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Hundeforum Der Hund
Saro

Hund mag weder Spieli noch Leckerli noch Streicheleinheiten: Ideen, was als Motivation zum Kommen dienen könnte?

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Habe letzte Zeit ähnliche Problem...

Wenn Pinsel mit andere Hunde "Hundetreff" trifft und ganz doll herumspielt,

zwischen durch gräbt sie ständig und frisst auch Erde. 1 Stunde später wollen

Wir heimgehen, habe Hundespfeife und den Namen gerufen, sie hat mich angeguckt, spielt aber weiter. Leckerli habe ich schon in der Hand.

Letzte Zeit läuft so immer dasselbe, dass sie mich ignoriert hat.

Gestern wo ich mit Pinsel spazierte, hat Pinsel aus der Ferne kleine Hunde mit Welpen gesehen, Pinsel geht langsam ran, ich rufte: Pinsel, bleib! mit Pfeife.

Pinsel hat mich angeguckt, hat ignoriert, geht immer schneller und schneller.

Bis Pinsel zu den anderen Hunde getroffen hat, habe ich sie sofort angeleint

und war auch enttäuscht,weil sie nicht auf Mich hörte.

Dann habe ich mit meinem Freund geredet, dass es nicht so weitergeht.

Dann haben Wir beschlossen, Schleppleine zu kaufen. Mal schauen, wie in

nächsten Tagen läuft, ob es klappt.

Im Haus ist Pinsel super, draußen nicht, sie macht, was sie will -

das lasse ich mich nicht Gefallen. Pinsel soll auf Mich hören und nicht

ignorieren.

Beim Spaziergang schnüffelt sie ständig, jeden 2 bis 5 Meter!!!!

Kann sie nicht mal kurz lassen, natürlich darf sie schnüffeln, aber nicht

in jeden kleine Schritte...

*seufz*

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hey

weiß nicht ob das klappt aber wie wäre es mal mit dem "oh das Blättchen ist aber toll "Trick?! :D

Auf Deutsch:Du suchst dir igendein Spielzeug aus (muss aber vollkommen neu seien,ich meine damit wenn er Taue schon ken nicht noch eins in der anderen farbe verstehst du? :??? )

Und dann einfach jeden Tag das Spielzeug aus einem Vesteck holen und deinen Hund zu dir rufen und dann musst du verrückt spielen:prost: also:Z. B. Ohhh ist das toll schreien und das spielzeug hoch und runter werfen aber ihm nicht geben das ne woche lang und dann irgendwann mitnehmen und ruftrainig machen und ihm das megatolle Spielzeug als belohnung kurz geben viel Glück

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@ jagendeHündin

Mein Vorgehen orientiert sich an Piä Grönings "Antijagdtraining". Mir erscheint der Aufbau des Trainings logisch und wirkungsvoll, wenn konsequent daran gearbeitet wird. Es gibt auch viele Leute, die damit Erfolge erzielt haben.

Deine Geschichten sind ja haarsträubend und natürlich habe ich manchmal Angst, dass ich es einfach überhaupt nie hinkriege - aber Tobi ist noch jung, derzeit in der Pubertät, und ich bilde mir nicht ein, dass ich das einfach so ratz-fatz hinbekomme.

Die Idee, die hinter dem Zeigen der Mauselöcher steckt, ist eben die, dass man dem Hund vermittelt "gejagt wird mit mir". Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ein jagdtriebiger Hund glücklich leben kann, wenn er nie jagen darf, - Deine Hündin ist so manches Risiko dafür eingegangen, dieser Lust nachzugehen!

Für mich wäre es wichtiger, dass die UNKONTROLLIERTE Jagd unterbunden wird!

Pia Gröning nennt noch weitere Möglichkeiten, gemeinsame "Jagden" zu inszenieren, die den Hund in seinen Neigungen auslasten und die gleichzeitig kontrolliert ablaufen.

Und was das Verfolgen und ggf. Reißen der Beute angeht - da bin ich anderer Meinung als Du:

Ich glaube nämlich sehr wohl, dass viele Hunde laufen um des Laufens willen und dass sie nicht zwangsläufig den Akt des Tötens brauchen, um die Jagd glücklich abzuschließen!

Allein das Laufen ist schon eine Belohnung!!!

Tobi hat schon sehr oft nach Mäusen gebuddelt und so manches Nest ausgehoben (einmal leider auch mit Jungtieren!) und noch nicht ein einziges Mal die Tierchen gefressen oder auch nur ins Maul genommen!

