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Hundeforum Der Hund
Briddel

Zwei Welpen gleichzeitig?

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Huhu, ich möchte mich eigentlich nicht in Eure Diskusion einmischen, doch diese Aussage bzw. Deine Einstellung finde ich schon etwas zu pauschal und engstirnig.

Ich habe einen Junghund und einen Welpen. Gut... sicher, wäre es Vernünftiger gewesen, wir hätten gewartet bis der Junghund 2 Jahre alt ist und dann auch die Schwierigkeit der Pubertät vorbei sind.

Ich glaube, dazu muss ich nix mehr schreiben.

Du hast die Antwort schon selbst gegeben.

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Also ob ich unbedingt Geschwister nehmen würde weiß ich nicht, hab schon oft gehört das es da richtig Probleme geben kann. Wir haben vor 3 Jahren 3 Welpis (alles Rüden) genommen, aber alle sind im Abstand von 6 Monaten eingezogen. Auch wir hatten mit Eintritt der Pupertät massive Probleme mit Beissereien zwischen den 2 ältesten und recht hohe Tierarzt Kosten für OPs. Es hat ein ganzes Jahr gedauert bis die beiden wieder miteinander konnten obwohl uns JEDER gesagt hat das wir das nicht mehr hinbekommen da sie wirklich schon aufeinander los sind sobald sie sich erblickt haben. Wir mussten beide fast ein ganzes Jahr komplett trennen. Das war eine superanstrengende Zeit und ich bezweifel das es viele Menschen gibt, die sich DEN Streß wirklich auf so lange Zeit antun würden, denn es hat unser ganzes Familienlieben beeinflusst. Für uns kann ich nur sagen: Wir würden es wieder tun, aber den meisten Menschen würde ich davon abraten da nur wenige Bereit sind sich unter Umständen derart lange in ihrem Familienleben einschränken zu lassen.

Was man ansonsten bedenken sollte ist die Dauer der Erziehung. Mit den 3 Jungs hat es länger gedauert bis sie soweit erzogen waren. Heute haben wir inzwischen ein echt tolles 4er Rudel und bald kommt der 5. wieder dazu. Aber was man nicht vergessen darf, daß ist super Arbeitsintensiv wenn man iwrklich jeden auslasten möchte mit Sachen wie Obedience, Agi und Rettungshundearbeit. Zeit für einen selber bleibt da keine

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Zwei Hunde, die von klein auf zusammen aufwachsen, werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach eher gegenseit einander anschließen als an den Menschen. Sie können zu zweit auf noch mehr dumme Gedanken kommen als einer und man wird als Mensch ganz schnell überflüssig.

Das kann ich so nicht unterschreiben. Wir haben 3 Jungs im Abstand von 6 Monaten plus noch unseren 10jährigen und bis letztes Jahr noch den 14jährigen. Ja die machen zusammen durchaus mehr Blödsinn wenn wir nicht da sind, ABER die Jungs haben sich noch nie gegen uns verbündet in den 3 Jahren. Selbst wenn sie miteinander spielen können wir sie jederzeit gemeinsam abrufen und alle kommen.

Außerdem sollte man seinen Welpen ja mit liebevoller, freundschaftlicher Souveränität führen und das gerät leicht aus den Fugen, wenn man auf zwei Racker gleichzeitig achten muss.

Wenn man sich erstmal an so eine große Gruppe gewöhnt hat geht das auch. Ich kann nur von uns sprechen und da muss ich sagen wir haben auf Grund unserer Rangprobleme im letzten Jahr mehr über Rudelführung und Körpersprache von den Jungs gelernt als jemals irgendwo anders. Inzwischen sind sie alle erfolgreich im Obedience oder bei den Rettungshunden und die letzten Baustellen lösen sich auch langsam auf. Aber ich denke das klappt auch nur dann wirklich wenn man neben den Hunden kein anderes Leben als solches hat und man sich komplett auf die Fellnasen sein Leben einrichtet. Ich denke bei einer normalen Familie mit normalen Familienleben und Kindern ist das unmöglich

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@Kimbi -

ja, nur solltest man da als Züchter schon unterscheiden können, warum und für wem was vernünftiger wäre.

