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Hundeforum Der Hund
Kirasama

Kann man einen Junghund 5 Stunden alleine lassen?

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Hallo,

ich hätte gerne Eure Meinung, besser noch Erfahrung zum Junghund alleine lassen gewußt.

Ich hatte eine sehr nette Familie, die sich in meinen Pflegehund verliebt haben und ihn gerne haben wollen. Nun sollen sie ihn nicht kriegen, weil die Frau 4 1/2 Std. vormittags arbeitet???????

Joschi ist 5 Monate und kennt es schon 2 Stunden hier allein in der Küche zu sein, er legt sich dann hin und schläft mit leise Radio an :) Wenn man vorher mit dem Hund spazieren geht ihn füttert und versorgt, dann hätte ich kein Problem damit ihn an diese Familie abzugeben!!! Die Frau hätte sich extra Urlaub genommen um ihn einzugewöhnen. ?

Er wird nur an Haushalte abgegeben wo es Hausfrauen gibt *lach*. Hätte die eine FAmilie nichts vom arbeiten gesagt, wäre der Verein da garnicht hinter gekommen das sie arbeitet????? Wie wollen die das kontrollieren? Und dann den JOschi einer Familie ganz in Köln anbieten, wo keiner kontrolliert?? Scheiss laden...

Gruß Kirstin

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Gioconda ist 6 Monate und ich würde sie nicht mal 15 Minuten alleine lassen. Ist meine Meinung. Ich denke auch, dass Hunde nicht nur in dem Alter bei Langerweile sehr destruktiv sein können und dass führt dann evtl. zur Rückgabe des Hundes. In dem Alter sollte man mehr Zeit für den Hund haben. Bei vielen hat es bestimmt auch geklappt aber jeder Hund ist anders.

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Wenn in der Familie sonst alles für den Hund passen würde,wäre es für mich

nicht das Kriterium nicht an die Familie zu vermitteln.

Der Urlaub der Dame kann ja dazu genutzt werden das Ganze schrittweise

aufzubauen,so das sich der junge Hund daran gewöhnen kann.

Es gibt auch noch viele Tierschutzorgas die sind noch der Meinung ein HUnd

soll nur an Leute vermittelt werden die einen Garten besitzen.

So etwas finde ich einen absoluten Schmarn,was nützt es dem Hund den

ganzen Tag im Garten zu sitzen und keiner hat Zeit für ihn.

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Es ist zwar quatsch einen Hund nicht zu vermitteln nur weil er ein paar Stunden am Tag alleine ist vor allem wenn die Leute erst mal Urlaub haben um ihn daran zu gewöhnen - ABER - der Hund gehört der Oranisation, also können die entscheiden nach welchen Kriterien ausgesucht wird, da wirst du nichts dran ändern können.

Was ich nicht verstehe ist warum du den Verein jetzt *Scheiß Laden* nennst - man spricht doch mit den Leuten bevor man sich ein Pflegetier holt.

Als ich Pflegehunde hatte wußte ich genau nach welchen Kriterien vermittelt wurde, das habe ich im Vorfeld abgeklärt weil ich ja nicht wollte dass der Hund zu jemandem kommt den ich nicht für den Hund wollte!

Viele Grüße

Carmen

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Hallo!

Zum alleine bleiben haben wir folgende interessante Erfahrungen gemacht:

Menschen, die sich unheimlich viele Gedanken darüber machen, wie man den Hund langsam an das Alleine bleiben gewöhnt, die es stufenweise trainieren, die erst ab einem bestimmten Alter damit anfangen.. die haben fast alle Probleme.

Menschen, bei denen von Anfang an klar ist, der Hund MUSS einfach eine gewisse Zeit alleine bleiben, die den Hund in den, aus ihrer Sicht, völlig normalen Alltag integrieren (vormittags arbeiten z.B.) die haben (wenn der Hund keine schlechten Vorerfahrungen hat) so gut wie nie Probleme.

