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Hundeforum Der Hund
Frischling

Meine Nerven, mein Hund hört nicht auf mich

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Wenn der Hund nicht gelehrt hat' dass man jeder Zeit dass Fressen wegnehmen könnte,

ist es "natürlich" das er sein Futter verdeidigt vor dir.Nun muss Du ihm klar machen dass du mehr zusagen hast...

Aber mit einem scharfen "Aus" und nimmst dann öfters mal kurz das Futter weg.

Und dann? Wird sie wieder gebissen...

Ich würd erstmal andere Sachen in den Griff bekommen wollen, wie das Anspringen, an der Leine ziehen usw. bevor ich an so essentielle Sachen wie das Futter gehe....
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44937&goto=856354

Darf man kein Tipp mehr geben oder wie. :???

Ist doch meine Sache,welches Thema ich anspreche. :Oo

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Natürlich darf man Tips geben ;)

Nur sollte man darauf achten, dass es Menschen gibt, die sofort blind alles ausprobieren ;)

Und das kann auch mal ins Auge gehen.

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Nach so einer Beschreibung würde ich als erstes darum bitten, mit einer guten Hundeschule Kontakt aufzunehmen. Wenn ich dann aber lese, dass schon Hundeschulen an diesem Hund herum gedoktort haben, der noch nicht mal ein Jahr alt ist, dann gruselt es mich ob der Kompetenz meiner Kollegen.

Deshalb brauche ich erst einmal deutlich mehr Informationen, denn meiner Ansicht nach liegt da grundsätzlich in der Beziehung und Kommunikation zwischen Mensch und Hund etwas sehr im Argen. In diesem Fall Tipps aus der Ferne zu geben, ist nicht ungefährlich, speziell, wenn bereits Aggressionsverhalten im Spiel ist.

LG Anja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=44937&goto=856366

Manche Menschen denken, der Hund lernt das in der Hundeschule, die übersehen das sie etwas lernen müssen und das der Mensch das Gehörte umsetzen muß...nicht der Hund....

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Hallo,

mit sieben Monaten kommt Dein Hund so langsam in die Rüpelphase, da muss man durch. Aber mal zu Deinen Problemen.

Zu 1)

Stehen bleiben oder ein paar Schritte zurück gehen. Er muss dann ja nach. Ist die Leine locker gehst Du wieder in die Ursprungsrichtung. Wenn sich die Leine wieder spannt, geht es wieder zurück. Eigentlich merken Hunde dann recht schnell, dass mit Zug auf der Leine es nicht wirklich weiter geht. Zur Bestärkung lobst Du Deinen Hund und gibst ihm, wenn die Leine locker ist und ihr einige Schritte gegangen seid, bei Blickkontakt ein Leckerchen. Später variierst Du das mit den Leckerchen. Du lobst weiter, wenn die Leine locker bleibt, gibst aber nur bei jedem zweiten oder dritten Mal ein Leckerchen. Hinterher gibt es die Leckerchen in unregelmäßigen Abständen.

Durch die variable Bestärkung weiß der Hund nie, wann es sich lohnt zu schauen.

Zu 2)

Ich gehe mal davon aus, dass Du ein Problem mit dem Anleinen nach dem Freilauf hast. Dann dürfte die Ursache daran liegen, dass für Deinen Hund anleinen gleichbedeutend mit "Schluss mit lustig" ist, dass der Spaß vorbei ist und es jetzt wieder ohne Highlight nach Hause geht. Für ihn ist die Leine und somit dann auch Du eine Spaßbremse.

Das kannst Du etwas aufpeppen wie von Susanne beschrieben. Und Du kannst deinen Hund im Freilauf des Öfteren mal rufen, ihn loben, bei zügigem Kommen, ihm eine Leckerchen geben und ihn dann wieder in den Freilauf entlassen. Heran rufen sollte nicht gleichbedeutend sein mit anleinen.

Zu 3)

Das mit dem auf seinen Platz schicken, warten lassen, den Boss heraus hängen lassen etc., wenn Dein Hund Dich vor Freude bei Deiner Ankunft anspringt und begrüßt, halte ich persönlich für Quatsch. Drück ihm ein Spielzeug oder ein Päckchen Tempos oder was gerade greifbar ist in die Schnauze, dann kann er seine überschüssige Energie kompensieren und sich abreagieren. Für gewöhnlich bleiben dann auch alle vier Pfoten auf dem Boden.

Das Anspringen von fremden Leuten ist ein anderes Problem. Hier solltest Du versuchen, den Hund vorher anzusprechen und die Aufmerksamkeit so lange zu halten, lass ihn dabei absitzen, Spielzeug und Leckerchen zeigen, bis die Leute gerade vorbei gegangen sind. Dann wie blöde loben und Leckerchen und/oder Spielzeug geben.

Zu 4)

Futter gibt es nur noch auf Befehl. Du machst seinen Napf fertig, lässt den Hund wieder absitzen, hältst die Hand vor seine Brust, stellst den Napf vor ihn ab und erst wenn er vollkommen entspannt, gibst Du ihm den Befehl dass er Fressen darf. Er wird wahrscheinlich versuchen, gleich nachdem Du den Napf hingestellt hast, daran zu kommen. Er soll sich aber erst entspannen. Das wird ein paar Tage oder auch Wochen dauern, bis er von sich aus geduldig wartet. Dann weiß er auch, dass es Futter nur auf Befehl gibt.

Draußen kann man das über indem Du Leckerchen auslegst und mit Deinem angeleinten Hund daran vorbei gehst. Er wird natürlich versuchen daran zu kommen. Dann gibt es ein scharfes NEIN. Du gehst immer und immer wieder daran vorbei. Wenn er dann irgendwann begriffen hat, dass er nicht daran darf, die Leine locker bleibt, gibt es das Leckerchen von Dir.

Die Kunst besteht darin in manchen Situationen Alternativen anzubieten. Unsouverän den Hund nach unten zu drücken, ihn zu unterwerfen, so menschlich verständlich, dass gelegentlich auch sein mag, bringt nicht sehr viel. Es baut kein Vertrauen auf.

Natürlich müssen Hunde einige Regeln lernen und einhalten. Spielzeug in der Wohnung nur dosiert zu verabreichen oder den Hund immer nach einem selber durch die Tür zu lassen, zähle ich nicht dazu. Bei uns liegen ständig mehrere Spielzeuge herum. Die werden, damit sie interessant bleiben, mal ausgetauscht, aber sie kommen nie ganz weg.

Und für meine Begriffe ist es auch vollkommen egal, ob der Hund oder man selber zuerst durch die Tür geht. Mit so einer Regel könne Hunde nichts anfangen.

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