Denkst Du wirklich es ist vernünftiger für den Welpen, wenn er zu einen zwar lt. Geburtsurkunde "erwachsenen" Hund kommt, der aber dennoch hippelig, unausgeglichen und unerzogen ist, wofür wiederum der Hund selber ja meist gar nichts kann, da vermutlich der HH schlichtweg in irgend einer Forum versagt hat, als den Welpen zu einem gut erzogenen, ruhigen Junghund zu geben, bei dem man davon ausgehen kann, das HH auch genug Zeit und Verstand für eine Zweithundehaltung mitbringt.

Gut.... Deine Einstellung. Ich kenne jedenfalls einige "erwachsene" Hunde bzw. HH erwachsener Hunde bei denen die Anschaffung eines zweiten Hundes in Form eines Welpen eine Katastrophe war oder wäre. Und die Pubertätsprobleme, die wir vielleicht haben, wenn man dazu überhaupt "Problem" sagen darf, sind lachhaft im Gegensatz zu dem was ich täglich bei so manchen "erwachsenen" Hund und deren HH sehe. :so

Und in unserem Fall wäre es schlichtweg für mich persönlich vernünftiger gewesen, da ich dann ganz einfach mehr Zeit für "mich" hätte. Aber will ich das, ist mir das wichtig?... Nein!

Genauso bekomme ich auch immer zu hören, dass es unvernünftig ist das ich keine Kinder habe und im alter dann auch mal keine Enkel..Aber will ich das, ist mir das wichtig?... Nein!

Ich denke es ist für einen Züchter schlichtweg unmöglich immer 100% optimale Voraussetzungen zu finden.

Doch Deine pauschale Einstellung führt definitiv am Ziel vorbei, den Welpen in ein gutes und verantwortungsvolles zu Hause zu wissen.

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Hmmm, das gab Denkanstöße satt. :) Vielen Dank für die interessanten Beiträge. :klatsch:

@vierbeiner, was ist denn aus deinen Rüden geworden, hast du sie nicht mehr zusammen?

@Milkey, wie alt sind deine Hunde, bzw. hattest du in der Pubertät auch große Probleme?

@Kanela Es sind keine ruhigen Hunde, es sind kleine, wilde Terrier, die viel Unsinn im Kopf haben. ;)

Viva09, genau deshalb hab ich ja auch Bedenken, ich bin zwar für Stimmung, nur ob es nicht doch auf Dauer zu stressig wird, das frag ich mich schon.

@Entchen Zwei Hunden beim Altwerden zuschauen? Warum denn nicht? Das seh ich gar nicht als Problem. Ich kann auch 10 Hunde gleichzeitig pflegen wenn´s sein muß.

@Joachim und @filou-pon sowie@kimbi: Ich möchte nicht deshalb zwei Welpen damit ich es bequem habe und ihnen beim Spielen zuschauen kann. Aber die Gefahr ist mit Sicherheit da. Da kann ich noch so motiviert sein und es anders machen wollen, ob es klappt... wer weiß.

@grk Hut ab, wie du deine Hunde trennen mußtest ist sicher heftig für die ganze Familie gewesen.

Ob ich eine normale Familie habe, weiß ich nicht. Natürlich gibt es mehr im Leben als den Hund oder die Hunde. Wobei der Hund ja zur Familie gehört und eh immer mit eingeplant ist, genau wie wir Menschen auch.

@ Jaspi Will ich das? Den Spruch find ich gut. Genau das meine ich mit "wie Zwillinge". Wer würde sich die aussuchen, wenn er könnte? Ich jedenfalls nicht.

Mein Gedanke, ich will zwei Hunde. Mein Mann auch. Wir überlegen eben, was ist gut für die Hunde, was ist gut für uns. Was ist am besten für uns alle zusammen. :D

Die Idee mit zwei Welpen wurde übrigens nicht von der Züchterin unterstützt, geschweige denn dass es ihre Idee war. Sie sagte es ist möglich aber nicht besonders zu empfehlen.

