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Hundeforum Der Hund
sascha annegarn

Woran erkenne ich den Rudelführer?

Empfohlene Beiträge

Hi,

wie so eine Ordnung im Wolfsrudel funktioniert, wissen wir ja inzwischen von den vielen Experten, aber darum geht es hier doch gar nicht, oder :???

Da ist ein Rüde in einer Familie, der offensichtlich noch nicht seinen Rangplatz gefunden hat. Nun sagen ja viele "Experten", daß Hunde in der Familienhierachie auf den untersten Platz gehören, d.h. sie müssen sich als "Omega-Hinkel" auch einem zwickenden Kleinkind unterwerfen und das halte ich für völlig realitätsfremd.......und gefährlich!

Normalerweise bestehen Hunderudel aus Alttieren, Jungtieren.....und "Helfern", also junge, erwachsene Hunde, die bestimmte Aufgaben übernehmen: bewachen, (mit)erziehen, zur Jagd begleiten o.ä.....und die Signale dafür geben die Alttiere(....und sonst keiner!). Wenn sich innerhalb einer (Menschen)Familie keine Alttiere befinden, sprich Erwachsene, die sich nicht eindeutig als zuverlässige und souveräne "Rudelführer" präsentieren, dann läufts gerade bei aufstrebenden Jungrüden schnell aus dem Ruder!

In der Regel muß ich mir als "Alttier" auch meinen Platz selten erkämpfen.......er wird mir zugesprochen, wenn ich mich als zuverlässiger, vertrauensvoller Anführer beweise :)

Aber von nix kommt nix! Einen selbstbewußten Jungrüden mit Gewalt in die Omega-Rolle zu zwängen, halte ich für falsch! Besser wäre es doch, Verantwortung zu übernehmen und ihm aufzuzeigen, was er tun darf und was nicht.....z.B. meine Kinder erziehe ich selbst, meinen Besuch empfange ich wie ich will und wenn es mir beliebt, auf dem Sofa zu liegen, räumst du es ohne Gegrummel.

Würde mir mein Hund ( nur als Beispiel) diese Dinge streitig machen, dann hätte ich sicher ein Kompetenzproblem und Hundis Meinung wäre bestätigt: mein Chef ist kein Chef....und darum mache ich das hier alles lieber selbst :D

Vielleicht sollten die "Alttiere" der Familie ihren Status einmal überdenken........

LG

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Hi,

wie so eine Ordnung im Wolfsrudel funktioniert, wissen wir ja inzwischen von den vielen Experten, aber darum geht es hier doch gar nicht, oder

Da ist ein Rüde in einer Familie, der offensichtlich noch nicht seinen Rangplatz gefunden hat. Nun sagen ja viele "Experten", daß Hunde in der Familienhierachie auf den untersten Platz gehören, d.h. sie müssen sich als "Omega-Hinkel" auch einem zwickenden Kleinkind unterwerfen und das halte ich für völlig realitätsfremd.......und gefährlich!

Das sehe ich auch so.

Normalerweise bestehen Hunderudel aus Alttieren, Jungtieren.....und "Helfern", also junge, erwachsene Hunde, die bestimmte Aufgaben übernehmen: bewachen, (mit)erziehen, zur Jagd begleiten o.ä.....und die Signale dafür geben die Alttiere(....und sonst keiner!). Wenn sich innerhalb einer (Menschen)Familie keine Alttiere befinden, sprich Erwachsene, die sich nicht eindeutig als zuverlässige und souveräne "Rudelführer" präsentieren, dann läufts gerade bei aufstrebenden Jungrüden schnell aus dem Ruder!

In der Regel muß ich mir als "Alttier" auch meinen Platz selten erkämpfen.......er wird mir zugesprochen, wenn ich mich als zuverlässiger, vertrauensvoller Anführer beweise

Aber von nix kommt nix! Einen selbstbewußten Jungrüden mit Gewalt in die Omega-Rolle zu zwängen, halte ich für falsch! Besser wäre es doch, Verantwortung zu übernehmen und ihm aufzuzeigen, was er tun darf und was nicht.....z.B. meine Kinder erziehe ich selbst, meinen Besuch empfange ich wie ich will und wenn es mir beliebt, auf dem Sofa zu liegen, räumst du es ohne Gegrummel.

