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Hundeforum Der Hund
Frischling

Meine Nerven, mein Hund hört nicht auf mich

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Hallo ihr da draussen,

Ich hab momentan mit meinem Labrador riesen Probleme. Meine Nerven gehen langsam echt Flöten und die Tipps von der Hundeschule bringt irgendwie nix. Er ist 7 Monate alt bzw. jung, übe jeden Tag 15min die Befehle die er kenn sollte wie Aus, Fuss, sitzt etc., spiel mit dem auch recht viel und halt 3-mal am Tag geh ich auch mit ihm natürlich raus. Da fängt das Problem aber erst richtig an. Zuhause ist alles Tipp Top. Er hört wirklich auf jedes Kommando aber sobald ich draussen bin mit ihm existiere ich für ihn fast nicht mehr. Dass er an der Leine nicht ziehen soll hab ich langsam im griff aber er erwartet jedes Mal ein Leckerli von mir und wen ich nichts gebe rennt er wieder davon „obwohl er an der Leine ist"(Trotzdem nicht wirklich im Griff ;) ). Könnt euch ja vorstellen wie das dann so aussieht ;) .Naja Ich stell mal dann mal meine paar fragen:

1: Wie krieg ich das genau hin das er nicht an der Leine zieht ohne dass ich ein jedes Mal ein Leckerli geben muss?

2: Manchmal(nicht immer) kann ich ihm kaum an die Leine nehmen. Wie gewöhn ich ihn daran?

3: Wie unterbiete ich das Anspringen wen ich nachhause komme? Schön und recht wen er sich freut aber nicht so dass es mich fast umhaut. Natürlich springt er auch die Leute auf der Strasse an ,also will er.

4: Ich war eben gerade mit meinem Spazieren. Dachte ich nehm ihn mal mit. Unterwegs fand er ein halbes Sandwich. Als ich ihm das wegnehmen wollte schnappte er recht fest nach meiner Hand. So fest das es an fing zu Bluten. Ich wurde sooooo Wütend dass ich ihn so fest wie noch nie am Nacken packte und da wurde er nur noch aggressiver und versuchte immer wieder nach meiner Hand zu Schnappen. Da wurde ich so wütend das ich ihn zu Boden gedrückt hab. Und jetzt hab ich ein sehr schlechtes Gewissen das ich das gemacht hab. Naja zurück zu meiner Frage. Wie mache ich dass das nicht nochmal passiert? Dass erste Mal das er so was tut

Ich wär froh wen ihr mal aus euren eigener Erfahrung was abgeben könntet :) .Hundeschulen geben mir irgendwie alle dieselbe Antwort aber wirklich was bringen tut es nicht.

Ist viel zu Lesen aber danke schon mal fürs durchlesen und hoffe dass ihr mir helfen könnt.

MFG der momentan schlecht Gelaunte Frischling

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Darf ich mal fragen, welche selbe Antwort Du von allen Hundeschulen bekommen hast?

LG Anja

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Wenn der Hund nicht gelehrt hat,dass man jeder Zeit dass Fressen wegnehmen könnte,

ist es "natürlich" das er sein Futter verdeidigt vor dir.Nun muss Du ihm klar machen dass du mehr zusagen hast...

Aber mit einem scharfen "Aus" und nimmst dann öfters mal kurz das Futter weg.

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Ok ich gebe Dir mal ein paar Tipps wie ich das machen würde...

1) Du bleibst stehen wenn er zieht und gehst erst weiter wenn er brav neben Dir steht also an lockerer Leine, so ist die Belohnung nicht das Leckerchen sondern das weitergehen. Denn wenn er merkt das er jedes mal ein Leckerchen kriegt, wird er immer nur solange brav laufen, bis das Leckerchen also die Belohnung sozusagen für Ihn das Kommando wieder auflöst. Also lieber stehen bleiben und nichts sagen.

2) Lasse das anleinen zu etwas ganz besonderen werden, etwa verbunden mit einem Leckerchen oder Im anleinen kriegt er sein Lieblingsspielzeug, so das er sich darauf freut !

3) Verweise Ihn zu seinem Platz, dort muss er liegen bis Du als Boss Ihn begrüsst, beim anspringen wegdrehen und keine Zuwendung geben, erst wenn er sich wieder beruhigt hat bzw auf seinen Platz liegt.

4) Das darf ja mal gar nicht sein, die nächste Zeit würde ich Ihn nur noch aus der Hand füttern und einige "Regeln" beachten. Er darf das Spielzeug nur kriegen wenn Du es Ihm gibst, die Wohnungstür verlässt Du zuerst undbeim essen bist Du ebenfalls Erster. Im Grunde genommen bestimmst Du auch wann gekuschelt und gespielt wird. Du bist der Boss, nicht er !!!

Gruß

Susanne

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Huhu,

mich würde auch interessieren, welche Tipps du von den Hundeschules bekommen hast. :)

zu 1)

Ignoriere deinen Hund, du bist vöööööllig ohne Hund unterwegs!

Nimm die Leine fest in beide Hände, verschränke die Arme hinter dem Rücken und laufe, als hättest du keinen Hund dabei. Bei Nelly hat das exat 1,5 Wochen gedauert, seither ist sie top-leinenführig!

