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polar-chat.de  Der Hund
Guinness

Die Geschichte meines Hundes

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Also dann, doch hier:

Hund soll her (warum möchte ich jetzt nicht ausführen) Husky. Abgelehnt, da sehr starken Jagdtrieb und ein sehr viel höherer Zaun erforderlich gewesen wäre. Border-Collie, da die Beschäftigungsproblematik vor sechs Jahren bei uns zu mindest noch nicht angekommen war und sie keinen Jagdtrieb haben.

Ein Rüde sollte es sein der Papa werden sollte.

Wir haben uns mehrere Züchter angeschaut, von überkandidelt bis Massenzucht und nicht den erst Besten gekauft.

Geb. am 14.08.2000, abgeholt Ende Oktober, das erste was er nach 10 Min Autofahrt machte war sich zu übergeben. Als wir in unserer Unterkunft ankommen (er stammt aus Norddeutschland) dreht er sich im Kreis und erleichtert sich von seinem dünnen Stuhl mit Blut. Ich habe natürlich gleich bei der Züchterin angerufen und nachgefragt. Es wäre alles in Ordnung, wahrscheinlich hatten die Welpen den Knochen von der Mutter erwischt. Natürlich folgten dann auch Tierarztbesuche mit hauptsächlich Antibiotikagabe und der Aussage es läge nicht am Futter. Ich bin relativ Verantwortungsbewußt und habe den Hund natürlich nicht "umgetauscht". Nur hatte ich mir vorgestellt ich binde ihn soweit es geht in meinen Alltag mit ein und nehme ihn mit. Durch seine Awersion gegen das Autofahren (Wenn mein Wagen nicht in der Garage stand, sondern davor, ging er unter dem Verbundpflaster daran vorbei). Habe auch hier alles möglich versucht, Bachblüten, im Auto füttern, Notfalltropfen u.s.w.. Da ich ihn aber nie mitnehmen konnte wenn er gerade gefressen hatte war das sehr schwer zu koordinieren (sonst hätte er nie was gefuttert) also blieb er zu Hause. Was er auch absolut kann ohne irgendwelchen Blödsinn zu machen. Er hat das ganze Haus zur Verfügung und aktzeptiert zu 100% das er im ersten Stock nichts zu suchen hat.

Ausbildung: Welpenspielgruppe: Die erste machte nach 6 Wochen für 2 Monate Winterpause. AHA Erlebnis: Die Huskys mussen jetzt in die Grunderziehung, weil die eissen jetzt richtig zu????: in der zweiten wurden jugendliche Hundeführer von ihren Hunden angeknurrt und Erwachsene Hundeführer von ihren Hunden gebissen ohne das die Trainer darauf eingingen bzw. diese mitgegriegt hätten. Erste Beißerei mit einem sechs Monate alten Am-Staff, der in dieser Gruppe eigentlich gar nichts mehr zu suchen gehabt hätte, aber es gab keine Alternativangebote.

Eine Woche stationärer Aufenthalt zusammen mit meinem Sohn (damals 15, er sollte, wollte den Hund eigentlich erziehen) in einer Hundeschule ca. 60 km entfernt. Durch die Entfernung vielen weitere Besuche flach. Wieder andere Hundeschules, Beißerei der Trainer war nicht in der Lage die Hunde zu trennen (meiner war dabei) und erzählt hinterher wie der Rottweiler seines Sohnes in gebissen hat (Narben gezeigt) weil er dem Hund nachdem er im Auto saß eine Handvoll Leckerlies hingelegt hat und ihm anschließend über den Kopf streicheln wollte.???

Nächste: 10m Leine und meinen Hund Lassomäßig über das Gelände gedingsbumst. Ach, nur regelmäßig kommen, dann wird das schon.

Hundetrainerin: 44 Euro pro Std.= Wurfkette, Sprayhalyband,Halti, ignorieren, aufstehenlassen, ihm eben immer klarmachen er sei der letzte Dreck.