Er kriegt in der Regel nicht mal mit, dass die Mäuse zwischenzeitlich das Weite suchen und hat auch schon mal eine MAus beim Graben mit seiner Pfote aus der Erde befördert und auch das nicht mitbekommen.

Er gräbt nicht, um zu töten, sonden um des Grabens willen und das befriedigt ihn sehr, ohne dass dabei jemand sein Leben lassen muss und ohne dass er über eine Straße hetzt.

Deshalb kann ich damit ganz gut leben!

@ Senta

Ich rufe aus diesem Grunde nur, wenn ich mir sicher bin, gerade einen "lichten" Moment zu erwischen, bzw., wenn ich das Gefühl habe, mit meiner Stimmlage zu ihm durchzudringen. Sonst mache ich mich ja nur zum Deppen...

@ PiNSEL

Ja, es ist oft mühsam, wenn der Hund noch nicht 100% gehorcht. Schleppleine ist prima, im I-net gibt es auch gute Anleitung, WIE man das richtig macht (z.B. Hund nicht an der Schleppleine zu sich heranziehen, er soll selber kommen!)

Ich wünsche dir viel Glück und Konsequenz!

@ zsboston

Das klingt ja nett, ich denke, das könnte ich auch mal noch machen! DAnke auch für deinen Vorschlag!

Was ich als nächstes und bis auf weiteres tun werde:

- Besondere Leckerlis ausprobieren, die es noch nie gab (er frißt im Moment aber eh´ sehr schlecht, mal sehen, ob ich ihn trotzdem "drankriege"),

- Null Futter im Napf anbieten

- Nur noch aus der Hand füttern und das Herkommen immer in Verbindung mit einem Kommen-Kommando verknüpfen, das ich neu festlegen werde.

(Aufbau natürlich von drinnen - dann Garten - dann Außenwelt.)

- Draußen noch einmal die Versteck-Sache angehen und das oft machen - dann halt in einem Gebiet, in dem es von Hasen, etc. nicht gerade wimmelt und ansonsten:

- Schleppleine!

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@saro

Ja, denk ich auch mit dem Schleppleine,

werde morgen Vormittag ausprobieren.

ich dachte, Pinsel ist die einzige Problem, doch nicht.

Es gab auch ähnliche Problem wie andere Junghunde auch,

dann bin ich beruhigt - Weil ich dachte, als ob ich falsch gemacht hätte...

Liegt das wirklich Pubertät? In welchem Alter kann der Hund richtig gehorchsam sein? Nein- bestimmt unterschiedlich...

Ich kenne einer, einen Hund, der 6 Monate alt ist, sehr gehorchsam

und hört alles auf Frauchen. Echt super. Pinsel war auch als 6monatige so wie der andere Hund gewesen. Seit etwa 2 Monate macht sie was sie will ... Echte Sturkopf!!!

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Hi,

"Ich schrie "SITZ!" und er setzte sich, ich schrie "BLEIB!" und ich konnte ruhig hingehen und ihn anleinen:"

Vielleicht gehöre ich ja zu der "Glas-ist-halb-voll-Fraktion", aber ich finde, dass hört sich doch gut an. Ist ein guter Anfang.

Das er sitzten geblieben ist, nur weil er müde war und froh, etwas ausruhen zu können - das hört sich für mich nach der "Glas-ist-halb-leer-Fraktion" an. ;)

Hast du es als Spielzeug schon mal mit einem Stück Fell probiert als Lieblingsspielzeug? Oder apportieren mit dem Futterbeutel oder sonem Flybee (Futterfrisbee). Dann kann Dein Hund mit Dir zusammen sein Futter erjagen und sich mit dir seinen viel besseren Kick abholen - dann er hat bei dieser Jagd Erfolg.

Viel Glück und starke Nerven

chris

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Hi,

"Ich schrie "SITZ!" und er setzte sich, ich schrie "BLEIB!" und ich konnte ruhig hingehen und ihn anleinen:"

Vielleicht gehöre ich ja zu der "Glas-ist-halb-voll-Fraktion", aber ich finde, dass hört sich doch gut an. Ist ein guter Anfang.

Das er sitzten geblieben ist, nur weil er müde war und froh, etwas ausruhen zu können - das hört sich für mich nach der "Glas-ist-halb-leer-Fraktion" an. ;)

Nee, du hast schon recht: Tobi ist oft sehr gehorsam, setzt sich oft auch auf Entfernung auf einen Zuruf und gerade auch das "Bleib!" klappt sehr gut. Darüber freue ich mich sehr.

Ich würde mir wünschen, dass wir irgendwann so weit sind, dass ich Tobi eine Rabenjagd erlauben kann und er aber auch kommt, wenn er gerufen wird, weil er weiß, dass es dann was anderes Spaßiges gibt.

