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Hundeforum Der Hund
Brehmion

Trockenfutter stehen lassen oder immer wegnehmen?

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Die bindung zwischen dir und deiner

Fellnase, beeinflußt das gar nicht.

Meine persönliche Meinung.

Ruby hatte das Trockenfutter auch den ganzen Tag

zur Verfügung, war ich einfach von der Katze vorher so

gewohnt.

Allerdings habe ich auch schon Meinungen

gelesen, dass man es bei mäkligen Hunden

nicht stehen lassen soll.

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Hi,

hängt eindeutig vom Hund ab und wie lange er schon bei mir ist.

Hab ich ihn neu, laß ich mich auf das Spielchen nicht ein, dann kommt das Futter nach einer gewissen Zeit weg - nein nicht genau nach 15 Minuten, denn ich habe keinen Bock alles nur noch mit Uhr zu machen.

Durch die unterschiedlichen Fütterungszeiten, die wir hatten, konnte es bei Sammy auch schon mal passieren, dass er keinen Hunger hatte. Da blieb es drin, bis er es fraß. Allerdings konnte es dann vorkommen, dass er Abends fasten mußte, da er zu spät das "Frühstück" gefressen hatte. Allerdings bekam er das Trockenfutter uneingeweicht.

Das Wegstellen kam meiner Meinung auch nur ins Gespräch, weil früher a) Reste bzw. B) Naßfutter gefüttert wurden, die einfach vergammeln konnten. Die Krankheiten durch die dadurch entstehenden Bakterien will kein Mensch dem Tier antun.

Im Prinzip macht das Wegstellen bei Trockenfutter auch nur Sinn, wenn der Hund sich an feste Fütterungszeiten gewöhnen kann. Dann kann sich zu einer bestimmten Zeit auch ein Hungergefühl einstellen, ansonsten ist das nämlich eher schwierig.

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Hallo zusammen!

Meiner Meinung nach kann diese Frage sehr wohl die Beziehung zwischen Mensch und Hund beeinflussen, je nachdem wie sonst das Verhältnis strukturiert ist.

Nahrung ist eine überlebenswichtige Ressource für einen Hund. Und je mehr Ressourcen ein Hund zur freien Verfügung hat, desto mehr kann sich das in seinem hohen Status innerhalb des Sozialverbandes äußern.

Generell kann man also, so finde ich, keinen Fehler machen, wenn man das Futter wegstellt, falls der Hund es nicht auffrisst. So wird man quasi zum Verteiler dieser wichtigen Ressource.

Wie wichtig diese Ressource für den einen oder anderen Hund ist, kann man sehen, wenn man mal genau beobachtet, in welchen Situationen der Hund denn zu seinem vollen, stehengelassenen Fressnapf geht und daraus frisst. Oft passiert das zum Beispiel, wenn Besuch kommt, was nicht selten einer Demonstration von Besitztümern dient.

Wie "schädlich" es für die Beziehung zwischen Mensch und Hund sein kann, wenn das Futter stehen gelassen wird, ist natürlich individuell von dem jeweiligen Mensch-Hund-Team abhängig.

Ist die Beziehung zwischen Mensch und Hund durchweg harmonisch, würde ich die Futtersache so beibehalten, wie bisher.

Scheint hier und da die Beziehung ungeklärt, würde ich das Wegstellen des Futters unbedingt empfehlen.

Lieben Gruß

Meike

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Wie wichtig diese Ressource für den einen oder anderen Hund ist, kann man sehen, wenn man mal genau beobachtet, in welchen Situationen der Hund denn zu seinem vollen, stehengelassenen Fressnapf geht und daraus frisst. Oft passiert das zum Beispiel, wenn Besuch kommt, was nicht selten einer Demonstration von Besitztümern dient.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44270&goto=842559

Du machst es zu einer wichtigen Reccource durch das weg nehmen. Das und dieses unselige in Mode gekommene vor Rechnen jeden Bröckchens das der Hund haben darf. Mach mal für dich einen normalen Teller fertig und geh hin und nimm immer einen Esslöffel voll von der Portoin weg. Du wirst nicht dünner, aber hast noch Hunger. Anfangs kaum, aber da der Hund für ewig so gefüttert wird wird das Hungergefühl immer größer.

Dazu kommt das viele die so berechnend füttern auch nicht beachten, das der Hund bei mehr Leistung /kalten Wetter auch mehr Energie verbraucht, also mehr Futter.

Bei einem Hund der sich Futter selber einteilen kann, kann man genau das beobachten. Es gibt Tage /Jahreszeiten da nimmt er mehr auf und es gibt auch Zeiten, da futtert er fast nichts.