Kein Kommando, nur anhalten zum pieschen und häufeln, keine Ansprache, wirklich als wärst du ohne ihn spazieren. Dadurch lernt ein Hund recht schnell, dass er auf den Menschen zu achten hat und nicht anders herum.

2) hat Susanne ja schon geschrieben ;)

3) Ignorieren hat bei Nelly sehr gut geholfen. Hund springt dich an, wegdrehen, nichts sagen, wieder nach vorne drehen, Hund springt wieder, wieder wegdrehen. Ob das bei jedem Hund wirkt, kann ich allerdings nicht sagen. ;)

4) Wenn das das nächste Mal passiert, sofort Spaziergang abbrechen und im Stechschritt nach hause. Es bringt nichts, begibst du dich in dem Moment in die Gefahr, von deinem eigenen Hund ernsthaft verletzt zu werden! Wichtig ist: Sandwich essen = Nachteil für mich, weil Gassi wird abgebrochen. Und dann gibt es auch kein Schnüffeln, kein markieren, kein gar nichts auf dem Weg nach hause!

Wichtig wäre hier, wie ja schon geschrieben wurde, dass dein Hund lernt, dass ALLES was da ist, DIR gehört. Ausserdem kommt er jetzt natürlich langsam in die Pubertät und stellt dich auf die Probe.

Privilegien nur geben, wenn er mit diesen verantwortungsvoll umgeht. Zu Privilegien gehört u.a. Bett und co. - kann ein Problem sein, muss aber nicht. Wenn mein Hund mich aber schon getackert hat, wie hier ja leider schon passiert, würde ich da auf Nummer sicher gehen.

Dass die Agression beim Nacken-Packen und dann runter drücken grösser wird, ist verständlich. In dem Moment, als er gefressen hat, hat er aus seiner Sicht beschlossen, dass du keinerlei Rechte hast, ihm sein Futter weg zu nehmen. Das heisst also, dass er in dieser Situation die besseren Karten hatte und das auch wusste. Mit der Reaktion, die in der Situation natürlich verständlich ist, hast du ihm gezeigt, dass er recht hat. Denn die Anwendung körperlicher Maßregelung eines Unterlegenen zeugt davon, dass sein Gegenüber (in diesem Fall du) unsouverän ist und das gibt ihm recht.

Wie gesagt kann ich verstehen, dass du so gehandelt hast, denn das war eine Situation, in der du ihn schnell und gut unter Kontrolle bringen musstest. Das oben beschriebene richtet sich aus der Sicht deines Hundes.

Alles Liebe

MOna

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Wenn der Hund nicht gelehrt hat,dass man jeder Zeit dass Fressen wegnehmen könnte,

ist es "natürlich" das er sein Futter verdeidigt vor dir.Nun muss Du ihm klar machen dass du mehr zusagen hast...

Aber mit einem scharfen "Aus" und nimmst dann öfters mal kurz das Futter weg.

Und dann? Wird sie wieder gebissen...

Ich würd erstmal andere Sachen in den Griff bekommen wollen, wie das Anspringen, an der Leine ziehen usw. bevor ich an so essentielle Sachen wie das Futter gehe....

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Ich denke auch, dass hier erst einmal die grundlegende Beziehung zwischen Hund und Mensch bearbeitet gehört, bevor man an eine so wichtige Ressource wie Futter geht.

Mich würde auch interessieren, welche Tipps Du von den Hundeschulen bekommen hast, und wie Du mit Deinem Hund arbeitest, seit Du ihn hast.

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Nach so einer Beschreibung würde ich als erstes darum bitten, mit einer guten Hundeschule Kontakt aufzunehmen. Wenn ich dann aber lese, dass schon Hundeschulen an diesem Hund herum gedoktort haben, der noch nicht mal ein Jahr alt ist, dann gruselt es mich ob der Kompetenz meiner Kollegen.

Deshalb brauche ich erst einmal deutlich mehr Informationen, denn meiner Ansicht nach liegt da grundsätzlich in der Beziehung und Kommunikation zwischen Mensch und Hund etwas sehr im Argen. In diesem Fall Tipps aus der Ferne zu geben, ist nicht ungefährlich, speziell, wenn bereits Aggressionsverhalten im Spiel ist.

LG Anja

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Wobei sich für mich folgende Fragen noch anschließen: welche Tipps hast du wie lange versucht umzusetzen und mit welchem Ergebnis.

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Nach so einer Beschreibung würde ich als erstes darum bitten, mit einer guten Hundeschule Kontakt aufzunehmen. Wenn ich dann aber lese, dass schon Hundeschulen an diesem Hund herum gedoktort haben, der noch nicht mal ein Jahr alt ist, dann gruselt es mich ob der Kompetenz meiner Kollegen.

Es gibt 'ne Menge sinnbefreite Hundeschulen und es gibt noch mehr unfähige Trainer, aber es liegt nicht immer an deinen Kollegen und Kolleginnen. ;)

Ich habe bei uns in der Hundeschule auch schon HF kommen und gehen sehen, die einfach wesentliche Dinge nicht verstehen wollten oder konnten - und die es dann auf die Hundeschules schoben. Und meine Canis-Trainerin ist eigentlich ziemlich gut im Umgang mit Menschen ....

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