Würde mir mein Hund ( nur als Beispiel) diese Dinge streitig machen, dann hätte ich sicher ein Kompetenzproblem und Hundis Meinung wäre bestätigt: mein Chef ist kein Chef....und darum mache ich das hier alles lieber selbst

Vielleicht sollten die "Alttiere" der Familie ihren Status einmal überdenken........

LG

Hierzu möchte ich auch noch mal was sagen.

Wir haben hier gerade die Konstellation 2 Hunde und 3 Menschen.

1 Hündin, 5 Jahre = Alttier

1 Rüde, noch nicht ganz 7 Monate

Tochter, 17 Jahre Alttier

Mann, müsste ich überlegen, in welchem Status er sich befindet

und ich = Alttier

Warum ich meine Tochter als Alttier einsetze ist folgendes. Sie setzt sich konsequent bei unserem Junghund durch, wenn sie ihm was sagt.

Er hört auch sofort auf sie (sie kann sehr energisch werden). :zunge:

Zeitmäßg verbringen sowohl mein Mann und auch meine Tochter genauso viel Zeit mit unserem Rüden.

Da sie sich aber ganz anders behauptet, hat sie von vornherein einen anderen Status erworben.

Die endgültige Ordnung wird sich noch zeigen, denn der Rüde ist ja noch in seiner Findungsphase und mein Mann arbeitet an sich, weil ihm das "zu blöde" ist, dass der Rüde in relativ wenig wahrnimmt. ;)

Interessant wäre noch zu sehen, wie mein Sohn - er wohnt nicht mehr Zuhause - auf Minos einwirken kann.

Die Charaktere von meinem Mann und meinem Sohn sind sehr ähnlich, wie auch bei meiner Tochter und mir.

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kleiner Einwurf:

Erik Zimen hat die Erkenntnisse aus seinem Buch "Der Wolf" später als falsch widerrufen! (wie war das mit alten Zöpfen? :Oo )

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Wenn Kinder in der Familie sind wird er sich nicht als letztes Glied fühlen, sondern die Kinder unter sich sehen.

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Wenn Kinder in der Familie sind wird er sich nicht als letztes Glied fühlen, sondern die Kinder unter sich sehen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46551&goto=893148

Das finde ich bei sehr kleinen Kindern auch normal, so blöd sind Hunde ja nu auch nicht.

Die "Alttiere" müssen Sorge dafür tragen, dass die Kleinkinder sich benehmen, sonst macht Hund das auf hündische Weise. Deshalb soll man Hund und Kinder ja auch nie allein lassen.

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Genau @Kristinmitpodi

In der Pubertät entwickeln Kinder erst den Geruch, den der Hund als "Erwachsener Mensch" erkennt und akzeptiert.

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Fynn 1,5 Jahre Aussi Rüde, ist sobald wir draußen sind der Führer.

Das will ich sehen! Das dürfte wohl eher der Schnösel sein!!

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Als Beispiel:

Meine Indy Süd. Deutsche Hütehündin 3Jahre. Sie ist im Haus ohne wenn und aber der Boss.

Fynn 1' 5 Jahre Aussi Rüde, ist sobald wir draußen sind der Führer.

Sind alle Hunde zusammen ist Spike einer aus dem Border Rudel der Führer.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46551&goto=892776"

Hm,... wenn man es schon ganz genau nimmt, kannst Du dann eine so gehaltene Gruppe von Hunden Rudel nennen?

Und ist es dann nicht eher so wie bei Hundegruppen, die zusammen spazieren gehen dürfen aber nicht zusammen leben, daß da einer das Sagen hat und die anderen sich unterordnen? So ganz ohne die Rudelgesetze?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46551&goto=892780

Bein denn Sie sind ja den ganzen Tag zusammen

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Fynn 1,5 Jahre Aussi Rüde, ist sobald wir draußen sind der Führer.

Das will ich sehen! Das dürfte wohl eher der Schnösel sein!!


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46551&goto=893269

Wenn du meinst. Hast du sicher recht. Du hast davon zwar wohl wenig Ahnung, aber davon scheint es mir ne ganze Menge.

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kleiner Einwurf:

Erik Zimen hat die Erkenntnisse aus seinem Buch "Der Wolf" später als falsch widerrufen! (wie war das mit alten Zöpfen? :Oo )
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=46551&goto=893049

Das stimmt nur Teilweise.

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