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Hundeforum Der Hund
balu´s frauchen

Allein lassen ist unmöglich und katastrophal!!! Hilfe!!

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hallo ihr lieben,

vielleicht hat jemand einen tipp für mich.

haben seit fünf monaten einen hund, mischling retriever-schäferhund. wir sind die dritten besitzer, ich weiß das der zweite ein schwerst-alkoholiker war. und das der hund beim 1 besitzer wohl mit einer geschwisterwelpe groß wurde, er gab den hund mit 8 monaten an den alkoholiker.

der hund hat gutes potenzial, er läßt sich soweit ganz gut formen und erziehen. was natürlich anhand des alters nun alles ein wenig mehr aufwand und geduld bedarf, was wir aber ja wußten als wir uns darauf einließen.

aber.....wir können ihn partout nicht alleine lassen. wenn ich für fünf minuten in den keller gehe, ist das ok, gehe ich aber 15 min draußen wäsche aufhängen, putzt er bereits meine fenster und bellt wie verrückt.

wenn ich wegfahre, ist es ganz vorbei, er hört das ich wegfahre und dann gibt es ununterbrochen nur noch gebell und gejaule wie bei einem rudel wölfe. keine frage das es die nachbarn stört.

gott sei dank kommt das nicht oft vor. es ist aber nun mal nicht vermeidbar das es ab und zu sein muß, den hund allein zu lassen.

ich nehm ihn jeden morgen mit wenn ich die kinder zur schule bringe, jeden mittag, zum einkaufen usw usw......das ist nicht nur lästig sondern auch ein wenig nervig.

was hat der hund nur erlebt das er sich so verhält? er ist auch völlig mit den nerven am ende wenn ich wiederkomme. er hört auf sobald er das auto wieder hört.

er ist dann total übertrieben gestreßt, man merkt das er sich nicht einfach so so verhält sondern das er übelst streß und probleme mit der situation hat, das tut mir total leid.....aber es muß ja irgendwie möglich sein, ihn wenigstens ab und zu allein lassen zu können.

wäre sehr dankbar für einen hilfreichen tipp.

alle üblichen methoden haben wir leider schon vergebens durchgetestet.

liebe grüße

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Wichtig ist hier eine langsame und schrittweise Gewöhnung an das Alleine sein. Schnell wirst du da vermutlich gar nichts erreichen.

Dein Hund hat vermutlich schlimmes erlebt- unmöglich da jetzt zu spekulieren. er braucht jetzt Liebe und Geduld. Ich denke da werden Wochen und Monate ins Land gehen bis du deinen Hund mal 1-2 Stunden alleine lassen kannst.

Vielleicht überlegst du dir eine "Box" anzuschaffen, an den du den Hund gewöhnst, auch wenn du da bist. es soll eine Art Zuflucht- kein Gefängnis sein. In diese Box kommt der Hund dann mal 10, 20,30 min wenn ihr da seid. Richtig schön ausgestattet mit Bettchen und kuschelig und allem drum und dran. Auch so steht die Box geöffnet immer da, er kann sich dort hin zurückziehen. Dann beginnst du mit ihm zu üben, 5 min in der Box alleine lassen, 7, 10, 20 min und so weiter. Am besten schon ganz am Anfang Auto starten, 3 min fahren wiederkommen- das wegfahren muss positiv werden.

Wenn du gehst und kommst kein großes trara- es ist selbstverständlich. Der Hund soll lernen das du wiederkommst und das weggehen nicht schlimm ist.

Hier wirst du mit Geduld und Liebe arbeiten müssen aber das wird schon.

UND: HERZLICH WILLKOMMEN IM FORUM!

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Hallo,

ich kann mir gut vorstellen, dass es auf die Dauer sehr nervig ist, den Hund überall mit hinnehmen zu müssen. Bleibt er denn ruhig, wenn er allein im Auto ist?

Ich kann Diskodiva nur zustimmen - es wird dauern, bis er sich an das Alleinsein gewöhnt.

Die Idee mit der Box finde ich gut, voraus gesetzt er hat mit einer Box in seinem Vorleben noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Dann wirst Du ihn da nicht hinein bekommen.

Doch wollen wir mal hoffen, dass er es nicht kennt, dann wird er sich darin wohlfühlen.

Immer einen leckeren Kauknochen mit hinein geben, dann ist er auch eine Weile beschäftigt.

