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Hundeforum Der Hund
steffii

Kampfhund? Wo soll einer sein???

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Ich muss mich so ärgern, ich muss jetzt einfach darüber reden!

Ich komme gerade von einem 1 1/2 stündigen Spaziergang mit dem Hund einer Nachbarin. Er ist ein Staff-Mix und heißt Spike. Er ist 5 Jahre alt und ein total lieber und braver Hund. Es gab nie Probleme mit ihm, weder bei Kindern, Hunden oder anderen Tieren.

Also, wie immer sind wir einen Waldweg entlang gegangen, er an der Leine. So, aufeinmal sah ich eine Dame mit einem Chiuaua uns entgegenkommen. Ich sofort Leine kürzer gemacht und Spike ging brav "bei Fuß". Er hat den Chiuaua auch überhaupt nicht beachtet. Aufeinmal läuft der kleine Zwerg auf uns zu und fangt an zu bellen. Spike vollkommen ruhig geht brav neben mir weiter. Der Chiuaua läuft uns hinter her und bellt weiter. Es war echt total nerviges kläffen. Dann springt der kleine Zwerg Spike plötzlich an. Spike natürlich irritiert und bellt den Kleinen an. Es war nur ein Beller und schon hat Spike sich wieder mir zugewand. Der Chiuaua läuft zum Frauchen. Frauchen läuft auf mich zu und motzt mich an was mir einfalle mit so einem gefährlichen Kampfhund hier spazieren zu gehen. Ich dachte im ersten Moment ich spinne. Ich erst mal durchatmen müssen sagt sie aufeinmal, ich zetiere "so ein grottenhäslicher Mörderhund, sowas sollte man sofort erschießen..."

Ich hab gedacht ich spinne.. ich habe dann sofort versucht Spike zu verteidigen weil er doch nichts getan hatte, aber nein die feine Dame meinte mir drohen zu müssen wenn Spike ihren Hund nocheinmal bedrohen würde - ich wiederhole BEDROHEN - dann würden wir von ihrem Anwalt hören. Dann stolzierte sie, aufgetackelt wie sie war, dahin...

Ich stand nur da mit offenen Mund, sprachlos... Am liebsten hätte ich ihr weiß Gott was gesagt!!!! :wall::wall::wall: so eine blöde Kuh!

Jetzt mal ernsthaft, durch Menschen gibt es Kampfhunde! Durch Menschen hat fast jeder Angst vor bestimmten Rassen weil die als Kampfhunde gelten! Dabei können doch die Rassen nichts dafür!!! :motz::wall:

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(bearbeitet)

ach menno, komm ärgere dich nicht, steh drüber und sag dir: Menschen die sich ständig aufblasen können nicht ganz dicht sein

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Das größe Monster ist der Mensch!

Ärgere dich nicht zu sehr. Bei solchen Menschen kommst du meist auch nicht mit vernüpftigen Argumenten weiter :Oo .

Mir tut der Chi dieser "Dame" leid.

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Ich hätte mich dabei nicht halten können ich hätte ihr mitten ins Gesicht gesagt dass ich ihren kleinen Giftscheißer beim nächsten mal wegkicke.. (aus rechtlichen Gesichtspunkten darf man das ;) natürlich gemein gegenüber dem Hund aber es ärgert die Frau ^^ )oder aber ich hätte gesagt vorsicht mein Hund hat noch nicht gefrühstückt :D:zunge:

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kampfhunde tun eigentlich gar nix.

es kommt immer auf den besitzer an wie der hund ist was für ne blöde kuh ich hasse so welche menchen!!!

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Hm, wegen "bedrohen" kommt keiner in den Knast, bekommt niemand eine Geldstrafe oder sonstiges... Wenn sie soviel Geld für solche unnötige Ka**e übrig hat. Bitteschön. Wäre zwar schöner beim Tierschutz angelegt, aber da steckste nich drin. ;)

Meine Antwort auf: "Bäh, ist das ein widerlicher Köter!" oder "Erschießen sollte man die Viecher! Wie kann man sich nur so eine sche** Töle anschaffen!" ist:

"Ja, ich finde auch dass heute ein schöner Tag ist! Und die netten Leute die man überall trifft!" Mit einem netten grinsen im Gesicht, machts wirklich was her! ;)

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"Ja, ich finde auch dass heute ein schöner Tag ist! Und die netten Leute die man überall trifft!" Mit einem netten grinsen im Gesicht, machts wirklich was her! ;)

Das ist super :klatsch: aber auf sowas wäre ich in dem Moment nicht gekommen, ich war einfach zu sehr vor den Kopf gestoßen :Oo aber die soll mir nocheinmal über´n Weg laufen... :P

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Ja, mit der Zeit richtet man sich auf solche Sprüche ein. :)

Obwohl die Sprüche ja immernoch harmlos sind... Pina wurde mal von sonem Vollidioten vor einem Lebensmitteldiscounter angerotzt.