So richtig erklären kann ich das nicht. Aber es ist so, das stelle ich bei fast jedem Welpenlehrgang fest.

Ohne Zweifel ist alleine bleiben (gerade beim Einzelhund) etwas, was er NIE verstehen wird (egal in welchem Alter). Aber er wird auch nie verstehen, warum wir Besuch empfangen oder warum er Menschen nicht anspringen darf.

Nichtsdestotrotz leben die Hunde mit dieses seltsamen Dingen, die Menschen so tun ohne Probleme, wenn den die Einstellung passt. Schlechtes Gewissen=Zweifel und genau damit können die Hunde nicht umgehen.

Es zeugt von sehr viel "Lebensfremdheit" einen Hund nicht an eine Familie abgeben zu wollen, wo jemand halbtags arbeitet.

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Menschen, die sich unheimlich viele Gedanken darüber machen, wie man den Hund langsam an das Alleine bleiben gewöhnt, die es stufenweise trainieren, die erst ab einem bestimmten Alter damit anfangen.. die haben fast alle Probleme.

So sehe ich das auch - aber ich denke schon man muss das langsam aufbauen, ich kann ja schlecht einen acht Wochen alten Welpen holen und dann am übernächsten Tag für fünf Stunden arbeiten gehen oder?

Meine Hunde werden auch gleich daran gewöhnt dass man nicht immer da ist, aber ich könnte es nicht übers Herz bringen die Kleinen gleich für mehrere Stunden alleine zu lassen...

Viele Grüße

Carmen

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Ich kann mich da Anitas Meinung total anschliessen! Je selbstverständlicher man den Hund von Anfang an gewöhnt mal alleine zu sein, desto unkomplizierter lernt er das auch!

Zum Thema Pflegestelle: wir haben selbst immerwieder Plegehunde und andere Tiere. Es ist eine große Verantwortung( jedes mal) zu entscheiden wo das Tier hin kommt! Wenn es nämlich nicht gut für das Tier läuft, macht man sich selbst Vorwürfe und bekommt noch von der,,Obrigkeit´´ eins auf den Deckel!

Es ist aber kein Grund eine Vermittlung nur schon abzulehnen wenn der Hund wärend der Arbeitszeit alleine bleiben soll. Mir ist es lieber die neuen Besitzer arbeiten und können sich die Haltung auch finanziell erlauben!

Aber ob ein Pflegetier nun, wohin vermittelt wird, entscheide ich und mache es an meinen Erfahrungen, dem Auftreten der Leute und dem Verhalten des Tieres abhängig! Dann kommen erst die anderen Umstände wie: Unterbringung, Finanzen und Familiäresumfeld.

Ich habe schon Hunde vergeben an Leute die eigendlich einen ganz anderen wollten. Wenn ich aber denke(fühle) das passt nicht so gut versuche ich etwas geeigneteres zu finden und es hat noch immer funktioniert und die Leute mit ihren Hunden sind richtig happy geworden!

Vielleicht ist das bei dir auch der Fall-eventuell ist das mit dem Alleinebleiben nur ein Aspekt unter anderen, die man dir nicht sagt- weil du den Vermittlern nicht unsympatisch bist!

Gruß

Mia mit Fellkindern

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Aber ob ein Pflegetier nun, wohin vermittelt wird, entscheide ich und mache es an meinen Erfahrungen, dem Auftreten der Leute und dem Verhalten des Tieres abhängig! Dann kommen erst die anderen Umstände wie: Unterbringung, Finanzen und Familiäresumfeld.

Dass du entscheidest hast du ja aber schon im Vorfeld mit dem Verein geklärt - ansonsten muss man sich an das halten was der zuständige Vermittler entscheidet...

Vielleicht ist das bei dir auch der Fall-eventuell ist das mit dem Alleinebleiben nur ein Aspekt unter anderen, die man dir nicht sagt- weil du den Vermittlern nicht unsympatisch bist!