Mobile Hundeschule: Streicheln als Belohnung :heul:

Langer Rede kurzer ... ich habe schon alles ausprobiert und bin dazu übergegangen mir aus allem was ich bisher gesehen habe das herauszusuchen was für mich praktikabel und mit meiner Einstellung zur Kreatur vereinbar ist.

Wioe schon erwähnt ist er auf Hundeschulenterrritorium unauffällig und die Leute fragen sich manchmal womit ich ein Problem habe. Aber in heimischer Umgebung sieht das eben ganz anders aus und mein Hund praktiziert diese >Verhaltensweisen schon viel zu lange mit dem Erfolg, das ich Hundebegegnungen vermeide (bis auf wenige Ausnahmen): DIE HUNDE IN UNSERER NACHBARSCHAFT SIND ALLE NICHT ERZOGEN und ich kann mich nicht auch noch um deren Erziehung kümmern. Die Rüden blaffen alle an der Leine, ich weiß nicht wer anfängt. Border fixieren eben sehr stark. Und Die Besitzer reagieren immer verkehrt, ich auch. Weil irgendwas muß man ja sagen um zu zeigen das man anwesend ist oder wie auch immer. Außerdem hat mich meiner schon mehrmals umgeschmissen, weil ich versuche dazwischen zu stehen, dann rennt er vor mir rum und die lockere Leine hat einen...ihr wisst schon was ich meine.

Ich habe auch schon Nachbarn mit Erzfeinden zu einem,durch "kompetente Kräfte" geleiteten Treffen animiert, wahrscheinlich zur Belustigung aller Nachbarn ohne Hunde, darauf habe ich keine Lust mehr. Ich stoße da auf kein Interesse an der Sache an sich. Zuletzt habe ich eine neu hier zugezogene Frau mit einem Dobermannrüden gefragt ob sie sich mit ihrem Hund an einer Übungsstunde beteiligen würde und wie denn ihr Hund anderen Rüden an der Leine begegnet: Ich habe ihn selber erzogen, mit dem Haltili, er keift zwar, aber ich kann ihn halten. Dieser Hund zieht wie eine Lokomotive entweder an der Flexi oder an der Kurzen. Tut mir Leid aber kein Interesse an einem Kontakt. Ich weiß ungefähr ihre Zeiten und bin da flexibel. Sollten sich die zwei mal ohne Leine treffen weil ein Ausweichen nicht möglich ist ok, da kann ich gelassen bleiben, ich muß ja nicht mitraufen.

Ich habe jetzt noch vieles nicht erwähnt (Spielgruppe, Bindung, Maulkorb usw.) aber ich denke es reicht erstmal.

Noch kurz zum Durchfall: Die genaue Ursache liegt bis heute im Dunkeln aber wir sind kurz davor eine "Normalität" erreicht zu haben. Ich barfe jetzt halb. Ein weiteres forenfüllendes Thema.

Und zum Autofahren: Hier bin ich dann einfach dazu übergegangen ihn ins Auto zu heben und dann zu ignorieren. Er fährt zwar immer noch nicht gerne, übergibt sich aber auch nicht mehr, springt nach der 5. Bitte selber rein und ist völlig unauffällig. Wenn jemand zusteigt (abgeholt wird) ist der hinterher ganz erstaunt das der Hund dabei war. Er kläfft auch nicht aus dem Auto heraus, weder andere Hunde noch Personen die sich diesem nähern.

Ach nochwas wichtiges, er ist ein RUHIGES Exemplar seiner Rasse und wir können auch einiges an Kunststückchen aufweisen. Eine Woche Begleithundetrainig auf einem Hundeplatz und er weiß was von ihm erwartet wird. Leider sind meine Winkel nicht korrekt. Darum haben wir sie auch nicht und brauchen sie auch nicht. =)

Eine Menge Stress habe ich ihm glaube ich durch die Kastration genommen. Durchfall= wenig Fett, andere Proteinquelle z.B. Bison Ziege Pferd

OK Schluß für heute

LG Manuela

PS. Wer einen Fehler findet darf ihn behalten (geklaut, aber find ich gut)

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Guten Morgen Manuela,

ich habe Deinen Beitrag verschoben, denke hier wird er eher gelesen. ;)

Hoffe, dass Du ganz viele Tipps bekommst ....