Und DA bin ich ausgetickt! Aber richtig! :[

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Ich entschuldige mich schon mal jetzt bei allen NORMALEN Kleinsthundbesitzern! :kuss::party:

Es ist nun mal so dass alles was nicht knuffig, süß und langhaarig ist böse ist. Wenn der Hund dann noch schwarz, größer und breiter ist wird doch daraus schon ein Kampfhund.

Augen und Ohren zu, Nase hoch und Klappe halten. Alles andere bringt eh nur Ärger ein und kostet Nerven.

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Vor ein paar Jahren hatte ich eine halbblinde, ziemlich taube und arthritische StaffMix Dame in Pflege. Jeden Tag hoffte ich reinen Herzens, dass sie fit bleibt, bis ihre Leute aus dem Urlaub kommen und jeden Tag hörte ich im Park, was für ein gefährliches Monster sie bestimmt sei. :motz:

Tröste Dich damit, dass sich bei solchen Szenen auch allen Leuten, die ihren Chihuahua als vollwertigen Hund sehen und sich mit dem Thema Hundeverhalten an sich auseinandersetzen die Fussnägel hochrollen. Die Rasse wird ja leider momentan von ziemlich vielen Menschen gekauft, die den Hund als Handtaschenerweiterung betrachten.

Spike hat super reagiert :knutsch

und der Chihuahua tut mir ernsthaft leid. :wall:

