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Hundeforum Der Hund
Petra K.

Was "sogenannte" Tierschützer bewirken!!!

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr Lieben,

ich muss mir mal Luft machen und vielleich kann mir jemand einen Rat geben.

Heute hat mich eine Frau um Rat gefragt, bei deren jungen Hund Leishmaniose festgetellt wurde. Im Gespräch kristallisierte sich folgende Situation heraus:

Der Hund ist jetzt ca. 1/2 Jahr alt und kommt eigentlich aus Spanien. Er wurde vor zwei Monaten nach Deutschland gebracht, wurde aber vorher nicht auf die typischen südländischen Krankheiten getestet. Auch ist die Hündin nicht kastriert. Die Hündin hatte Hautauffälligkeiten, darunter auch blutige Stellen wie die Frau sie übernommen hatte. Auch hat sie mir erzählt, dass sie Samstags dort angerufen hatten und Sonntags den Hund schon abholen konnten. Bei der Hündin wurde jetzt Leishmaniose und Borriolose festgestellt. Die Frau hat Kinder und ist jetzt natürlich sehr beunruhigt, da die Hündin gerade läufig ist und ihre Tierärztin vor der Gefahr der Übertragung auf Ihre Kinder gewarnt hat.

Nun meine Fragen:

Ich war die ganze Zeit der Meinung, dass die Hunde getestet werden müsse, bevor sie nach Deutschland gebracht werden. Liegen ich da falsch?

Ich kann mir schon vorstellen, dass über Blut die Übertragung stattfinden kann, muß dann nicht aber direkt Blutkontakt vorhanden sein. z. B. über eine Wunde beim Menschen?

Ich bin versucht mit dem Tierheim, von denen ich meine Hunde habe, zu Reden damit solchen "Tierschützer", die unverantwortlich Tiere holen und weitergeben, das Garaus gemacht wird. Bin aber unsicher ob ich das tun soll.

LG

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Also ich kenne es auch nur so dass alle Hunde die aus dem Ausland geholt werden, getestet werden. Allerdings kann ich dir jetzt gar nicht sagen ob das gesetzlich vorgeschrieben ist, oder nicht.

Vllt kannst du in Erfahrung bringen ob diese "Tierschützer" immer so handhaben und Hunde grundsätzlich nicht testen oder ob das ein "Versehen" war (was natürlich nicht passieren darf..) ?

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Na ja, nachdem ich hier letztens gelesen habe, dass ein Hund kastriert sein sollte und dies anscheinend doch nicht der Fall war, wäre ich da ganz vorsichtig. :Oo

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Freue mich immer wieder solche oder ähnliche Dinge von Tierschutz zu lesen. :motz::motz:

Die bestätigen mal wieder meine eigenen Erfahrungen mit dem TS und eben auch meine Vorurteile.

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Na, aber bitte nicht alle über einen Kamm scheren.....

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(bearbeitet)

Hi,

es kommt auf das Alter des Hundes an.

Welpen werden z.B. nicht getestet, da das ohne Auffälligkeiten keinen Sinn macht.

Wie alt ist der Hund?

War sie nicht über die Möglichkeiten der sogenannten Reisekrankheiten informiert seitens der Orga bzw. hat sich selber im Vorfeld Gedanken gemacht?

Hilfe findet sie im Leishmaniose Forum da kann sie sich super aufklären lassen.

Auch beim googeln findet sie ganz viele Infos.

http://leishmaniose.de/

http://www.leishmaniose-forum.de/

Da sitzen Fachleute etc.

Über einen Kamm scheren darf man nicht, auch in deutschen Tierheimen

sitzen die sogenannten Ausländer und die Tierheime unterstützen sich gegenseitig.

Auch in Bochum Heiko!

Ich sehe das von beiden Seiten eine Aufklärungspflicht besteht.

Eine seriöse Orga sollte informieren aber auch eine Holpflicht ist erforderlich,

also selber im Vorfeld informieren und sich damit auseinandersetzen.

Das es so gelaufen ist, ist traurig.

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Hallöchen,

offene, nässende Stellen kenne ich als eine ausgebrochene Leishmaniose, bin da jetzt aber nicht so der Profi drin, muss ich gestehen.

Das kann mit Kontakt durchaus auf Kinder übertragen werden (ich meine das waren Kinder bis etwa 5 Jahre, aber nagel mich da bitte nicht drauf fest).

