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Hundeforum Der Hund
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@ Anita ---> Die Sache mit dem Film

Empfohlene Beiträge

Hey Riko,

Georg der Film macht sich aber auch so bemerkbar: Ich starte beim Agi. Das nächste Hindernis 2 Sprünge hinter einander, dann ein Tunnel, dann ein Sprung.

Es geht los ich starte nehme den ersten Sprung und mache mir weil der zweite Sprung einfach gerade dahinter ist einen Kopf wie ich den Hund zum Tunnel bringe und schon ist der Hund nicht über den Sprung sondern durch den Tunnel.

In der Zeitlupe wird man sehen das ich dem Hund auch genau das mit Körpersprache gesagt habe. Das heißt also mein Unterbewusstsein war schneller als mein Bewusstsein.

Ich hoffe Du verstehst worauf ich hinaus will.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46384&goto=892666

Sicherlich deutet zunächst alles auf die Bilder oder den Film in deinem Kopf hin.

Aber der Hund kann nicht diese Bilder, oder den Film in deinem Kopf wahrnehmen, sondern vielmehr dein Verhalten, in diesem Moment, das ihm die Hinweisreize (meist eine Routine) darauf gibt, was er als Nächstes tun soll.

Diese Hinweisreize laufen im Gegensatz zu bewusst gegebenen Signalen (z. B. Kommandos/Körpersignalen) unbewusst und damit nicht von dir beabsichtigt ab, spiegeln sich aber in deinem Ausdrucksverhalten wider, dass der Hund meist (zumindest hier) bei einem eingespielten Team kennt und sofort für ihn richtig reagiert.

Mit anderen Worten, jegliche Art und Weise von Interaktion beeinflusst das Verhalten wechselseitig, bewusst oder unbewusst und ist nicht von Bildern oder Filmen in unserem Kopf abhängig, denn auch das Denken ohne Bilder oder Film im Kopf äußert sich in Verhalten, kann so wechselwirken in der Interaktion zwischen Mensch/Hund.

Der wahre Egoist kooperiert.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46384&goto=897569

Hans Georg das klingt für mich genauso, wie das, was Riko schrieb. Nur eben "vornehmer" ausgedrückt...

Oder gibt es da einen Unterschied und wo?

Gruß Iris

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Hey Chubais,

Den ersten Schritt hat Riko getan, mit dem Hinweis auf „das Unterbewusstsein“, daraus muss nun der fehlende nächste logische Schritt folgen, dann wird auch offensichtlich, dass es nicht die Bilder oder der Film im Kopf sind.

Denn was unserem Bewusstsein verborgen bleibt, kann auch keine Bilder oder gar einen Film im Kopf hervorbringen, sonst wäre es auch kein Unterbewusstsein.

Daraus folgt, etwas anderes muss in diesen unbewussten Momenten unser Verhalten leiten, aber sicherlich keine Bilder oder Filme im Kopf, somit kann der Hund auch nicht über diese nicht vorhandenen Bilder oder Filme beeinflusst werden.

Der wahre Egoist kooperiert.

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Hmpf nun wird es kompliziert...

Also , jeder von uns hat Erlebnisse, die durch was auch immer ausgelöst, wieder in Erinnerung kommen und uns handeln lassen.

Sieht man hier im Forum sehr oft. Ein User schildert etwas und 5 andere bringen es damit in Verbindung, was sie anhand dieser Schilderung meinen zu lesen ;) Das ist "der Film" im Kopf. Ich stelle mir anhand der Schilderung etwas bestimmtes vor. Ob das dann der Wahrheit entspricht ist ein ganz anderes Thema ;)

Aus der Zeit wo Chub noch sehr unnett mit anderen Rüden umgegangen ist, habe auch ich "Bilder im Kopf" von fliegenden Hunden nämlich und ich denke zwar nicht bewußt daran (meißt) heißt ich sehe natürlich nicht jedes mal Rüden fliegen, wenn mir einer begegnet ;)

Aber doch reagiere ich anscheinend leicht "panisch". Das ist mir nicht mal bewußt, das schrieb ich ja schon. Doch mein Hund nimmt es wahr und ich wundere mich ;)

Wo liegt da der Unterschied zu dem unbewussten Handeln von dem du hier sprichst?

Gruß Iris

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Hey Chubais,

Aus der Zeit wo Chub noch sehr unnett mit anderen Rüden umgegangen ist, habe auch ich "Bilder im Kopf" von fliegenden Hunden nämlich und ich denke zwar nicht bewußt daran (meißt) heißt ich sehe natürlich nicht jedes mal Rüden fliegen, wenn mir einer begegnet ;)

Aber doch reagiere ich anscheinend leicht "panisch". Das ist mir nicht mal bewußt, das schrieb ich ja schon. Doch mein Hund nimmt es wahr und ich wundere mich ;)

Wo liegt da der Unterschied zu dem unbewussten Handeln von dem du hier sprichst?

Gruß Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46384&goto=897931

Der Unterschied ist eigentlich ganz einfach.

Deine panische Reaktion ist eine erworbene/erlernte durch bewusste Erfahrung, deshalb ist deine gelernte Reaktion, die der Hund aus deinem Verhalten wahrnimmt, auch nicht unbewusst.

„Unbewusst“ bedeutet dazu im Gegensatz, nicht zu wissen, warum man so reagiert, wie man reagiert.

Der wahre Egoist kooperiert.

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