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Kromi

Frage zu Border und Co.

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Hallo,

wie beschäftigt ihr euren Border - Colli und wieviel Bewegung braucht er. Ich frage da ich vielleicht so einen Mix habe und ich das Gefühl habe ihn nicht richtig aus zu lasten.

Ich gehe 3 Stunden am Tag. Er hilft mir im Haus, ein paar Dinge holen oder weg bringen.

Aber ich habe das Gefühl er schläft nur nachts und über Tag wartet er nur das was passiert.

Ist das so bei Border´s?

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Also Angel ist auch stets aufmerksam aber wenn ich z.B. nichts mache weil ich am Pc sitze oder Fernsehen gucke etc. dann legt Sie sich auch hin und schläft.

Draußen sind wir am Tag auch ca 3 Stunden...ich mache immer mit Ihr einen Mix aus körperliche Power geben aber auch viel Kopfarbeit...denn vom körperlichen her können die hinterher immer mehr...

Lass Ihn mal Sachen suchen oder bringe Ihm Tricks bei, sowas kann man auch schön drinnen machen...

und draußen kann er dann mit Artgenossen oder seinem Ball toben...oder Du versteckst mal draußen was, legst ne Fährte etc ;) !!!

Angel ist sehr sehr ausgeglichen !!!

LG

Susanne

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Vom Ball würd ich auf jeden Fall abraten. Ist eine absolut stupide "Beschäftigung", die zur Sucht werden kann ( "Ball-Junkies" sind tatsächlich vom Ballspielen abhängig).

Gerade auch Borders sind der sehr anfällig. Es ist keine gute Art, seinen Hund zu beschäftigen, da es völlig monoton ist ;)

Da muss der Hund wirklich keine Gehirnzelle benutzen um es mal etwas überspitzt zu sagen ;)

Für einen Border ist einfaches Gassigehen zu wenig. Du musst ihm neben der körperlichen auch geistige Auslastung bieten.

Am besten noch schön Abwechslungsreich, nicht immer nur das selbe.

Elemente aus Obedience, Agility, Fährtenarbeit, Dummytraining, Trickdogging,...

Longieren gefällt meiner Hündin auch gut!

Falls der Hütetrieb deutlich wird, würde ich auch zum Hütetraining raten, zumindest mal auf Probe :)

Ach, es gibt so viel. Im Grunde braucht jeder Hund Abwechslung, aber der Border durch seine Intelligenz und Aktivität meist noch etwas mehr. Das gilt auch für viele Mixe :)

Was aber auch wichtig ist: Ruhe!

Ruhe müssen viele Hunde auch erst lernen.

Mein BC wollte mich auch zeitweise am liebsten auf Schritt und Tritt verfolgen und wartete immer nur darauf, dass ich sie irgendwie bespaße.

Sie hat dann gelernt, dass drinnen Ruhe angesagt ist und sie nicht quasi 24/7 ihre Aufmerksamkeit auf meine Aktivitäten richten muss um zu sehen, ob sich etwas "spannendes" ereignet.

Ich habe sie konsequent nach dem Gassi oder nach dem Essen auf ihren Platz geschickt ud dort ruhen lassen. Es hat eine Weile gebraucht, bis sie sich entspannen konnte, aber es hat sich gelohnt.

Natürlich machen wir auch drinnen was, z.B. Tricks oder ich bastel irgendwas zurecht,was die Hunde zerlegen müssen um an Leckerchen oder ähnliches zu kommen :)

Immer viel für´s Köpfchen einplanen :winken:

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Ball spielen muss nicht monoton sein, es kommt drauf an wie man es gestaltet ;) !

Ich spiele Fußball mit Ange, dann lasse ich Sie den Ball suchen, benutze Ihn als Belohnung bei der UO etc. ! :)

Wie schon erwähnt darf die Kopfarbeit nicht zu kurz kommen...

machen ja nach der BH dann Obedience...

Bis jetzt hat wirklich JEDER gesagt das Angel ein ruhiger glücklicher und ausgelasteter Border Collie ist !!!

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Ich finde, das ist sehr schwieirg, wenn man mit dem Ball auch als Belohnung arbeitet und ob nun werfen oder schießen ist mM nach relativ egal.

Aber ohne euch zu sehen, will ich das auch gar nicht be- oder verurteilen ;) Ist einfach nur meine bisherige Erfahrung/ mein Eindruck und das, was ich von den meisten BC-Kennern mitbekommen habe :)

Und ich finde es toll, wenn man seinen Border gut ruhig führen kann!! Das schafft wirklich nicht jeder!