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Ok, Jagdterrier sind so ein eigenes Völkchen, aber das ist ein anderes Thema. Die netten Leute vom Tierheim (wirklich nett, sie geben alles was sie haben für die Hunde, so viel wie es in ihrer Macht steht!!) haben ihn dann mal in den Freilauf gelassen, damit wir sehen wie er sich verhält (unser Mädel war da noch nicht dabei, natürlich). Alles wie erwartet, total aufgedreht, rumgerast, gebuddelt, Ball gespielt etc. Was will man auch anderes erwarten nach 4 Jahren Einzelhaft im Käfig. Mit Menschen ist dieser Hund super, er schleckt einem das Gesicht ab und ist überaus lieb, wenn anfangs doch recht dominant – aber nicht aggressiv. So wie wir das verstanden haben (diverse Sprachprobleme, da Unterhaltung in gebrochenem Englisch), war er anfangs mit Hunden ok, dann jedoch fing er an eine Aggression zu entwickeln (Futter). Ok, dachte ich mir, Futteraggression, halb so schlimm. Na gut. Hund an die Leine, unser Mädel an die Leine und dann einfach mal nebeneinander Losspaziert. Er hat sich erst mal nur fürs Schnüffeln an irgendwelchen Ecken und Kanten interessiert (klar, kannte ja nichts mehr  evtl. Deprivationsstörung?!) und dann hat er angefangen, meine Maus zu attackieren. Jetzt bloß nicht aufgeben, dachte ich mir. Und der Käse war gegessen. Nach 2 Stunden waren die beiden beste Freunde. Sie bleiben alleine daheim, fressen aus dem gleichen Napf, spielen (da hat er übrigens eine Beisshemmung! Achja, spielen war erst nach ca. 8 Tagen, er konnte keine Spielaufforderung verstehen, aber dank meines sozialen Mädels, ging das schnell). Ok, wir haben das Kerlchen also eingepackt. Unsere kleine Teewurst. Der erste volle Tag mit der Teewurst war allerdings eine Katastrophe. Wir wollten gerade in einen Nationalpark und waren am bezahlen. Da kommt von hinten ein unangeleinter Schäferhund an die Teewurst und wollte nur Schnüffeln. Ein ganz großer Fehler. Wir hatten überhaupt keine Zeit zu reagieren, schon hatte die Teewurst den Großen angefallen und verbiss sich in den Hals des Gegners. Einfach so, ohne Vorwarnung. Mein Freund hat ihn dann im Nacken gepackt, hochgehoben – und hat den gesamten Schäferhund mit in die Luft gezogen. Nur Würgen hat geholfen, dann hat er losgelassen. Seit diesem Vorfall gingen wir also nur noch mit Maulkorb spazieren. Immer das gleiche: er fixiert, stemmt sich gegen die Leine, und will direkt an die sog. „Gurgel“. Er hat nur eine Absicht: töten. Er bellt nicht, er knurrt nicht, er hat den Schwanz schräg nach oben und wedelt so ein „oh Gott-bitte-lass-mich-zubeissen-Wedeln“ und dann schnellt er wie ein Krokodil vorwärts Richtung Hals. Und egal wie lange ich mit dem anderen Hund/Hundebesitzer spazieren gehe (z.B. 2 Stunden) es ändert sich nichts, außer dass er dann das typische Jagdterrier-Schreien anfängt. Mittlerweile haben wir schon alles durch: Ablenkung mit Futter, Spielzeug (Ball, da ist er normalerweise ganz fixiert drauf), vom Weg abdrängen, den Blickkontakt verstellen, seinen Blick auf mich richten, Bestrafung im Sinne von einem „shh“ oder „nein“ oder zur Seite rempeln oder in die Seitenlage bringen und halten (er gibt auch nach 45 Minuten nicht auf!). Es interessiert ihn nicht die Bohne. Außer man wird richtig böse, dann ist für ein paar Meter Schluss. Also habe ich mir gedacht, statuieren wir eben die Probe aufs Exempel: Hund eingepackt, zum Gnadenhof gefahren, Maulkorb dran und in das Rudel (28 Hunde, alle offen im Haus und Garten gehalten in einem friedlichen Rudel) reingeworfen. Da denkt man er würde still werden? Nö. Ran an den Rudelführer. Der hat Panik bekommen und das wars. Nach 3 Stunden hat sich unser Kleiner etwas beruhigt, weil er ja doch nicht alle Hunde fixieren konnte und hat sich dann das erste mal hingesetzt. Aber die Stille konnte jede Sekunde wieder umschwappen. Ok, also Hund am nächsten Tag nochmal hin  nach 2 Stunden konnte man ihm den Maulkorb abnehmen. Achja, noch zur Info: es war egal, ob wir dabei waren oder nicht, auch ob unser Mädel dabei war oder nicht. Leider können wir jetzt dort nicht mehr hin, da der Besitzer des Gnadenhofes die Diagnose Krebs bekommen hat und leider keine Zeit mehr für uns hat (völlig verständlich, wir sind ihm unendlich dankbar!!). Es ist jetzt kontinuierlich etwas besser geworden, allerdings würde er immer noch töten wollen, er führt sich bloß an der Leine nicht mehr so arg auf. Mittlerweile darf er frei laufen, wenn kein anderer Hund in Sicht ist und kommt auch zuverlässig wieder. Ich weiß, so etwas braucht Zeit, aber ich wollte nur fragen, ob ich vielleicht irgendetwas vergessen habe oder ob ich mich zusätzlich noch anders verhalten soll? Zusatzinformation: Er hatte anfangs im Haus markiert (nicht gepinkelt!! Markiert!) auch meinen Freund hatte er schon erwischt… Das gab riesen Ärger und er macht es jetzt nicht mehr. Außerdem ist er kerngesund, alles beim Tierarzt überprüft. Auch hormonell ist alles ok. Soweit ich das einschätzen kann hat unsere Teewurst eine Verhaltensstörung (pathologisch, neurotisch) und die Aggressionen sind meiner Meinung nach dominant-aggressiv (auf keinen Fall Angstaggression!) und dysfunktional und antrainiert. Sie gehen gegen alle Rassen, alle Geschlechter, alle Farben und alle Größen. Uns wurde schon 3 mal mitgeteilt wir sollen den Hund einschläfern. Das werde ich niemals tun. Der Tierarzt meinte, unser Hund hätte die typischen Verhaltensweisen eines ausgebildeten Kampfhundes. Seht ihr da vielleicht noch Hoffnung? Also aufgeben werde ich niemals. Aber habt ihr vielleicht noch irgendwelche Tipps für uns? Tut mir Leid, dass das hier so lange geworden ist, aber kürzer kann ich das Ganze nicht beschreiben… Dafür gibt es hier noch ein Video von ihm. Wir haben bewusst nicht eingegriffen, da wir sehen wollten was passiert (Besitzer war einverstanden, Maulkorb war dran). Vielen Dank für’s Lesen!!! Anja mit Rosi und Teewurst Valentin

      in Aggressionsverhalten

    • Ist das ein Kampfhund?

      Luke an der Leine ..... mein Schnuffi... ... nach dem 3. Besucher... ist das ein KAMPFhund ( ich kanns nimmer hören) NEIN, ein Pazifistenhund, der verabscheut Gewalt....... ich glaub die überlegt immer noch was ein Pazifist ist

      in Plauderecke


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