Vieles davon kommt mir bekannt vor .... :(

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Hallo Manuela, das ist ja ne Mega-Geschichte!

Ich denke, du hast einfach noch nicht den richtigen Trainer gefunden, der DIR und DEINEM HUND vom Bauch her zusagt.

Ich hoffe, du kannst dir hier einige Denkanstösse holen!

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Hallo Manuela,

habe Deine Geschichte aufmerksam und mitfühlend gelesen.

Fühle mich aber auch etwas "erschlagen" von soviel Info.

Ich würde an Deiner Stelle erstmal einen Stich ziehen und viele Erfahrungen hinten anstellen um jetzt einfach mal, dass für Dich Wichtigste rauszufiltern.

z.B. Was läuft schief?

Wie ist der Iststand?

Wie kann ich mein Ziel erreichen?

Wie es scheint, hast Du genug Methoden kennengelernt, daran mangelt es ja nicht.

Ich finde es jedenfalls klasse , dass Du trotz allem nicht aufgibst und noch immer auf der Suche bist.

Liebe Grüße Dagmar :respekt:

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Hallo Manuela!

Hier muss ich Renate Recht geben....ich denke auch, Du hast noch nicht den richtigen Trainer für Dich und Deinen Hund getroffen! Also ich würde mir nur einen Trainer suchen, der Border Collie erfahren ist. Diese Hunde sind einzigartig und verhalten sich in vielen Dingen "anders" als andere Hunde. Es gibt so vieles was in der Ausbildung und Erziehung beachtet werden sollte. Jede Rasse hat seine Eigenarten...der Border Collie eben auch. Ein Border Collie lernt sehr schnell...aber leider auch genauso schnell das Falsche!

Es ist bekannt, dass BC oftmals agressiv gegen Artgenossen sind. Hauptsächlich liegt es daran, dass sie mal eine schlechte Erfahrung mit anderen Hunden gemacht haben und bevor sie die nochmal machen, gehen sie lieber selbst nach vorne - nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung. Das hat ein Border ganz schnell verknüpft. Hier kann man nur durch gestellte Situationen daran arbeiten. Der BC braucht viel Sicherheit in der Führung. (Ich mache das mit Motivation...Hund muss mich im vorbeigehen am anderen Hund anschauen und bekommt dann sein Spielzeug als Belohnung!)

Zum Autofahren habe ich noch ein Frage: Hat der Hund denn eine Box oder kommt er nur so in den Kofferraum? Oftmals ist eine Box (eine möglichst kleine, gerade so groß das er sich bequem hinlegen kann) besser für den Hund. Darin fühlt er sich (wenn er die Box antrainiert bekomme hat) geborgen und wohl. Ist sozusagen seine Höhle. Durch die "Enge" der Box wird der Hund auch nicht so sehr hin und her geschaukelt - sprich er fühlt sich sicherer. Also ich kenne einige Hunde bei denen die Spuckerei nachdem sie an die Box gewöhnt wurden dann aufgehört hat.

Ich kann Dir zum Thema BC 2 Bücher empfehlen: "Border Collie, Hunde an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn" von Silke Meermann und Anita Hermes. Und mindestens genauso informativ und wertvoll "Border Collie" von Rolf C. Franck. Beide Bücher erschienen im Verlag Cadmos.

Wahrscheinlich hast Du die sogar schon gelesen? Du hast soviel schon mit Deinem Hund probiert, da liegt es nahe, dass Du Dich auch über gute Bücher informiert hast.

Gib nicht auf! Suche Dir einen Trainer der Border Collie Erfahrung hat. Der wird Dir sicherlich weiterhelfen können, damit euer Alltag wieder viel entspannter aussieht! Ich mache übrigends Ende Okt. ein Seminar bei Rolf C. Franck - es geht dabei ausschliesslich um Border Collies + Aussies. Problembewältigung, Beschäftigung und Umgang mit dem Hütetrieb bei nicht hütenden Hunden. Vielleicht wäre so ein Seminar für Dich auch wertvoll?