Habe ich bei einem unserer Hunde immer gemacht, wenn ich wegging - aber ohne Box.

Manche lassen auch ein Radio, sogar Fernseher laufen, damit Geräusche in der Wohnung sind und er durch die Stille nicht so auf das Alleinsein konzentriert ist.

Ich drücke Euch die Daumen!

Liebe Grüße,

Geli

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Diskodiva hat es schon super beschrieben.

Wenn Du raus gehst, gib ihm doch etwas wo er sich mit beschäftigen kann, einen Ochsenziemer zum Kauen oder einen gefrorenen Kong zum Beispiel. Das hat bei uns super funktioniert.

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Wenn ich mich nicht verrechnet habe ist dein Hund ca. 13 Monate alt. Kein Welpe mehr, sondern ein gestandener Junghund mit vermutlich schlechten Erfahrungen, die jetzt sitzen...

Er ist erst seit 5 Monaten bei euch und hat die Hauptprägephase z.T. bei einem Menschen mit massiven Problemen verbracht - Alkoholiker sind keine schlechten Menschen, das will ich damit nicht sagen. Aber da ist bestimmt nicht ales optimal fürs Hundchen gelaufen...

Nun muß er erst mal lernen, dass bei euch Kontinuität und Verlaß ist. Er muß Vertrauen fassen, so tiefes Vertrauen, dass er weiß: du kommst IMMER wieder.

Das braucht Zeit und Geduld. Wenn er schonmal kurze Zeit alleine im Zimmer bleibt, wenn du in den Keller gehst, dann ist der erste Schritt doch gemacht.

Ich schließe mich den Vorrednern an: ein Kennel als Zuflucht und geschützen Raum "schmackhaft" machen.

Viel Erfolg und halte durch: er hat es verdient, der Süße!

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Folgt der Hund dir ständig, wenn du dich in der Wohnung bewegst? Dann würde ich erst mal üben, dass du ihn mal in einen anderen Raum bringst und er für einige zeit dort bleiben muss.

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Also ich denke wenn der Hund schon älter ist ,ist es wichtig ersteinmal die Ursache fürs nich alleine bleiben wollen herauszubekommen!Denn hat er verlassensängste,kein keine Beschäftigugng der Welt helfen da brauchst du dann wohl einen professionellen trainer!Aber wenn er es einfach nicht gewohnt ist allein zu bleiben helfen ablenkungsmanöver immer sehr gut!So haben wir es bei unserer maus auch hinbekommen!Jedesmal wenn ich gegangen bin habe ich einen Socken mit einer Portion ihres futters gefüllt ihr ihn hingelegt und sie war erstmal beschäftigt!Kein bellen ,jaulen oder kratzen an der Tür!Wenn der socken leer war hat sie sich wohl immer hingelegt denn wenn ich nach hause komme ist sie meist am ratzen gewesen:-)Was auchganz ganz wichitg ist ,ist dass du keine Abschiedsszenarien mit dem Hund machst!Und auchdir Begrüßung wenn duwieder kommst ist wichtig!kein tschüss und auch wenn duwieder kommst ersteinmal reingehen und den hund ignorieren wenn er sich dann abgeregt hat kannst du ihn begrüßen! Er muss lernen ,dass es etwas völlig normales ist das du kommst und gehst und das du immer wieder kommst!Fang in kleinen schritten an und habe Geduld dann bekommst du das hin!

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hallo,

vielen dank für die bisherigen tipps.

einen konk haben wir extra angeschafft, die sache mit kauknochen ebenfalls ausprobiert, radio oder fernseh anlassen auch so.

das problem ist, wir müssen ihn im flur lassen und alle türen geschlossen halten. er sürzt wie von sinnen auf die fensterbänke, säbelt alles runter dabei was geht und "putzt" mir wahrlich die fenster. naja......wie die dann aussehen muß ich wohl nicht sagen.

allerdings ist es ein sehr großer flur, mehr als acht meter lang und ein meter fünfzig breit und tageslicht ist auch drin. selbst da nimmt er komplett die schuhe der garderobe auseinander. er läßt die schuhe zwar heil, aber muß halt alles wieder einräumen. er bekommt seine decke in den flur gelegt und den konk bzw kauknochen. den konk macht er zwar leer, aber auf kauknochen hat er keine lust zu kauen wenn er alleine ist.

