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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Würde es ausreichen, den Leithund zu vertreiben, wenn ein Rudel auf mich und meine Hunde trifft?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

angeregt durch den Beitrag, http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46318&goto=886970& stelle ich mir gerade die Frage im Betreff.

In der Situation die oben im Betreff steht bin ich noch nie gewesen, aber es würde mich trotzdem mal interessieren, wie ihr das seht und vor allem wie ihr reagieren würdet, wenn mehr als ein Hund auf euch trifft.

Edit: Ich möchte jetzt keine Panik verbreiten, weil grundsätzlich denke ich nicht, dass fremde Hunde sich mit "schlimmen" Absichten nähern. ;)

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Ich glaube nicht, dass man das pauschal beantworten kann.

Es kommt auf die Gesinnung der Hunde an, auf die Stärke (psychisch) des Leithundes und auf den Zusammenhalt im Rudel.

Es kann durchaus vorkommen, dass das Rudel erst richtig sauer wird, wenn man den Leithund angreift.

Meine Bulldogs z.B. sind wirklich umgänglich ohne Ende. Würde aber jemand die Rudelchefin bedrohen, dann wär Polen sofort offen.

Angreifendes fremdes Rudel ist eine Situtation die man keinem HH wünscht.

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Gute Frage,

ich hoffe, das ich niemals in so eine Situation komme und bin mal gespannt was die Rudelbesitzer hier drauf antworten.

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In der Situation die die Userin beschreibt, scheint es sich ja um ein "Rudel" zu handeln, was sich gerade erst zusammengefunden hat, also keinen festen Verband.

Hanni an die Möglichkeit hätte ich jetzt noch gar nicht gedacht, dass der Angriff auf die/den Rudelchefin oder Rudelchef sich außerdem noch negativ auswirkt.

Hm, welche Wahl hat man also als Mensch in der Situation?

Gar nicht eingreifen?

Versuchen zu schlichten?

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Hallo,

nöööö. :(

Das wäre ja schön, wenn das so einfach ginge.

Soweit in einem Rudel ein Leithund vorhanden, wäre das doch rein theoretisch sowieso nicht der Hund, der nach vorne prescht....

Lieben Gruß,

Petra

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Also meinst du Petra, dass der Leithund sich geschützt im Hintergrund hält?

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In der Situation die die Userin beschreibt, scheint es sich ja um ein "Rudel" zu handeln, was sich gerade erst zusammengefunden hat, also keinen festen Verband.

Hanni an die Möglichkeit hätte ich jetzt noch gar nicht gedacht, dass der Angriff auf die/den Rudelchefin oder Rudelchef sich außerdem noch negativ auswirkt.

Hm, welche Wahl hat man also als Mensch in der Situation?

Gar nicht eingreifen?

Versuchen zu schlichten?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46322&goto=887286

Ich noch mal.

Tagtäglich geplagt mit genau solchen Schwierigkeiten........

Meine erste Wahl ist: vorausschauendes Handeln.

Was einen Rundumblick (je nach dem, wo man läuft) erfordert. Sehe ich mehrere Hunde und ihre Menschen oder nur einen Mensch, kommt es auf meinen Eindruck des "Rudels" an. Oftmals ist mein Eindruck leider nicht der Beste: eine wilde Meute, einer nach rechts, einer nach links, am besten noch Hetzspiele machend, Mensch irgendwo hinten usw. - dann bringe ich meine Hunde nach hinten - bei den dreien, mit denen ich laufe, muss ich meine Hündin per Leine absichern (der platzt sonst das Mieder), je nach dem müssen meine Hunde auch hinten liegen (somit ist es für die herankommenden Hunde nicht ganz so reizvoll) und ich vorne. Und ich beschütze, vertreibe erst leise, wenn es nicht funzt vertreibe ich die Hunde.... ganz uneinsichtige Kandidaten zische ich auch mal mit einen Leinendrohung weg. Und ich mache mich unbeliebt......

Meine Hunde müssen bei mir bleiben - wenn ich es für notwendig erachte. Das sind Situationen: Wildschweine, ängstliche Hunde, Menschen die Angst haben, seltsam drohende Hunde. Machen die dann auch. Leider die anderen nicht. Somit sind meine ja oft im Nachteil, weil sie abliegen müssen. Da ist mein Job dann das Abblocken und Absichern und keinen ran lassen.