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@grk Hut ab, wie du deine Hunde trennen mußtest ist sicher heftig für die ganze Familie gewesen.

Ja das war's. Am anfang war es logistisch schon schwierig in einer 3 Zimmerwohnung sie konsequent zu trennen und gleichzeitig aber dafür Sorge zu tragen, daß niemand ausgeschlossen wird und jeder gleichviel Aufmerksamkeit bekommt und vorallem auch die gleiche gemeinsame Zeit mit dem Rest des Rudels. Immerhin hatten wir damals noch in Summe 5 Hunde. Was ich persönlich am schwierigsten fand war, daß man nirgends Ratschläge oder Hilfe bekam. Alle sagten nur, daß man das nicht mehr hinbekommt und einer weg muss. Wir mussten als selber jede Menge herrausfinden in punkto Agressionsverhalten, Körpersprache usw um rechtzeitig in den Übungen dazwischen gehen zu können bzw um zu wissen wie man die Übungen am besten aufbaut. da gab's zwischendurch auch den einen oder anderen Unfall, der dann mal wieder beim Notdienst endete. Am Schluss haben wir uns dann selber einen Wundtacker beim Tierarzt geholt - war auf dauer billiger die Wunden selber zu tackern. Aber die allerschönste Belohnung war dann diesen Sommer als wir mit allen hunden nach Schweden sind und die beiden das erste Mal wieder miteinander gespielt haben. Heute lieben sie sich wieder, kuscheln zusammen und knurren sich auch wieder im Spiel an oder zerren am Fell des anderen beim Toben. Ich bekomm immernoch regelmäßig pippi in den augen deswegen.

Ob ich eine normale Familie habe, weiß ich nicht. Natürlich gibt es mehr im Leben als den Hund oder die Hunde. Wobei der Hund ja zur Familie gehört und eh immer mit eingeplant ist, genau wie wir Menschen auch.

Das stimmt. Aber wie ich schon schrieb, wenns richtig Streß in der Pupertät gibt, dann gibts nur 2 Mgl entweder man muss einen abgeben oder man kann unter Umständen relativ lange nur sehr eingeschränkt leben. Man sollte sich halt vorher im klaren sein ob man die 1. lösung übers Herz bringt (was wir definitiv nicht konnten) oder ob man sich den 2. Weg zutraut, denn bei den Kloppereien sind auch wir desöfteren mitgelocht worden wenn wir sie trennen wollten.

Für uns sthet jedenfalls fest, wir würden es wieder tun, denn es ist total süß wenn sie noch im gleichen Alter sind und somit auch noch fast den gleichen Spieltrieb haben und zusammen toben und Blödsinn machen.

LG

Grit

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@Milkey, wie alt sind deine Hunde, bzw. hattest du in der Pubertät auch große Probleme?

Die beiden sind jetzt 20 Monate alt. Also aus Kindern werden Leute, so langsam.

Explizite Pubertätsprobleme haben wir denke ich nicht, das sind wohl eher charakterliche Probleme. Im Bereich Haus und Grundstück sind beide echte Vorzeigehunde und hören aufs Wort oder ggf. auf die Geste. Untereinander hatten die beiden bislang noch nie ein Problem (ok. Mickey hat ab und zu mal die eine oder andere Macke an den Hinterläufen, da seine Schwester ihn beim Spielen gerne da rein zwickt... :Oo ), ansonsten alles im grünen Bereich. "Draussen" hat lediglich der Rüde einen etwas zu grossen Aktionsradius für unseren Geschmack....Schwesterchen zeigt sich auch hier ganz wie Papas Liebling. :)

Ich will aber bei dem positiven Bild nicht verschwiegen, dass es wirklich anstrengend war die erste Zeit. Bis wir uns auf die Hunde und die sich auf uns eingestellt hatten und so es halbwegs stressfrei und harmonisch ablief hat es gedauert. Und da sind auch Tränen geflossen.