Positive Tiere dürfen einreisen, aber meines Wissens nach muss vorher getestet werden (das gebietet alleine die Ehtik, dass der zukünftige Halter weiss, dass sein Hund evtl. Leishmaniose hat).

Eine 6 Monate alte Hündin unkastriert zu übernehmen, finde ich aber nichts besonderes. Mit einem halben Jahr ist eine Hündin in meinen Augen noch zu jung dafür.

Dass das aber so schnell ging mit anrufen - abholen, das finde ich äusserst fragwürdig!!!

Ich nehme an, dass es keine Vorkontrolle gab, richtig?

Dann weist das aber auch noch darauf hin, dass der Hund keine Quarantäne abgesessen hat, die ist ganz sicher Vorschrift!

Je nachdem können ja auch Parvo und Staupe mit gereist sein.

Magst du vielleicht verraten wo der Verein seinen Sitz hat? Mir kommt das leider sehr bekannt vor. :(

Alles Liebe

Mona

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(bearbeitet)

Wenn die LS schon offensichtlich ist, dann hätte man natürlich informieren müssen.

Keine Frage, was sagt denn die Orga dazu? 'Das hört sich leider nicht seriös an.

Wie gut ist denn Deine Quelle?

Also wenn die Frau den Hund selber geholt hat, war er sicher in einer Pflegestelle.

Ich hätte mir das dann wahrscheinlich überlegt weil sie hat den Hund ja gesehen, auch

die Hautläsionen.

Sicher hat sie doch auch nachgefragt oder nicht? Wenn nicht, sehr blauäugig, sorry.

6 Monate alte Hunde werden meistens nicht getestet weil das unter einem Jahr nix bringt wenn keine Anzeichen einer Erkrankung da sind.

Bis zum ersten Lebensjahr haben sie noch die Antikörper der Mutter und ein Test

sagt nix wirkliches aus, es sei denn der Hund hat eben Krankheitserscheinungen, dann macht es natürlich Sinn.

Ebenso finde ich es gut das der Hund noch nicht kastriert ist.

Wenn sie eine LS hat, sollte man auch nicht impfen da die Impfungen das Ganze

eher ins negeative treiben können.

An Ihrer Stelle würde ich mich mit der Orga in Verbindung setzen.

Will sie die Hündin denn behalten oder ist ihr das jetzt alles zu viel?

Ist auch eine berechtigte Frage obwohl ich es dann schon komisch finde,

wenn sie einen offensichtlich kranken Hund aus einer PS übernimmt

bzw. ihn anguckt und dann mitnimmt.

Eine Bindung ist da ja noch nicht entstanden, außerdem ging alles ja recht flott.

PS sind ja dafür da, das die Menschen sich die Hunde vorher angucken können und

dann entscheiden wenn es paßt.

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Huhu,

wie schon geschrieben wurde, sehr junge Hunde werden ohne AUffälligkeiten nicht getestet.

Und das sie nicht kastriert ist liegt wohl auch am jungen Alter ;)

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Tierschutz ist nicht gleich Tierschutz und wenn die Hündin die von dir augezählten Auffälligkeiten hatte, dann hätte die Frau schon da ablehnen müssen.

Auf Kinder ist es nicht übertragbar; es sei denn ne Mücke sticht den Hund und dann das Kind.

Oder die Kinder wühlen im Blut der Hündin und schmieren es sich dann in ne offene Wunde...sehr unwahrscheinlich.....

@Anne: Ja, es war so, dass Grete nicht kastriert war; die Orga hat sich entschuldigt und mir die Situation geschildert-für mich verständlich, wir sind alle nur Menschen.

Und ich frage mich auch, warum immer so gegen den Auslandtierschutz gewettert wird??

Mal geschaut wa sin deutsche Tierheimen so abgeht?

Was da vermittelt wird, als z.B. brav,kinderlieb etc. und dann auf einmal doch nicht...

Oder bei Züchtern, die schwer kranke Tiere vermehren lassen und verscherbeln...ist das besser??? NEIN, kein bisschen!!

Ne, schwarze Schafe gibt es überall, deshalb wäre ich mich dem Verurteilen doch mal vorsichtiger.

Und dazu passt auch wieder: Wer viel macht, kann viel falsch machen, wer NICHTS macht, kann natürlich auch NICHTS falsch machen.

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