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Hundeforum Der Hund
reno

Anerzogene Aggression

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Da unser Hund ein echter Wunschhund ist, interessiere ich mich wirklich sehr stark für Hundeerziehung, habe etliche Bücher gekauft + gelesen, auch meine Frau + 2 erwachsene Kinder engagieren sich sehr in Bezug auf seine Erziehung.

Auch Hundeschule besuchen wir, wobei ich sagen muss, so eine richtige Hilfe sind die alle nicht (2. Hundeverein).

mfg reno

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Hintergrund: Unser Beagle - JRT - Mix ist jetzt 15 Monate alt, hat sich im Grossen und Ganzen ganz gut gemacht, wird jetzt aber zunehmend aggressiver gegenüber anderen Hunden (bellt wie wild an der Leine) und auch Menschen (rollerskatende Kinder, Mopedfahrer, manche Passanten).
Jo, das haben wir mit unserem Terrier auch hinter uns.

Und uns zu spät nach Hilfe umgesehen.

Es gibt auch einfach Rassen, da ist das irgendwie vorprogrammiert und Terrier sind nun mal kleine Coltträger.

Und wenn da noch ein Beagle drinsteckt, dann hast du nochmal den doppelten Jagdtrieb dazu.

SL ist schon mal gut, aber ich gebe euch den dringenden Rat, eine wirklich gute Hundeschule aufzusuchen, denn genau in dem Alter etablieren sich alle Probleme und es ist sauschwer, da wieder rauszukommen.

Wir haben auch total lange in einem Teufelskreis gesteckt. Ich warne euch wirklich. Zum Wohl eures Hundes.

Tipps sind sehr schwer zu geben, denn jedes Hund/Halter Team ist unterschiedlich, die Umweltbedingungen auch.

Nur eins, mit Druck kommt man bei einem Terrier nicht weit. Er ist auch nicht der "will-to-please" Hund und er ist in gewissen Situationen sehr mutig, geht nach vorne. Das ist Terriern ja angezüchtet worden. Deshalb, wenn euer Hund einige dieser Eigenschaften zeigt, sucht euch jemand kompetentes.

Auch Hundeschule besuchen wir, wobei ich sagen muss, so eine richtige Hilfe sind die alle nicht (2. Hundeverein).
Dann geht da weg. Bei uns war es auch erst die 3. HS und Anita (Nick Karl) hat uns nochmal wirklich geholfen. Denn es liegt ja nur an UNS. Der Hund macht, was wir ihm vorgeben.

Liebe Grüße

Birgit

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Hundeschulen gibt es bei uns etliche, aber alle (!!!) arbeiten gleich! Habe mir 6 versch. angesehen, und habe keinen Unterschied festgestellt.

Alle fahren auf der Dominanzschiene. Habe natürlich auch die Tipps der Trainer angenommen, und sie eine Zeitlang befolgt. Sind nur zur Erkenntnis gekommen, dass diese Erziehungsmethoden bei unserem Hund nur eine Verschlechterung seines Verhaltens bewirken.

Ausgelastet ist er meiner Meinung nach schon, machen regelmässig Such- , Renn-, + andere Spiele, so dass er schon am Nachmittag friedlich in seinem Körbchen schlummert.

mfg reno

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Alle fahren auf der Dominanzschiene. Habe natürlich auch die Tipps der Trainer angenommen, und sie eine Zeitlang befolgt. Sind nur zur Erkenntnis gekommen, dass diese Erziehungsmethoden bei unserem Hund nur eine Verschlechterung seines Verhaltens bewirken.
Ja, kenn ich!

Dann macht euch die Mühe und macht lieber ein paar Stunden Einzeltraining bei einem wirklich guten Trainer und nehmt dafür lieber einen längeren Weg in Kauf. Ist besser, als jede Woche in eine HS zu gehen, die sich mit Terriern nicht wirklich auskennt. Die werden eh in vielen HS nur belächelt, dabei sind es wirklich kernige Hunde. Spruch aus meiner ersten HS: "Kennt ihr einen Jackie, der nicht bellt?" Nett nicht?

Glaubt mir, ihr reitet euch sonst nur weiter in die shice.

Mein Hund hat auch erst "nur" Jogger, komische Personen und Busse und andere Hunde angebellt.

Später waren es dann noch Laster, Katzen, Fußball spielende Kinder und als er dann noch eine Mülltonne angebellt hat, war ich am Ende :D

Also glaubt mir und tut, was ich euch rate.

Und nein, bei uns war es auch nicht fehlende Auslastung :)

Liebe Grüße

Birgit

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nur weiter in die shice.

OT, die Schreibweise gefällt mir. Merk ich mir :D

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Hallo reno,

dieses Verhalten kenne ich auch. Jedoch beschränkt sich das bei meinem nur auf Hunde. Mit Hilfe meiner Trainerin habe ich ihn mittlerweile sehr gut im Griff.

Bei uns war die rettende Lösung das "strenge Nein". Jedesmal wenn er anfing zu pöbeln habe ich ihn an die kurze Leine genommen, bin stehengeblieben und habe streng "Nein" gesagt.

Wie gesagt, mittlerweile wird es bei ihm besser.

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Ich arbeite mit meinem Mops-Terrier-Mix seid 3 Jahren um aufzuholen, was verpasst wurde und ihr klar zu machen, ich führe und sie steht hinten an und muss sich führen lassen. Sie hinterfragt es aber immer wieder, weil sie sich unsicher fühlt - liegt natürlich mit an mir.

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OT, die Schreibweise gefällt mir. Merk ich mir :D
Jo, nicht? :D

Hab ich auch abgekupfert, eben weil sie mir auch so gefiel :D

Bei uns war die rettende Lösung das "strenge Nein". Jedesmal wenn er anfing zu pöbeln habe ich ihn an die kurze Leine genommen, bin stehengeblieben und habe streng "Nein" gesagt.
Ja, das gehört bei uns auch dazu. Hund muss schon merken, was man will.

Aber bei uns ist noch wichtig, dass ich Timmy nicht so wichtig nehme, er mehr auf mich achten muss und ich vor allem RUUUUUHIG bin. Manche Dinge beachte ich gar nicht und siehe da, Timmy hält sie dann auch für unwichtig. Es ist eben mehr die innere Haltung von mir.

Nun hab ich zumindest den Vorteil, dass ich einen total sozialkompetenten Hund off-line habe. Aber auch das musste ich erst mal erkennen :D

Unsere Probleme an der Leine hab ich selber fabriziert.

Also führen ist angesagt. Hört sich leicht an und manche können das von Natur aus. Manche, wie ich, müssen sowas lernen :D

Liebe Grüße

Birgit

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Unsere Probleme an der Leine hab ich selber fabriziert.

Also führen ist angesagt. Hört sich leicht an und manche können das von Natur aus. Manche, wie ich, müssen sowas lernen :D

Unsere Probleme sind frabriziert worden. Dummerweise wurde mein Hund mehrfach angegriffen, weshalb er große schwarze Hunde und - seid letzten Dienstag - große braune Kampfhunde hasst. An der Leine fängt er an zu pöbeln und im Freilauf läuft er so, das ich immer zwischen ihm und dem "Feind" bin.

Auch ich musste es mühsam lernen.

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