Futter ist hier nichts was besonders verteidigt würde, auch Gasthunde, welche in aller Regel erst mal sämtliche Näpfe leeren, werden nicht vertrieben. Aussnahme bilden jene Hunde mit denen meine noch nicht so ganz einig sind. Da ist es aber wurscht, ob ich das Futter nun weg stelle oder nicht. Wenn ich das Futter weg räume suchen die sich etwas anderes Spielzeug/Liegeplätze und wird eben darum gestritten.

Klar kann es für mich wichtig sein Futter zu einer Ressource zu machen und diese auch zu verwalten. Gibt sicher Hunde die kann man damit gut kriegen. Bei meinen windigen befürchte ich die würden sich irgendwann ihr Futter selber jagen ... Ich hab noch andere Haustiere, das lassen wir lieber ;)

Gruß Iris

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Paula war als Welpe ein sehr mäkeliger Hund, sie hat sehr schlecht gefressen. Das ist besser geworden, seitdem wir die Futteraufnahme auf zwei mal täglich für eine bestimmte Zeit begrenzen. Seitdem ist der Napf leer und wird hochgestellt bis zum Abend.

Dein Welpe hat sehr gut zugenommen in so kurzer Zeit, wenn er nichts frisst, wird er kein Hunger mehr haben. Ich finde, dass die Futterangaben auf den Packungen viel zu hoch dosiert sind, unsere Paula hat die Portionen nie geschafft. Dann musss man noch die ganzen Leckerchen einrechnen, da wird der Appetit kleiner.

Sehr gut für die Mensch- Hund Bindung finde ich die Handfütterung .Du kannst die Futterportion Trockenfutter in einem Beutelchen zum Spazieren mitnehmen, so bekommt sie ihr Futter statt Leckerchen und die Bindung wird größer.

LG

Evchen

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Hallo nochmal zusammen, hallo Iris,

vielleicht habe ich mich da missvertändlich ausgedrückt: Futter wegnehmen, so wie ich es meine, soll nicht heißen, seinen Hund hungern zu lassen! Man sollte es ihm natürlich schon immer wieder aufs Neue anbieten! Wenn ein Hund Hunger hat, dann würde er ja auch seinen Napf leer fressen.

Dass Hunde je nach äußeren Einflüssen oder bestimmten Situationen mehr Energie verbrauchen, steht außer Frage. So hoch, wie teilweise der Rohproteingehalt in verschiedenen Futtersorten ist, ist es aber fast unmöglich, dass diese durch das Futter zugeführte Energie von "normal" aktiven Hunden überhaupt verwertet werden kann.

Iris, ich muss Dir widersprechen, dass man erst durch das Wegnehmen das Futter zu einer wichtigen Ressource macht. Es liegt in der Natur, dass es eine wichtige Sache ist, eben überlebenswichtig.

Ebenso ist es meiner Meinung nach "natürlicher", dass Futter wegzustellen, falls der Hund es nicht frisst, denn in der freien Natur, würde der Hase auch entweder weglaufen oder von einem anderen Tier gefressen werden.

Bin auf andere Meinungen gespannt!

Lieben Gruß

Meike

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Überlebenswichtig wird es erst, wenn ich es nicht Frei zur Verfügung stelle bzw immer zu wenig Futter angeboten wird. Der Hund denkt nicht "Oh , ich sterbe, wenn ich nicht futtere" ;)

Das er es braucht, weiß er erst, wenn es zu wenig gibt oder aber ich etwas besonderes daraus mache.

Weder Spielzeug noch Liegeplätze sind Überlebens wichtig, auch ich bin das nicht. All das kann ich aber zu einer ganz besonderen Ressource machen. Ich muß nur sparsam genug damit umgehen ;)

Gruß Iris

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@evchen: Stimme Dir voll und ganz zu! Im besten Fall füttert man seinen Hund beim gemeinsamen Training!

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@evchen: Stimme Dir voll und ganz zu! Im besten Fall füttert man seinen Hund beim gemeinsamen Training!

Dann ist ein profanes TF was ganz besonderes.

Was die Begrenzung der Futterzeit angeht, stimme ich Meike voll zu. In der freien Natur bekommt der Wolf auch nicht jeden Tag Nahrung, es gibt Tage, da wird gehungert, und wenn der Tisch reichlich gedeckt ist frisst der Wolf gierig die Beute auf, dass ihm das niemand wegnehemen kann.

Ähnliche Situation stellen wir nach mit der Begrenzung der Futterzeit.

Evchen

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