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Hundeforum Der Hund
Hebia

Neuvorstellung und kranker Boxer (plötzliche Lähmung und Folgegeschichte) in Wolfsburg

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Hallo an alle, ich bin neu hier, :winken:

meine Traurigkeit und Hilflosigkeit hat mich hierher verschlagen. Ich möchte euch erst mal erzählen was meine Situation ist.

Mein bisher kerngesunder 5-jähriger Boxer-Rüde war Mittwoch Morgen plötzlich hinten gelähmt. Was für ein Schock! Also ab zum Tierarzt - röntgen, Blutuntersuchung etc. Diagnose: gebrochene Spondylose am Lendenwirbel. Prognose: Operation so gut wie unmöglich, wenn Medikamente nicht anschlagen innerhalb von 24 Stunden ins CT gucken was genau ist und ob OP evt doch noch aussichtsreich oder wenn nicht gleich die Narkose vertiefen für immer, wie meine Ärztin sich ausdrückte.

Aber erst mal hat er halt die Medikamente bekommen ( Kortison, Tropf, etc). Am nächsten Tag hat sich tatsächlich eine kleine Verbesserung gezeigt - er reagierte auf Nadelpiekser mit Zuckungen in einem Bein und das andere baute auch schon Muskelanspannung auf.

Also Gott sei Dank erst mal kein CT und weitermachen mit Medikamenten. Seitem verbessert es sich täglich etwas. Er kann auf einem Bein sich leicht abstützen, das andere hängt halt so leblos an ihm rum. So versucht er sich ein Stück zu robben oder ich unterstütze ihn indem ich mit einem langen Schal sein Hinterteil hochhalte. Ein Anblick zum heulen!

Nun ist es so, dass wir nur eine kleine Wohnung haben, keinen Balkon oder Garten und raus führen 4 zur Zeit unüberwindliche Stufen.

Da er keine Konrolle über seine Blase hat läuft diese halt einfach über wenn sie voll ist so 3-4 mal am Tag da wo er grade liegt. Sein grosses Geschäft macht er in der Wohnung mit ganz unglücklichem Gesicht.

Auch arbeiten müssen wir eigentlich, konnten nun die letzten 3 Tage und die kommenden 3 Tage mit Resturlaub überbrücken. Danach wird es schwierig. Unser Boxer wiegt 44 Kilo und ist nicht mal ebend irgendwo hin zu tragen.

Heute habe ich den Eindruck, dass er auch langsam frustriert ist. Liegt mit unglücklichem Gesicht vor mir, hat kein Interesse an Spielzeug. Wenn er sich mal hochquält dann eigentlich immer Richtung Tür.

Die ganzen Tage war ich tapfer weil täglich kleine Verbesserungen da sind. Ich weiß, dass die Genesung langsam geht, aber heute denke ich manchmal: Wie soll das nur weitergehen? Wird er je wieder gehen können und seine Blase kontrollieren? Wie soll ich das organisieren wenn wir wieder arbeiten müssen? usw usw.

Bin grade sehr mutlos und traurig.

Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und kann mir Mut machen?

Hat jemand praktische Tips?

Hebia

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?!?

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Hallo Hebia und herzlich willkommen im besten Hundeforum der Welt ;)

Helfen kann ich dir / euch leider nicht, aber ich drücke Euch ganz doll die Daumen, das es wieder besser wird!!!!!

Traurige Grüße Arrgyle

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Ich kann euch leider keine Tipps geben.

Wünsche euch aber ganz viel Kraft(vor allen Dingen eurer Fellnase) und hoffe mit euch, dass er weiterhin Fortschritte zeigt und die Medikamente anschlagen.

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Ach du großer Schreck :o :o :o .

Als erstes würde mir einfallen, dass es für Hunde mit gelähmten Beinen so Geh-hilfen gibt, hast Du vielleicht schonmal gesehen. Da sind Räder dran und das Gestell übernimmt sozusagen der "Job" der Hinterläufe.

Nährere Erfahrungen damit hab ich nicht, ich weiß nur das es sowas gibt :yes: . Für seine Blase, falls es nicht mehr besser wird, gibt es Inkontinenzunterlagen für sein Bett oder auch Windeln. Ich hab mich damit kurzzeitig auch mal auseinander gesetzt, als mein Hund angefangen hat Tropfen zu verlieren, aber das hat sich wieder erledigt.

Ich such Dir aber gleich mal das Thema raus in dem es darum geht, vielleicht steht da auch was drin das Dir weiterhilft.

Und übrigens: Herzlich Willkommen, Du bist der 11.111 Benutzer dieses Forums =) .

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Hier ist das Thema, in dem es um die undichte Blase geht: Klick

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Hallo Hebia,

das hört sich schon sehr ernst an, aber auch kleine Fortschritte sind ganz wichtig und sollten dir Mut machen.

War sie am Mannitol-Tropf?

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Danke erst mal.

Ich weiß nicht genau wie der Tropf hieß, nur dass da das Cortson drin war, welches er jetzt in Tabletten bekommt, Elektrolyte und Vitamin B

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Danke erst mal.

Ich weiß nicht genau wie der Tropf hieß, nur dass da das Cortson drin war, welches er jetzt in Tabletten bekommt, Elektrolyte und Vitamin B
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44303&goto=842567

Das Manitol gehört bei der Symptomatik eigentlich zur Standarttherapie. Ist ein stark insb. aufs Nervengewebe wirkendes Diuretikum. Hat dein Hund bestimmt bekommen.

Setzt man in den ersten 24 h ein und wirkt oft Wunder.

Wenn man dann erfolge sieht heißt es Geduld und gezielte Mobilisierung.

Es gibt eine gute Gehhilfe fürs Becken mit 2 Griffen, frag doch mal deinen Tierarzt danach.

Ist glaub ich von der Firma, die auch die "Walker-Socken" herstellt.

Geht besser als der Schal.

Wenn du täglich Besserungen siehst kann das auch mit der Blase noch werden.

Drücke euch ganz fest die Daumen.

Kopf hoch

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(bearbeitet)

Hallo,

herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

Auch wenn der Anlass ja wirklich kein schöner ist, denke ich,

das du hier richtig bist.

Zu dieser Krankheit kann ich dir leider auch nichts sagen aber ich kann

dir versichern, das du hier mit deinem Kummer nicht alleine bist.

Ich selbst kam damals hier in dieses Forum als ich so traurig war wie du.

Ich selbst habe auch einen Hund der ca 50kg wiegt und, der konnte eines Tages auch

nicht mehr laufen, geschweige denn aufstehen.

Ich weiß wie es ist einen so schweren Hund da liegen zu haben und ihm nicht helfen zu können.

Den trägt man nicht mal eben zum Gassi gehen in den Garten.

Ich wurde damals hier sehr gut aufgefangen und bin geblieben.

Du könntest mal versuchen ein großes Handtuch durch seinen Bauch unten rum zu führen und ihn vielleicht so helfen in den Garten zu kommen ohne ihn komplett tragen zu müssen.

Ich drücke dich unbekannter weise mal ganz feste und wünsche dir ganz viel Kraft und für deinen Hund alles Liebe und Gute.

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Herzlich willkommen, Hebia!

Mein Gott, ist das traurig, was ihr da mit eurem Hund erleben müsst. Was macht ihr jetzt nur durch! Ich wünsche euch von Herzen, dass er wieder gesund wird.

Alles, alles Gute und viel Kraft!

LG, Anja

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