Kirasama ist die Pflegestelle - sie wollte den Hund dorthingeben aber der Verein will das nicht... ;)

Viele Grüße

Carmen

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Hallo,

sorry für *scheiss Laden*, aber ich habe nur ärger mit denen und muss mich und meinen Hund beschimpfen lassen, siehe *ist mein Dusti unnormal*!

Also ich finde Karl`s Ansichten total klasse, lese gerade alles durch :respekt: Diese Einstellungen können mir auch gefallen und manche Erfahrungen habe ich so auch gemacht.

Mein Pflegehund ist ein total agiler Purzel und war zu Anfang mit einer Freundin bei uns angekommen. Die hatte das Glück, gleich nach 3 Wochen vermittelt zu werden. Da hatte ich schon Angst wie das wohl mit nachts wird, Joschi so allein. Aber nix da, ich habe alles so gemacht wie immer und siehe da, er schläft wunderbar alleine in der Küche weiter. Nun habe ich mal die Tür aufgelassen und siehe da, er schläft nur in der Küche, da er es so gewohnt ist! Er muss auch jetzt öfter am Tag alleine bleiben, ca. je 1 Std., kein Probleme, er legt sich hin und schläft oder er kaut auf sein Kauknochen!!!!!!!

Ansonsten finde ich einen Garten auch sehr wichtig, denn Joschi ist z. B. immer viel draussen und tobt auch mit sich selber *lach* oder buddelt oder verbellt Vögel oder die Kaninchen und er hat ein heiden Spass *g*...Während mein Dusti noch nie gerne alleine im Garten war, er ist immer da wo ich bin :)

Also, mein Pflegehund geht es supi, da er nicht so verhätschelt wird- vielleicht? Ich habe garnicht die Zeit ständig hinter ihm herzulaufen, er beschäftigt sich viel alleine und wartet bis wir wieder mit ihm spielen und spazieren gehen. Eigentlich ein ganz toller Kerl *g* sollten ihn eigentlich behalten, aber leider ist ja alles so teuer geworden...

Ich danke Euch für die Antworten..

LG

Kirstin

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Hallo,

ich kann mich Karls Meinung nur anschliessen.

Als ich Kind war, hatten wir auch einen Hund, obwohl meine Mutter halbtags (4,5 Stunden - Abwesenheit 5,5 Stunden) arbeitete - Vater ganztags und ich in der Schule war.

Wir bekamen vom Tierheim keinen Welpen deswegen und so zog das Ergebnis einer ungewünschten Dackel-Schwangerschaft bei uns ein.

Bingo - so hiess der Herr - kam damit gut klar. Für meine Mutter war das eine Selbstverständlichkeit - ebenso, wie kein Theater darum zu machen, daß am Anfang die Tapete an der Haustür litt. Bingo war ab seiner 16. Woche vormittags allein.

Bei meinem jetzigen Hund hatten wir das Glück, daß er in seinem ersten Jahr tagsüber nicht allein sein musste, da ich zuhause gearbeitet hab in der Zeit. Allerdings haben wir ihn trotzdem immer wieder stundenweise allein gelassen - ohne grosse Gewöhnung daran. Er hat nie (wirklich NIE) etwas zerstört.

Allerdings mach auch ich mir keinen Kopf darum - ich bin so gross geworden und es ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Für die ich allerdings von manchen Hundehaltern an den Pranger gestellt werden. Q - mein jetziger Hund - ist zur Zeit wochentags ca. 6 Stunden allein. Er verpennt die Zeit und wenn ich müde von der Arbeit nach Hause komme, dann gilt das nicht - denn er will Action. Die er natürlich kriegt - auch vor der Arbeit - muss ich halt früh genug aufstehen.

Ich glaube, es ist wie mit vielen anderen Situationen mit Hunden: Je mehr Gedanken wir uns machen - und je unsicherer, zweifelnder und ängstlicher uns diese Gedanken machen ("geht es ihm auch gut?") - umso grösser werden die Probleme.

Gruß,

Claudia & Q

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