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bbina

Urlaubshund - was muss ich beachten?

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Hallo,

meine Schwägerin hat seit einigen Wochen einen spanischen Wasserhund aus Mallorca (ca 1 Jahr alt, kastriert) und fährt am Freitag für 1 Woche in Urlaub. Teddy kommt so lange zu uns.

Jomi (19 Monate, Wäller) und er kamen bisher gut miteinander klar, aber sie sahen sich auch nie sehr lange am Stück. Für heute habe ich Teddy zum "Probewohnen" einbestellt. Er wird ca. 2h bei uns bleiben ohne sein Frauchen.

Meine Fragen an euch:

- Wie geht ihr in so einem Fall mit Rangordnungsproblemen um? Ich denke, die beiden werden sich da sicher einiges zu sagen haben. Ich denke, ich muss das als "Rudelführer" klären, oder??

- würdet Ihr Jomi als Nr.1 (nach mir) in seiner Position verstärken und Teddy als nachrangig(er) behandeln, oder als Gast den Vortritt vor Jomi geben?

- Spaziergang: Teddy "verschwindet mal eben kurz für 2 Min", wenn er eine Spur aufgenommen hat. Für meine Schwägerin ist das "Prima, er kommt doch zu mir zurück...", aber für mich ist das ein NoGo. Jomi erlaube ich das auch nicht und ich denke, die beiden könnten den Spaziergang ohne mich fortsetzen, wenn ich beide ohne Leine laufen lasse. Was denkt ihr darüber? Jomi frei und Teddy an der Schlepp? Ob das gut geht...? Getrennt spazieren gehen..?

Gibt es sonst noch Bereiche, die ihr aus Erfahrung für wichtig erachtet?

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Du erlaubst auch dem Urlauber nur das was du möchtest, unabhängig davon was er zu Hause darf.

Chef (vermultich deiner) wird von dir unterstützt, nicht den Gast bevorzugen, behandele die Hunde so als wären sie beide deine , quasi ohne gaststatus.

Laufe am besten bei Übergabe erstmal 1-2 Stunden , damit beide schön müde sind und betritt erst dann Haus.Kläre sofort, wer hier was zu sagen hat, nämlich du.

Kleine Motzereien würd ich sofort unterbinden, das hat keiner von beiden nötig.

Viel Erfolg, das klappt meißt besser als man denkt!!

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Huhu Heike,

schließe mich Katis Worten an.

Der zweite Wuff gehört ab dann in dein "Rudel", also kein Sonderstatus.

Ne Rangordnung gibt es bei euch nicht, den es ist ja kein Rudel.

Jegliche Streitigkeiten würde ich unterbinden, den so wie Kati sagt ICH bin der Chef und ich entscheide.

Was deine Schwägerin macht, wäre mir in der Zeit auch Jacke- ich muss ja in der Zeit damit auskommen und wenn du etwas nicht willst dann ist das halt so.

Hunde können sehr gut differenzieren.

Viel Spaß wünsch ich euch! :)

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Huhu!

ich hab auch ab und an meinen Pflegehund da- er und Jack sind nicht unbedingt die allerbesten Freunde (besonders in der Wohnung), es ist mehr ein gekonntes ignorieren.

In meinem Zimmer weise ich beiden einen Platz zu, wo sie liegen sollen. Das klappt mittlerweile sehr, sehr gut, auch wenn ich aus dem Zimmer gehe, nachts usw.

Ich mache mit beiden je einen einzelnen Spaziergang oder Radtour, bei den gemeinsamen Gängen läuft jeweis nur ein Hund frei. Sonst ist mir das zu stressig, weil beide ihre Baustellen haben. ;)

Ich füttere beide gleichzeitig, nach Kommando dürfen sie fressen und dann nehme ich die Näpfe sofort weg, weil Django gern Ressourcen verteidigt.

Auch Kauknochen o.ä. gibts deshalb nur unter meinen strengen Aufsicht, hihi.

Herr Pflegehund hat sich an meine Regeln zu halten (zB erst auf Kommando Sitz oder Platz auflösen, kennt er sonst anders), wird dafür aber natürlich genauso viel bespaßt und geknuddelt wie Jack.

Django fühlt sich von anderen Hunden, besonders auf engem Raum schnell bedrängt, daher sorge ich dafür, dass Jack ihn in der Wohnung komplett in Ruhe lässt.

Eifersüchteleien beim Schmusen, wozu Django neigt (anderen Hund wegdrängen oder sogar wegschnappen) hab ich am Anfang ein paar mal unterbinden müssen, jetzt wartet er, bis er dran ist.

Du siehst also, sogar mit zwei gleichaltrigen, sich nicht unbedingt sympathischen Rüden klappts mit ein bissl Organisation und klaren Anweisungen. Die sind bei den beiden halt echt wichtig, sonst würde es immer wieder knallen.

Ich merke dabei immer wieder, dass mir dass zwar zeitweise Spaß macht, aber ich irgendwie nicht der Mehrhundehalter-Typ bin.. :D

Vielleicht musst du zB das Verhalten in der Wohnung nicht so streng reglementieren, da eure beiden sich verstehen.

Das kannst du ja sicher schnell beobachten, wie sehr du da "regeln" musst.

Draußen würde ich schon MEINE Erziehung durchsetzten (Hund darf nicht einer Spur nachrennen und einfach verschwinden zB). Sonst hast du am Schluss zwei unkontrolliert durch die Gegend hüpfende Hündchen ;)

Also zB immer nur einen Hund frei, den Pflegi evtl an die Schlepp...Ich persönlich fühl mich sonst schnell gestresst...

Viel Spaß mit den beiden!

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Vielen Dank für Eure Antworten :)

Mein Jomi ist 68cm hoch und ein Grobmotoriker!

Teddy, der Urlaubshund ist dagegen ein halbes Hemd. Er hat geschätzte 40cm und ist frisch geschoren. Er sieht aus wie eine große, weiße Katze. Jomi rennt das kleine Teddykind einfach über den Haufen und ihm ists dabei egal, ob sie im Garten oder in der Küche sind. Bei Teddys Besuch gestern musste ich an diesem Punkt am meisten reglementieren. Spaziergänge werden wohl genauso ablaufen, wie rotfuchs beschreibt: Teddy an der Schlepp und Jomi frei oder an der Leine, je nachdem wie er sich benehmen kann. Auch er hat noch viele offene Baustellen!

Ich hoffe, der Arme hat nicht allzu viel Heimweh. Gestern stand er an der Tür und wartete, sobald er nicht abgelenkt war.

Aber ehrlich - ich freu mich drauf!

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Hallo

Teddy ist seit heute Vormittag da und es läuft alles super.

Seine angeblich akzeptable Leinenführigkeit ist eine Katastrophe aber dank Anitas Ampelsystem klappt das jetzt super. Beide Hunde halten sich an Ruhezeiten und benehmen sich sehr gut, sowohl zu Hause als auch beim Spaziergang. Freigang ist allerdings nicht drin.

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