Das ist ein leidiges Thema.

Ich bin nicht der Meinung, dass man Hunderudel einfach so ineinander laufen lassen sollte. Die wollen nämlich nicht immer nur spielen....

Lieben Gruß,

Petra

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Danke für deine Erklärungen. :)

Ich bin auch ein Mensch der durch Beobachtungen versucht die Lage im Vorfeld zu checken.

Gott sei Dank habe ich noch nicht die Erfahrung gemacht, dass eine wilde Meute auf uns zukommt, wobei ich auch "nur" mit 2 Hunden unterwegs bin.

Ich denke aber auch, dass solche Begegnungen oft zum Problem werden, wenn die Hunde einfach nicht gewohnt sind einander zu begegnen, also sich schon in ihrem eigenen Verband orientieren, aber wenn fremde Hunde dazu kommen wird es dann kritisch oder der Mensch der "führt" , reagiert in dem Moment falsch oder eben gar nicht.

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Also meinst du Petra, dass der Leithund sich geschützt im Hintergrund hält?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46322&goto=887308

Das weiß ich nicht.

Meine Erfahrung ist aber, dass wenn es einen sogenannten "Leithund" gibt (da müßte man noch mal schauen - was ist das für ein Rudel? Ein für einen Tag zusammen gestelltes Auslaufhunderudel zum Beispiel? Da wird es keinen Leithund geben, sondern Deppen Hunde, die vor preschen (sorry.....), Hüpfer, die hinterher brettern, Heinis, die hinterher staksen, vielleicht einen, den sowieso nichts interessiert, noch einer der am Menschen klebt usw....) - dieser keinen Zoff anzettelt - wieso denn auch? Da müßte man über den Begriff "Leithund" noch mal sprechen........

Ich habe im Mini Rudel keinen Leithund - det können die nicht leisten :D .

Ich habe: eine leicht größenwahnsinnig manchmal hormongesteuerte aber hundehöfliche Hündin, die auf Hundeunhöflichkeit manchmal etwas grobschlächtig reagieren würde, einen Treiber, der gerne und mit Wonne alles wegtreibt aber das Weite sucht, wenn es eng wird, eine Dauerwedlerin (ich bin ganz harmlos und alles ist immer rosarot und last but not least, die Schlimmste: 9 kg übellaunig, ich will keinen Kontakt zu anderen Vierbeinern, außer die die ich kenne und ich hasse Hunde, die sich zu schnell oder zu wedlig bewegen und da gehe ich drauf - egal wie......... Aber egal, ich schweife ab.

Wollte nur damit sagen: wenn der Treiber hinten bleibt, dann weil er gerade Angst hat... wenn die Hündin hinten bleibt, dann weil ich es ihr gesagt habe usw.

Geschützt im Hintergrund kann sich ja auch einer halten, der einfach schlau ist, abwartet, nicht auf Stress aus ist. Der Wichtigeres zu tun hat. Oder die Anderen gar nicht mehr ernst nimmt.

Hunde, die führen oder wie soll ich sagen, die souverän sind, lassen doch solche Vorhüpfer einfach "abschmieren" - nehmen so manches gar nicht ernst. Es gibt Hunde, die haben so eine Ausstrahlung, das die anderen sich augenblicklich am Zippel reißen. Toll sowas!

Lieben Gruß,

Petra

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Absolut NEIN es wird nicht reichen da die anderen Hunde dann angeheizt werden und es ggf. selber versuchen den Thron zu erklimmen.

Ich habe die ganze Story gelesen und sage nur für die Leute die sich ein wenig auskennen und nicht emotional schreiben " Sie kann froh sein wenn Sie da lebend rauskommt wenn die abdrehen". Ich sehe viele Rudel und habe einen riesen Respekt davor. In mein Haus / Garten kommen nur soviele Hunde wie ich wirklich im Ernstfall bewältigen kann. Meine Familie darf die Hunde weder füttern noch mit Ihnen toben. Es sei denn das ich mal nicht könnte dann können sie die Hunde in den Zwinger bringen und Futter wird durch die Lucke geschoben.

Ich selber vertraue meinen Hunden aber ich habe es schon oft geschrieben das ich mich nur verbürgen würde wenn ich die Hundesprache perfekt beherschen würde.

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