Muss er nämlich nicht.

Also lass sie gewähren. Nur wenn sie den Bogen absolut überspannt, kannst Du sie beiseite

schieben, aber auf keinen Fall strafen. Überspannen tut sie m.E. nur, wenn sie zuschnappen

und nicht mehr loslassen würde.

Leute, die Hundesalons führen, sind noch lange keine Fachleute in der Erziehung.

Nur weil die gute Dame das mit ihren Hunde so macht, muss es noch lange nicht richtig

sein. Wie sich die Hunde dabei gefühlt haben, weiß die nämlich auch nicht.

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Aber sie sollte den kleinen nicht anfletschen oder sogar beißen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=43928&goto=838948

Was soll sie denn sonst machen, wenn der Jungspund so dusselig ist trotzdem immer und immer wieder auf sie zu zu gehen? Tee und Kekse sind nun mal nicht die Art in der Hunde diskutieren ;)

Warum geht der Kleine denn immer wieder hin ? Sorgst du dafür oder macht er das von sich aus ? Ist nicht normal.

Und zum Unterwerfen der Althündin , Klasse Idee (welcher Hohlkopf war das denn?), setz es um und du kannst schon mal ein Dauer Abo beim Tierarzt deines Vertrauens lösen... Das dürfte ganz bestimmt schief gehen.

Gruß Iris

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Also, erstmal solltest Du Dich da nicht groß einmischen.

Sie erzieht den kleinen Frechdachs auf Hundeart. Hast Du schon mal mitbekommen, wie eine Hundemutter ihre Welpen zurechtweist, wenn sie sich eine Frechheit erlauben???

Sie ist dann unerbittlich und hört erst auf, wenn der Pupser sich unterwirft!!

Hunde sind übrigends gnadenlos konsequent :D Irgendwann wird der kleine Pupser es geschnallt haben ;)

Als Endor mit 13 Wochen bei uns einzog, hat Dana ihm auch des öfteren die "Locken legen" müssen und das nicht zu knapp :D

Inzwischen weiß er Bescheid und es reicht ein erzieherischer Blick von Madame und er trollt sich.

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