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Hundeforum Der Hund
Angel82

"Angst"-Probleme

Empfohlene Beiträge

Hallöchen,

okay, also wenn sie zurückhaltend ist, weiss ich nicht genau, ob dieser Tipp funktioniert.

Nelly ist angstagressiv, deshalb kann das durchaus einen Unterschied machen.

Wenn Nelly vor etwas Angst hat (ausser Menschen, das unterscheide ich), dann gehe ich hin und grabbel das an und sage zu ihr "guck mal, mei was ist das fein" oder sonst irgendwas, dass sie merkt, dass das nichts schlimmes ist.

Das passiert auch im Dunkeln wie im Hellen und das zeigt Wirkung.

Eine griechische Statue z.B. letztens, die in einem Vorgarten stand. Nelly knurrte das Teil an, ging nach vorne, wurde agressiv. Ich hin, angetatscht. "Aha, Muddi findet das nicht schlimm, geh ich doch mal gucken". Auf dem Rückweg ging sie völlig problemlos an dem Teil vorbei.

Ich weiss nun nicht unbedingt, ob ein Angsthund, der nach hinten geht, sich das trauen würde, wenn man ihn "zwingt". Das können andere besser beurteilen.

Wichtig ist vor allem, dass Sicherheit von dir ausgeht, aber das hast du in dem Buch "Der ängstliche Hund" sicherlich schon gelesen. Bist du der "Fels in der Brandung" ist es letztlich nur eine Frage der Zeit, dass sich ihr Verhalten bessert. :)

Wichtig finde ich hier immer die innere Einstellung. Früher, als ich mir selbst Stress gemacht habe "Oh da kommt schon wieder jemand von vorne, ohje wohin können wir ausweichen?", ging sie grundsätzlich nach vorne und liess sich auch nicht mehr beruhigen.

Heute weiss ich, dass ich die Situation im Griff habe und wenn sie nach vorne geht, ist das ein kurzes "Rülpsen" und dann war es das. Ein himmelweiter Unterschied zu früher und das nur wegen meinem eigenen Stresspegel.

Die Gefühle unter Kontrolle zu kriegen, ist aber nichts was jemand einem beibringen kann, es muss einfach "klick" machen.

Alles Liebe

Mona

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Iris war schneller als ich.

Wir trainieren das LaKoKo in der selben Hundeschule.

Die ist in Ratingen, das ist doch dann deine Ecker oder ??

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Hallo,

auch unsere Maus steckte am Anfang voller Ängste und es gab kaum etwas vor dem sie nicht Angst hatte. Aber ich glaube, es lag zum größten Teil auch daran, daß sie in ein fremdes Revier kam in dem andere Hunde markiert hatten und sie diese "Grenzen" durchbrechen mußte. Es hat eine ganze Zeit gedauert, aber mit viel Geduld hat die Kleine ihre Ängste verloren und markiert inzwischen selbst ihr Revier, in dem sie jetzt angekommen ist.

Einen Rat kann ich Dir leider nicht geben, denke aber, daß Du bislang alles richtig gemacht hast.

Dir und Nelly drücke ich alle Daumen, bestimmt wird auch sie ihre Ängste ablegen und ein fröhlicher Hund werden. :yes:

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Ich weiss nun nicht unbedingt, ob ein Angsthund, der nach hinten geht, sich das trauen würde, wenn man ihn "zwingt". Das können andere besser beurteilen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44844&goto=855626

Du meinst Lakoko?

Das einzige wozu du deinen Hund "zwingst" ist dir zu vertrauen und zu gar nichts anderem. Du zeigst ihm das du die Welt im Griff hast und hälst ihn an deiner Seite . Nicht mehr nicht weniger.

Wir haben einen Paniker in der Gruppe mit diffusen Ängsten. ;) Ängsten vor Licht , Schatten, Menschen etc.

Im übrigen werden die Hunde so gearbeitet, wie sie es können. Man zwingt Windhunde nämlich mal zu gar nichts, was die nicht mit machen wollen und können. Wäre dem so das ich Chub zwingen würde, würde der sich schlicht verweigern.

Man muß halt umdenken bei Lakoko, aber genau das ist doch der Sinn der Sache. Altes verhalten ändern.

Gruß Iris

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Lanya hift LaKoKo auch im Alltag. Sie ist ein Hund, der in ungekannten Gelände sehr unsicher und dann teilweise sehr hektisch und panisch wird. Es gab Zeiten da ist sie an der Leine nur von rechts nach links, vorne und hinten.

Das macht mit einem 35 kg Hund nicht wirklich Spass. Wir haben eine ganze Zeit nicht gewusst woher dieses Verhalten kommt, bis dann die Diagnose einer SDU kam. Diese Hunde neigen dazu schnell in Stress zu geraten, vorallem in unbekannten Situationen.

Bei Lanya reicht es mittlerweile wie im LaKoKo die Schritte zu verlangsamen und einen Slalom und ein paar Achten zu laufen. Dann merke ich wie sie runterkommt und anfängt sich zu entspannen.

Dann wird sie wieder ansprechbar und wir können in Ruhe weitergehen. Sie vertraut sich mir wieder an.

