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Hundeforum Der Hund
imogen

Hund knurrt und bellt Nachbarn im Dunkeln an

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Hi,

eben beim Gassigehen hat meine Fellnase unsere Nachbarn angeknurrt und sich auch nicht beruhigt, als die mit ihr gesprochen haben.

Fellnase kennt die Nachbarn und wird von denen auch sonst nett begrüßt und durchgepuschelt.

Gut, es war dunkel, aber Fellnase müßte die Nachbarn doch erkennen - wenn nicht gleich, dann doch nach kurzer Zeit.

Sie lies sich aber nicht beruhigen und knurrte und bellte (klang übel) mit wedelndem Schwanz. Ging immer ein Stückchen vor und wieder zurück, ich habe sie der Leine hinter mich gezogen - da blieb sie aber nicht, und immer am dicken Maxe machen.

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Vielleicht kann mir das jemand erklären und mir sagen, was ich am Besten reagieren soll. Ich habe keinen Bock, das sie das beibehällt.

Grüße Chris

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(bearbeitet)

Der wedelnde Schwanz zeigt neben Freude (die es Deiner Beschreibung nach nicht war) auch Unsicherheit, wenn er mit geringer Reichweite aufrgeregt hin und her pendelt. Loona und Alina reagieren im Dunkeln auch sehr unsicher. Die kleine Podenca bellt erstmal alles an, ich muss sie immer wieder auf mich konzentrieren und sie belohnen, wenn sie eine zeitlang ruhig war und mich angeschaut hat. Das üben wir jetzt vermehrt.

Das Problem haben wir nicht alleine, viele Hunde sind im Dunklen unsicher. Was ich eigentlich nicht verstehe, denn Hund können gerade dunkle Grün- und Blautöne gut voneinander unterscheiden und haben ein gutes Nachtsichtvermögen. Er orientiert sich aber vorrangig mit seinem Geruchs- und Hörsinn. Hast Du Dich vielleicht erschrocken und Dein Hund hat Deine Stimmung wahrgenommen?

Ich habe mal in mich reingehorcht und mir ist aufgefallen dass ich im Dunkeln etwas unsicherer bin als tagsüber weil ich eben kaum was sehe. Ich gehe davon aus dass unsere Hunde das spüren und dementsprechend reagieren.

Wie am besten reagieren? Bei der großen reicht ein "Schau", dann schaut sie mich an, bekommt ein Leckerchen und dann ist bei ihr gut. Alina ist die Terrortöle :D , ihr muss ich begreiflich machen dass sie nicht die Beschützerrolle übernehmen soll, mit ihr übe ich gerade das "Schau".

Hier eine Trainingsanleitung: http://www.polar-chat.de/topic_5767.html

Cony hat direkt im ersten Beitrag beschrieben wie es geht. Viel Erfolg.

Ach ja, und bitte werd nicht laut und/oder reg Dich auf wenn Dein Hund im Dunkeln bellt oder sich aufregt. Dann machst Du aus Hundesicht nämlich mit und der Hund merkt dass Du die Situation nicht im Griff hast. Also Leinenrucke und blöken ist tabu.

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hey

also Mio ist auch unsicher im Dunkeln, ich bin aber auch der Oberschisser im Dunkeln. MIo und ich schaukeln uns dann manchmal auf, er hebt den Kopf und lauscht, ich frage mich was er lauscht, er fängt an knurren, ich denke 'was ist da wohl' und werde ängstlich. Er bellt und knurrt und ich versuche krampfhaft so zu tun als wäre ich total cool *kichert* naja.. wie der Herr, so's Gescherr eben^^

Aber vergleichsweise mit der Situation, die Du beschrieben hast: Mio hat mal meinen Verlobten angeknurrt, weil er im dunkeln los zur Arbeit musste, sich umgezogen hat und dann nochmal zurück kam um sich zu verabschieden. Es war halbdunkel im ZImmer.

Und einmal hat er in der gleichen Lage auch mich angeknurrt.

komisches Gefühl irgendwie. WEiss selber nicht, was man da machen soll... ruhig bleiben halt, nicht persönlich nehmen, denke ich.

liebe Grüße

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Imogen-wie alt ist dein Hund?

Es ist normal, daß sich HUnde ab der Dämmerung anders verhalten und mehr "aufpassen".

