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Hundeforum Der Hund
Dingerichs

"Kampfhundeangst"

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...ich hoffe sie sind schnell flott für unsere Samstage.

Na da hab ich ja wenigstens in Deiner Gruppe schon EINE Fürsprecherin, die mich unterstützen kann... Mal sehen, wen ich vorher noch briefe... DANKE!

LG Anja

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Serap ist auch dabei hundert pro. Die kennt sie ja auch.

@Hans Georg, kannste Anja fragen in einer der ersten Stunden auf dem Platz kam eine Frau mit einem braun gestromten Irgendwashund, der auch noch bellte, das war der erste Einlauf von Anja als ich zusammenfuhr und was von "solchen Hunden" murmelte.

Gebe offen und ehrlich zu ein Opfer der Hetze gewesen zu sein!!!

Habe allerdings auch mal einen auf wiederlichste Weise abgerichteten Hund in Aktion gesehen. Da waren menschen involviert. Der Hund wurde auf jemanden gehetzt.

Jetzt gehe ich damit anders um.

@ Anja, können ja mal auch so mit den beiden............freu mich und mein Kampfdalmi auch.

Um aufs Thema zurückzukommen, die Tierärztin hätte es besser wissen MÜSSEN!!!!!

LG meike,

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Meike, stimmt. Das hatte ich total verdrängt. Das war Scooter, ein Podenco-Mix. Also auch noch sehr weit von allem listigen weg ;) .

War ich da gleich sooo direkt. Huch!

:redface:whistle

LG Anja

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hallo anja!

schön, dass du dich den leuten und den beiden hunden annimmst! ich kenne dich zwar nicht und weiss auch sonst kaum was über dich, doch so einige posts, die ich von dir gelesen habe, zeigen mir, dass du weisst, was du tust!

außerdem finde ich es gut, dass bei euch "kampfhunde" angenommen werden und ebenso eine chance erhalten, wie alle anderen rassen auch, was nicht auf allen hundeplätzen/hundeschulen so selbstverständlich ist!

bevor ich weiter schreibe, möchte ich nöch erklärend anmerken, dass ich die bezeichnung "kampfhund" bzw. "soka" zwar benutze, dies aber ehrlich nicht negativ oder gar abwertend meine.

"kampfhundeangst": da muss ich sagen, dass ich die leute verstehen kann, die mediengeschädigt zwar angst vor "sokas" haben, aber nicht gleich nach "lynchen" schreien. es gibt halt immer noch leute, die den medien glauben und sich nicht weitermit dem thema beschäftigen.

"kampfhundhysterie": ein großes dankeschön an diejenigen hundehalter, die verantwortungslos mit ihren hunden umgehen; ein großes dankeschön an diejenigen hundehalter, die ihre hunde scharf bzw. auch "mannscharf" machen. ein dank auch noch an irgendwelche züchter, die gewisse rassen auf schärfe züchten. -> satire aus!

die kampfhundehysterie kann ich nicht mehr nachvollziehen! ja, nicht mehr! auch ich habe mich anfangs von den medienberichten verunsichern lassen und wusste nicht so genau, was an alledem dran ist. heute (nicht erst seit gestern) sieht das pc, internet und diversen hundeforen sei dank anders aus. jeder hund kann beissen und tut dies auch, wenn....

zwei nette pitbull begegnungen habe ich, die ich erwähnenswert finde:

1. ich fahre ohne meinen hund mit der strassenbahn an eine haltestelle ein, da standen zwei wirklich schräge typen, leicht alkoholisiert mit ner pulle bier in der hand und einer schwarzen pittihündin an der leine rum. ich guckte den hund an, sie blickte zurück, unsere blicke trafen sich und irgendwie hat es gefunkt, sie liess mich nicht mehr aus den augen und begann verhalten an zu wedeln. als die türen aufgingen zögerte ich - ich wollte gerne zu ihr hin, mochte aber die männer nicht wirklich ansprechen. ich tat so als wartete ich auf eine andere bahn und beobachtete die hündin aus dem augenwinkel, die guckte mich unentwegt an und wedelte etwas stärker. also habe ich dann doch gefragt, ob ich sie mal streicheln dürfe - ich durfte. himmel, hat die sich gefreut! meine zum berüsseln hingehaltene hand wurde sofort abgeschleckt. also soviel spass wie wir beide aneinander hatten - toll!! es tat mir leid, gehen zu müssen, sie schaute mir so traurig nach... die hätte ich glatt mitnehmen wollen, obwohl ich überhaupt nicht so auf kurzhaarige hunde stehe.

