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Hundeforum Der Hund
Saro

Hund mag weder Spieli noch Leckerli noch Streicheleinheiten: Ideen, was als Motivation zum Kommen dienen könnte?

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Ich würde den Hund Drinnen gar nicht mehr beachten und nichts mehr drinnen machen, damit du Draußen interessanter bist.

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Ich würde den Hund Drinnen gar nicht mehr beachten und nichts mehr drinnen machen, damit du Draußen interessanter bist.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44257&goto=851324

Einen Hund drinnen "gar nicht mehr beachten" wird fast jeder Hund (weil sehr soziales Wesen eben) als Bestrafung empfinden. Dies schädigt die Bindung und bewirkt an sich, ziemlich sicher, dass der Besitzer dann draußen noch uninteressanter wird weil man ihn mit nichts mehr wichtiges und schönes verknüpft...

Eher muss man die Anforderungen mal so stellen dass sie für den Hund möglich sind...

Zuerst das Kommen zuhause üben - immer mit schöne Belohnung (Spiel/Leckerli).

Dann nur im eigenen Garten oder in abgezäunten Bereich (Hundeschule oder ähnliches) abrufen üben... Dafür sorgen dass die Distanz dabei nicht zu groß ist und das Ablenkung auf ein Minimum bleibt... Und immer besonders gutes Leckerlis einstecken haben - kein Trockenfutter oder irgendwas was er sonst auch kriegt... Dieses Leckerli gibt es nur für ganz tolle Leistungen...

Dann kann man die Distanz leicht vergrößern... Dann paar Ablenkungen dazu.... Wichtig dabei... Einer Hält den Hund (damit er nicht irgendwo jagen, schnüffeln geht) und der Halter entfernt sich ihm die Leckerlis zeigend und ruft ihn dann... Dann verschwindet man hinter einen Baum und kommt kurz davor und ruft... Immer ist der Hund fixiert.

Wenn das Kommen so immer funktioniert, dann kann man auf die nächste Stufe steigen - Hund rufen wenn er nicht gerade gehalten wird... Erst dann kann man das ganze nach draussen mit Ablenkungen probieren...

Wenn der Hund gelernt hat dass es sich sehr lohnt IMMER zu kommen - so wird er auch immer kommen. Nur halt rausgehen wo tausend andere Reize sind und rufen bevor das KOMM Kommando überhaupt richtig "sitzt" - klar geht das nicht. Und schon gar nicht bei einem Hund der Jagdpotenzial etwa hätte.

Jede gute Hundeschule übt mit jungen Hunden das Abrufen... Wäre wichtig so einen Welpenkurs schon zu besuchen.

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@Senta Sehe ich nicht so und kann man meiner Meinung auch nicht verallgemeinern. Natürlich noch den Hund füttern und kuscheln, kontaktliegen. Aber drinnen spielen und "trainieren" würde ich nicht, wenn der Hund micht Draußen nicht beachtet.

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@Senta Sehe ich nicht so und kann man meiner Meinung auch nicht verallgemeinern. Natürlich noch den Hund füttern und kuscheln, kontaktliegen. Aber drinnen spielen und "trainieren" würde ich nicht, wenn der Hund micht Draußen nicht beachtet.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44257&goto=851596

Deine anfänglicher Ratschlag war "den Hund Drinnen gar nicht mehr beachten"...

Jetzt schreibst Du: "füttern, kuscheln und kontaktliegen"... Zwischen diese zwei Ratschläge liegen Welten dazwischen.

Ob man innen trainieren will oder nicht - sei dahingestellt. Jedoch, der erste Vorschlag könnte leicht missverstanden werden als "den Hund komplett ignorieren" wenn man zuhause ist: und das wäre ganz klar kontraproduktiv weil es eben eine Bestrafung wäre die alles andere erreicht als wie die Bindung zum Menschen stärken.

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Ich sehe das wie Senta 2006. Was genau soll das bringen, wenn man den Hund im Training gnadenlos überfordert mit Aufgaben, denen er noch nicht gewachsen ist? Wenn der Hund nicht auf den Hundeführer achtet, heisst das, dass die Ablenkung noch zu gross ist. Klar, ich kann mich dem Hund mal deutlicher in Erinnerung rufen. Aber vor allem muss ich dafür sorgen, dass der Hund lösbare Aufgaben erhält, und dazu muss ich mit den Anforderungen erst mal einen Schritt zurück. Daher ist es auch sinnvoll, wenn man die Ablenkung steigert zunächst die Distanz zu verringern. Der Hund muss erst lernen, dass Kooperation was tolles ist.

Indem man dem Hund die Kooperation erst mal ohne grosse äussere Ablenkung schmackhaft macht, legt man ein Fundament, auf das man aufbauen kann. Die Erfolgserlebnisse, die der Hund beim Indoor- und Gartentraining hat, hinterlassen Spuren im Gehirn, das Verhalten wird zur positiv verknüpften Gewohnheit. Dies gilt nicht nur für das Lernen von Kommandos, sondern auch für gemeinsames Spiel.

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