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Hundeforum Der Hund
Olly

Ich brauche jetzt mal euren Rat und vor allem Hilfe!

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Siggy, ich spreche den Inhalt an, nicht die falsch gewählten Worte.

Fakt ist, dass auch Tierheime betriebswirtschaftliuch arbeiten (müssen) und Hunde, die nicht mehr vermittelbar sind, weichen müssen.

So ist es leider, egal, wie man es umschreibt.

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Ein Tierheim ist ganz genau wie jeder andere Betrieb darauf angewiesen, daß es wirtschaftlich arbeitet. Das heißt: mit dem, was eś an Spenden und Fördermitteln abzockt, und was über die Vermittlung reinkommt, auch wieder weiterhin Futter kaufen, Tierarzt bezahlen zu können und die Einrichtung, Strom, Wasser, Heizung, Leute.

Bis hier hin ist der Text fast o.k.

Natürlich muss ein Tierheim wirtschaftlich arbeiten. Sonst müsste man nach ganz kurzer Zeit sagen "der letzte macht das Licht aus". Wirtschaftlich heißt aber nur das man eben für genügend Einnahmen sorgen muss oder auch schon mal Tiere in andere Tierheime abgibt wenn nötig. Oft werden die städtischen Zuschüsse auch nach der Belegung des Tierheimes berechnet. Dann wäre eine Tötung völlig widersinnig.

Ob und welche Tiere im Tierheim bleiben, richtet sich als nach deren Vermittlungsfähigkeit. Würde man einfach alle Tiere, die nicht mehr vermittelt werden können, behalten, wären irgendwann alle Plätze besetzt und das Ganze einfach nur ein STerbelager voller Krankem Vieh ("Gnaden"hof nennt sich so eine Verreckerstation heutzutage), damit wäre niemandem geholfen, weil gar nicht mehr vermittelt werden könnte.

Also werden in regelmässigem Turnus die Tiere, die sowieso keine Chance haben (oder für die einfach kein Platz ist) eingeschläfert und laden in der TKV (Tierkörperverwertung), alles andere ist Unfug und Augenwischerei. Am Tierschutz wird eine Menge Geld verdient, und so "niedlich" und "hilfreich" das Ganze aussieht und verkauft wird, es ist und bleibt ein Geschäft, daß sich tragen muß.

Dieser Teil ist mit Sicherheit (bei deutschen Tierheimen) reine Phantasie. Bis auf ein Tierheim in den neuen Bundesländern (wo ein Riesen Skandal war weil man Tiere u.a. in Labore verkeuft hat) ist mir kein deutsches Tierheim bekannt was so arbeiten würde. Oft sind die Tiere jahrelang im Tierheim wenn sie nicht vermittelbar sind. Nur Hunde die für die Tierheimmitarbeiter sehr gefährlich sind werden schon mal eingeschläfert ohne krank zu sein.

Anders ist es in Spanien, Griechenland und verschiedenen anderen Ländern. Was hier in der Auffangstation landet ist 14 Tage später tot. Und zwar oft erschlagen oder auf qualvolle Art vergast. Übrigens dürfen sogar in Dänemark Fundtiere nach kurzer Zeit eingeschläfert werden.

Bestes Beispiel ist doch PeTa - die befreien rund um die Uhr und da landen dann jedes Jahr gleich tausende Tiere in der Biogasanlage.

Und hier zeigt sich das derjenige absolut ahnungslos ist. Tierkörper könnten in einer Biogasanlage gar nicht verwertet werden.

Ganz abgesehen davon ist bei vielen Tieren die von Peta befreit wurden der weitere Lauf bekannt gemacht worden.

Ich mag Peta auch nicht, die sind mir irgendwie zu Publicity-geil (machen fast nur Großaktionen die gut für die Presse sind), aber diese Unterstellung ist wirklich abstrus.

Das Wörtchen "abzocken" in Verbindung mit den Spenden zeigt eigentlich was der Schreiber für ein Typ ist. Meine Vermutung ist das es sich um jemanden handelt der von einem Tierheim rausgeworfen wurde weil er etwas "angestellt" hat. Und nun will dieser Typ sich auf die Art und Weise rächen. Wenn du mir per PN die Daten von der Person geben könntest kann ich mal versuchen rauszukriegen was da vorgefallen ist.

VG, Holger

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Moin,

also ich habe mir das was dieser ehemalige TH Mitarbeiter geschrieben hat auch sehr kritisch beäugt!! Denn was ich mir vorstellen kann ist das zb. ein 10 Jähriger Hund der aufgrund seines Alters und vielleicht noch einer Krankheit, sicher nicht auf lange Dauer mit teuren Medikamenten behandelt wird sondern eher eingeschläfert wird. ( Das ist nur was ich mir vorstellen könnte)

Andererseits sieht man im TH sehr oft das Menschen abgewiesen werden ( Das habe ich selber gesehen) das ein Paar welches drei Piercings im Gesicht hatte und eben nicht aussah wie Banker, gesagt wurde " Da müssen wir eine Vorkontrolle machen (richtig) das kann aber bis zu 6 Wochen dauern ( öhm 6 Wochen????) und wenn die Vorkontrolle dann geschehen ist dann kommen sie öfter mal her und gehen erst hier mit dem Hund spazieren" ( Da fiel mir nichts mehr ein)

Ich habe auch gelesen das TH für jedes Tier vom Staat einen Betrag X bekommen. Und kann es nicht sein das mit absicht die TH voll gehalten werden weil der Staat sonst auf die Idee kommen könnte das TH zu schließen ( Förderungen zu streichen)?