2. als diese "kampfhundhysterie" begann und ich selber auch noch sehr verunsichert war bzw. selber keine angst hatte, aber angst um meinen hund, begab es sich, dass meinem wuffel und mir im feld unausweichlich leute mit einem "soka" entgegenkamen. und ganz ehrlich - ich hatte schiss - aber nicht um mich, sondern um meinen hund, da er schon so oft grundlos gebissen wurde. meinen hund demonstrativ angeleint - half nicht. die leute angerufen, obs ne hündin oder rüde sei. naja lange rede kurzer sinn. es war ne hündin, ich leinte meinen hund wieder ab, der abstand zwischen uns war noch recht groß und der soka kam angelaufen, paar meter vor uns blieb sie stehen, machte ein "grinsegesicht" und "hoppelte" auffordernd auf meinen hund zu. die haben so lieb und toll miteinander gespielt - es war ne wonne.

die moral meines romanes: lieber 20 wie oben beschriebene "soka's" oder "listis" als einen aggressiven hund anderer rasse, die aus unwissenheit oder so aggressiv sind.... ihr versteht was ich meine??

lg

dancer

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Nabend!

Ich kann dazu nur sagen:

Statistisch ist es erwiesen, dass ein Menschenbiss wesentlich gefährlicher ist als ein Hundebiss!! :)

Und da ich seit neun Jahren einen Staffordshire Terrier besitze, kann ich durchaus bestätigen, dass mein Mann viel "gefährlicher zubeißt" als unser Kalli!

Liebe Grüße,

Chilli

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Hallo!

Eigentlich bin ich nur geschockt....

Wir selbst haben uns vor 9 Jahren einen American Stafford aus dem Tierheim geholt.Damals war er ein halbes Jahr....

Gleich zu anfang merkten wir das er kleine Verhaltenstörungen hatte...

Er verkroch sich wenn fremde Menschen kamen ...er ging uns aus dem Weg wenn mal etwas Alkohl geflossen war....

Aber so wie er uns sein Herz seine Zuneigung geschenkt hat so haben wir ihn nie aufgegeben...

wir haben viel mit ihm gearbeitet..

er hat im Verein als bester die Begleithundeprüfung bestanden...ich bin mit Ihm Tuniere gelaufen (Agility) ...er Stand oft in der Zeitung....weil er einfach nur drollig war....

Jeder der ihn kannte liebte Ihn... diese Rasse hat sich für mich als ideal erwiesen...Ja es gibt Menschen die Vorurteile haben...aber nur Du kennst Deinen Hund...er liebt dich ...er würde alles für Dich tun....tu auch alles für ihn!

Tito ist jetzt vor 2 Wochen nach einem Kurzen Krebskampf gestorben....

Meine Tochter 3 fragt täglich nach ihn....

Mein Sohn 6 und ich zünden täglich eine Kerze für ihn an....wir vermissen ihn unendlich...auch wenn wir noch eine Hündin haben (kein Kampfschmuser) er fehlt...

Er war der liebste Freund unserer Kinder....so viel geduld....so verschmust...

(Wir haben unsere Hunde nur richtig große Zuneigung gegeben wenn unsere Kinder dabei waren vielleicht war für es Tito daher das größte wenn unsere Kinder da waren....)

Unser Tito gibt uns keiner wieder.....der Schmerz bleibt..... ich hielt ihn im Arm als er seine letzten Atemzüge nahm....ich werde ihn nie vergessen....

liebe Dein Tier....du wirst sehen.....er wird dich immer lieben....

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Hi,

hm, das verstehe ich nicht.

Ihr, also beide Familien, wollt Hunde. Aber eine hat panische Angst vor "Kampfhunderassen", und auch du, Themenerstellerin, hast Angst vor den Reaktionen deiner Umwelt.

Warum machst du es dir dann nicht einfacher und informierst dich, bevor du dir einen Hund kaufst, wenn du soviel darauf legst _keinen_ "Kampfhund" zu kriegen? Wie schon erwähnt, gerade bei der Bezeichnung "Labbi-Boxer-Mix" gehen bei informierten HH die Alarmglocken los.