Wollte dich auch mit meinem Beitrag nicht angreifen ;)

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Kontrolliertes Spiel mit Ball oder Futterbeutel, wo Hund warten und suchen muss und zwischendurch abliegen, oder vor dem Gefundenen abdrehen und zurück kommen oder oder ist natürlich super. Aber Dauerwerfen pusht so einen Hund so auf, dass er lange lange braucht, bis er herunter kommen "kann".

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Hab mich auch nicht angegriffen gefühlt... :)

Spielen ja nicht nur mit dem Ball...zwischendurch mal...auf jeden Fall sind wir uns einig das ein Border die Abwechselung braucht, einfach spazieren gehen oder neben dem Rad herlaufen ist Ihm zu öde...

Mich haben schon viele Halter gefragt, wie ich es geschafft habe das Angel kein Stück hibbelig ist...nehme mal an durch die Unterordnung sowie einen ausgeglichenen Tag :)

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Na dann muss ich mal meinen Kopf anstrengen und meinem Hund mehr bieten.

Also wer noch Vorschläge hat, immer her damit.

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drinnen ist öfter mal Ruhe angesagt, Pausen wollen gelernt sein. Ansonsten div. Sachen üben (Unterordnungselemente, Such- u. Bringspiele, Tricks etc.), kurze Einheiten m. viel Abwechslung.

Aber wie gesagt, alles in Maßen.

ansonsten geh ich 1x/Woche zum ZOS und 1x zum Agi, wo wir langsam mit anfangen...

Auf der Hunderunde nehme ich kein Spielzeug mit, da kann er mit anderen Hunden spielen od. ich baue kurze Trainingseinheiten mit ein.

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Hunde nehmen so viel wie ihnen gegeben wird. Wenn du einen aktiven Hund hast und ihm noch mehr Abendteuer anbietest, wird der kaum nein sagen. Das gilt fuer Spaziergaenge wie auch fuer Entertainment im Haus.

Was macht ihr wenn eure Hunde mal eine lange Zeit nichts duerfen? Drehen die dann alle am Rad?

Ich musste gerade meine Meinung zu diesem Theme radikal revidieren, denn ich habe zwei Invaliden und hier geht im Moment gesundheitlich nur sehr wenig. Lucy darf endlich, nach 4 Wochen gar nichts, wieder 3 x 5 Minuten ruhig an der Leine laufen. Pai darf nun wieder mit auf Spaziergaenge kommen, muss aber an der Leine bleiben wenn alle anderen toben.

Und das Ueberraschende daran ist, das beide Hunde damit keine Probleme haben. Sie schlafen viel und sind ruhig und ausgeglichen. Ich vermisse sie und unsere gemeinsamen Ausfluege, aber sie sind okay.

Deshalb finde ich nun fast alles was ich hier lese zu viel. Natuerlich ist es schoen wenn man coole Dinge mit seinem Hund tun kann. Wir sind auch schon 5h lang gewandert. Aber wichtiger sind die Pausen zwischen durch.

Taeglich 3 h finde ich persoenlich ziemlich doll. Das wuerde ich nur im Wechsel mit ruhigen Tagen regelmaessig tun.

Normaler Weise (hoffentlich ist das irgendwann wieder moeglich) gehen wir ungefaehr 3 x in der Woche 1-2h, 1 x 3-5h, 1 x sind wir den ganzen Tag dem Agility, wo sie nur wenig arbeiten aber trotzdem kaum schlafen weil sie raus kucken und nach den langen Tagen machen wir auch mal gar nichts, da wird den ganzen Tag geschlafen. Sie duerfen mich begleiten, wenn es moeglich ist.

Auf einem Spaziergang erwarte ich das sie sofort auf mich hoeren, extra Uebungen einbauen tu ich nichts. Wir machen den Gehorsam den das Leben uns bringt. Zuhause tu ich nur ganz selten etwas und nur wenn ich Bock habe.

An deiner Stelle wuerde ich nicht mehr anbieten, sondern auch mal konsequent Ruhe und Frieden einbauen. Meine Schaeferhuendin hat mich frueher auch regelrecht belauert. Irgendwann wurde mir das zu doof. Seit die Spaziergaenge unregelmaessiger sind, lauert sie nicht mehr, sondern akzeptiert was kommt.

Das ist als Belehrung an euch gemeint, sondern einfach aus meiner momentanen Sicht geschrieben. Es ist einfacher mit aerztlich verschriebenen Ruhezeiten umzugehen, wenn Hunde schon gelernt haben Ruhe zu akzeptieren und nicht staendig auf den Pausenclown warten.

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