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Hundeforum Der Hund
celinsky

Viele Gedanken bei Anschaffung eines Zweithundes

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Ich kann deine Überlegungen gut verstehen. Uns ging es ähnlich.

Eine Garantie, dass es gut geht, bekommt man niemals, aber es gibt schon einiges, was man beachten sollte, damit die Chancen steigen.

Vielleicht zähle ich mal auf, worauf wir geachtet haben:

Der 1. Hund sollte schon aus dem Gröbsten raus sein, d.h. eine Grunderziehung haben. Wegen Knöpfchens Handicap war auch die Größe/Gewicht des Zweithundes entscheidend.

Unser Rollknopf ist anderen Hunden gegenüber aufgeschlossen und interessiert, das haben wir auch im Haus getestet.

Sie ist auch selbstbewusst und weiß sich notfalls durchzusetzen. ;)

Auch wenn ein Urlaubshund nicht das gleiche ist, wie ein eigener, war es für uns eine gute Erfahrung, denn es zerstreute Bedenken, die wir vorher hatten und zeigte Probleme auf, über die wir vorher nicht nachgedacht haben.

Wir haben uns, auch wegen unserer Katzen, für einen Welpen entschieden und hoffen, Viva wird so in unser Rudel reinwachsen.

Die Entscheidung für den 2. Hund wird von der ganzen Familie getragen, so dass sich evt. schwierige Situationen leichter auffangen lassen.

Ganz ehrlich: Ich freue mich wie verrückt auf die kleine Maus, aber ein wenig Angst habe ich trotz aller Überlegungen immer noch. ;)

Tja, das war auch ein Grund mit, warum ich mich hier angemeldet habe.

Ich werde bei Bedarf ganz laut nach Hilfe schreien! :D

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Fest steht, dass du mehr Regeln einführen musst und die darauf achten solltest, dass diese eingehalten werden - ansonsten kann es zu Reibereien führen. Als ich einen Hund hatte, durfte er aufs Bett und Sofa, Fressen was herunterfällt usw. und bei zweien wurde das alles ganz klar geändert, weil ich gemerkt habe, dass sie nicht wissen, wo sie stehen und es zu Reibereien kommt.

Du musst 2 Hunde führen, die wahrscheinlich verschiedene Charaktere und Ansprüche haben und manchmal ist das eine Herausforderung.

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Huhu, ich kenne nicht so viele Menschen mit zwei Hunden, bei denen ich sage, jawoll, das passt. Da passt es dann zwar untereinander, aber die Beziehung zum Menschen ist nicht so, wie ich sie mir wünschen würde. Die Hunde fixieren sich aufeinander, der Mensch mutiert immer mehr zum Dosenöffner.

Persönlich bin ich der Typ, der sagt, lieber einen richtig, als zwei so halb. Das ist so individuell, dass nur Du das für Dich und Deinen Hund entscheiden kannst. Mein Hund zeigt mir sehr, sehr deutlich, wie ätzend er es findet, wenn er hier seinen Platz mit einem anderen Hund teilen muss. Für mich käme es nicht in Frage. Mein Hund hat das nicht verdient.

Lass Dich nicht von anderen verunsichern, sondern höre auf Deinen Bauch und Deinen Hund.

LG Anja

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Hat man einen erwachsenen Hund und einen Welpen ist das eigentlich unproblematisch, die Frage ist nur, ob man genügend Zeit hat, auch mal am Anfang alleine mit dem Welpen spazieren zu gehen, weil der Große ja bestimmt länger gehen kann. Und ob der Ältere nicht futterneidisch wird, wenn der Welpe drei Mal bekommt und er jetzt vl. nur zweimal. Wir haben dann die Tala auch immer drei Mal fressen lassen. Dann sind wir umgestiegen auf Barf und alles war in Ordnung. Die Hunde haben das vergraben und jeder konnte essen wann er will.

LG VanyHusky und ihre sechs

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Wir haben im Letztn Jahr zu unserem Rüden, er war zu diesem Zeitpunkt fast 6 Jahre alt einen Welpen, ebenfalls Rüde dazugenommen. Unser Althund kommt mit Rüden fast überhaupt nicht klar, mit Welpen und Junghunden sehr gut. Wir haben uns aber bewußt für einen 2. Rüden entschieden, weil wir dem Althund nicht den Stress einer läufigen Hündin im Haus ersparen wollten.

Unser Althund ist ein Mittelschnauzer, um das Risiko etwaiger späterer Kraftproben zwischen beiden zu verringern haben wir uns als Zweithund für einen Zwergschnauzer entschieden.

Auch wenn unser Mittelschnauzer Welpen außerhalb unseres Grundstücks alles erlaubt, so sah der Einzug bei uns im Haus anders aus. In der Anfangszeit mußten wir uns zwischen die Futternäpfe stellen und der Alte erlaufte dem Kleinen kein Spielzeug selbst Papierschnipsel waren nicht erlaubt. Das mit dem Futter hat sich schnell gegeben und die anderen Sanktionen durch den "Alten" wurden auch in kürzerer Zeit aufgehoben.

Heute ist der kleine 1 1/2 Jahre alt. Sie kuscheln zwar nicht zusammen aber sie sind ein gutes Team und wir sind sehr froh diesen Schritt getan zu haben. Beide machen uns viel Freude.

2 Hunde, mehr als doppelte Freude.

LG Walther

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