Denn genau das würden TH Betreiber oder Verwalter doch sicher vermeiden wollen.

Dieses Thema ist es in meinen Augen Wert diskutiert zu werden, weil ich meine das man überall wo man mit Lebewesen umgeht, eine gewisse Transparenz haben muss.

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Hallo

ich muss das Thema nochmals aufgreifen, weil es kommt einfach immer auf den Verein an.

Oft ist es wirklich so das es bei der Vermittlung Komisch Läuft, in vielen Tierheimen ist das so da sitzen Hunde und werden nicht vermittelt obwohl es genug Interessenten gibt.

Ich achte immer auf eine gute Tier Mensch Beziehung und wenn alles andere auch dafür spricht mach ich die Kontrollen innerhalb von ein bis zwei Tagen.

Das Tierheime vom Staat Geld bekommen für die Tiere ist völliger Quatsch, die Stadt hat für die Unterbringung von Fundtieren zu sorgen, meist wird ein Vertrag gemacht der von Stadt zu Stadt unterschiedlich ist.

Wir zb. bekommen die Kosten erstattet die uns ein Fundtier kosten,für vier Wochen.

Ansonsten Finanzieren wir uns über Spenden, Vermittlungsgebühren und noch ein paar kleiner Aktionen für Futter usw.

Die Transparenz ist in jedem Verein gegeben es gibt jährlich ein öffentliche Versammlung für die Mitglieder wo Zahlen und Gelder offen dargelegt werden.

Und um einen Hund der nicht krank ist Einzuschläfern bedarf es der Zustimmung des Behandelnden Tierarztes und dem Amtstierarzt einem Vorstandsmitglied und der zuständigen Pflegerin

Ich fühlte mich leicht angegriffen unter dem angeblichen Tierheim Mitarbeiterin, ich mach das nun schon seit 2 Jahren und es ist bei Gott echt nicht einfach, bei all dem Leid das es auch bei unseren Deutschen Tierheim gibt.

Danke fürs lesen

Melanie

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Moin,

Ich habe auch gelesen das TH für jedes Tier vom Staat einen Betrag X bekommen. Und kann es nicht sein das mit absicht die TH voll gehalten werden weil der Staat sonst auf die Idee kommen könnte das TH zu schließen ( Förderungen zu streichen)?

Denn genau das würden TH Betreiber oder Verwalter doch sicher vermeiden wollen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44434&goto=846093

Hallo,

Ich habe auch schon mehrere Kontakte mit Tierschützern und die bestätigten mir genau dieses.

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Ich habe auch gelesen das TH für jedes Tier vom Staat einen Betrag X bekommen.

In Italien ist das so, aber in Deutschland? Seid ihr sicher, dass sich das auf Deutschland bezog?

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Ja da bin ich mir sehr sicher... es war ein Thema um einen Hund hier in Not also in D

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Ich für meinen Teil weiß das der Staat nur dann mitfinanziert wenn es um Staatliche Tierheime geht. Alle anderen Vereine so auch meiner sind daran nicht gebunden und bekommen auch nichts davon. Davon hätte ich auf meinem Sachkundenachweis und dem Kontakt mit anderen Tierheimen sicher schonmal was davon gehört.

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Melanie,

das ist es was ich wollte, einen Beitrag von jemandem der es wirklich weiß.

Danke ersteinmal dafür.

Ich hatte ja nie vor einem oder den Th etwas zu unterstellen und das ich mich frage wie es denn ist wenn ein Hund nicht vermittelt werden kann, ist ja ansich noch nichts schlimmes.

Bitte gestatte mir die Frage, was denn mit Hunden passiert die wirklich agressiv gegen Menschen sind? Ich gehe davon aus das ein TH nicht die Mittel hat wirklich gute Trainer zu beschäftigen. Leider sehe ich solch auffällige Hunde bei jedem TH Besuch und frage mich was mit den Tieren geschieht. Ich erlebe sogar hier im TH von dem ich sehr angetan bin, Hunde wo man nicht an den Zwinger herangehen kann weil die Tiere sich benehmen wie wilde Tiere. Und es kann mir keiner erzählen das diese Hunde dann eben im Zwinger bleiben und gefüttert werden bis der natürliche Tod eintritt.

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Hallo

nun wir haben auch ein paar Hunde wo es nicht ganz einfach ist, aber alle die mit den Hunden arbeiten haben Jahrelange Erfahrung und es gibt keinen Hund an den man nicht rankommt.

Klar spielt immer ein gewisses Risiko mit.

Wir haben einen Trainer der uns Ehrenamtlich mit diesen Hunden unterstützt.

Wir haben einen ganz besonderen Fall der geht im Januar nach Weiden dort gibt es spezielle Therapien die dem Hund Helfen sollen, damit er keine Gefahr mehr darstellt, da er ohne ersichtlichen Grund zubeißt und auch nicht mehr loslässt.

Wir hoffen dort auf Hilfe, eine Kollegin hat dort ihren Sachkundenachweis gemacht und war ganz begeistert davon, wenn das dort nichts bringt hoffen wir zumindest das sie ihn behalten, da er auch erst 4 Jahre ist.

Und nicht jeder Hund der im Zwinger Tobt ist eine Reißende Bestie, die Tiere stehen unter ständiger Anspannung, leider.

Wir tun unser Bestes, das alle unsere Hunde in ein Gutes Zu hause Vermittelt werden können.

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