Auch nicht schlimm wenn ein Hund sich dann vor etwas mehr fürchtet als am Tage, aber es ist nicht ok wenn Hundi meint, er müßte dann vorwärts gehen (das macht er mit bellen, knurren, eni schritt vor etc.). Er hat in dieser Situation gerade selbst enstchieden wie er mit seiner Unsicherheit umgeht, hat nicht in dich vertraut , daß er sich auf dich verlassen kann.

Ein so unsicherer Hund gehört in so einer Situation hinter mich, ich unterbinde knurren und bellen und ich regel alles weitere, sollte es wirklich was zu regeln geben. Meist sind ja die für den Hund angseinflößenden Situationen garnicht gefählrich, sondern harmlos.

Er kann lernen, die Entscheidung wie sich verhalten wird dir zu überlassen , allerdnigs mußt du ihm auch zeigen, daß du die "bösen" Nachbarbn fern hälst. Dazu gehört eben auch, kein anfassen des Hundes, kein Ansprechen etc. Der Hund ist Luft. All das was versucht wird um den Hund zu zeigen "Ey guck doch mal die lieben nachbarn" , verstärkt seine Reaktion. Er sagt ganz klar, bleib weg, wird dann noch angeschaut und angesprochen , evtl. wird ihm dann schön die Hand vor die Nase gehalten zum Schnuppern, all das unterschreitet seine Grenze und bewirkt das gegenteil.

Eine bemerkung am Rande. Das viel beobschtete Hand hinhalten zum Schnuppern, kann man sich nicht nur ersparen, man sollte es sein lassen. der Hund braucht keine Geruchspartikel direkt vor seiner nase in seinem Individualbereich. Er kann aus meterweiter Distanz in Ruhe feststellen wer das ist.

gruß, kati

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Ja, das ist richtig, selbst so eine souveräne Hündin (...) wie meine Adelhaid hat(te) im Dunkeln so ihre Probleme. Wobei ich das eher als kurze Übersprungsreaktion gedeutet habe - kurze Aufbellen und das wars.

"Schau" ist eine gute Idee. Aber den Hund helfen kannst Du am ehesten, wenn Du vom Hellen ins Dunkle gehst. Du wirst sehen, Herr oder Frau Hund machen dann keine Anstalten mehr. Also bei mir hat das so wunderbar geklappt.

Wobei das alles keine Wunderwaffe ist und auch nicht von heute auf morgen klappt.

Im Übrigen glaube ich nicht, daß Hunde besser sehen als wir Menschen im Dunkeln. Ich dachte mal gelesen zu haben, das Hund nur etwa 20% dessen sehen, was wir Menschen mit unseren Augen wahrnehmen. Hunde sehen im Dunkeln vermehrt wohl nasal, das gleicht sich dann in etwa aus.

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Hunde reagieren im Dunkeln oft sensibler als am Tag. Bequasselt werden vom Objekt des Ungemachs macht die Siutation für den Hund meist noch schlimmer.

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Da ich das Problem auch manchmal habe gehe ich fast nur mit Taschenlampe raus - uns hilft das.

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Hallo,

danke für die Beiträge!

O.K., dann ist das also erstmal nicht ungewöhnlich. Puh!

Kati ist 10 Monate und hat eigendlich noch keine schlechten Erfahrungen an der Leine gemacht. Warum hat sie dann kein Vertrauen in mich, das klingt erstmal etwas frustrierend.

Ja- ich bin auch laut geworden. "Aus" und so, aber das klingt logisch, dass ich da ja mit meinem Hund mitmache. Also das nächste Mal ruhig bleiben!

Ablenken mit Leckerli oder Spielhasen wollte ich nicht, denn dann hätte ich sie ja belohnt, sprich das Verhalten verstärkt - oder?

Gruß Chris

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Du hättest damit das verhalten doch nicht verstärkt. Du lenkst den Hund auf Dich um, so dass er Deine Aufmerksamkeit, Blickkontakt sucht.

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Bei Dasty habe ich die Erfahrung gemacht, daß Normalität das beste Mittel der Wahl ist, wenn's um sowas wie Dunkelheit, Gewitter o.ä. geht. Bei uns war es einfach so, daß ich zu Anfang den Hund gar nicht ohne Taschenlampe gesehen habe. Daher habe ich den Unterschied schnell bemerkt und brauche nun nur noch das Licht einschalten und gut ist.

Das Warum ist mir persönlich gar nicht wichtig - dafür kenne ich den Hund nicht gut genug und außerdem haben wir wichtigere Baustellen.... ;)

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