Für diese Situation habe ich jetzt wenig Verständnis.

Für Halter von Listenhunden, die sich bewusst für eine dieser Rassen entschieden haben und dahinter stehen, habe ich schon Verständnis, wenn sie solchen Ungerechtigkeiten etc. fassungslos gegenüberstehen. Aber für diese Leute kommt es auch meist nicht aus blauem Himmel, weil sie eben wissen, was sie tun.

Viele Grüße

Silvia

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Muss jetzt auch mal meine "kampfhundgeschichte" erzählen. Bei mir hat der ganze Medienrummel leider auch in soweit gewirkt, dass ich einen ganz schönen Respekt vor "solchen Hunden" habe, aber ich bin eigentlich gegenüber jedem fremden Hund vorsichtig.

Jedenfalls bin ich irgendwann mal in einen Bus eingestiegen und hinten saß ein junger Mann (gepierct, tätowiert und alles) mit einem American staffordshire terrier. Um ihn herum waren natürlich alle Sitze frei. Die anderen passagiere quetschten sich auf die vorderen Sitze. Meine Mutter, ich und mein Gastbruder setzten uns also in die Nähe des mannes und ich beobachtete ein bisschen verängstigt den Hund (muss ich zugeben...). Nach einiger Weile startete der Bus und der Hund spitzte die Ohren, guckte völlig verwundert zum Fußboden, von dem das Motorengeräusch kam und war ganz offensichtlich total verwirrt, was da vor sich ging. Das sah soo niedlich aus! In dem Moment ist mir bewusst geworden, dass das auch einfach ganz normale, tolle Hunde sind. Konnte dann die ganze fahrt nicht die Augen von dem Süßen lassen, der als er schließlich aussteigen musste, kurz mit seiner feuchten Schnauze an mein Bein stieß. Vielleicht war ihm meine stumme Bewunderung aufgefallen :D manchmal brauchts einfach nur einen kleinen Moment, um zu zeigen, wie normal diese Hunde sind.

Ich wünsch dir jedenfalls Kraft und Mut und Erfolg. Du wirst das mit dem Hund schon schaffen, wenn du es nur willst und einiges investierst ;)

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Bei uns (in Wien gibt es keine "Listen" und alle Hunderassen zahlen gleich viel Steuer) herrscht in gewissen Kreisen ein regelrechter Trend zu Staffs und Dogos, bevorzugt unter jungen, bißchen alternativ angehauchten pazifistischen Leuten, die sich grade solche Hunde aus den Tierheimen holen bzw von irgendwelchen Tötungsstationen im Osten vermittlen lassen.(Sie sind für mich übrigens fast die Garantie, dass sich ihre Hunde freundlich verhalten! ;) )

Aber auch Familien mit kleinen Kindern haben ganz gern einen AmStaff - zB meine Freundin, 2 Staffs, beide extrem gastfreundlich auch zu Hunden - weil sie anscheinend extrem langmütig und dickfellig mit kleinen Kindern sind.

Eben komme ich von einem Spaziergang auf einer dichtbesiedelten Hundemeile hier an der Donau, und auch heute wieder waren die Staffs eine der breiter vertretenen Rassen neben DSH und MV.

Es sind absolut friedliche ganz normale und bestens verträgliche Hunde. Kritisch wird es nur, wenn diese Hunde in falsche Hände kommen, zu Leuten (genauer: Männern) die es toll finden, wenn sie in dem Glauben leben, ihr Hund verbreitet eine Atmosphäre von Angst und Terror um sie. :Oo Solche Blödmänner gibt's hier natürlich auch, aber sie sind absolut in der Minderheit und man sieht ja ohnehin aus 100 Schritt Entfernung, was los ist und lässt einfach seinen Hund nicht dorthin.

Mir persönlich gefallen die breiten bulligen Gesichter nicht so besonders und ich würde auch nicht gern einen Hund halten, von dem ich annehmen muss, dass sich manche Menschen nur aufgrund seiner Rassenzugehörigkeit vor ihm fürchten. Ich muss mir ja die Probleme nicht künstlich holen. ;) Aber wenn jemand ein Fan dieser Rassen ist, nimmt er diesen "Mitbürger-Makel" ja auch gelassen in Kauf.

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