Schau mal auf seine Homepage....da stehen seine Termine. Er hat enorm viel Erfahrung mit genau dieser Rasse!

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Hallo,

Eigentlich hatte ich aufgegeben suchen, ich habe im Moment eine Trainerin die auf seine Rasse eingehen kann und einen Leonberger von einem BC unterscheiden kann (ich meine von der Dauer bis was im Gehirn ankommt und umgestetzt wird).

Bei ihr bin ich in einer Showgruppe, die eben Tricks einüben.

An den Problemen Rüden und Kinder arbeiten wir im Moment nicht.

Beim Autofahren sitzt er so im Kofferraum, bzw. liegt an der Rücklehne in der linken Ecke. Er übergiet sich nicht mehr und die Phase des Speichelns ist auch vorbei. Wie gesagt ich ignoriere ihn einfach. Eine geeignete Box habe ich leider noch nicht gefunden. Das was ich gerne hätte ist mir einfach zu teuer.

Die beiden Bücher kenne ich leider nicht, habe aber schon viel gelesen, leider auch viel Mist (Mit Hunden sprechen).

@ Karen

Kannst Du mir den Link von der HP schicken?

LG Manuela

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Hallo Manuela,

vielleicht macht es Dir Hoffnung, wenn ich Dir erzähle, dass ich auch fast 3 Jahre gebraucht habe, um den für mich und Nelly richtigen Hundetrainer zu finden ...

Viele Trainer (teilweise sehr teure, die ihr Geld nicht wert waren), viele Versuche und zwischendurch resigniert..... :( .....

Dann bin ich durch großen Zufall hier im Forum gelandet..... habe wieder "Hoffnung" bekommen.... , die richtige Hundeschule kennen gelernt .... und jetzt bin ich näher am Ziel, als jemals zuvor.... :)

Mein Trainer hat schon Angst, dass er mich bald als Kundin verliert :Oo:):P;)

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Auch zu empfehlen ist das Buch:

Border Collie

Ein Ratgeber zur artgerechten Haltung eines Border Collies

von: Stefan Sussam

ISBN 3-933 646-56-1 bede-Bestell-Nr. PR011

Gib nicht auf! :)

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Hi Manuela,

irgendwie funktioniert das mit dem Link hier bei mir nicht. Geh doch über Google. Gib ein Rolf C. Franck. Dann kommst auf die Homepage. Schau dann mal unter "Veröffentlichungen". Rolf C. Franck hat einen wirklich tollen Artikel über Border Collies veröffentlicht.

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Hallo,

Ich werd noch verrückt!

Wir unternehmen regelmäßig geführte Wanderungen, die von einer Hundeschule organisiert werden. Das ist immer ganz toll. Zwischen 15 und 20 Hund samt Herrchen nehmen daran teil und es sind nicht immer die gleichen Hunde.

Gestern haben wir an einem Walderlebnistag teilgenommen. Ich bin dazu übergegangen immer einen relativ großen Abstand einzuhalten um Aggressionen zu vermeiden. Bisher waren es immer nur bestimmte Rüden, die er nicht ausstehen konnte, doch gestern ist er auch gegen Hündinnen vorgegangen wenn sie ihm zu nahe kamen. Der Trainer meinte das käme daher, das ich durch mein Weiterwegstehen dazu beitrage, das er seine Individualdistanz erweitert.

Ich sollte ihm dann seinen Maulkorb aufziehen und mich mehr in der Mitte halten.

(Bevor er kastriert war hat er zwei Hunde "beschädigt" darum der Maulkorb. Bei den letzten Wanderungen hat er ihn nicht mehr tragen müssen, weil er sich relativ anständig benommen hat.) Hab mir übrigens zwei Bücher gekauft: von Barbara Sykes und von Franck. Die habe ich aber noch nicht durch.

Was meint Ihr dazu?

Gruß Manuela

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