abschiedsszene insofern das ich ihm erklärend sage "ich komme gleich wieder!" denke schon das es wichtig ist wenigstens das kurz zu sagen. er soll ja merken das es wirklich so eintritt das man wiederkommt.

und sobald ich mit dem auto losfahre geht das gejaule und gebelle los. beim letzten mal wear es wohl so heftig das die nachbarn drunter nicht mal mehr in ruhe fern schauen konnten.

ja innerhalb der wohnung folgt er auch ständig, jedoch bin ich da mit steter kontinuität dran das er zurück auf seine decke soll. bei drei kindern ist das schon mal sehr nervig wenn man dann auch noch stets den hund seine decke weisen muß. erst recht beim kochen, die küche ist nicht sehr groß und da liegt er dann partout im weg, das geht eben einfach nicht.

wenn mein mann oder die kinder mich küssen oder in den arm nehmen ist er schwupp di wupp neben mir auf der couch, obwohl er ansonsten respektiert das er da nicht drauf darf. das ist zwar süßund schmeichelnd, aber ob es so richtig ist......er will dann einfach nur auch "geknuddelt" werden....auch wenn ervvon allen sehr viel geknuddelt wird, bin ich seine nummer eins.

er geht ja sogar nur ungern mit jemand anders raus. mal angenommen man geht zusammen runter, mein mann geht mit ihm gassi und ich fahre weg....dann muß mein mann ihm zureden und ihn quasi hinter sich herziehen für kurze zeit. würde er ihn dann loslassen von der leine, würde er wahrscheinlich dem auto egal wohin hinterherhechten.

in einer hundeschule waren wir auch bereits. so blöd es ist, leider konnte ich das aus zeitlichen gründen nicht wahrnehmen. ich war zweimal mit ihm da und vom sozialverhalten her war das auch ganz gut. er war aber auch andererseits so aufgedreht nach einiger zeit das gar nichts mher ging. sogar keine reaktion mehr auf leckerli´s. habe natürlich auch dort hilfreiche tipps erhalten in vielerlei hinsicht die auch alle sehr gut funktionieren.

aber eben nicht das mit dem thema allein lassen.

er kannte übrigens auch kein spielen, das fand ich sehr traurig, wir haben ihm das erst mal beibringen müssen.

nach ca zwei wochen hatte er unsern kleinsten (5) ins gesicht gebissen, er war leicht blutig an schläfe, lippen und kiefer. das war ein schock und mein mutterherz sagte eindeutig, das geht überhaupt gar nicht. naja, wie ihr seht habe ich es dem hund vergeben können, das vertrauen das es nicht nochmal vorkommen mag, hat sich gelohnt. es tut mir einfach unendlich leid das er so ein lieber und süßer kerl ist, aber von anderen menschen so dermaßen versaut wurde das es schwierig für den hund ist ein dauerhaftes zu hause zu haben. wir haben uns für ihn entschieden und eigentlich möchten wir das auch weiterhin beibehalten.

jedoch könnte ich bald auch vormittags arbeiten gehen. bei drei kindern und bisher nur einem einkommen wäre das sehr toll wenn ich etwas dazuverdienen könnte. aber...wie soll ich das bewerkstelligen mit unserer "klette" ???

ich hoffe das einige angaben noch hilfreich waren, ansonsten einfach fragen.

danke für die bisherigen antworten.

lg und trotz des "hundewetters" draußen einen guten wochenstart :-)

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ach ja und balu ist mittlerweile neunzehn monate alt, geboren wohl im april 2008 !

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Denke der Hund hat Trennungsangst und befürchtet das Ihr nicht mehr wieder kommt, genau das Gegenteil müsst Ihr Ihm beweisen. Nehme Dir die Zeit und laufe durch die Wohnung, immer wieder machst Du Ihm die Nase vor der Tür zu. Dann gehts weiter in kleinen Schritten. Du gehst nur mal den Müll rausbringen oder noch besser zu ziehst die jacke an und aus, damit es für den Hund uninteressant wird, dann gehst Du mal paar Minuten aus dem Haus, das kann man langsam steigern. Wie gesagt geht das aber nicht von heute auf Morgen !!! Zur Ablenkung kannst Du Ihm noch eine leckere Knabberei ins Körbchen legen oder befülle den Kong damit der Hund Beschäftigung hat.So geht die Zeit für Ihn viel schneller rum...

Gruss

Susanne

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