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Ich weiss nun nicht unbedingt' ob ein Angsthund, der nach hinten geht, sich das trauen würde, wenn man ihn "zwingt". Das können andere besser beurteilen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44844&goto=855626"

Du meinst Lakoko?

Hmmm... gute Frage... meine ich das? :???

Also ich hab mir jetzt den Link dazu mal durchgelesen, aber ob es das gleiche ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht. :???

Also ich mache es so, dass wenn sie Angst vor etwas hat (Gegenstand), dass ich dann eben mit ihr hingehe, sie sich das angucken kann.

Bei Menschen geht das nicht, das Risiko wäre zu hoch, denn Nelly würde beissen, wenn ihre Angst zu gross ist. :(

Da biete ich dann Alternativen an, die sehr gut funktionieren, also ein Spielzeug/die Kottüten/was anderes zu tragen.

Konzentriert und koordiniert muss ich natürlich vorgehen, wenn ich mal nichts dabei habe als Alternative, was ja durchaus vorkommt. Aber ob das mit dem Lakoko vergleichbar ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht. *grübel*

Ich habe mir diese Methode erarbeitet, weil sie am besten hilft, wichtig dabei ist seine Umwelt immer ganz genau im Auge zu behalten und Dinge/Menschen/schwierige Situationen vor dem Hund zu sehen. Das klappt bei Nelly gut. ;)

Alles Liebe

Mona

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Ich habe den Link zu Lakoko durchgelesen, hört sich gut an und die Düsseldorfer Hundeschule ist nicht alzu weit (30min),jedoch arbeite ich im Schichtdienst und so könnte ich max 2x im Monat dorthin.....finde ich persönlich immer zu wenig....

Weiß jemand ob die oder Hr Baumann mal einen "Kompakt" kurs(Lakoko) anbieten....?!

Wolte mir evtl auch das Buch "ich lauf schonmal vor" holen, da wird doch auch unter anderem einiges davon beschrieben, oder?!

Kennt den jemand von euch einen guten Trainer,der nach Hause kommt?!

Mit anderen Hunden hat sie keine Probleme.....(außer bei wenigen Kanidaten die sie nicht mag, muß sie aber auch nicht)

Wenn wir dann im Park sind schüttelt sie sich immer! (ihren Streß ab ;) ) und dann gehts mit erhobener Rute weiter....man könnte also nicht sagen das sie immer nen Stessgeplagter Hund ist....

LG Angi

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Hallo,

das Buch von Baumann ist echt klasse. Ich habe es auch. Alle anderen Bücher habe ich vor kurzem hier im Forum zum Verkauf angeboten.

Die beiden bieten LaKoKo noch auf dem Platz in Ratingen, Samstag morgens an. Schreib Sabine doch einfach mal an. Ich denke ihr würdet eine Lösung finden.

Ich fahre jeden Samstag hin, 80 km eine Strecke. Bei mir in der Nähe ist Niemand, der es anbietet.

Ich habe erst ein Seminar mit den beiden Baumanns gemacht, das war in Düsseldorf und haben dann mit dem LaKoKo in Ratingen weitergemacht.

Da ich alle 14 Tage Samstags arbeiten musste hätte ich auch nach Ddorf kommen können.

Sabine und Iris machen auch Hausbesuche und Einzelstunden soweit ich weiss.

Ich kann da nur von mir und meinem Problemen mit Lanya sprechen, da habe ich fast 1 1/2 Jahre mit diversen Trainern dran rum gedoktort und keine nennenswerte Erfolge erzielt. Das Seminar war so meine letzte Hoffnung und seit dem macht mein Hund riesige Fortschritte und ich bekomme die Hilfe, die ich brauche.

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Viel kann ich dazu leider nicht sagen , ich weiß nur , das man mit einem Hund der so viele Ängste hat äusserst geduldig sein muss , das funktioniert nicht innerhalb eines halben Jahres . Ein Bekannter von mir hat vor zwei Jahren auch einen Hund aus dem Tierheim zu sich genommen ( aus Rumänien)er geht äußerst behutsam mit dem Tier um , alles in super kleinen Schritten , gaaaanz langsam , mit ganz viel Liebe , und er hat bis heute schon eine Menge erreicht . Ich finde man sollte gerade mit so einem Hund der sicher viel schlechtes erlebt hat nicht mit Zwang arbeiten , ich denke das verunsichert ihn nur noch mehr

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Viel kann ich dazu leider nicht sagen , ich weiß nur , das man mit einem Hund der so viele Ängste hat äusserst geduldig sein muss , das funktioniert nicht innerhalb eines halben Jahres . Ein Bekannter von mir hat vor zwei Jahren auch einen Hund aus dem Tierheim zu sich genommen ( aus Rumänien)er geht äußerst behutsam mit dem Tier um , alles in super kleinen Schritten , gaaaanz langsam , mit ganz viel Liebe , und er hat bis heute schon eine Menge erreicht . Ich finde man sollte gerade mit so einem Hund der sicher viel schlechtes erlebt hat nicht mit Zwang arbeiten , ich denke das verunsichert ihn nur noch mehr

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