Hast du es als Spielzeug schon mal mit einem Stück Fell probiert als Lieblingsspielzeug? Oder apportieren mit dem Futterbeutel oder sonem Flybee (Futterfrisbee). Dann kann Dein Hund mit Dir zusammen sein Futter erjagen und sich mit dir seinen viel besseren Kick abholen - dann er hat bei dieser Jagd Erfolg.

Bin gerade dabei, ein Karnickelfell zu ersteigern. Ich möchte, dass ich für Tobi wichtig bin, um an sowas begehrtes zu kommen, Felle liebt er ja über alles.

Habe jetzt auch überlegt, Hasenpfoten als "Fundstück" mitzunehmen, das wär dann ein echtes Highlight. Wär klasse, wenn das funktionieren würde!

Viel Glück und starke Nerven

Vielen Dank!

chris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44257&goto=850642

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Erwartest du nicht ein bißchen zuviel?

Dein Hund ist 8 Monate alt und ein Jagdhundmix.

Die wenigsten Hunde lassen sich abrufen, wenn sie einmal losgelaufen sind, um zu jagen.

Da mußt du vorher reagieren.

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@ davinia

*g*

Schon klar, dass man das unkontrolliere Jagen im Ansatz unterbinden muss!

Trotzdem ist mein FERNziel, dass der Hund irgenwann sicher abrufbar ist!

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Versuch mal Reizangeltraining! Da kann er kontrolliert ein Stück Fell etc. Jagen und ist nach 5 Min. ziemlich fertig. Ansonsten würd ich ihn, wenn er zu weit weggerannt ist von dir wegjagenund ihn nicht beachten. Das machen Hunde im Rudel auch so! Wenn sich ein Hund zu weit entfernt, dann gibts ein aufn Deckel, wenn er zurückkommt. Allerdings sollte er dann auch wirklich nicht auf Zuruf gekommen sein. Dann kann ich dir noch die Handfütterung empfehlen (drinnen nur noch 1/3 füttern und den Rest Draußen bei Kontaktaufnahme). Man kann, um das Ganze zu verstärken, auch jeden Kontaktaufnahme (Blick, Schritt auf einen zu und kommen) clickern. Hat der Hund das raus, dann kommt er ja eh nach der kleinsten Kontaktaufnahme, um das Lecker abzuholen;-)

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Was ich als nächstes und bis auf weiteres tun werde:

- Besondere Leckerlis ausprobieren, die es noch nie gab (er frißt im Moment aber eh´ sehr schlecht, mal sehen, ob ich ihn trotzdem "drankriege"),

- Null Futter im Napf anbieten

- Nur noch aus der Hand füttern und das Herkommen immer in Verbindung mit einem Kommen-Kommando verknüpfen, das ich neu festlegen werde.

(Aufbau natürlich von drinnen - dann Garten - dann Außenwelt.)

- Draußen noch einmal die Versteck-Sache angehen und das oft machen - dann halt in einem Gebiet, in dem es von Hasen, etc. nicht gerade wimmelt und ansonsten:

- Schleppleine!


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44257&goto=850582

Hallo Saro

Das klingt schon mal gut, was du vorhast! Meine Rhian hat als Junghund draussen auch kaum Belohnungen angenommen, alles andere war viel interessanter. Ich selber war eigentlich die einzige Belohnung - entsprechend habe ich mit ihr gespielt, ohne Spielzeug.

Wenn der Hund sich drinnen motivieren lässt, aber draussen zu sehr abgelenkt ist, solltest du a) drinnen weiterüben und B) draussen langweiligere Orte suchen, wo dann deine Belohnungen von mehr Interesse sind. Gerdade gemeinsame Spiele, die in Richtung Jagdersatz gehen, müssen auch erst auftrainiert werden, damit die entsprechenden neurologischen Verknüpfungen im Gehirn entstehen. Je öfter der Hund so ein Spiel als angenehm und spannend erlebt hat, umso grösser wird seine Bereitschaft werden, sich darauf einzulassen.

Versuch mal eine Hitliste zu erstellen von den Dingen, die dein Hund am liebsten tut - je eine für drinnen und draussen. Nimm auch die Dinge rein, die dir nicht gefallen wie Raben jagen oder im Mist wälzen.... Dies ist sehr hilfreich zum herausfinden, womit man den Hund gut belohnen kann.

Reizangeltraining ist eine super Sache, aber man muss es richtig machen, sonst erzieht man sich einen Hund, der noch unkontrollierter hetzt.

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