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Wenn du stark masochistisch veranlagt bist solltest du es tun :)

Ich sehe das grade bei einer Freundin mit ihrem LAG die zwei Geschwister haben ( jetzt 1 jahr alt, Bordercollie/ald.schäfer irgendwas mixe)), und die haben massive Probleme.

A: Die Hunde kommen schlecht zur Ruhe, es ist auch schwerer ihnen diese beizubringen- was immo sehr wichtig ist! . Grade ihre Hündin leidet darunter und steht unter Dauerstress.

B: Sie stacheln sich gegenseitig auf ein geordnetes rausgehen ist derzeit nur einzeln möglich ( Ihr LAG kann das - aber sie ist zu weich, die tanzen ihr auf der Nase rum.

C: Die beiden sind ein Team auch was das kräftemessen mit fremden Hunden angeht oder das unerlaubte weite Entfernen vom HF..

D: Macht die eine Mist macht die andere mit, zweien fällt gefühlte 4mal mehr Quatsch ein als einem alleine.

Sie suchen sich jetzt definitiv getrennte Wohnungen ( er wohnte dort übergangsweise ist also nicht nur wegen der Hunde, aber wegen der Hunde freuen sich beide drauf :) )

Ich würde einen nehmen.. und dann den nächsten oder übernächsten Wurf abwarten.

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A: Die Hunde kommen schlecht zur Ruhe, es ist auch schwerer ihnen diese beizubringen- was immo sehr wichtig ist! . Grade ihre Hündin leidet darunter und steht unter Dauerstress.

Das kann man trainieren. Das problem hatten wir am Anfang auch, vorallem wenn noch Besuch da war. Wir haben irgendwann angefangen ganz klare Regeln aufzustellen und sie konsequent umzusetzen.. angefangen haben wir damit, daß die Wuff sich hinlegen mussten wenn wir essen. ist bei 5 nicht leicht gewesen, aber es ging nach einer Weile. Die ersten Mahlzeiten waren zwar schon kalt bis alle endlich liegen blieben aber inzwischen legen sie sich von alleine hin wenn die Teller auf den Tisch kommen

B: Sie stacheln sich gegenseitig auf ein geordnetes rausgehen ist derzeit nur einzeln möglich ( Ihr LAG kann das - aber sie ist zu weich, die tanzen ihr auf der Nase rum.

Das ist wirklich ein Problem. Wenn einer im Rudel theater macht machen immer alle gleich mit.

D: Macht die eine Mist macht die andere mit, zweien fällt gefühlte 4mal mehr Quatsch ein als einem alleine.

Das stimmt, aber ehrlich gesagt find ich's immerwieder niedlich WAS denen zum Teil einfällt... ich sag nur: grün eingefärbte Wohnung

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Ich habe es nicht geschafft, die beiden wieder aneinander zu gewöhnen bzw. ein Leben in Harmonie hinzukriegen. Die beiden Jungs waren trotz Kastration immer am konkurieren, haben immer alles in Frage gestellt, sodaß mir leider kein anderer Weg blieb, mich von einem der Beiden zu trennen. Ein schwerer Schritt, aber leider gab es keine andere Möglichkeit. Ich habe für den "kleineren" Rüden, der seine Grenzen wenigstens bei uns nicht in Frage gestellt hat, in eine nette Familie und zu einem Zweithund (eine nette Hündin) gegeben. Er hatte ab da ein sehr ruhiges, schönes Leben und konnte endlich mal einen anderen Hund genießen. Der andere Rüde ist bei mir alt geworden. Er hat zwar weiterhin alles in Frage gestellt, aber ich konnte mich ab da ja ganz anders kümmern und dann klappte es auch gut. Aber das ist jetzt auch alles schon einige Jahre her, aber noch immer nicht vergessen.

Ich wünsche Euch ein gutes Händchen bei Eurer Entscheidung und viel Spaß mit Euren Wegbegleiter/n.

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