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Hundeforum Der Hund
Robbynchen

Muss ein Hund unbedingt erzogen werden?

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Hallo,

ich lese hier ja jetzt schon eine ganze Weile. Immer wieder kommen hier die Fragen zur Hundeerziehung. Find ich prima und konnte für mich auch schon einiges daraus gewinnen.

Aber was ist, wenn ein Hund nicht erzogen wird?

Unsere Nachbarin (60 Jahre) hat sich vor fünf Jahren wieder einen Hund zugelegt. Einen kleinen, ruhigen Hund wollte sie. Was holt sie sich? Einen Jack Russel!

Naja, klein ist aber ruhig?

Trotzdem: sie ist sehr viel mit ihm unterwegs. Der Kleine läuft super am Fahrrad.

Der Rest ist aber, er hört für keine fünf Pfennig. Wenn die beiden spazieren gehen, könnte man meinen, der Hund hat Frauchen an der Leine. Er bellt jeden und alles an.

In der Wohnung flitzt er über alles mögliche, und wenn man nicht schnell genug ist, sogar auf den Tisch. Lieblingsbeschäftigung: Am Fenster sitzen und Nachbarn anbellen.

Die Nachbarin sagt jedoch, sie ist zufrieden mit ihrem Kleinen und liebt in trotz seiner Macken. Sie könnte gut damit leben.

Ich meine, wenn das meiner wäre, hätte ich schon längst was unternommen. Aber andererseits meine ich, der Hund bellt zwar, was hier bei uns keinen stört, aber hat noch nie jemanden gebissen. Wenn die Nachbarin so mit ihm leben kann, finde ich es auch o.k.

Wie seht ihr das?

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Jein.

Einerseits ist es wichtig, dass die Nachbarin damit leben kann. Andererseits muss man aber auch bedenken:

"Ist der Hund glücklich in dieser Situation!"

Weniger Gehorsam = wengiger Freiheiten. Das Bellen kann man durchaus auch mal als Unzufriedenheit deuten. Vielleicht fehlt es, wenn nicht an körperlicher, dann aber an geistiger Auslastung.

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Die Sache ist die, solange deine Nachbarin niemanden damit auf die Füße tritt wird es funktionieren.

Komm mal in den Großraum Dortmund und Du wirst sehr schnell merken wie sich das reibt wenn die Hunde nicht erzogen sind.

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Kann sie den Hund ableinen?

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Hi,

solang von dem Hund keinerlei Gefahr für andere ausgeht, ist es mir völlig schnuppe, wer welche Probleme mit dem Hund hat oder ob er erzogen ist oder nicht. Natürlich sollte auch keine zu große Quälerei vorhanden sein.

Jedem sein Leben mit seinem Hund und seine Meinung zu seinen Unarten. Jeder ist seines Glückes Schmied und meine Vorstellungen müssen nicht die Vorstellung von anderen sein.

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Der Hund meiner Schwiegereltern hat auch überhaupt keine Erziehung genossen. Sie konnte aber super an der Leine gehen, ist nicht weggelaufen, konnte alleine bleiben,... sie war ein Alltagstauglicher Hund.

Dann kam Kira und meine Schwiegereltern waren richtig erstaunt, dass man sich manche Dinge mit einem Hund auch erarbeiten muss :D . Der Hund ohne Erziehung wäre eine Katastrophe :)

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Ich stimme Hansini zu - ich denke nicht, daß der Hund unbedingt glücklich ist, weil nicht jeder Hund Führungsqualitäten hat und am liebsten in 2. Reihe stehen würde, was den Schutz des Rudels angeht etc.

Dasty z.B. hatte bei meiner Schwiegremutter das Sagen und musste sich bei uns einreihen. Ich finde, daß er viiiill ruhiger geworden ist, da er nun wirklich ruhen kann anstatt ständig auf der Hut zu sein.

Nur: Meiner Mutter z.B. wäre Erziehungssache auch zu "anstrengend" weil Konsequenz angesagt wäre. Und das ist nicht ihr Ding weil der Hund ja so lieb guckt... :D

Andererseits würde sie gerne einen wohlerzogenen Hund haben wollen. Was also tun?

Insofern bin ich als Verfechterin von Hundeerziehung durchaus gespalten, weil die Gesellschaft eines Hundes gerade für ältere Menschen manchmal das Einzige ist, was sie noch vor die Tür bringt. Ist leider so.

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Riko,

ich komme ursprünglich aus Dortmund. Wohne hier erst seit fünf Jahren.

Kristinmitpodi,

unterwegs nicht. Aber sie haben einen großen Garten.

Hansini,

sie lastet ihn schon aus. Mit verstecken usw..

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Verstecken ist keine großartige geistige Auslastung für einen intelligenten, anspruchsvollen Hund. Aus der Ferne würde ich es deuten, dass dem Hund da einiges fehlt.

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Super cookie,

da brach man nicht mehr zu sagen!

:respekt:

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